'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 341 - Ende

  • Charon Czerny bleibt weiterhin mysteriös und auf die Antwort, wer Elsie ist, müssen wir uns wohl noch etwas gedulden. Für mich Neugiernase gar nicht so einfach... :rofl Aber umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung und auf das Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren.



    An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die diese Runde möglich gemacht haben. :blume Und vor allem auch an dich, liebe CharlieLyne , für das Hörbuch und auch für die engagierte Begleitung dieser Runde. :knuddel1

    Dem stimme ich zu, herzlichen Dank an alle, die mit gerätselt haben, danke für das Exemplar und die Begleitung der Leserunde. War wieder mal ein Vergnügen.:danke


    Also, habe ich es doch nicht überlesen, dass wir noch nicht wissen wer Elsie ist. Ach ja, Czerny ist ja geflüchtet, sozusagen mit mann und maus. :grin Aber er kommt ja wieder. :freude

  • Es hat mir sehr viel Spass gemacht, mein Buch mit euch zu lesen! Seit langer Zeit habe ich so sehr einen Krimi oder Thriller schreiben wollen und mich riesig gefreut, dass Droemer mir die Chance dazu gegeben hat. Ich hoffe, es geht noch eine Weile weiter ... und ich fände es unheimlich schön, euch beim nächsten Band wieder begrüssen zu dürfen.

  • Mir erging es sehr ähnlich. Und obwohl die Erzählerin einen Super-Job gemacht hat und gerade das "Berlinerische" sehr eingängig rüberbringt, werde ich mich für die Folgebände wohl auch für das Buch entscheiden. Die Geschichte ist doch recht komplex und da ich beim Hören meistens etwas nebenbei mache (Haushalt etc.), habe ich die Befürchtung, dass das eine oder andere Detail verlorgen gegangen sein könnte.

    Bei mir wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich mir beides besorge. Das mache ich häufiger. ;)

  • Ganz herzlichen Dank, Ellemir. Ich freue mich umso mehr, dass du beim zweiten Teil auch wieder dabei sein willst. Und dass du über das Ferkel (das hab ich schon mal in meinem ersten Odessa-Roman kurz ,auftreten' lassen ...) auf Dagny Juel gekommen bist.

    In Xexos' Fall habe ich gestern schon reingesehen und bin total begeistert ...

    Und Streifi, danke fuer den Buchtipp. Muss ich lesen. Richard Dehmel war ein ziemlicher Widerling, der seine erste Frau regelrecht zerstört hat. Auch einer von der Sorte, bei dem man sich fragt: Was finden eigentlich so viele kluge Frauen an DEM? Ulrike Renk hat das sicher wie gewohnt hervorragend recherchiert und erzaehlt. Darauf freue ich mich.

    Ich fand die Reihe tatsähclich sher interesssant, weil Ulrike es geschafft hat Dehmel nicht nur als Arsch darzustellen…. Das mag ich bei ihr so, dass es nicht nur schwarz oder weiss gibt, gerade hier hat sie Grautöne gut getroffen

  • Auch ich habe nun den letzten Abschnitt gelesen und bin ein wenig traurig, Perdita, Dieter, Isolde & Co. schon wieder verlassen zu müssen. Es war ein toller Auftakt einer Reihe!


    Zum Schluss fand ich es schade, dass sich Charon Perdita nicht gänzlich anvertraut. Aber das passt natürlich zu ihm und wenn es ja noch mindestens einen Folgeband gibt, muss er sich noch ein Geheimnis bewahren. Ich bin jedenfalls sicher, dass wir als Leser früher oder später noch herausbekommen, was genau es denn mit Elsie auf sich hat.


    Und der Täter war dann doch Küchelbecker. Ihn hatte ich zugegebenermaßen so richtig erst während des vorletzten Abschnitts auf dem Schirm. Mir war ein bisschen bang, als Perdita ihn alleine aufsucht. Dass sie gerettet würde, daran hatte ich keinen Zweifel. Dass es aber ausgerechnet Czerny war, der sich als ihr Retter herausstellte, das fand ich überraschend.


    Die Hinrichtungsszene geht unter die Haut. Nicht nur der Akt an sich (da hat Küchelbecker ja regelrecht Glück, dass die Angelegenheit mit einem einzigen Hieb erledigt ist), sondern auch das Aufbäumen und die Suche nach Tadeú, der natürlich nicht zugegen ist. Eugen kann einem wirklich leid tun, auch wenn er die Entscheidung zu töten selbst getroffen hat.


    Zur Abrundung des Romans hätte ich mir persönlich noch ein Nachwort gewünscht, in dem auf die wahren Begebenheiten eingegangen worden wäre. Ich hab nämlich keinen blassen Schimmer, wer das reale Vorbild war, und werde das jetzt erst mal in den Beiträgen zu diesem Abschnitt nachlesen (sofern es erläutert wurde). Wobei so ein Nachwort bei den nachfolgenden Bänden wohl nicht funktionieren würde, wenn diese auf mehreren wahren Fällen beruhen.


    Die Geschichte über Henry II. kannte ich nicht, insofern war ich auf die durch Czerny im Roman gemachte Erläuterung angewiesen. Aber das ist ja ausführlich erklärt worden.


    Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen und die Leserunde hat großen Spaß gemacht. Vielen Dank an dich, CharlieLyne , dass du hier so intensiv dabei warst! Und ich kündige schon mal an, bei einer Leserunde zu Band 2 selbstverständlich dabei zu sein.

  • Ich bedanke mich, lieber LeseBär mit dem tollen Namen!

    Es freut mich sehr.

    Solche Nachworte habe ich noch nie gern geschrieben, ich lese sie auch nicht gern, weil das fuer mich ist, als wenn ein Zauberer nach der Vorstellung seine Kiste ausschüttet und die Tricks vorzeigt, die drinnen waren. Das mag ich nicht, also mache ich das nicht. Und dass so stringent ein einziger wahrer Fall zugrunde liegt, ist auch nur in diesem Band so. Bei den beiden anderen habe ich mehrere sozusagen zusammen gestückelt.

    Damit du nicht suchen musst und da das Raten ja nun beendet ist: Es geht um Dagny Juel, die 1901 starb. Wie gesagt, den Namen des - nie belangten - geistigen Täters schreibe ich nicht, da ich die Schreibweise trotz monatelanger Recherchen (und polnischer Grossmutter, sehr peinlich) selbst immer wieder nachschlagen muss ...

    Ich freu mich, dass dir meine Totenleser gefallen haben. Vielen Dank, dass du dabei warst und ich dir zuschauen durfte.