'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 271 - 340

  • Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen, wie die drei (Dieter, Isolde und Perdita) zusammenkommen und Perdita in diesem Moment erkennt, dass sie erstmals richtige Freunde hat. So schön dargestellt. Und ich glaube auch, dass alle drei das Herz am rechten Fleck haben. Ein tolles Dreiergespann.

    Ich finde das Zusammenspiel dieses Trios auch sehr gut gelungen. Die drei ergänzen sich wunderbar. :-]

  • Aus meiner Sicht bleibt jetzt auch nur noch Eugen. Die Tränen am Grab galten dann wohl mehr ihm selbst und dem, was er zu tun "gezwungen" war (aus seiner eigenen Sicht, nicht unbedingt wirklich "gezwungen" von Tadeusz). Das einzige, was mich daran noch zweifeln läßt, sind die mehrfach wiederholten Aussagen von Tadeusz. Wenn er ihn wirklich manipuliert hat, warum wiederholt er es so oft, bis irgendwann doch mal jemand darüber nachdenkt? Selbstüberschätzung? Oder steckt doch etwas anderes dahinter? Und will er eigentlich wirklich "nur" herausfinden, was die Polizei weiß oder weiß er es selbst nicht und versucht mit Hilfe der Protokolle zu erfahren, was passiert ist?

    Bei Tadeusz glaube ich, dass dieser wirklich Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist. Er mag vielleicht nicht selbst töten (oder die Alibis sonst wie manipuliert haben). Aber ich schätze ihn so ein, dass er sich über allem erhaben fühlt und er meint, ihm könne nichts anhaben. Er wird sich die Protokolle deswegen geben lassen, weil er sich darin sonnt, dass ihm keiner auf die Schliche kommt.

  • Ach, und noch was: Als Perdita bei Dieter zu Hause ankommt und von Dieters Mutter in Empfang genommen wird, da hab ich doch glatt gedacht, dass diese mit Perditas Vater zusammen vielleicht doch auch noch ein spätes Glück finden könnte. Ich glaube, die beiden würden gut zusammen passen. Nur kennenlernen müssten sie sich irgendwie...

  • Ach, und noch was: Als Perdita bei Dieter zu Hause ankommt und von Dieters Mutter in Empfang genommen wird, da hab ich doch glatt gedacht, dass diese mit Perditas Vater zusammen vielleicht doch auch noch ein spätes Glück finden könnte. Ich glaube, die beiden würden gut zusammen passen. Nur kennenlernen müssten sie sich irgendwie...

    Der Gedanke gefällt mir. :thumbup: :)

  • Ach, und noch was: Als Perdita bei Dieter zu Hause ankommt und von Dieters Mutter in Empfang genommen wird, da hab ich doch glatt gedacht, dass diese mit Perditas Vater zusammen vielleicht doch auch noch ein spätes Glück finden könnte. Ich glaube, die beiden würden gut zusammen passen. Nur kennenlernen müssten sie sich irgendwie...

    Den Gedanken hatte ich nicht, aber er passt wunderbar. Womöglich findet Charlie ja Gefallen daran oder hat es schon eingefädelt im nächsten Band. Aber auch ohne dass es überall glückliche Paare gibt, fand ich das Buch gelungen, manche Schachzüge haben mich wirklich an Agatha Christie erinnert.

  • Ach, und noch was: Als Perdita bei Dieter zu Hause ankommt und von Dieters Mutter in Empfang genommen wird, da hab ich doch glatt gedacht, dass diese mit Perditas Vater zusammen vielleicht doch auch noch ein spätes Glück finden könnte. Ich glaube, die beiden würden gut zusammen passen. Nur kennenlernen müssten sie sich irgendwie...

    Ein schöner Gedanke, dazu dann noch Kolja als "Adoptivenkel" :love:

  • Mir macht es solchen Spass, euch hier zu lesen. Ihr dürft mir gern noch mehr Ideen schenken, denn Band Drei ist ja noch nicht geschrieben. Habe am Freitag eine Besprechung mit meiner Verlagslektorin. Bis dahin: Bitte her mit den Ideen! (Hinterher geht's auch noch, denn ich schreibe erst noch meinen neuen Charlotte-Roth-Roman zu Ende.)

    Ich bin ja keiner, der rosa Enden schreiben (oder auch nur lesen) kann. Aber ich mag rosa Lichtblitze in einem schwarzen Ende. Und ich mag Frau Schultz (Name uebrigens von Cabaret geklaut) und Herrn Menke ... Man weiss ja nie!

  • Ja, aber das ist das Leben der Schwarzwaldklinik und vom Traumschiff.

    Soviel ich weiß, kommen Paare nicht nur in der Schwarzwaldklinik oder auf dem Traumschiff zusammen... :gruebel :lache

    Aber ich mag rosa Lichtblitze in einem schwarzen Ende

    Wenn alles nur rosa wäre, fände ich das auch langweilig. Solche Blitze mag ich jedoch sehr. :-]

  • :yikes Dann benennen wir aber Perdita in Sissi um, Czerny wird Blumenverkäufer in der Heide und Tadeú konvertiert zum Buddhismus. Vielleicht sollte man nicht alles verkitschen.

    Oh... spoilerst Du eben etwa den Inhalt von Band zwei? :rofl:rofl:rofl

    Ja, aber das ist das Leben der Schwarzwaldklinik und vom Traumschiff. Am Ende haben sich alle ganz dolle lieb. Bücher mit rosa Schleifchen gibt es doch schon genug.

    Und das ist auch gut, manchmal braucht es die auch. Wenn ich z.B. einen Weihnachtsroman lese, dann will ich auch ein rosa Schleifchen dran haben, das gehört zum Genre einfach zwingend dazu. :lache


    Aber zu CharlieLyne passen, soweit ich das bisher beurteilen kann (ist ja mein erstes Buch von ihr) rosa Lichtblitze in einem schwarzen Ende viel besser. :thumbup:

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • manchmal

    Genau, manchmal und nicht immer. Nicht jedes schwarze Ferkel muss zum Teeladen am Rande der Stadt werden und nicht überall müssen Gänseblümchen auf dem Tisch stehen. Wir könnten ja auch noch alle anderen Waisenkinder aus dem Heim retten, eine Partei gründen und damit den zweiten Weltkrieg verhindern. "Ach wär' das schön". :love::*:knuddel:knuddel1