Oh, das ist für mich kein Widerspruch... sie ist ein Kind ihrer Zeit - einfach, weil sie in diese Zeit hinein geboren wurde. Aber wie Du ja auch sagst: sie begehrt auf.
Ja, das hat mir an Perditas Vater auch schon gut gefallen: dass er sie so sein lassen darf, wie sie ist, auch wenn das nicht den oft noch sehr starren Konventionen jener Zeit entspricht.
Für mich bedeutet der Ausspruch "Kind ihrer Zeit", das man sich eben verhält, wie es damals gang und gäbe war, das man also seine Zeit und das Verhalten nicht hinterfragt, weil es einfach "so ist". Und das trifft hier aus meiner Sicht nicht zu, auch wenn sie selbst in Deutschland nicht die einzige Frau ist, die zu der Zeit gegen die Gegebenheiten aufbegehrt.