Hier kann zu den Seiten 299 – 383 (Kapitel 40 – 52) geschrieben werden.
'Die Hafenschwester: Als wir zu träumen wagten' - Seiten 299 – 383
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Bis man schaut ist der nächste Abschnitt schon wieder rum. Das mag ich so an deinen Büchern MelanieM , der schöne Schreibstil, die sympathischen Hauptdarsteller und die spannenden Storys, da vergisst man die Zeit....
Schön, dass sich Paul und Martha näher gekommen sind. Auch wenn es dazu eine Schussverletzung gebraucht hat. Aber kein Nachteil ohne Nutzen, wie man so sagt. Genau wie bei der Intrige durch Auguste. So hat sie Paul bekommen und kann nun freiberuflich weiter ihrem geliebten Beruf nachgehen.
Dass es auch eine Rechtsberatung für die Frauen geben soll, finde ich gut. Vielleicht kann man Milli ja helfen aus dem Dunstkreis ihres Stiefvaters zu kommen.
Schön fand ich übrigens die Ostereier-such-Szene von Marthas Vater und der kleinen Anna.
Schlimm, dass die schöne Stimmung danach gleich zunichte gemacht wurde, als die verprügelte Milli erschien.
Jetzt freue ich mich noch auf die letzten Seiten und bin gespannt wie sich das noch alles weiterentwickelt.
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Auch wenn Paul fiktiv ist, so war das mit den Schießereien rund um den Streik etc. alles historisch belegt.
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Auch wenn Paul fiktiv ist, so war das mit den Schießereien rund um den Streik etc. alles historisch belegt.
Das wollte ich nicht abstreiten. Aber dadurch kam er ins Krankenhaus und die 2 hatten Zeit sich richtig kennenzulernen. Ohne der Verletzung hätte das wahrscheinlich ja noch gedauert.
Dass du das historische Ereignis dazu genutzt hast, ist ja ein gekonnter Kunstgriff um es noch glaubhafter zu machen 😉
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Ich bin auch durch diese Abschnitt gehuscht. Es war schön zu lsen, wie Paul und Martha sich dann langsam angenähert haben. Durch seine Verletzung war einfach die Gelegenheit da, die es im Alltag der beiden gebraucht hat.
Auch hier ist etwas gutes im Schlechten gewesen. Ohne Pauls Verletzung wäre das vielleicht nicht so gut gelaufen.
Und auch der Rauswurf im Krankenhaus entpuppt sich als Chance. Eine Tür schliesst sich und dafür öffnet sich eine andere. Und Martha erkennt, dass sie nicht nur mit Paul ganz viel Glück hat, sondern auch, dass sie Freundinnen hat, die sich um sie kümmern. Praktische Hilfe bei der Hochzeit und eine berufliche Perspektive, die ihr dank Pauls Unterstützung und den Ideen der Freundinnen offen stehen. Da sieht man wie gut es ist, jemanden zu kennen der jemanden kennt. Netzwerke sind alles
Die Szene an Ostern als Anna Eier sucht war richtig schön. Milli hat eine Familie gefunden, die zwar nicht verwandt, aber ihr aufrichtig zugetan ist, egal was die gesellschaftlichen Konventionen sagen. Ich hoffe dass Millis Vater sein Fett noch abbekommt. Das wäre doch mal noch ne Aufgabe für Moritz und oder Joseph.
Ich bin ja schon sehr froh, dass wir die Studts ja auch nach dem Buch noch eine Weile weiter begleiten werden. Ich mag dieses Umfeld von Martha und ihrer Familie einfach zu gerne
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Ich bin ja schon sehr froh, dass wir die Studts ja auch nach dem Buch noch eine Weile weiter begleiten werden. Ich mag dieses Umfeld von Martha und ihrer Familie einfach zu gerne
Aktuell schreibe ich gerade Band 4 mit der jungen Ärztin Renate Studt, der Schwiegerenkelin von Martha, und bin im Jahr 1962 angekommen. Martha hat gerade mit der Hamburger Sturmflut und einem schweren Verlust zu kämpfen. Sie bleiben uns also erhalten

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Das finde ich so toll…. Vor allem dass du es geschafft hast da ein wirklich kontinuierliches Universum aufzubauen. Die Studts sind definitiv eine Familie, die ich sehr gerne durch die Generationen begleite…
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Das finde ich so toll…. Vor allem dass du es geschafft hast da ein wirklich kontinuierliches Universum aufzubauen. Die Studts sind definitiv eine Familie, die ich sehr gerne durch die Generationen begleite…
Das freut mich sehr.
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Das Ende des Streiks war ja bekannt.
Wie unendlich schade für alle, denen es hinterher noch
schlechter geht als vorher. Wenig überraschend hat auch Paul seine Arbeit verloren und fängt sich bei den Unruhen eine Kugel ein. Es war aber
auch ein wenig naiv von ihm zu glauben, er könnte da einfach raus
gehen und für Ruhe sorgen. Immerhin kommt er so
Martha langsam näher. Und von Wachtmeister Klüver erfährt er
unerwartete - ich nenn es mal so – gedankliche Inspiration.Ich ahnte ja schon, dass Milli eines Tages noch mal ihrem Stiefvater in die Hände fällt. Und dass auch noch der „einstmals schöne Rudi“ dabei ist, macht es nicht besser. Wie unendlich feige: zwei erwachsene Männer, die eine junge Frau verprügeln. Zum Glück hat Milli mit den Westphals einen Ort, an dem sie immer Hilfe bekommen wird. Aber natürlich rächt sich hier auch Marthas Freundschaft mit Milli, als sie diese ins Krankenhaus begleitet.
Richtig widerlich finde ich, wie Auguste ihr nachspioniert und nur auf den richtigen Moment zum Zuschlagen wartet, der nun für sie gekommen ist. Dass sie sogar ein Dossier über Martha anlegt, ist so ekelhaft, wie es nur sein kann. Hier rächt sich, dass Martha sie sich seinerzeit mit ihrer Lüge vom Hals schaffte. Ich ahnte schon, dass das eines Tages „zu ihr zurückkommt“. Auch die Konfrontation der beiden Väter mag das ihrige dazu getan haben. Ich bin ja kein bösartiger Mensch, aber Auguste wünsche ich von Herzen, dass alles Schlechte, was sie durch Worte und Taten anderen zugefügt hat, ganz genau so auch wieder zu ihr zurück kommt.
Natürlich finde ich die Statuten der Erika-Schwestern absolut blödsinnig – ein Eheverbot, obwohl sie keine Nonne oder Diakonisse ist. Als ob verheiratete Frauen schlechtere Krankenschwestern wären. Aber nun... das kann man auch so aufs Zölibat der katholischen Pfarrer übertragen.

Ich finde es schlimm, dass Martha ihren Job verliert. Eigentlich müsste auch Auguste ihren Job verlieren, denn SO ein Kameradenschwein-Verhalten kann eigentlich auch nicht mit den Statuten der Schwestern im Einklang stehen.
Ich weiß nicht, wie ich das Angebot der freiwilligen Kündigung werten soll. Auf der einen Seite ist es eine goldene Brücke für Martha, nach außen hin „sauber“ aus der Sache rauszukommen UND noch ein ordentliches Zeugnis für einen anderen Job zu bekommen.
Auf der anderen ist es ein fauler Kompromiss, denn wir als Leser wissen ja, dass Martha sich nichts zuschulden hat kommen lassen. Wobei sie sich über kurz oder lang sowieso der Frage stellen hätte müssen, wie es weitergehen soll: Paul oder ihre Arbeit? Und Paul hatte sich ja wegen der Arbeit ihr gegenüber zurück genommen. So verschafft ihr die Kündigung Freiheit. Dennoch: hätte sie von sich aus gekündigt, hätte sie beides haben können. Schwierige Entscheidung, aber es war mir dennoch klar, dass es für Martha nur einen Weg gibt.
Wie es scheint, fällt sie aber auf die Füße, denn ein Ehrenamt in der geplanten Beratungsstelle Lida Heymanns tut sich auf.
Die Hochzeit der beiden ist ein sehr schönes Ende dieses Abschnitts.
Ich sehe es auch wie Du: eine Türe schließt sich, die andere öffnet sich. Aber schade, dass es so passiere musste.
Und wie Du hoffe ich auch, dass Millis Vater noch sein Fett abkriegt. Vielleicht verliert der „einstmals schöne Rudi“
ja auch noch seine unteren
Schneidezähne? -
Ein schöer Abschnitt, trotz der gemeinen Intrige der ollen Giftnatter Auguste.
Die paßt gut in die Zeit in 36 Jahren, aber hoffen wir mal, daß sie vorher noch einen Denkzettel erhält.
Die Planung der Beratungsstelle finde ich eine wunderbare Idee.
Bis zur Entstehenung der Uni Hamburg sind es ja leider noch 22 Jahre, wo sie sich der Jurastudenten dann bedienen können.
Ich finde dieses bigotte Verhalten bei der Denunziation von Auguste furchtbar. Vor allem, daß die Oberschwester da so schlimm reagiert.
Anstatt sich etwas objektiver und auch menschlicher, weltfraulicher zu verhalten, hält sie an unsinnnigen Verhaltensweisen fest und gesteht Martha ja noch nicht einmal, sich richtig zu verteidigen. Hinterfragt nicht, weshalb Auguste sich so verhält und ihr nachschnüffelt.
Die muß doch gemerkt haben, daß niemand Auguste mag, sich viele von ihr fernhalten und selbst die Ärzte nicht von ihr überzeugt sind.
Das läßt auf sehr wenig Menschenkenntnis bei der Oberschwester schließen, nicht gut in diesem Beruf.
Schön aber, daß es sich letztlich dadurch für Matha so gut entwickelt hat.
(Da muß die dämliche Auguste doch schäumen vor Wut, daß es Martha besser als vorher geht und ihr Plan der Diskreditierung so in die Büx gegangen ist
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Die muß doch gemerkt haben, daß niemand Auguste mag, sich viele von ihr fernhalten und selbst die Ärzte nicht von ihr überzeugt sind.
Das läßt auf sehr wenig Menschenkenntnis bei der Oberschwester schließen, nicht gut in diesem Beruf.
Auguste stammt aus einflussreicher Familie, Martha aus der Unterschicht. Einen Konflikt mit Feldbehns kann die Oberschwester sich viel weniger erlauben als mit Martha. Die könnten ihr vielleicht auch was ans Zeug flicken.
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Der Fehler auf Seite 332 neunte Zeile von oben, ist sicher bekannt.
"... Abneigung gegeben Hermann... "
Welch wunderbarer Pageturner und jetzt beginne ich auch den Buchtitel zu verstehen. Nach ihrer Entlassung wird sie zur Hafenschwester, der Ratgeberin und Vertrauten für medizinische Fragen.
Ich bewundere Melanies Argumentation und Gedanken, die sie ihre Figuren ausleben lässt. Hätte Martha von sich aus gekündigt, wäre es ein Regelverstoß-Anerkennen gewesen. Dann hätte sie ein Arbeitszeugnis erhalten und mit dem heutigen Wissen würde man sagen, wer weiß wofür es gut wäre... Vielleicht fällt das Krankenschwestern-Zölibat in nächster Zeit? Sie hat voller Überzeugung entschieden und beim Treffen mit den anderen Krankenschwestern stichpunkthaft, nahezu sachlich, ihre angeblichen Verfehlungen mitgeteilt. So hat sie auch mitgeteilt, dass Auguste das Material zusammengesucht hat für ein Dossier für die Oberschwester.
Martha kommt anscheinend gut damit zu Recht, als Ehefrau kein eigenes Geld mehr zu verdienen. Es ist sehr anerkennenswert, dass Paul ihr diese ehrenamtliche Beschäftigung vorschlägt. Denn normal wäre zu der Zeit gewesen, im Heim auf die abendliche Rückkehr des Gatten zu warten und die Gesellschaft nicht so lange auf Nachwuchs warten zu lassen. Vielleicht hat sie ja Zeit für beides.
Susanne hatte nicht viel Zeit für ihre Entscheidung, aufzustehen und gleichfalls ihre Entlassung zu fordern. Auch wenn sie nun in der Schweiz studieren darf, konnte sie nicht sicher sein, dass ihr Vater ihr dies ermöglicht. Ich wollte gerade schreiben, "erlaubt"... da sie jedoch die Zugangsvoraussetzung, den erforderlichen Bildungsabschluss Abitur vorweisen kann, wird sie volljährig sein. Ansonsten hätte ihr Vater womöglich nach einem Heiratskandidaten unter den Söhnen seiner Geschäftsfreunde gesucht.
Ich habe übrigens auf einen Showdown gelauert, dass sich herausstellt, der junge Arzt, der Milli besucht und für ihre Dienste bezahlt hat, wäre Susannes Bruder.
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Ich habe übrigens auf einen Showdown gelauert, dass sich herausstellt, der junge Arzt, der Milli besucht und für ihre Dienste bezahlt hat, wäre Susannes Bruder.
Das wäre zu viel des guten Zufalls gewesen

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Das finde ich so toll…. Vor allem dass du es geschafft hast da ein wirklich kontinuierliches Universum aufzubauen. Die Studts sind definitiv eine Familie, die ich sehr gerne durch die Generationen begleite…
Aber hier fängt es ja an mit den Studts, oder? Ich bin auch nur so durch diesen Abschnitt gerauscht. Augustes Niederträchtigkeit hat zwar Folgen, die aber für Martha und Paul auch ihr Gutes haben.
Alles anzeigenNatürlich finde ich die Statuten der Erika-Schwestern absolut blödsinnig – ein Eheverbot, obwohl sie keine Nonne oder Diakonisse ist. Als ob verheiratete Frauen schlechtere Krankenschwestern wären. Aber nun... das kann man auch so aufs Zölibat der katholischen Pfarrer übertragen.

Ich finde es schlimm, dass Martha ihren Job verliert. Eigentlich müsste auch Auguste ihren Job verlieren, denn SO ein Kameradenschwein-Verhalten kann eigentlich auch nicht mit den Statuten der Schwestern im Einklang stehen.
Und wie Du hoffe ich auch, dass Millis Vater noch sein Fett abkriegt. Vielleicht verliert der „einstmals schöne Rudi“
ja auch noch seine unteren
Schneidezähne?Zu diesen Statuten, es war ja auch Lehrerinnen verboten zu heiraten oder sie verloren ihre Arbeit. Lehrer dagegen nicht, das war sicher auch, weil man es den Frauen nicht zutraute, beides unter einen Hut zu bekommen. Oder einfach patriarchalische Machtausübung.
Ich hoffe auch, dass Auguste noch mit den Konsequenzen ihres Handelns leben muss. Sie sind ja noch jung, da kann noch viel passieren.
Genauso mit Millie, warum haben generell Frauen keine Lobby und werden bewusst klein gehalten, müssen unter der Fuchtel eines solchen "Vaters" leben und werden ausgebeutet und womöglich noch umgebracht, weil sie nicht spuren? Da bekomme ich so einen Hals.

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Ja, hier fängt die Geschichte der Studts an. Und seither trifft man sie immer wieder in Hamburg
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Ja, hier fängt die Geschichte der Studts an. Und seither trifft man sie immer wieder in Hamburg
Bis auf "Die Psychoanalytikerin" habe ich alle gelesen, mir war nur nie bewusst, wann die Geschichte anfing, vielmehr, es ist schon zu lange her, dass ich damit angefangen habe. Ich muss mal meinen kindle durchforschen, allerdings kann das dauern.

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Ich muß ja gestehen, daß es mein erstes Buch von Melanie ist und ich bisher noch gar nichts über Martha gelesen habe.
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Ich muß ja gestehen, daß es mein erstes Buch von Melanie ist und ich bisher noch gar nichts über Martha gelesen habe.
So wie ich das sehe, nimmt die Geschichte der Studts beginnend mit Martha und Paul hier auch ihren Anfang und einzelne Personen aus der Familie und ihrem Umfeld haben später dann "Gastauftritte" in anderen Romanen von MelanieM .
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Ich muß ja gestehen, daß es mein erstes Buch von Melanie ist und ich bisher noch gar nichts über Martha gelesen habe.
Dann hast du noch ganz viele tolle Bücher vor Dir

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Dann hast du noch ganz viele tolle Bücher vor Dir


