Hier kann zu den Seiten 126 - 192 (Kapitel 16 - 24) geschrieben werden.
'Mord im Planetarium' - Seiten 126 - 192
-
-
Puh, das war jetzt schwere Kost.
Die Demos, die Schüsse, die Angst um die Kinder und um Anton. Ich befürchtete schon das schlimmste und hab mir mantramässig vorgesagt: das würde die Autorin ihren Lesern nicht antun....
Zum Glück hat es Anton nicht soooo schlimm erwischt, die Kinder sind auch wohlauf und die Apothekenhelferin ist mir jetzt richtig sympathisch.
Wer allerdings den 2. Faber umgebracht hat, keine Ahnung. Fritzis Mutter hat doch was mit einem Tuch über dem Gesicht wegen der Hasenscharte bei Fabers ehemaliger Angestellten gesagt und der Kutschfahrer hatte doch auch ein Tuch um. Achja, die Sokol hat wohl einen Verwandten verloren, an dessen Tod der Tote Jacht ganz unschuldig war.
Jetzt les ich noch ein bissl, spätestens im Bett werde ich wohl fertig werden. Es ist sehr spannend diesmal,, wenn auch nicht so locker-leicht wie sonst.
Achja, und das es mir um den Pinter leid tun würde, wäre gelogen 🙈
-
mir ist ja fast das Herz stehen geblieben, als Anton getroffen wird… und dann müssen wir auch noch ne Weile warten, bis sich herausstellt, dass er „nur“ verletzt wurde. Als Pinter ihn angeschaut war, war mir klar, dass der die Gelegenheit nutzt um Erich weh zu tun.
Aber gut, das Karma hat sofort zurückgeschlagen und er ist selber ums Leben gekommen.
Als ich den Wikipedia Beitrag gelesen habe, hatte ich schon befürchtet, dass Wedel der getötete Kriminalbeamte sein könnte. Aber der konnte hoffentlich seinen Hochzeitstag geniessen.
Der Tod von Matthias Faber kam unerwartet. Ich dacht eigentlich dass die Sokol sich an Konrad wegen des Kunstfehlers gerächt hat. Aber jetzt sieht es ja doch so aus, als würde es um was anderes gehen.
Wollte Erich nicht den Herrn Bauer auch an dem Tag verhören?
Ich werde den letzten Abschnitt jetzt auch gleich lesen, dismal ist es doch sehr spannend und nicht so beschaulich wie sonst
-
Ja, das war ein heftiger Abschnitt!
Ich war auch völlig entsetzt als auf Anton geschossen wurde.

Ich dachte auch schon, dass Frau Sokol die Täterin ist, aber das ist ja wohl nicht so.
Diesmal ist es wirklich ziemlich spannend und tragisch.
Und schön, dass Ilse sich so bei der Suche nach Anton eingesetzt hat.

-
Ja, dieser Abschnitt hatte es in sich. Ehrlich gesagt habe ich zwischendurch die Monde ganz vergessen. Die anderen Ereignisse haben mich mehr mitgenommen. Zum Glück ist für „unsere“ Familie alles glimpflich ausgegangen. Und dass Ilse sich so bei der Suche nach Anton eingesetzt hat, fand ich toll. Nun wird sie bestimmt nicht gefeuert. Vielleicht bekommt sie die Arbeit in der Apotheke mit der Zeit auch noch besser in den Griff.
Dem Pinter weine ich auch keine Träne nach.
-
Ilse hat sich als gute Hilfe in diesem Abschnitte herausgestellt. Ich glaube, sie wird ihren Weg noch machen und zukünftig vielleicht nicht immer so zerstreut bei der Arbeit sein.
Ich fand die historischen Ereignisse in diesem Abschnitt total spannend. Auch für mich waren die beiden Morde dadurch total in den Hintergrund gerückt worden.
-
Die Ereignisse, die die Autorin hier beschreibt, sind in Österreich (zumindest hier in Wien) lebendige Geschichte. In Deutschland kennt das niemand. Einer der Gründe warum ich mit Spannung auf die hoffentlich noch zahlreichen Folgebände warte. Die Ereignisse vor 1938, dem Einmarsch der deutschen Truppen und Anschluss noch passiert waren ebenfalls massiv.
-
Was für ein Abschnitt!

Puh, das war jetzt schwere Kost.
Die Demos, die Schüsse, die Angst um die Kinder und um Anton. Ich befürchtete schon das schlimmste und hab mir mantramässig vorgesagt: das würde die Autorin ihren Lesern nicht antun....
Ja, das war wirklich heftig und sehr spannend. Und ich habe mich auch selbst beruhigt, in dem ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass die Autorin unserem Anton ein Haar krümmen würde. Okay, ein Haar ist es wohl geworden...
Aber Schlimmeres hätte wohl keiner von uns Beate Maly je verzeihen können!Der Tod von Matthias Faber kam unerwartet. Ich dacht eigentlich dass die Sokol sich an Konrad wegen des Kunstfehlers gerächt hat. Aber jetzt sieht es ja doch so aus, als würde es um was anderes gehen.
An dieser Stelle muss ich wohl auch meine Sokol-Theorie begraben.
Also tappe ich nach wie vor im Dunkeln. Aber das macht die Lektüre bzw. das Hören noch spannender.Die Ereignisse, die die Autorin hier beschreibt, sind in Österreich (zumindest hier in Wien) lebendige Geschichte. In Deutschland kennt das niemand. Einer der Gründe warum ich mit Spannung auf die hoffentlich noch zahlreichen Folgebände warte. Die Ereignisse vor 1938, dem Einmarsch der deutschen Truppen und Anschluss noch passiert waren ebenfalls massiv.
ich finde es toll, wie die Autorin solche wahren Ereignisse mit in die Geschichte einbaut. Ich habe auch ein bisschen im Internet nachgelesen, da mir diese Vorkommnisse ehrlicherweise nicht bekannt waren.
Für die Folgebände findet die Autorin auf jeden Fall noch eine Menge "Stoff" zum Verarbeiten und wir können uns definitiv drauf freuen. -
In diesem Abschnitt ist ja so einiges passiert, aber es beantworten sich zumindest für mich ein paar Fragen...
Sybille Faber trägt einen auffälligen Ring mit einem grünen Stein. Im Zusammenhang mit der Familie werden immer wieder besondere Schmuckstücke erwähnt, das fällt mir auf.
Ihren Mann hat sie
im März 1900 bei der Arbeit kennengelernt, im September wurde
geheiratet und bereits am 08.12. kam Tochter Cäcilie zur Welt.
Entweder die beiden landeten stante pede im Bett oder aber ihm wurde
das Kind eines anderen untergeschoben. Zu dieser Theorie würde
passen, dass die Großmutter Cäcilia auf gar keinen Fall in der
Firma haben will.Der Schwiegervater liebte Matthias und hasste Konrad. Liegt hier die Wurzel der Aversion der Brüder gegeneinander? Konrad hat seinem Bruder finanziell ausgeholfen unter der Bedingung, dass dieser Cäcilie eine leitende Position anbietet. Warum wurde Konrad enterbt und Matthias bevorzugt?
1900 starb eine Patientin an einer vermeidbaren Sepsis – das müsste der von Dr. Brunner erwähnte Fall gewesen sein. Und es gibt einen weiteren Kunstfehler: Konrat hat vor einer OP getrunken und verursachte durch sein Zittern eine unstillbare Blutung: Karl Sokol. Da dessen Alter aktuell unbekant ist, könnte das sowohl der Mann, Vater oder auch Sohn der Lehrerin Caroline Sokol gewesen sein.
Leider irrt sich Erich, was seine Einschätzung zum Schattendorf-Urteil angeht. Hier wird es ja richtig aufregend: ausgerechnet an diesem Tag dürfen Rosa und Fritzi alleine zum Eisessen gehen. Zum Glück passiert den beiden nichts.
Doch Anton gerät auf der Suche nach den beiden in die Wirren und wird ausgerechnet von Julius Pinter angeschossen. Den fand ich bei der Schilderung der Szene unmittelbar vor der Demo schon wieder so widerlich Erich gegenüber. Bei Schilderung der Szene mit Erich war mir eigentlich klar, dass Julius mit Absicht auf ihn gezielt hat. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass meine wenig frommen Wünsche so schnell sogar noch übertroffen wurden: Julius wurde erschossen – angeblich von den eigenen Mannen. Auch hier könnte ich sogar eine gewisse Absicht dahinter nachvollziehen. Ich bin gespannt, ob man hierzu noch mehr erfährt.
Was die Serviererin Rosi angeht: ihr Groll gilt eigentlich Matthias, nicht Konrad. Daher kann ich sie mir nicht als Konrads Mörderin vorstellen.
Auffällig ist, dass Matthias Faber eine goldene Taschenuhr hat. Ist er der Mann aus dem Prolog? Zumindest würde sein Verhalten eher dazu passen als das, was man bisher von Konrad weiß. Doch auch er stirbt durch einen grausligen Mord.
Ich bin hier wirklich am Grübeln, ob wir vielleicht zwei Täter haben: zum einen die Rache für die Geschichte im Prolog an Matthias und zum anderen die Rache für Konrads Kunstfehler. Auch wenn es sich weit hergeholt anhört: vielleicht sogar in Zusammenarbeit?
Was mir hier gut gefallen hat, waren die Szenen innerhalb der Familie, der Zusammenhalt und die Liebe füreiander und besonders süß fand ich auch, wie besorgt die Ilse war und nach
ErichAnton gesucht hat. Edit: Name berichtigtAn die Frau mit der Hasenscharte dachte ich auch. Allerdings denke ich mir, dass jeder Täter sich vermutlich maskiert hätte, um nicht erkannt zu werden.
-
An die Frau mit der Hasenscharte dachte ich auch. Allerdings denke ich mir, dass jeder Täter sich vermutlich maskiert hätte, um nicht erkannt zu werden.
Ja vermutlich schon.
-
Was mir hier gut gefallen hat, waren die Szenen innerhalb der Familie, der Zusammenhalt und die Liebe füreiander und besonders süß fand ich auch, wie besorgt die Ilse war und nach Erich gesucht hat.
Anton, nicht Erich

Und Irmi nicht Ilse

-
Ihr beiden verwirrt mich...

Es war doch Ilse, die Anton gesucht hat.

-
Ach Mist, die Aushilfe heisst Ilse, die Sekretärin von Erich Irmi.
Mit Namen hat die Frau Maly aber auch kein Händchen, wenn die Leute alle ähnlich heissen, ist es schwierig sie auseinander zu halten

-
Hahaha, Du bist also auch verwirrt.

-
Aber Schlimmeres hätte wohl keiner von uns Beate Maly je verzeihen können!
Vor allem sie sich selber wohl nicht. Man lässt doch keine so wichtige Hauptfigur einfach sterben, wenn man noch weitere Bücher der Reihe schreiben will.
Ach Mist, die Aushilfe heisst Ilse, die Sekretärin von Erich Irmi.
Mit Namen hat die Frau Maly aber auch kein Händchen, wenn die Leute alle ähnlich heissen, ist es schwierig sie auseinander zu halten


Wobei es in jedem Jahrzehnt ja auch so Modenamen gab/gibt. Von daher können wir ganz froh sein, dass nicht plötzlich drei Willis oder fünf Ursulas auftauchen, die man gar nicht mehr unterscheiden kann.

-
Ich hatte mal vier Bernds in meiner Klasse. Das war Tool, da duckten sich immer die weg, die keine Ahnung hatten und irgendwo war immer einer stark, das Mathegenie konnte kein Englisch und umgekehrt und beide hatten in Deutsch und Geschichte keinen Plan.
Ich finde ja die lateinische oder chinesische Lösung des durchzählens so lässig, da heißt der halt Quintus oder Extus oder Liù oder ba.
-
Es gibt in jeder Generation so Modenamen, mit denen man einfach gestraft ist.
Zu meiner Zeit waren das: Sabine / Claudia / Petra bzw. Bernd / Stefan / Michael.
Heute sind es die Emmas und Leons...

-
Ich gestehe, als die Szene kam, als Anton angeschossen wurde, habe ich erst einmal schnell vorgeblättert bis ich seinen Namen sehen konnte und daß er noch am Leben ist.

Das war ja wirklich schrecklich damals - passend zur Lage im Iran gerade.
Ich werde nie verstehen, wie man so in Menschenmassen schießen kann.
Was sind das für "Menschen"?
Wäre doch sehr interessant, wer Pinter auf dem Gewissen hat.
Und, mir ging es wie Euch, der Fall selber ist erst mal in den Hintergrund getreten, da die Familie wirklich einfach wichtiger war. So sehr gehören sie schon zu uns.
Eigentlich toll, wenn das eine Autorin schafft, finde ich .
-
Es gibt in jeder Generation so Modenamen, mit denen man einfach gestraft ist.
Zu meiner Zeit waren das: Sabine / Claudia / Petra bzw. Bernd / Stefan / Michael.
Heute sind es die Emmas und Leons...

Ich ergänze um Christian / Thomas / Christine und Stefanie… Brigitte war in meiner Generation unüblich, da war ich immer die einizge
-
Vor allem sie sich selber wohl nicht. Man lässt doch keine so wichtige Hauptfigur einfach sterben, wenn man noch weitere Bücher der Reihe schreiben will.
Ja, das natürlich auch....

Es gibt in jeder Generation so Modenamen, mit denen man einfach gestraft ist.
Zu meiner Zeit waren das: Sabine / Claudia / Petra bzw. Bernd / Stefan / Michael.
Heute sind es die Emmas und Leons...Und ich hatte eine Phase, in der ich mir einen weniger "besonderen" Namen gewünscht hätte. Heute bin ich dann doch ganz zufrieden damit.
