'Projekt: Sakkara' - Kapitel 05 - 08

  • eines der highlights in diesem teil war die diskussion melissa-patrick um S. 225 herum (wobei melissas überlegungen um S. 232 ablehnung erzeugen und böses ahnen lassen).

    "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben." (A. Lincoln)

  • Mit den Handlungsstrang aus den 30ziger Jahren bin ich noch nicht richtig warm geworden. Ich freue mich zur Zeit, dass diese Abschnitte eher kurz gehalten sind.
    Einige Herausforderungen stellt der Roman wieder einmal an das Allgemeinwissen des Lesers. Tutanchamun, Echnaton, Rosenkreuer, Templerorden und Johanniterorden. Das muss man alles erst einmal kennen.
    Zum Glück lässt der Autor den Leser hier nicht in Stich. :-]

  • Die Geschichte entwickelt sich weiter, ist spannend geschrieben und gefällt mir jetzt schon besser wie Projekt:Babylon. Es ist gut, dass hier nicht so eine geballte Ladung von Verschwörungstheorien und Informationen dazu auf einen einstürmt. Hier ist die Mischung einfach besser, mMn.


    Eine Frage: So wie ich das sehe, gibt es bezüglich der Rechtschreibung keine einheitliche Regelung in diesem Buch, teilweise werden Wörter nach der neuen Regelung geschrieben, teilweise nicht. Ist das so beabsichtigt?


    Zur Info: Irgendwie funktionieren heute bei mir die smilies nicht.

  • Hallo zusammen,


    ich bin jetzt mit Kapitel 5 fertig.


    Im Vergleich zum ersten Abenteuer hat sich Andreas deutlich gesteigert.


    Die Geschichte liest sich (bisher) flüssig und spannend. Lediglich das Referat von Peter Lavell hätte für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen dürfen.


    Toll finde ich die doppelgleisige Erzählweise, die zwischen Gegenwart und
    III. Reich hin- und herspringt. Sehr treffend fand ich die Beschreibung des Propagandaministers. Straff nach hinten gekämmte Haare, leicht hinkend und mit stechendem Blick - ich wußte gleich, das ist Goebbels!


    Der schönste Satz des ganzen Buches stand (bisher) im Kapitel 5:


    Dann lehnte sie sich zurück, und die Zeit nahm ihren Takt wieder auf.


    Bis jetzt habe ich mich gut unterhalten und ich bin gespannt auf den Fortgang der Geschichte.

    "Ein Tag ohne Lesen ist wie eine Sünde.
    Ein Tag ohne den Gang in die Wälder ist ein Versäumnis."
    Peter Handke, Schriftsteller

  • Diesen Teil habe ich auch soeben beendet und was ich in Leserunden unter anderem so interessant finde, ist, wie unterschiedlich Szenen oder Stilmmittel wahrgenommen werden, Beispiel:


    Zitat

    Original von Herr Palomar
    Mit den Handlungsstrang aus den 30ziger Jahren bin ich noch nicht richtig warm geworden. Ich freue mich zur Zeit, dass diese Abschnitte eher kurz gehalten sind.


    Mir gefallen diese Szenen ausgesprochen gut, sie erhöhen meine Spannung sogar noch und wegen mir, könnte da noch einiges kommen *g*


    Aber zurück zur Gegenwart: Der Tod des Klimatologen ist doch im Leben kein Zufall - auch wenn ich freiwillig keine Pizza in Ägypten essen würde, aber einen Herzanfall auszulösen traue ich ihr dann doch nicht zu... ;-) Melissas Ansprache über den Willen des einzelnen etc. hat mich etwas gelangweilt, mit dieser Frau würde ich garantiert keine Freundschaft entwickeln, sie hat so etwas mütterlich belehrendes *grusel*. Und ich traue ihr keine 2 Meter... (erst recht nicht mit dem Wissen des Endes dieses Abschnitts...) Patrick ist hier aber schon etwas naiv, und ich frage mich warum er ihr so vertrauensselig alles erzählt. Normalerweise ist er doch gar nicht so, hm.


    In Rhodos gibt es die erste Überschneidung der beiden Handlungsstränge aus Gegenwart und Vergangenheit - ich bin sehr gespannt, ob es noch mehr Berührungspunkte gibt und vor allem wie sich alles zusammenfügt.


    P.S.: Was haltet ihr eigentlich von Al Haris? Für mich ist er bislang ein einziges Mysterium, vor allem die Andeutungen über sein Nicht-Altern...

  • Zitat

    Original von milla
    P.S.: Was haltet ihr eigentlich von Al Haris? Für mich ist er bislang ein einziges Mysterium, vor allem die Andeutungen über sein Nicht-Altern...


    Ja, der ist ein wenig geheimnisvoll und ich denke mal er hängt mit Guardner unter einer Decke.
    Guarnder sagt auch nicht volle Wahrheit, mit irgendetwas hält er hinter dem Berg. Mir kommt es so vor als will Guarnder Peter und Patrick testen, bloss weswegen? ?(


    Melissa ist schon seltsam, so richtig weis man nicht, woran man bei ist. Komsich das Patrick so viel Dinge auf sie hält, dabei kommt er mir bei so vielen Dingen sehr misstrauisch vor.


    Tja wer ist James, auf jedenfall ist es nicht sein richtiger Name. Er scheint auf der gleichen Suche zu sein wie Morgen.

  • Hallo ihr alle,


    da sind ja einige schon ein gutes Stück weiter :wow


    Rosenstolz : "Eine Frage: So wie ich das sehe, gibt es bezüglich der Rechtschreibung keine einheitliche Regelung in diesem Buch, teilweise werden Wörter nach der neuen Regelung geschrieben, teilweise nicht. Ist das so beabsichtigt?"
    Ich bin auch darüber gestolpert, weil ich mich nun in Word nicht mal mehr auf die Neue Rechtschreibung verlassen kann, die ich natürlich eingeschaltet habe. Aber vom Lektorat höre ich, dass man sich da in einigen Fällen einen "Ermessungsspielraum" erlaubt, und wichtig sei in erster Linie, dass es konsequent innerhalb des Buches sei. Nun ja ...


    Was Patrick an Melissa findet ... nun schräg genug kommt sie ihm ja durchaus vor, andererseits war wohl ursprünglich ein "Jagdinstinkt" geweckt, außerdem ist sie hübsch und intelligent ... ich weiß gar nicht, was ihr gegen sie habt? :grin


    Mich freut es, dass den meisten von euch die Zeitsprünge gut gefallen, und dass sie denen, die über sie stolpern, nicht so schwerwiegend sind, dass sie euch aus der Bahn würfen (wertfen? :gruebel). Man kann es ja nie allen gerecht machen, und wenn man einen Mittelweg gefunden hat, ist das wunderbar :-)


    Gruß,


    Andreas

  • Zitat

    Original von milla


    Mir gefallen diese Szenen ausgesprochen gut, sie erhöhen meine Spannung sogar noch und wegen mir, könnte da noch einiges kommen *g*


    Dank James gefallen mir diese Teile inzwischen auch schon besser.
    Aber Wolfgang Morgen ist ein abstossender Typ. :schlaeger

  • Sodele, dieser Abschnitt ist geschafft.


    Was will uns der Traum, den Patrick hatte, sagen. Das hat doch bestimmt noch eine tiefere Beteutung? :gruebel Hat er etwa eine dunkle Ahnung?
    Melissa ist mir äußerst suspekt.
    Allein schon dadurch, dass sie eine Mitarbeiterin von Dr. Aziz ist. Und dann noch die mögliche Mitgliedschaft in dieser Sekte. Na, ich weiß nicht, ich weiß nicht.
    Patrick ist ihr gegenüber viel zu vertrauensselig.


    Dann ist noch Goddard ermordert worden. Alles sehr misteriös.


    Peter ist meiner Meinung nach zu optimistisch auf Rhodos fündig zu werden.
    Es ist in meinen Augen unglaubwürdig, dass scheinbar niemand vorher versucht hat dort zu suchen und die Stele zu finden. Diese Passage fand ich nicht gelungen weil wie gesagt unglaubwürdig.


    Nächste Frage: wer hat die Schlange geschickt? Aziz? Und wo ist James heute? Daran, das er noch lebt und irgendwie im Jahre 2006 wieder auftaucht , glaube ich fest.

  • Wir lernen gleich in kapitel 5 warum man in Ägypten während dem Ramadan kein pizza-service in anspruch nehmen soll


    Das mit dem optimismus in Rhodos etwas zu finden, und gleich am ersten abdruck in den richtigen keller zu kommen, war mir mehr als nur suspekt, und dass just diese stele von einem türkischen gelehrten abgeschrieben wurde, und in einem inventar landet, das unter einem dutzend alten büchern auf den ersten griff herausgefischt wird... :wow


    Also, ich hab grad festgestellt, mein korrektes hieroglyphisch reduziert sich auf das 'ntr' im djoser-namen, aber trotzdem hätte ich ein sigel mit der 'feind'-hieroglyphe und dem schakal nicht einfach so geöffnet, sondern das beutelchen zunächst mal in ein fernes eck geschleudert, um zu sehen ob es mir nicht doch briefbombenartig ins gesicht springt. Und als Peter hätte ich Patrick eine geknallt, bevor er hinlangen kann. Ich hätt ihm gesagt, er kann's ruhig öffnen, aber ich schau ihm dabei aus sicherer entfernung zu und freu mich, dass ich ihn endlich los bin.


    Weiss nicht, Melissa mag ich auch nicht unbedingt, aber da ich Patrick auch nicht mag, passen die beiden gut zusammen... :grin


    Und ich schliesse mich der target:Wolfgang-Morgen-todesschwadron an. 'Wenn's ich's gelesen hab brauchts kein anderer mehr lesen, drum machen wir's kaputt?' Der geht mit altertümern in etwa so um wie Patrick mit seiner katakombe! Wie find' ich das? So find ich das: :hau

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Zitat

    Original von MagnaMater
    Das mit dem optimismus in Rhodos etwas zu finden, und gleich am ersten abdruck in den richtigen keller zu kommen, war mir mehr als nur suspekt, und dass just diese stele von einem türkischen gelehrten abgeschrieben wurde, und in einem inventar landet, das unter einem dutzend alten büchern auf den ersten griff herausgefischt wird... :wow


    Damit habe ich kein Problem. Die Beschreibung zahlloser vergeblicher Versuche wäre etwas langweilig.
    Die Szene, in der Peter in der Bibliothek das alte Manuskript mit der Geschichte der Eroberung der Stadt Rhodos liest, war ausgezeichnet beschrieben.
    Und tatsächlich findet Peter eine Zeichnung der Steintafel, der ursprünglichen Tabula Smaragdina.
    Gut gefällt mir auch, wie im nächsten Kapitel über den übersetzen Text diskutiert wird.

  • Zitat

    Original von Andreas
    Was Patrick an Melissa findet ... nun schräg genug kommt sie ihm ja durchaus vor, andererseits war wohl ursprünglich ein "Jagdinstinkt" geweckt, außerdem ist sie hübsch und intelligent ... ich weiß gar nicht, was ihr gegen sie habt? :grin


    Ok ich gebe zu: Mir persönlich ist sie etwas zu missionarisch unterwegs, und dass sie beim ersten Date ihr Gegenüber an die Gefahren des Rauchens erinnert finde ich schon ähäm.... :grin

  • Langsam zieht die Spannung merklich an.
    Ich finde besonders die Überschneidungen der Handlungsstränge auf Rhodos gelungen, weil man manche Infos von James und Morgen erfährt und andere Infos von Peter und Patrick sodaß man sich ein Stück weit selbst ein Bild über die Ereignisse zusammensetzen kann.
    Sicherlich ist es blauäugig davon auszugehen, daß sich die Tabula Smaragdina noch auf Rhodos befindet (und zwar sowohl von Peter und Patrick als auch schon bei Morgen und James), da ich aber im Gegenzug nicht seitenweise lesen möchte wie die handelnden Personen falschen Spuren nachjagen stört mich das nicht weiter.
    Cassandra79 : auf die Idee, daß James vielleicht nicht James heißt, bin ich noch gar nicht gekommen :grin


    Ein paar Worte noch zu Melissa: ich weiß nicht, was ich von ihr halten soll. Sie hat einige nette Charakterzüge, aber insgesamt traue ich ihr nicht. Sie quetscht Patrick so aus und dieser ist auch noch extrem vertrauensselig. Wenn eine Verbindung zwischen den Beiden bestehen sollte, die ihm das Gefühl vermitteln, diese Frau verdiene sein Vertrauen, dann wird diese Verbindung (zumindest für mich) nicht spürbar.


    Edit: Rechtschreibfehler verbessert :-]

    Ich weiß nicht, was das sein mag, das ewige Leben.
    Aber dieses hier, das diesseitige, ist ein schlechter Scherz. (Voltaire)

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  • Diesmmal gibt es weniger Verschwörungstheorien, aber Recherche nach dem Lesen findet auch hier statt und das finde ich sehr gut. Allein zu Echnaton und Imhotep werde ich gleich noch ein bisserl recherchieren.
    Das Buch ist wieder flüssig und spannend geschrieben, das Buch lässt sich besser lesen als Projekt Babylon, ich weiß aber noch nicht so richtig, wieso. Die Zeitsprünge mit den jeweiligen Ortsangaben sind wirklich hilfreich, vor allem wenn man wie ich grad, einige Tage zwischendurch nicht zum Lesen kommt, so ist man schnell wieder drin.


    Goddard wurde vergifttet, kurz bevor ein Treffen mit Patrick stattfinden konnte. Melissa geht mit Patrick essen, sie treffen sich noch einmal bei ihr zu Hause. Mal wirkt sie sehr rational und dann wieder in ihrer Sekte gefangen – ich bin gespannt, wie sie sich weiterentwickelt.
    Auf Rhodos kommen Peter und Patrick ihrem Ziel wieder ein bisserl näher, werden aber zum Abschluss noch von einer äußerst aggressiven Schlange verabschiedet...
    Guardner wirkt auch immer mysteriöser, was hat er mit all den Gruppen und Menschen wirklich zu tun?
    Patricks seltsamer Traum verfolgt mich auch immer wieder, was hat es letztendlich damit auf sich?
    Und wieso sieht er überall Stefanie?


    James – wer ist James? Er hat auf jeden Fall dasselbe Ziel wie Peter und Patrick aktuell, nur dass er 1940 unterwegs war.


    Ich werd dann gleich mal weiterlesen, heut hab ich mal frei vom Kistenpacken :grin

  • Hallo zusammen,


    [OT]
    leider bin ich in dieser Woche nicht so viel zum Lesen gekommen wie ich es mir gewünscht hätte. Der Job stresst z. Zt. extrem und ausserdem wechsle ich grade von Windows nach OS X (sprich MacBook). Aber wofür hat man schließlich das Wochenende.
    [/OT]


    Derzeit begleite ich unsere Helden grade in den Keller des Ägyptischen Museums.


    Nicht erst bei dieser Episode habe ich mich gefragt, warum sich Peter und Patrick eigentlich nicht schon lange duzen, bei allem, was sie schon zusammen erlebt haben.


    Peter als englischer Professor ist sicher ein bisschen steif in der Beziehung, aber Patrick ist doch da spontaner, wie man bei Melissa gesehen hat.


    Melissa scheint mir eine sehr zwielichtige Figur zu sein. Als sie Patrick in ihre Wohnung einlud, habe ich fest an eine Falle geglaubt - na ja, Glück gehabt.


    Sympathisch war mir Jason Miles mit seinen (Verschwörungs-)Theorien. Im Gegensatz zu Patrick fand ich sie sehr interessant - vor allem die Tatsache, dass die Pyramiden auf keinem Gemälde abgebildet sind, fand ich bemerkenswert.


    Heute werde ich auf jeden Fall noch ein gehöriges Stück weiterlesen. Spannend genug ist es ja!

    "Ein Tag ohne Lesen ist wie eine Sünde.
    Ein Tag ohne den Gang in die Wälder ist ein Versäumnis."
    Peter Handke, Schriftsteller

  • Zitat

    Original von Depardieu
    Nicht erst bei dieser Episode habe ich mich gefragt, warum sich Peter und Patrick eigentlich nicht schon lange duzen, bei allem, was sie schon zusammen erlebt haben.
    Peter als englischer Professor ist sicher ein bisschen steif in der Beziehung, aber Patrick ist doch da spontaner, wie man bei Melissa gesehen hat.


    Hallo Depardieu,


    ja, die Sache mit dem Duzen. Gemeinsam mit meiner Lektorin habe ich mir lange Gedanken darüber gemacht. Mir ist das "Du" zu vertraut, ich kann es mir zwischen Peter und Patrick nicht vorstellen. Daher habe ich den Mittelweg gewählt, nämlich die Ansprache mit Vornamen, wie es auch im Englischen bei Arbeitskollegen weit verbreitet ist, aber dennoch eine gewisse respektvolle Distanz, inbesondere von Peters Warte aus natürlich. Würde nur Patrick ihn duzen, würde es das Distinguierte des Professors zu sehr unterminieren. Das deutsche "Du" wäre für meinen Geschmack zu intim einem fast doppelt so alten Herren gegenüber (auch für den jovialen Franzosen). Es bleibt natürlich zwiespältig, und es ist eine Kleinigkeit, die beim Übersetzen in andere Sprachen ohnehin verloren geht, aber hier habe ich mich danach gerichtet, wie es sich für mich am besten anfühlt.


    Gruß,


    Andreas

  • Hallo Andreas,


    Zitat

    Original von Andreas


    ja, die Sache mit dem Duzen. Gemeinsam mit meiner Lektorin habe ich mir lange Gedanken darüber gemacht. Mir ist das "Du" zu vertraut, ich kann es mir zwischen Peter und Patrick nicht vorstellen. Daher habe ich den Mittelweg gewählt, nämlich die Ansprache mit Vornamen, wie es auch im Englischen bei Arbeitskollegen weit verbreitet ist, aber dennoch eine gewisse respektvolle Distanz, inbesondere von Peters Warte aus natürlich. Würde nur Patrick ihn duzen, würde es das Distinguierte des Professors zu sehr unterminieren. Das deutsche "Du" wäre für meinen Geschmack zu intim einem fast doppelt so alten Herren gegenüber (auch für den jovialen Franzosen). Es bleibt natürlich zwiespältig, und es ist eine Kleinigkeit, die beim Übersetzen in andere Sprachen ohnehin verloren geht, aber hier habe ich mich danach gerichtet, wie es sich für mich am besten anfühlt.


    das leuchtet mir ein.


    Dass durch die Übersetzungen die Gedanken, die sich die Autoren beim Schreiben gemacht haben, verloren gehen, ist mir auch schon unangenehm aufgefallen. Speziell bei manchen Übersertzungen schwedischer Krimis wird dann das "du" einfach ins "Sie" übersetzt, weil sich in "außerschwedischen" Ländern eben gesiezt wird. Irgendwie geht dadurch immer etwas von der Atmosphäre verloren.

    "Ein Tag ohne Lesen ist wie eine Sünde.
    Ein Tag ohne den Gang in die Wälder ist ein Versäumnis."
    Peter Handke, Schriftsteller