'Harry Potter und der Orden des Phönix' - Kapitel 06 - 10

  • In diesem Kapitel erzählt Sirius an einer Stelle von seiner Familie. Sie stehen da vor dem Wandteppich und es wird deutlich, dass Sirius mit Malfoy verwand ist. Das finde ich eine gruselige Vorstellung. Und zugleich ist es sehr beruhigend das es in jeder Familie schwarze Schafe gibt :lache.


    Wo ich aber eigentlich drauf hinaus wollte ist:


    "Säuberung der Zauberrasse, Muggelstämmig, Reinblütig, Schlammblüter" etc. - Klingt das für euch auch ein bisschen nach einer Parallele zu Hitler und seinem Rassenwahn?


    Außerdem befürchte ich das Kreacher der Hauself noch Probleme machen wird. Könnte er gar zu einem Spion Voldemorts werden? Ich finde nämlich seine Ansichten schon serh heftig und sehr radikal! Und immer wenn er Hermine beschimpft und so einen Stuss erzählt möchte ich ihn am Liebsten

  • Hier fand ich besodners das Treffen mit Luna cool, ich mag sie irgendwie, sie ist ganz anders als die anderen Schüler in Hogwarts. Auch die Tatsache, dass sie und Harry die Thestrale sehen können, verbindet sie schon von Anfang an.
    Ich glaube, Luna wird bei der Verteidigung im siebten Band auch noch eine wichtige Rolle spielen, sie gehört ja auch zu den Mitgliedern der DA und glaubt Harry sofort alles über seine Begegnung mit Voldi.


    Die Anhörung fand ich eine regelrechte Farce, das war ja sowas von gefaked. Aber Gott sei Dank hat Dumbledore noch rechtzeitig mitbekommen, wo und wann die Anhörung stattfindet. Da haben die Penner echt versucht, Harry ins offene Messer laufen zu lassen...nenene
    aber ist ja noch mal gut gegangen.

  • Da fällt mir auf, dass die öffentliche Meinung in der Zauberwelt recht sonderbar ist. Zuerst sind Harry und Dumbledore Lichtgestalten und wegen dem bissl Geschreibsel von Rita Skeeter sind sie auf einmal die Tödel der Zauberwelt.


    Gerade in Kombination mit dem Ausbruch von Sirius Black, der für die Öffentlichkeit ja immer noch als flüchtiger Chefdeatheater gilt und den Vorkommnissen bei der Qudditch WM eigentlich sehr unwahrscheinlich, dass man Harry und Dumbledore nicht glaubt.


    Bzw ist es dann auch unlogisch, dass der Tod von Cedric nicht hinterfragt wird. Da müsste man doch erkennen, dass er an einem Fluch gestorben ist.

  • Zitat

    Original von Schwarzes Schaf
    Ich glaube, Luna wird bei der Verteidigung im siebten Band auch noch eine wichtige Rolle spielen, sie gehört ja auch zu den Mitgliedern der DA und glaubt Harry sofort alles über seine Begegnung mit Voldi.


    Das glaube ich auch! Außerdem ist doch auffällig, das alle Figuren die am Anfang nicht "alle Tassen im Schrank" zu haben scheinen nun so wichtig sind. Neben Luna muss ich nämlich noch an Neville denken. Fast alle wichtigen Figuren sind Außenseiter und diese Außenseiter scheinen die Einzigen zu sein, die sich durch bestimmte Fähigkeiten von der Masse abheben.

  • Ich weiß nicht, ich fand die Anhörung auch krass irgendwie. Wollten sie Harry jetzt allen ernstes aus Hogwarts rauswerfen? Ihn unglaubwürdig machen ist ja die eine Sache, aber wem soll damit gedient sein, ihn aus Hogwarts zu werfen? Und ohne Dumbledore wäre das zweifellos geschehen...


    Was den Stimmungswechsel angeht taciturus , so ist das nur genau so, wie es bei uns auch zugeht. Ich würde mal sagen, die Medien haben tatsächlich diese Macht bei der großen Masse.

  • Zitat

    Original von Jeanne
    Was den Stimmungswechsel angeht taciturus , so ist das nur genau so, wie es bei uns auch zugeht. Ich würde mal sagen, die Medien haben tatsächlich diese Macht bei der großen Masse.


    In Ansätzen vielleicht, aber ich finde schon, dass es hier sehr stark zugespitzt wird. Aber wenn es nur eine richtige Zeitung gibt, dann hat die auch ein Informationsmonopol.


    Obwohl man mit Voldemort is back wohl eine höhere Auflage erzielen würde?

  • Jeanne :
    Ich glaube schon, dass sie ihn rauswerfen wollten, vielleicht, damit er keine Hysterie unter den Schülern verbreiten oder sie auf seine Seite ziehen kann. Das würde dem Ministerium ja vollkommen gegen den Strich gehen. Dafür spricht ja auch, dass sie später Umbridge als "Aufpasserin" einsetzen, die Harry unter Kontrolle halten soll.

  • Das Ministerium vermutet, dass Dumbledore selbst an die Macht kommen will und deswegen die Geschichte mit Voldemorts Rückkehr erzählt, damit die Zauberwelt nach Dumbledore als Premier ruft.


    In ihrem Verschwörungssüppchen auch gar nicht so blöd gedacht, wenn man nicht die ganze Wahrheit kennt oder zumindestens den Teil, den wir Leser kennen.

  • Aber Dumbledore hat damals den Ministerposte abgelehnt und Fudge den Vortritt gelassen. Wieso sollte er sich das anders überlegt haben? Und jeder, der Dumbledore auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass er sowas niemals tun würde. Ich finde das unlogisch, sonst war Dumbledore immer der Größte und wurde von allen Seiten gelobt und jetzt auf einmal, weil es so besser in den Kram passt, wird er als senil bezeichnet... :pille

  • Da gäbe es genug mögliche Gründe. Es wurde ja einmal erwähnt, dass AD am Tag mehrere Eulen vom Minister bekommen hatte und er dachte, dass er ohnehin nicht Minister werden muss, um die Politik zu bestimmen und sich das möglicherweise nun geändert hat.


    Und was wäre, wenn die recht haben und AD wirklich nicht der weise Strahlemann ist? Wäre dann jemand anderes, der das vielleicht erkannt haben könnte, statt böse gut?


    Aber die Theorien gehen schon wieder in zu schwindelige Höhen :grin

  • Ja, in dem teil vom buch hat mich eine echte leidenschaftliche wut gepackt. Ich glaube mein potter-fandom rührt von der kafkaesken ministerium-szene her, ich war sowas von entrüstet, und MUSSTE einfach weiterlesen. :fetch Ich wär gern zwischen die zeilen geklettert und hätt gern wie in Gothic eine feuerregen-rune gehabt, mich damit mitten in die halle gestellt, und alle anwesenden für ihre dummheit in einer alabrunst an Beliar geopfert. :schlaeger

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • So, die Putzaktion im fürnehmen Haus Black ist vorbei und ich fand sie wieder sehr unterhaltend und witzig :grin


    Das Sirius mit Malfoy verwandt ist, ist total gruselig :wow Glücklicherweise ist Sirius ganz anders, als die Malfoys :-)


    Die Verhandlung um Harry ist am Ende zwar gut ausgegangen, aber wie Fudge und andere gegen Harry argumentiert haben, war schon heftig. Immerhin kann der Junge im Grunde ja gar nichts dafür, das er immer wieder in solch brenzlige Situationen gerät und ausgesucht hat er sich das ja auch nicht :nono Schön, das Dumbledore ihm zur Seite stand :-)
    Das Malfoy noch auftauchen mußte war etwas blöd, aber was wären solche Bücher ohne Schurken :grin


    Luna mag ich auch sehr gerne, wahrscheinlich gerade, weil sie etwas verschroben und anders ist. Sie war mir schon immer sympathisch und ich finde es schön, das der Charakter uns jetzt begleitet.


    Und sonst, hmm ... die neuen Vertrauensschüler finde ich gut, Fred´s und George´s Planung für ihren Scherzartikelladen ist auch sehr interessant, die beiden haben immer sehr unterhaltende Projekte :grin


    Ich bin mit Begeisterung beim Lesen und obwohl ich das Buch kenne, ist es wieder wahnsinnig fesselnd und unterhaltend :-) Weiter geht´s ...


  • :write Da kann ich ja gar nichts mehr schreiben - es ist ja schon alle gesagt...


    Luna mag ich sehr gern - etwas verrückt, aber da, wenn man sie braucht. Die Putzszenen bei Sirius fand ich sehr lustig, aber dem Hauself traue ich überhaupt nicht! :fetch


    Die Verhandlung im Ministerium fand ich ziemlich heftig - erst den Ort und die Zeit zu verschieben und dann auch noch eine "große Anhörung". Wie gut, das Dumbledore da war! :anbet Sonst wäre das Ganze sicher anders ausgegangen... :wave

  • Kreacher traue ich auch nicht und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass er noch Ärger machen wird.


    Da die Malfoys ja mit Sirius verwand sind, müsste Krecher ja auch die Befehle der Malfoys befolgen. Vielleicht werden sie sich das noch zu nutze machen.