Eric Maron: Die Fürstin

  • Ich hatte es heute in der Hand, hab es aber in Gedenken an meinen SUB wieder ins Regal gestellt *seufz*, aber nach dem, was ich in diesem Fred so überflogen hab, ist das ein Buch, was mir auch gefallen wird. Muss ich meiner Ma doch mal den Tipp geben, wenn sie nicht weiß, was sie mir zu Weihnachten schenken soll... :-)

  • Hallo Geli73,


    Weihnachten nähert sich mit Riesenschritten! Da werden wohl ein paar Bücher unter den Christbaum passen.


    Viele Grüße


    Eric :write

  • Hallöchen allerseits,


    seit neuestem gibt es die Fürstin auch als Hörbuch! Mir tut schon die Schulter weh, weil ich mir andauernd darauf klopfte. Inzwischen liegt auch schon ein Belegexemplar bei mir, aber ich habe mich noch nicht getraut, hinein zu hören. Die Sprecherin ist übrigens die Schauspielerin Julia Fischer.


    Viele Grüße


    Eric :write

  • . :wave ... - hab ich gestern im weltbild-Katalog auch entdeckt, lieber Eric,



    da es sich um 'Die Fürstin' handelt, hab ich das Hörbuch jetzt mal blind bzw. taub geordert, denn die Sprecherin kenne ich noch nicht. Ich bin mal gespannt, wie sie ihre Sache macht - hoffentlich like Anne Moll - aber vielleicht ja auch mit einer ureigenen interessanten Interpretation.


    (bei Weltbild gibt's das zum Superschnäppchenpreis von 12,95 Euro ... )

    Binchen
    :write
    Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält. (William Somerset Maugham) ;-)

  • ... und endlich haben die auch geliefert ....


    Ich hab schon mal reingehört. Der Anfang ist vielversprechend.


    Wir lauschen hier zwar weder Pigulla, Gassen noch Moll - aber die können ja nicht alles lesen. Julia Fischer beherrscht ihr Metier, jedoch hier am Anfang - etwas mehr gewollt gelesen, als es z.B. eine Anne Moll vorträgt.


    Sie gefällt mir jedoch besser, als Sandra Schöner, die die Tatarin von Deinem Freund Gheron liest.


    Auf dem Apfelbaum gefällt es mir wieder gut - also wird das Hörbuch sicher auch bald komplett im Player landen.
    :wave

    Binchen
    :write
    Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält. (William Somerset Maugham) ;-)

  • "Die Fürstin" habe ich vom Wichtel bekommen und bin mitten drin.
    Wie in anderen großen historischen Romanen, bin ich von der Gestalt der Charlotte begeistert. So viel Mut, in dieser von Kriegen, Intriegen und Anschlägen gebeutelten Welt, ist wirklich bewundernswert.
    Sehr interessant ist für mich der Einblick in diese Epoche. Wie bereits in den Romanen "Die Wanderhure" oder "Die Tatarin" ist die Geschichte wunderbar recherchiert. Man wird schnell mit dem Leben im 17. Jahrhundert vertraut.
    Nun bin ich gerade bei ihrer Flucht mit Georg Wilhelm und ihrem treuen Diener Max und bin gespannt, ob sie dem Komplott der Mittstatter entgehen kann.
    Auf jeden Fall ein tolles Buch, dass ich weiterempfehlen kann.

  • Die Taschenbuchausgabe hat mich vor kurzem angelacht und ich konnte nicht widerstehen.
    Ein spannender Historienschmöker bester Sorte und endlich mal aus einer sonst viel zu wenig behandelten Zeit.
    Besonders interessant fand ich die Beschreibung des Lebens bei Hofe in Österreich, Preussen und Sachsen.


    MfG


    Klio

  • nicht böse sein, aber für meinen Geschmack gibt es viele bessere Bücher! Es hat mich nicht wirklich gefesselt. War wohl interessant, bereue es auch nicht gelesen zu haben!........aber kann nicht wirklich dafür schwärmen!

    Lesen ist ein kreativer, selbstgewählter, einsamer, herrlicher Prozess, durch nichts zu ersetzten. (Günther Grass)

  • Schwärmen muss man für die Fürstin nicht unbedingt, aber sich freuen, dass ein historischer Roman aus unserer Zeit mal wieder über diese Zeit berichtet, sonst kannte ich da nur Karl May mit dem alten Dessauer, der nah dran angesiedelt ist. Die Fürstin ist mal nicht in fernster Urzeit angesiedelt, in der wilddrauflos fabuliert werden kann, da über viele handelnde Personen viele historische Forschungsergebnisse und schriftliche Zeugnisse noch exitieren. Die deutsche Kleinstaaterei und ihre Auseinandersetzungen sind jedenfalls wunderbar getroffen.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend Ungläubiges Staunen- Über das Christentum Navid Karmann :lesend

  • Ich konnte mich leider auch nicht all zu gut mit Der Fürstin anfreunden und habe nun das Buch erst einmal zur Seite gelegt


    Wahrscheinlich werde ich es dennoch irgendwann wieder zur Hand nehmen und zu Ende lesen. Denn schlecht fand ich es auf keinen Fall.


    Momo

    Momo


    Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit einem Fragezeichen.
    -Hermann Hesse-

  • Das Buch habe ich, wie viele, noch ungelesen im Regal. Mal schauen, wann ich damit mal anfangen werde. Und vorallem wie es ist. :gruebel

    :oha Lg Bellamissimo
    ~~~~~~~~~~~~~~
    Habent sua fata libelli- Bücher haben ihre Schicksale:pferd
    :lesend Der Fluch der Hebamme- Sabine Ebert
    Mit offenen Karten- Agatha Christie

  • Ich muss zugeben, dass ich das Buch nach den ersten 30 Seiten weg gelegt habe, weil ich mich einfach nicht richtig hineinversetzen konnte.


    Naja ich hab es immer mal wieder in der Hand, weil ich denke, dass ich vlt. an einer anderen Stelle besser hinein komme, bisher jedoch konnte ich mich nicht aufrappeln.


    Mal schauen, dass Jahr ist ja noch lang :-)

    Fliegen ist gar nicht so schwierig, wie man denkt.
    Man muß sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen aufzuschlagen.
    (Arthur Dent)

  • Also ich musste das Buch jetzt auch abbrechen, hab ich heute entschieden.


    Die Geschichte war ja am Anfang echt noch sehr nett, bis

    Ab der Stelle ging es dann irgendwie den Bach runter. Ich bin gar nicht mehr mitgekommen, irgendwie weiß ich nur noch, dass Charlotte in eine andere Stadt reisen wollte um ihr Land als Fürstin zu vertreten und zu behalten... oder so ähnlich.


    Es war einfach.... nicht mehr interessant. Es wird soviel von anderen Königen, Prinzessinen, Herrschern, irgendwelchen Leuten erzählt, wobei ich immer total durcheinander gekommen bin. Fand ich sehr schade, aber die restlichen 191 Seiten mag ich wirklich nicht mehr weiterlesen.
    Seit Januar sitze ich an dem Buch und freue mich schon soooo sehr auf die anderen Bücher auf meinem SUB :-)

  • Natürlich ist die Fürstin die Geschichte einer jungen und selbstbewussten Frau. Das Buch erzählt von den Problemen der netten Charlotte. Das Umfeld ist gut recherchiert, auch wenn es nicht nötig gewesen wäre die gute Recherche so detailliert dazustellen. Die Grossen der damaligen Weltpolitik sind zwar fassbar aber unbeschreiblich klischehaft dargestellt.


    Wer das Buch zu Lesen beginnt muss sich einfach im Klaren sein, dass in dieser Geschichte die Politik des Spätbarocks eine sehr grosse Rolle spielt, vor allem wenn man weiss wie es eine Generation nach diesem Roman weiter gegangen ist. Verblüfft hat mich in diesem Roman eine wirklich erstaunliche politische Option dieser Zeit. Dass diese Option scheitert spielt keine Rolle, dazu war sie zu unmöglich. Aber die Idee ist extravagant.


    Natürlich kann man die Grossmachtspolitik auch überlesen und liest dann die Geschichte einer jungen und selbstbewussten Frau.


    :-)

  • Ich habe dieses Buch nun gut zur Hälfte gelesen und muss sagen, am Anfang fand ich es super, aber momentan zieht es sich bisschen. Ich hoffe, es wird wieder besser. :gruebel

  • Ich habs jetzt durchgelesen. Insgesamt hat es mir gut gefallen, allerdings fand ich, dass sich das Buch in der Mitte etwas gezogen hat, als Charlotte Leute für ihre Sache gesucht hat.


    "Die Rebellinnen von Mallorca" fand ich viel, viel besser. Aber dennoch 7 Punkte, es war ja nicht schlecht, sondern nur nicht supergut. :wave

  • So habe das Buch nun auch beendet. Es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.


    Charlotte ist eine selbstbewusste und stolze Frau, die eher in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Ihre Familie empfindet sie als hässlich, da sie nicht die typischen weiblichen Formen angenommen hat.


    Dieses magere Aussehen verschafft ihr allerdings eine vorteilhafte Partie, wird sie doch dem homosexuellen Carl Anton von Tresskau zur Braut gegeben. Der nach dem frühen Tod des Erbprinzen um seinen Fürstensitz bangen muss, da sein Verwandter aus Mittstadt Fürst Ulrich auf die Vereinigung der Städte unter seiner Herrschaft hofft. Charlotte wird schnell klar zu welchem Zweck sie nach Tresskau gebracht wurde und übernimmt souverän ihre Rolle.


    Die Handlung plätschert so vor sich hin, für mich baute sich nicht wirklich ein Spannungsbogen auf. Es ist ein nettes Buch für zwischen durch, mit nicht besonders viel Tiefgang. Die Figuren waren mir zu schwarz/ weiß gezeichnet.


    Gut gefallen hat mir der tiefe Einblick in die damaligen Umgangsformen und Lebensweisen der Könige.