"Contact" - Carl Sagan

  • Originaltitel: "Contact"


    Zum Buch


    Die Wissenschaftlerin Ellie Arroway ist besessen von der Idee, die Existenz außerirdischer Intelligenz zu beweisen. Eines Tages gelingt es ihr tatsächlich eine Nachricht aus dem All aufzuzeichnen. Eine fremde Lebensform macht ein verschlüsseltes Angebot zur Kontaktaufnahme! Unter weltweiter Beteiligung bereitet sich die Menschheit auf den aufregendsten Moment ihrer Geschichte vor...


    Über den Autor


    Carl Edward Sagan wurde am 9. November 1934 in Brooklyn, New York als Sohn jüdischer Einwanderer geboren. Schon sehr früh zeigte er Interesse an Astronomie und anderen Naturwissenschaften. Trotz der vergleichsweise geringen Bildung seiner Eltern wurde er gefördert und darin bestärkt, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.


    In den 50er Jahren studierte er an der Universität von Chicago. 1959 promovierte er über die Möglichkeit des Lebens auf anderen Planeten, damals ein durchaus gewagtes Thema. Als junger Wissenschaftler mit einem Doktorat in Astronomie und Astrophysik entwickelte Sagan die Theorie der von Windstürmen stets wechselnden Oberfläche von Mars, was Jahre später von der Mariner-9-Mission bestätigt wurde.


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    Meine Meinung


    Das Buch ist ein bisschen anders als der Film und ich bin mir nicht sicher, was mir besser gefällt. Manche Dinge fand ich im Film vom Spannungsbogen her besser gelöst. Wobei der Film ja auch immer noch ziemlich lang ist, aber an dem Buch kann man sich richtig tot lesen. Es gibt eine Menge wissenschaftlicher Fakten, die toll erklärt werden und irgendwo auch eine Romanhandlung, die sich ein bisschen zieht, fand ich. Der Mann erklärt und erklärt, ich glaube, ich weiß jetzt Dinge über die Zahl Pi, die ich nie wissen wollte, die aber trotzdem interessant waren. Insgesamt aber ein schönes, sehr philosophisches Buch über unsere Stellung im Universum.


    Passend dazu: Pale blue dot (englisch)
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  • Endlich mal ein Buch, was nicht auf die Wunschliste muß und welches ich mir nicht kaufen muß - weil ich es schon besitze. :-]


    Ich habe es vor etwa zwei Jahren gelesen; für eine "qualifizierte" Rezi reicht es nicht mehr, doch ich entsinne mich, daß ich sehr von dem Buch angetan war. Obwohl ich eigentlich gar kein Naturwissenschaftler bin, haben mich die wissenschaftlichen Dinge überhaupt nicht gestört. Die paßten irgendwie.


    Den Film, der sich ja in manchem vom Buch deutlich unterscheidet, kenne ich auch. Wobei ich finde, daß das Buch in sich schlüssiger ist, auch was den zeitlichen Rahmen betrifft.


    Seit ich das Buch gelesen habe, habe ich übrigens den SETI-Bildschirmschoner der University of Berkeley auf meinem PC laufen. :rolleyes


    Das Buch steht schon lange auf der Wiederlesen-Liste. Nachdem ich durch die Rezi wieder drauf gestoßen bin, lasse ich es am besten gleich aus dem Regal draußen.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Meine Meinung


    Da ich den gleichnamigen Film mit Jodie Forster schon mehr als einmal gesehen habe, wollte ich endlich die Buchvorlage lesen. Die junge Wissenschaftlerin Ellie Arroway, die im Film von Jodie Forster gespielt wird, sucht gegen alle Vorbehalte ihrer Kollegen nach Leben im All. Als sie schließlich fündig wird, tritt das eine Lawine los.


    Die Hauptfigur der Ellie Arroway empfand ich als sehr gut dargestellt. Man erlebt mit ihr die spannende Suche nach Außerirdischen sowie alles, was nach dem Erfolg passiert.
    Leider ist es teilweise etwas langatmig, und auch teilweise politisch und eben etwas zu detailreich. Manches hätte ich weniger genau wissen wollen. Aber trotzdem war es spannend, das Buch gelesen zu haben und somit mehr Hintergründe als im Film bekommen zu haben.