'Wo bist du?' - Kapitel 06 - 07

  • Sie ist gestorben!! Ich war total fassungslos. Hab mit so einer Wendung irgendwie nicht gerechnet. Irgendwie dachte ich, dass sie sich am Ende doch noch kriegen, aber das geht ja jetzt nicht mehr! :rolleyes
    Und Susan hat ein Kind ... komisch, dass sie ihm das nie geschrieben hat und er es auf diesem Wege erfahren musste ...


    Versteh gar nicht richtig, warum er Mary "zurückgeholt" hat ... denn in Wirklichkeit hat er doch nur Susan geliebt und sie ist nur ein Trostpflaster und halt die Mutter seines Sohnes. Toll.


    Bin einfach total gespannt, wie das Buch ausgeht und was noch so passiert!!

  • Na, der Teil fängt ja mit einem Paukenschlag an. Sowohl, was das Auftauchen der fremden Personen als auch das Kind betrifft. Eine Tochter Susans. Mum ist tot. Und nun soll er sie wohl großziehen, Mary wird gar nicht erst gefragt? Na aber hallo.


    Auch nach dem dritten Teil bleibe ich dabei: für mich ist das Buch ... seltsam. Ich fühle mich gleichzeitig beteiligt und unbeteiligt, angezogen und abgestoßen, als Teilnehmer und als Betrachter. Ich kann mich kaum erinnern, daß ein Buch so zwiespältige Gefühle in mir ausgelöst hat.


    Interessant wurde es in diesem Teil, als die Erzählperspektive zur Sichtweise Lisas wechselte und die Welt aus ihrer Sicht darstellte.


    Im Verlauf des Gespräches zwischen Philip und Mary fallen einige behaltenswerte Sätze, wie zum Beispiel diese:
    “Es gibt keine schlimmere Einsamkeit als die, die man zu zweit empfindet.“ (Seite 190)
    “Man kann sein Leben nicht erfinden, mein Liebling, man muss den Mut haben, es zu leben.“ (Seite 191)
    “Man erträumt sich ein Ideal, man ersehnt es, lauert darauf, und dann, an dem Tag, da es Gestalt annimmt, hat man Angst, es zu leben, fürchtet, den eigenen Träumen nicht gewachsen zu sein oder sie mit einer Wirklichkeit in Einklang zu bringen, für die man verantwortlich wird.“ (Seite 191)


    Seite 194 nehme ich mal an, daß das derselbe Kellner wie vor vielen, vielen Jahren, als Philip dort wartete, war. Wie sich alles wiederholt. Die Wendung, die dann kommt, hatte ich allerdings nicht erwartet.


    Zum Ende des Abschnittes weiß ich nicht so recht, was ich von den Protagonisten halten soll. Sind sie mir sympathisch oder unsympathisch, mag ich sie oder nicht?


    Lisa hat eine dominierende Art, letztlich - bis zu diesem Punkt - ist Mary jedoch stärker, während Thomas ihr in gewisser Weise „hörig“ ist. Philip ist bis zu einem gewissen Grade „zur Vernunft gekommen“ und hat, zumindest teilweise, mit der Vergangenheit abgeschlossen und sich etwas weiterentwickelt. Wie weit, und wie lange das trägt, wird sich zeigen. Mary ist die eigentlich unschuldig Leidtragende. Sie hätte ein besseres Leben verdient. Mal sehen, was das Schicksal im letzten Abschnitt für sie bereit hält.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Der Tod von Susan hat mich auch umgehauen. Im letzten Kapitel des vorigen Abschnitts hat sich ja schon angekündigt, dass sie schwanger ist. Was ich da auch schon völlig überraschend fand. Und jetzt steht das Kind von Philips Tür. Arme Mary.


    Wenn Lisa älter ist, fürchte ich, dass es zu einer weiteren Katastrophe kommt. Sie kommt doch sehr nach ihrer Mutter. Und traumatisiert und entwurzelt ist sie auch.


    Toll fand ich die Szene (S. 184) als Mary ihre "liebe" Freundin Joanne rausschmeißt. Prima!!!


    Allerdings sind solche Gefühlsausbrüche selten in dem Buch und man erfährt ein bisschen was von jeder Person, aber von keiner allzuviel. Vielleicht, weil es keine eindeutige Erzählperspektive gibt. :gruebel
    .

  • Ein Zeitsprung von 9 Jahren.
    Es gibt keine Briefe mehr. Es geht nur noch um Philip und seine Familie
    und trotzdem immer noch um Susan.
    Mir fällt dazu nur eins ein – Arme Mary!

    "Das Schicksal macht Fehler. Eigentlich sogar ziemlich oft. Es kommt nur selten vor, dass jemand in der Lage ist, es auch zu bemerken."
    aus Eine Hexe mit Geschmack von A. Lee Martinez

  • Dieses Buch hat es bisher nicht geschafft mich zu fesseln. Und eins darf ich vorweg nehmen, der letzte Abschnitt hat es auch nicht geschafft. Aber erst mal der Reihe nach:


    Das Leben von Philip entwickelt sich an der Seite von Mary zu einem recht annehmlichen Leben. Ich denke Philip ist auch zufrieden. Der Kontakt zu Susan ist quasi eingeschlafen, was ich persönlich gar nicht so schlecht finde.
    Plötzlich taucht die unbekannte Tochter Lisa bei Philip und Mary auf. Susan ist tot. Es ist ein Schock für Phillip, was ich durchaus verstehen kann. Für Mary ist aber genauso ein Schock. Nun soll sie das Kind der Frau großziehen, die immer die dritte Person in ihrer Beziehung war. Eine Herausforderung für Mary.


    Zitat

    Im Verlauf des Gespräches zwischen Philip und Mary fallen einige behaltenswerte Sätze, wie zum Beispiel diese:
    “Es gibt keine schlimmere Einsamkeit als die, die man zu zweit empfindet.“ (Seite 190)
    “Man kann sein Leben nicht erfinden, mein Liebling, man muss den Mut haben, es zu leben.“ (Seite 191)
    “Man erträumt sich ein Ideal, man ersehnt es, lauert darauf, und dann, an dem Tag, da es Gestalt annimmt, hat man Angst, es zu leben, fürchtet, den eigenen Träumen nicht gewachsen zu sein oder sie mit einer Wirklichkeit in Einklang zu bringen, für die man verantwortlich wird.“ (Seite 191)


    Diese Sätze fand ich auch sehr schön. Sätze die ich auch auf jeden Fall behalten werden. Wenn es auch fast das Einzige ist, was ich aus diesem Buch mitnehmen.


    Ich kann verstehen, dass Mary anfänglich Probleme hat Lisa als ihre Tochter anzusehen. Wie viel will Phillip seiner Frau noch zumuten. Die Szene in der Lisa Pfannkuchen backt und diese als Sonnen an die Decke wirft fand ich schön. Dadurch ist wohl das Eis gebrochen. Mary nähert sich ihrer "Tochter" immer mehr an.
    Schlimm fand ich allerdings wieder Lisas Bemerkungen, dass sie kein Schmusen kennt. Ein armes Kind, oder?
    Die Pubertät macht aus Lisa ein ruhiges aber doch aufmüpfiges Kind. Pubertät ist immer eine Herausforderung. Aber bei einem Kind, dass zu früh auf dramatische Weise seine Mutter verloren hat, muss die Pubertät die Hölle sein. Aber auch hier meistert Mary die Situation mit Bravour. Für mich ist Mary eh einer der herausragenden Personen in diesem Buch.


    Ein weiterer Kritikpunkt sind diese kurzen Erwähnungen dramatischer Weltereignisse, wie Irak-Krieg, Ende der UDSSR, Wirbelstürme und der Beginn der Jugoslawien-Krieg. Mal eben in einem Absatz abgehandelt. Gefällt mir gar nicht. War für das Buch nicht wichtig, und sollte auch nicht nebenbei erwähnt werden. Warum? Wollte der Autor den Leser wissen lassen, was er alles weiß, was ihn bewegt hat zur damaligen Zeit? Absolut fehl am Platz :pille


    Immer noch ein oberflächliches Buch. Die Handlung fliegt an mir vorbei ohne mich zu treffen, noch zu streifen.

  • Zitat

    hestia2312
    Immer noch ein oberflächliches Buch. Die Handlung fliegt an mir vorbei ohne mich zu treffen, noch zu streifen.


    Sehr schön gesagt. Ich habe dauernd darauf gewartet, getroffen zu werden (weil ich darauf eigentlich eingestellt war). Aber es kam nicht.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Diesen Abschnitt habe ich nun auch gelesen.


    Erst einmal war ich geplättet, dass Susan gestorben ist. Ich habe mich gefreut, dass Lisas Ankunft bei Philip, Mary und Tom etwas detaillierter beschrieben wurde, da habe ich das Buch plötzlich gerne gelesen und mich gefreut, dass es so weiter geht. Leider nehmen die Zeitsprünge weiter zu und ich vermisse auch hier die tiefgehende Entwicklung. Vor allem die der Kinder. Lisa scheint sehr nach ihrer Mutter zu kommen ... und Philip durchlebt wohl seine Kindheit nochmal. Mir tut Mary Leid. Sie ist die "böse" Stiefmutter, die nun das Kind der Frau großzieht, die in Philips Leben immer eine größere Rolle (ge)spielt (hat), als sie es je wird. Dass Philips "Versprechen" von seiner Seite aus gar nicht so bewusst ausgesprochen wurde, konnte ich mir denken. Er war wohl auch recht geplättet.


    Ich stimme hestia zu, dass die Abhandlung der historischen Ereignisse Anfang der 90er Jahre irgendwie befremdlich war. Es wirkte, als lese man einen Wikipedia-Eintrag. Hier hätte ich mir gewünscht, dass statt auf die geschichtliche Seite eher auf die menschlich-emotionale eingegangen wird.


    Lisa hat es schwer, keine Frage, doch sie nervt mich genauso wie ihre Mutter. Es ist klar, dass sie als Kind nicht versteht, dass Philip und seine Familie ihr nur helfen wollen, aber diese Rotzgörenmentalität geht mir gewaltig gegen den Strich.


    Ich frage mich, was in den letzten Kapiteln noch passieren soll?! Im Prinzip hätte das Buch auch hier enden können, oder? Naja, ich habe eine Ahnung und wenn die sich wirklich bestätigt, dann kann ich echt nur den Kopf schütteln. Ich spoilere mal:


    SPOILER (meine Ahnung, was im letzten Teil geschieht):

  • Zitat

    Original von SiCollier
    @ Dani
    Interessanter Spoiler! Ich hatte zu dem Zeitpunkt was ganz anderes vermutet. Ich hatte geschätzt,


    Genau das hab ich auch immer gedacht.


  • :bonk
    Wenn ich nur mal aufhören könnte, die Spoiler zu lesen.
    Das ist nicht euer Ernst, oder? Jetzt muss ich doch noch weiterlesen. Und dabei war ich froh, endlich diesen Abschnitt beendet zu haben.


    Mir ging das Hin und Her zwischen verstehen und nicht verstehen total auf den Geist. Einmal lachen sie zusammen, dann haben sie wieder Streit...
    Ich kann Mary einerseits verstehen, da wird einem das Kind der Erzrivalin vor die nase gesetzt und man kann sich nicht wehren. Aber hat mal jemand an das Kind gedacht? 9 Jahre, die Mutter grad gestorben und dann muss sie in der ersten Nacht so einen Streit anhören. Das ist doch auch nicht gut. Das Kind kann doch nichts dafür.
    Die Szene als Mary ihre "Freundin" rausgeworfen hat, fand ich klasse. Ich dachte das sei der Anfang von einem harmonischen Ende.
    Ich musste ganz laut lachen, als Thomas in seiner Kampfausrüstung runterkam. Das war wirklich witzig :lache


    Na dann lese ich mal noch ein paar Seiten, SiCollier, ich vertraue dir mal, dass da gleich am Anfang des letzten Abschnitts richtig was los ist.

    Liebe Grüße,
    Ninnie



    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
    Sir Winston Churchill 1874-1965

  • Ja, es gibt immer wieder erstaunliche Wendungen im Buch.


    Und auch ab und zu wirklich schöne Szenen, die hier und da aufblitzen. Thomas im Kampfanzug fand ich auch echt witzig.


    Ich bin gespannt, wie du den letzten Abschnitt des Buches findest, Ninnnie.

  • Zitat

    ninnie
    Na dann lese ich mal noch ein paar Seiten, SiCollier, ich vertraue dir mal, dass da gleich am Anfang des letzten Abschnitts richtig was los ist.


    Daß ich dieses Buch nicht unbedingt für das beste von Levy halte, habe ich ja schon deutlich zum Ausdruck gebracht. Allerdings konnte ich nicht mit dem Lesen aufhören und habe es dann weitgehend in einem Rutsch durchgelesen. (Erst den ersten Abschnitt, und am nächsten Tag den kompletten Rest.) Trotz allem konnte ich nicht aufhören, ich mußte einfach wissen, wie es weiter und ausgeht. Allerdings war ich zum Ende nur ein bißchen müde (wegen der Uhrzeit) und nicht durch Krankheit oder sonst was gehandicapt.


    Bin jedenfalls auch auf Deine Schlußmeinung gespannt.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Hab die Spoiler auch schon gelesen. War auch meine Vermutung. Find ich aber trotzdem mehr als schlecht...das nur mal vorweg.


    Dieser Abschnitt hat mich genervt. Diesmal nervt halt Philip und nicht Susan, mal was anderes, aber dadurch auch nicht unbedingt besser. Ich finde Philips Verhalten einfach nur ein Frechheit Mary gegenüber, aber so richtiges Mitleid kann ich für sie auch nicht aufbringen, genausowenig wie für Lisa. Irgendwie sind mir diese ganzen Personen fremd und herzlich egal. Wäre ich nicht in dieser Leserunde hätte ich das Buch jetzt sicherlich schon weggelegt, aber vielleicht packt mich ja der letzte Abschnitt. Ich habe noch Hoffnung.


    Ich finde die Szene mit Marys Freundin übrigens reichlich albern. Diese Handlung paßt so überhaupt nicht zu Mary und daß Lisas Anwesenheit das bei ihr bewirkt haben soll, na, ich weiß nicht.
    Und die Pfannkuchen an der Decke, auch reichlich albern meiner Meinung nach und die neunmalklugen Sprüche von Lisa...ich hab noch nicht mal Lust sie mir durchzulesen und darüber nachzudenken, weil sich in mir alles gegen dieses schreckliche Buch sträubt.


    Die geschichtlichen Einwürfe empfinde ich genauso als Angabe, was der tolle Autor doch alles recherchiert hat. Einfach nur nervig.


    So, ich überfliege jetzt den letzten Abschnitt und dann isses vorbei..Endlich!

  • @ talinka
    Nun, das richtige Ende haben wir in unserem Spoilern ja nicht verraten, wir haben ja nur gerätselt.


    So sehr begeistert war ich von dem Buch ja auch nicht, doch gerade die beiden Szenen, die Dir nicht gefielen, erschienen mir nun glaubwürdig. Zum einen das etwas seltsame Verhalten von Lisa, das dennoch zu ihr paßt. Und daß Mary irgendwann mal explodiert, kann ich auch gut nachvollziehen.


    Na, dann bin ich auch mal auf Deine Schlußmeinung gespannt!

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Dass Mary etwas überfordert ist und das verbal zum Ausdruck bringt ist doch verständlich. Ganz ehrlich - ich an Marys Stelle hätte meinen Sohn genommen und wäre auf und davon.

    "Das Schicksal macht Fehler. Eigentlich sogar ziemlich oft. Es kommt nur selten vor, dass jemand in der Lage ist, es auch zu bemerken."
    aus Eine Hexe mit Geschmack von A. Lee Martinez

  • Ab diesem Abschnitt ist es mir leichter gefallen das Buch zu lesen, weil es eine überraschende Wendunng ist, dass Susan gestorben ist und ihre Tochter Lisa zu Philipp schickt.
    Außerdem entwickelt sich das Buch anders, als ich gedacht habe. Ich habe eher mit einer Liebesgeschichte zwischen Susan und Philipp gerechnet, aber das war ja nur im 1. Teil so. Auch mit Susan hat es nicht mehr sooo viel zutun, auch wenn Lisa Susans Tochter ist. Aber das verhältnis zwischen Lisa und Mary gerät in den Mittelpunkt.


    Lisa hat mir am Anfang Leid getan, weil sie ihre Mutter verloren hat, sie gemerkt hat, dass Lisa sie anfangs nicht so akzeptieren will, und es sie nach Honduras zieht. Was mich aber an ihr genervt hat, war, dass sie sich keine große Mühe gibt, sich anzupassen. Sie wirkt sehr trotzig.
    Die Pfannkuchenszene hat das dann aber auch geändert.


    Mary hat sich zu meinem Lieblingscharakter im Buch entwickelt. Sie ist zwar anfangs sehr sauer, dass Lisa zu ihnen kommt, weil sie sich endlich ein Leben mit ihrem Sohn und Mann aufgebaut hat, und jetzt alles durcheinander gerät. Außerdem hat man gesehen, dass sie öfters sich so an Philipp rankommt und er immer Ausrden hat wie die Arbeit. Und ich glaub, als jetzt Lisa gekommen ist, dass sie denkt, dass Philipp mehr für sie empfindet, weil sie Susans Tochter ist und er ja von Susan nie richtig losgekommen ist.
    Und da find ich es gut, dass Mary Lisa mit der Zeit trotzdem annimmt und sich nach einiger Zeit um Lisa bemüht.


    Philipp tritt immer mehr in den Hintergrund. Er kommt mir gar nicht mehr als Hauptperson vor, weil Mary einen wichtigere Rolle annimmt. Ich finde es aber nicht schlimm.

    Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)


    :lesend Jeffery Deaver: Allwissend