(biographische) Romane über Künstler

  • Oh ja Salome, da habe ich was für Dich.
    Eine Roman-Biografie über Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky, die mir recht gut gefallen hat, obwohl ich eher kein grosser Fan bin von solchen Romanbiografien.


    DER BLAUE VOGEL IN MEINER HAND
    Barbara Krause


    Kurzbeschreibung
    Eine bewegende Lebensgeschichte von Aufopferung und Eigenständigkeit, von Leidenschaft und Kunst. 30 Jahre lebte Marianne Werefkin mit Jawlensky in einer unkonventionellen Beziehung, bis er sie verließ. Was wäre Jawlensky ohne sie geworden, die die Gruppe -Blauer Reiter- mit inspirierte? Auf der Suche nach dem Sinn menschlicher Existenz lebt sie in Ascona, verarmt, doch verehrt und schafft ihr eigenständiges künstlerisches Werk von seltener Wirkungskraft.



    Edit: wobei ich noch beifügen möchte, dass dieses Buch eher in Richtung Biografie tendiert als in Richtung Roman.

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    Diese Plastik steht auf seinem Grab. (Friedhof Fluntern, Zürich)
    "An Joyces Grab verweht die Menschensprache." (Yvan Goll)

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  • Dieses ist sehr gut!
    Kurzbeschreibung:


    Ein Leben lang war sie an der Seite des Malers Gustav Klimt, sie war seine Geliebte und seine Muse, und sie stand Modell für das berühmte Gemälde Der Kuss: Emilie Flöge, eine faszinierende Gestalt der Wiener Boheme des Fin de Siècle. In klarer, packender Prosa entwirft Der gemalte Kuss das Porträt einer außergewöhnlichen Beziehung und liefert beeindruckend lebendige Einblicke in das Schaffen Klimts.

    “In my opinion, we don't devote nearly enough scientific research to finding a cure for jerks.”

    ― Bill Watterson

  • Salome...jetzt muss ich doch noch einmal nachfragen.


    Suchst Du Biografien oder Roman-Biografien? Da liegen nämlich Welten dazwischen.


    Oder sollen wir Dir Bücher aus beiden Kategorien vorstellen?


    Biografien hätte ich schon noch einige, die ich Dir reinstellen könnte :wave

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  • Aus der Amazon.de-Redaktion
    "Keine Frau verläßt einen Mann wie mich", glaubte Pablo Picasso, in den fünfziger Jahren wohl der berühmteste und reichste Maler, zu wissen. Dennoch faßte Françoise Gilot 1953 den Entschluß, sich von dem ruhelosen Genie zu trennen.
    Zehn Jahre zuvor hatte sie Picasso in Paris kennengelernt. Nach ihren ersten Besuchen in seinem Atelier in der Rue des Grands Augustin im Frühjahr 1943 beginnt Picasso die künstlerische Arbeit der damals 21jährigen Malerin aufmerksam zu beobachten und fängt an, sie in seine Kreise einzuführen. Als seine Begleiterin lernt Françoise Gilot die in Paris lebende amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein, die Surrealisten Paul Eluard, Michel Leiris, Guillaume Apollinaire und André Breton kennen. Er stellte sie den Künstlern Georges Braque, Henri Matisse und Alberto Giacometti vor. Die Gespräche kreisen um Literatur und Kunst, um die Politik der Kommunistischen Partei, der Picasso 1944 beigetreten war, und um die Situation am Kunstmarkt. In ihren Erinnerungen an diese Jahre, die sie ab 1947 hauptsächlich an der Cote d´Azur verbrachten, dokumentiert die Malerin die Unterhaltungen zum Teil wortgetreu.


    Die Grundlage dieses Bandes, den sie mit Unterstützung des Journalisten Carlton Lake Anfang der sechziger Jahre schrieb, bilden Françoise Gilots Aufzeichnungen und Tagebücher sowie Briefe Picassos. Zumal ihr gegenüber äußerte sich der Maler rückhaltlos über seine eigene Arbeit. "Ich male so, wie andere ihre Autobiographie schreiben. Bilder, ob fertig oder nicht, sind Seiten meines Tagebuchs [...]. Ich trage alles mit mir herum und ziehe damit weiter. Es ist die Bewegung des Malens, die mich interessiert, die dramatische Bewegung von einer Leistung zur nächsten", erläuterte er seinen unentwegten Schaffensdrang und seine hohe Produktivität.


    Kunsthistorisch spannend ist es auch, sein Experimentieren mit den für ihn neuen Techniken der Lithographie und der Keramik mitzuverfolgen. Sein bisweilen despotischer Umgang mit Kunsthändlern wirft allerdings ein Licht auf die selbstherrlichen Seiten seines Wesens. Nicht zuletzt besonders aufschlußreich sind Françoise Gilots Berichte über die Beziehungen Picassos zu seiner Frau Olga, der Malerin Dora Maar und Marie-Thérèse Walter, die sich weiterhin in seinem Bannkreis bewegten. Die Offenheit, mit der sie diese oft schwierigen Konstellationen beschreibt, dürfte einer der Gründe sein, warum Picasso das Erscheinen der Erinnerungen mehrmals zu verhindern versuchte. --Doris Lösch

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  • Die Biografie von Peggy Guggenheim ICH HABE ALLES GELEBT, welche Dir die Salonlöwin hier reingestellt hat, die ist alles andere als trocken.


    Die Peggy entpuppt sich darin als unerschöpfliche Plaudertasche. Manche ihrer Anekdoten über Zeitgenossen sind doch mit einiger Vorsicht zu geniessen :grin


    Ansonsten erfährt man aber, nebst ihren persönlichen Liebesabenteuern, doch auch sehr viel über Moderne Kunst....von der sie enorm viel verstand. Mit fast traumwandlerischer Sicherheit erkannte sie Talente, als noch kein Mensch sich für diese Maler interessierte....und die heute zu den ganz Grossen der Moderne gehören.

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  • Dann gibt es noch die Biografie über Alma Mahler-Werfel....mit dieser Lektüre kannst Du grad vier Fliegen auf einen Schlag treffen...sozusagen :grin


    Nämlich:


    Gatte No. 1: Gustav Mahler, Komponist
    Gatte No. 2: Walter Gropius, Architekt
    Gatte No. 3: Franz Werfel, Dichter/Schriftsteller
    ...und dazu noch einer der bekannteren Liebhaber: Oskar Kokoschka

    Kurzbeschreibung

    Die Reihe ihrer Liebhaber liest sich wie ein "Who is who" der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Wer war die Frau, die mit Gustav Mahler, mit Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet war, die eine wilde Liebesaffäre mit Oskar Kokoschka hatte und der Gerhart Hauptmann zu Füßen lag? Oliver Hilmes zeichnet in seiner umfassenden Biografie, die sich auf bisher noch nicht ausgewertete Briefe und Tagebücher stützt, das facettenreiche Bild einer Frau, die hysterisch, antisemitisch, herrschsüchtig war - aber auch inspirierend, klug und leidenschaftlich.


    Klappentext
    "Hilmes hat als Erster Alma Mahlers gesamten Nachlass, insbesondere ihre Tagebücher, ausgewertet und auf Grund dieses Materials ein schillerndes, präzises, unterhaltsames Porträt geschrieben."
    Tages-Anzeiger


    Hilmes' Biografie beruht auf authentischen Dokumenten und bietet ein ebenso spannendes wie erschreckendes Bild. [...] Was hier ans Licht kommt, zeigt sie nicht als Muse, sondern als Furie."
    Werner Fuld, Focus


    "Eine schonungslose und ungeschönte Biographie."
    NDR



    Edit: vergebliche Versuche, die ISBN umzusetzen
    Edit: die Reihenfolge der Ehemänner durcheinandergebracht....naja, kann ja passieren bei dieser Fülle an grossen Namen :grin

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  • habs auch gelesen und kanns besten gewissens empfehlen. Sehr persönlich, sehr einfühlsam und mit ner Klasse CD ;) und grad sehe ich, dass es das nun auch zu Mozart gibt.


    Und ich müsste mal noch in mein Musiker-Regal schauen. Da stehe noch Romane über verschiedene weitere Komponisten - falls Interesse besteht.

  • Ebenfalls eine Romanbiographie über die bedeutende deutsche Autorin, die ihre Werke Anfangs des 20. Jahrhunderts verfasst hat.
    Das Buch habe ich allerding als Hörbuch gehört.
    Fand ich interessant.

    Nicht wer Zeit hat, liest Bücher, sondern wer Lust hat, Bücher zu lesen,

    der liest, ob er viel Zeit hat oder wenig. :lesend
    Ernst R. Hauschka

  • Zitat

    Original von licht
    habs auch gelesen und kanns besten gewissens empfehlen. Sehr persönlich, sehr einfühlsam und mit ner Klasse CD ;) und grad sehe ich, dass es das nun auch zu Mozart gibt.


    licht....welches Buch spricht Du an? :wave



    **************


    Bei mir subt schon seit ewiger Zeit eine Biografie über Mozart vor sich hin....langsam beginnt es mir leid zu tun, dieses Buch :grin


    Kurzbeschreibung
    Hildesheimers außerordentliches Buch über die Jahrtausendgestalt Mozart hat bei seinem Erscheinen hymnische Rezensionen erhalten und ist seitdem mehr als 250.000mal verkauft worden. Neuartig war und ist es, weil es mit bisher niemals angewandten Kategorien Mozart und sein Werk darstellt.

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