Buchmesse Frankfurt 2010

  • Zitat

    Original von Juliette



    wozu geht man auf eine Buchmesse, wenn man kein einziges Buch kaufen darf?? Deswegen gehen wir dieses Jahr am Sonntag, das ist der einzige Verkaufstag.


    Um sich zu informieren.


    Kaufen kann man dann doch in Ruhe zu Hause. :-)


    Ich hätte keine Lust zusätzlich zu den Infomaterialien, die man braucht, noch Bücher zu schleppen. Auf die kann ich auch noch ein paar Tage, Woche oder Monate warten. :lache

  • @ Ronja


    Klar, natürlich wollen wir uns informieren. Aber wir haben z.B. letztes Jahr ein tolles Deko-Buch für die Mutter von meinem Freund erspäht, was dort auch günstig zu kaufen gewesen wäre, aber pustekuchen. Das fanden wir extrem ärgerlich. Vor allem, da es hier in Deutschland scheinbar auch (noch) gar nicht verkauft wurde im Buchhandel.


    Dafür haben wir einen günstigen Preis für Lern-CDs bekommen, das war sehr nett :-]

  • Zitat

    Original von mona0386
    Wo melde ich eigentlich Bücher an, die ich zum Signieren mitnehme? Nicht dass die glauben, ich hab sie geklaut!


    Als ich im März in Leipzig war hatte ich meine mitgenommenen Bücher alle vorher mit meinem Ex- Libris- Stempel gestempelt. Mich hat niemand angehalten oder kontrolliert, aber dass ich den Stempel nicht dabei habe und geklaute Bücher schnell stempel hätte man ja mit einem Blick in meine Tasche sehen können. :) Ich habe allerdings Mädels gesehen, die ganze Rucksäcke voll geklaut hatten und dann geschnappt wurden. Das fand ich schon krass!

  • Zitat

    Original von Juliette
    @ Ronja


    Klar, natürlich wollen wir uns informieren. Aber wir haben z.B. letztes Jahr ein tolles Deko-Buch für die Mutter von meinem Freund erspäht, was dort auch günstig zu kaufen gewesen wäre, aber pustekuchen. Das fanden wir extrem ärgerlich. Vor allem, da es hier in Deutschland scheinbar auch (noch) gar nicht verkauft wurde im Buchhandel.


    Dafür haben wir einen günstigen Preis für Lern-CDs bekommen, das war sehr nett :-]



    Ok, wenn es um teure Werke geht und man auf einen Subskriptionspreis hofft, dann ist das natürlich etwas anderes. Die gibt es allerdings wirklich selten.


    Ich hab' deine Aussage allerdings nicht ganz verstanden: Wurde angekündigt, dass das Buch dort zu einem Subskriptionspreis zu kaufen ist, was aber dann doch nicht der Fall war? Ich steh' da gerade etwas auf dem Schlauch ...

  • Was sind denn Subskriptionspreise?


    Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie das war. Es war ein Buch aus dem Ausland (EU) und es stand ein Angebotspreis drauf von 28 Euro, was für einen großen gebundenen Ratgeber in Hochglanzoptik ganz ok ist. Wir wollten es für die Mutter von meinem Freund kaufen, ging aber nicht. Über Amazon oder so war es wohl nicht zu haben, wie uns gesagt wurde, da es Importware ist. Ich hätte mir also einen Buchhändler suchen müssen, der mir das aus dem Ausland bestellt oder im ausländischen Amazon oder was weiß ich. Edit: Wir hätten auch am nächsten Tag wiederkommen und dann kaufen können. War uns dann zu doof und zu umständlich, und so gingen wir verärgert heim.


    Ich finde ja nicht, dass man unbedingt Bücher auf der Messe kaufen MUSS, aber wenn man möchte, sollte die Möglichkeit gegeben sein. Das reine Informieren kann ich auch hier und im Internet, und wenn ich reingucken möchte, dann kann ich das im Buchladen. Der Clou an so einer Messe ist für mich die Kombination aus Autmosphäre, Information und Kauf-/Stöbermöglichkeit. Wenn das zusammen nicht geht, ist für mich bei so einer Messe nichts gewonnen. Ich darf für die Info dann auch noch Eintritt zahlen. :rolleyes

  • Zitat

    Original von Juliette
    Was sind denn Subskriptionspreise?


    http://www.boersenverein.de/de/portal/glossar/158316?_nav=&glossar=S&wort=188719


    Das gibt es in der Regel allerdings nur bei sehr hochpreisigen Werken. (Teure Einzelausgaben, oder teure Lexika etc.).


    Bei dir wäre der Preis deshalb wohl günstiger gewesen, weil es ein Buch aus einem Land ohne Preisbindung gewesen ist.




    Zitat

    Ich finde ja nicht, dass man unbedingt Bücher auf der Messe kaufen MUSS, aber wenn man möchte, sollte die Möglichkeit gegeben sein.


    An den Ständen ist das einfach nicht zu leisten. Das geht wohl wirklich nur über die Messebuchhandlung.



    Zitat

    Das reine Informieren kann ich auch hier und im Internet, und wenn ich reingucken möchte, dann kann ich das im Buchladen. Der Clou an so einer Messe ist für mich die Kombination aus Autmosphäre, Information und Kauf-/Stöbermöglichkeit. Wenn das zusammen nicht geht, ist für mich bei so einer Messe nichts gewonnen. Ich darf für die Info dann auch noch Eintritt zahlen. :rolleyes


    Das sehe ich fast genau so. Nur eben ohne die Kaufoption. Deshalb besuche ich die Messe nur noch, wenn ich aus beruflichen Gründen dort etwas erledigen will, Termine habe oder mich bei speziellen Veranstaltungen informieren will. Dann lohnt sich die Sache wenigstens und das Drumherum ist ein netter Zusatz.


    Es macht natürlich auch so Spaß auf die Messe zu gehen. Allerdings ist es wahnsinnig anstrengend (auch während der Woche) und die Anfahrtskosten etc. nicht zu unterschätzen. Deshalb werde ich wohl dieses Jahr nicht dort sein, sondern nächstes Jahr nach Leipzig und Frankfurt (da interessiert mich dann das Gastland auch stärker als dieses Jahr. :grin )

  • Zitat

    Original von evalotta


    Als ich im März in Leipzig war hatte ich meine mitgenommenen Bücher alle vorher mit meinem Ex- Libris- Stempel gestempelt. Mich hat niemand angehalten oder kontrolliert, aber dass ich den Stempel nicht dabei habe und geklaute Bücher schnell stempel hätte man ja mit einem Blick in meine Tasche sehen können. :) Ich habe allerdings Mädels gesehen, die ganze Rucksäcke voll geklaut hatten und dann geschnappt wurden. Das fand ich schon krass!


    ich habe letztes Jahr mein Kerstin Gier Buch zum signieren mitgenommen, das war noch relativ neu, aber kontrolliert hat da niemand.

    Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei - und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.

  • Zitat

    An den Ständen ist das einfach nicht zu leisten. Das geht wohl wirklich nur über die Messebuchhandlung.


    Warum? :wow


    Bei anderen Messen wird doch auch ganz normal an den Ständen verkauft. Und bei den Fremdsprachen-LernCDs ging das auch.
    Klar, bei den sehr beliebten Ständen braucht man dann mehr Personal, aber das ist auch so vorhanden gewesen.

  • Jetzt hab ich letztes Monat meine Dauerkarten gekauft, und heut kommt mein Chef und meint, er hätte zwei Freikarten bekommen, ob ich denn interesse hab... *ärger*motz* :fetch


    Ich find den Sonntag zum einkaufen auch gut, aber bei vielen Ständen kann man gar nichts kaufen... die nehmen das lieber wieder mit heim...
    Ich schlage gerne bei der Kalender-Ausstellung zu, da steht man dann halt schon eine Stunde vorher bei seinem Wunsch-Kalender und vertreibt lästige Mitstreiter :grin Lohnt sich aber preislich auf jeden Fall.

  • Zitat

    Original von Juliette


    Warum? :wow


    Bei anderen Messen wird doch auch ganz normal an den Ständen verkauft. Und bei den Fremdsprachen-LernCDs ging das auch.
    Klar, bei den sehr beliebten Ständen braucht man dann mehr Personal, aber das ist auch so vorhanden gewesen.



    Stimmt. Bei Messen wie der Consumenta etc. kann man meistens die Sachen gleich vor Ort kaufen.


    Aber bei der Buchmesse macht es während der Fachbesuchertage eigentlich keinen Sinn. Da sind die Leute mit den Terminen in der Regel ausgelastet.


    Und bei den allgemeinen Besuchertagen kann man ja zumindest an einem der beiden die Bücher dort auch kaufen.


    Ich denke, dass tatsächlich der Aufwand für die meisten Verlage einfach zu groß wäre eine extra Person mitzunehmen (und zu bezahlen), die dann für den Verkauf zuständig ist und zusätzlich zu den Ausstellungsexemplaren noch Verkaufsexemplare mitzuschleppen. Das muss ja auch transportiert werden.


    Es wird sich wohl einach nicht rechnen, denke ich.


    In Leipzig gibt es dafür ja die Messebuchhandlung. Frankfurt ist einfach sehr auf Fachbesucher ausgerichtet.

  • @ Ronja


    Ah, verstehe. Das mit dem Transportkosten macht Sinn. Und an den Fachbesuchertagen hätte ich das jetzt auch nicht erwartet. Naja, mal gucken, wie das dieses Jahr sein wird, wenn wir am Verkaufstag hingehen.


    Ist die Messe in Leipzig eher auf Normal-Leser zugeschnitten? Und wann findet die statt?

  • Zitat

    Original von Juliette
    Naja, mal gucken, wie das dieses Jahr sein wird, wenn wir am Verkaufstag hingehen.


    Voll. :lache Sehr voll.


    Zitat

    Ist die Messe in Leipzig eher auf Normal-Leser zugeschnitten? Und wann findet die statt?


    Ja, Leipzig ist sehr viel mehr eine Messe für Normal-Leser. Eigentlich kann man sagen, dass Leipzig hauptsächlich für Normal-Leser ist. Das Programm dort ist für Normal-Leser auch viel spannender. Da stehen eben die Lesungen im Mittelpunkt und in Frankfurt eben Fachveranstaltungen.


    Die nächste ist vom 17. - 20. März 2011. Link



    Frankfurt ist definitiv sehenswert, aber eben oft wenig spannend für Nicht-Fachbesucher. Natürlich gibt es immer wieder auch Veranstaltungen, die auch für Normal-Leser sehr interessant sind, aber über die Stimmung an den Ständen, wenn sie gucken wollen etc. sind viele dann etwas enttäuscht. An einigen Ständen kommt man auch nicht wirklich an die Bücher ran um sie anzusehen, weil sie dort sind, wo man nur hinkommt, wenn man in den Stand selbst darf. Und das sind eben die, die einen Termin mit jenen am Stand haben.


    Am Wochenende ist es dann halt sehr, sehr voll und man kämpft sich durch Gänge, die voll mit Manga-Kiddies sind. (Warum ich auch noch nicht am Wochenende dort war und es möglichst vermeiden möchte.)


    Aber trotzdem: Wenn man keine allzu hohen Erwartungen hat, in Kauf nimmt, dass sich einige der Veranstaltungen, die man unbedingt besuchen will, überschneiden und dass die Wege sehr weit sind und man alleine deshalb das eine oder andere verpasst, sich die Besucher selbst an den Fachbesuchertagen um die Langenscheidt-Taschen fast prügeln und man also wieder keine bekommt, weil man darauf keine Lust hat, dann ist Frankfurt auf jeden Fall ein Erlebnis, das man einmal mitgemacht haben sollte! :lache

  • Zitat

    Original von Ronja


    Am Wochenende ist es dann halt sehr, sehr voll und man kämpft sich durch Gänge, die voll mit Manga-Kiddies sind. (Warum ich auch noch nicht am Wochenende dort war und es möglichst vermeiden möchte.)


    Diese Manga- Kiddies finde ich auch, ehrlich gesagt, bei einer Buchmesse völlig fehl am Platz und total nervig! In Leipzig war´s auch so, dass sie die Cosplayer- Ecke mit in die Halle der Kinder- und Jugendbücher, die eh schon total überlaufen war, gepackt hatten. Da konnte man sich nachher nicht mehr bewegen. Sollen sie denen doch ihre eigene Halle oder eine eigene Veranstaltung geben.

  • Juhuuuuu.


    Ich werde auch da sein. Am Samstag.


    Einen Plan hab ich auch schon:


    10 - 11 Uhr Signierstunde Isabel Abedi
    11 - 12 Uhr zu Sabine Ebert
    Dann eine Stunde rumlaufen und gucken. Kaffee trinken, auf´s Klöchen gehen und was essen.
    13 - 14 Uhr zu Heike und Wolfgang Hohlbein
    14 - 15 Uhr Lesung Kai Meyer "Arkadien brennt"
    15 - 16 Uhr Bartimäus 4 kaufen und direkt von Jonathan Stroud signieren lassen
    Dann noch schnell zu Iny Lorentz.
    Und dann um 17:15 zu Reiner Stecker


    und dann ins Auto und wahrscheinlich totmüde aber glücklich nach Hause fahren.


    :-]

  • Zitat

    Original von Ronja
    Ja, Leipzig ist sehr viel mehr eine Messe für Normal-Leser. Eigentlich kann man sagen, dass Leipzig hauptsächlich für Normal-Leser ist.


    Leipzig wurde als "Lesermesse" konzipiert, während Frankfurt eigentlich eine reine Fachmesse ist, zu der am Wochenende auch Privatbesucher Zutritt haben.


    Ich war von 1985 bis 1999 als Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse. In den ersten Jahren ging es noch um Bücher, in den letzten dann nur noch um Rechte - Lizenzeinkauf und Lizenzverkauf sowie Fachthemen; das dürfte heute noch so sein. Privatverkauf war damals streng verboten, auch am Messemontag (Fachbesuchertag!), an dem an den meisten Ständen die Ausstellungsstücke verkauft wurden. Verkauft wurde von vielen trotzdem, in meinem letzten Jahr waren die (Strafan-)Drohungen der Messeleitung gegen den Verkauf so massiv, daß an unserem Stand nichts mehr verkauft wurde. Um den generellen Verkauf wurde jahrelang gestritten, bis er in der jetzigen Form erlaubt wurde.


    Ich bin (außer 2000 als Fachbesucher) seither nicht mehr auf der Buchmesse gewesen. Und wenn ich an all den Streß denke, fehlt mir nicht wirklich etwas.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Zitat

    Original von SiCollier


    Leipzig wurde als "Lesermesse" konzipiert, während Frankfurt eigentlich eine reine Fachmesse ist, zu der am Wochenende auch Privatbesucher Zutritt haben.



    Ja, so ist es noch besser ausgedrückt. :-)

  • Zitat

    Original von MariaMagdalena
    15 - 16 Uhr Bartimäus 4 kaufen und direkt von Jonathan Stroud signieren lassen


    Hallo MariaMagdalena,
    du kannst am Samstag kein Buch auf der Messe kaufen. Wenn du das Buch gerne signiert haben möchtest, mußt du es vorher kaufen und mitbringen. :wave



  • so ähnlich sieht auch mein Plan aus.. einige Abweichungen gibt es, aber auch viele Übereinstimmungen ;-)