Heavy Metal (The second coming)

  • Zitat

    Original von Voltaire


    Sehr traurig..... :-(


    Wenigstens habe ich Slayer in der Hanneman-Zeit noch live erleben dürfen. Hammergeil. :anbet


    Dito.


    Schade, dass in den letzten Jahren soviele meiner Lieblingsmusiker von uns gegangen sind. Aber so ist das Leben nun mal. :-(

  • (Na sowas! Warum war ich denn hier noch nie?)


    Sagt mal, ihr, die ihre Metal ebenfalls gerne hört, seid ihr so firm mit den ganzen Bezeichnungen der Sub-Genres?


    Habe heute zufällig entdeckt, dass man die Musik, die Skillet macht (finde ich hammergeil!!!) Nu Metal nennt. Ja sowas. :gruebel


    Die Mucke von Nickelback kann man als Post-Grunge, Alternative, Hard Rock, Heavy Metal oder Rock bezeichnen. Ja was nun?


    Kennt sich da wirklich jemand aus oder sind das nur Worthülsen, mit denen sich ein paar Leute wichtig machen wollen?


    Und wie merkt man, welche Musik wohin gesteckt wird? Skillet und Nickelback liegen für mich auf einer ähnlichen Linie, nur mal so als Beispiel.


    Aber vielleicht sollte man einfach nur Musik hören und sich um die Spezifizierung keine Gedanken machen. :grin

  • Ich war tatsächlich mal in einem Forum, und es war kein Musikforum, wo es noch einzelne Threads für die verschiedenen Sub-Genres gab. Und WEHE da wurde eine Nu-Metal Band im Doom-Metal Thread auch nur namentlich erwähnt :pille
    Das war mir dann relativ schnell zu blöd, zumal diese Sub-Generes auch sehr vage sind, und vermutlich jeder eine andere Auffassung hat. Metal ist Metal ob düster, laut, schnell, gruftig oder neumodisch. Scheiss drauf....
    Unser Streitthema war damals "Soulfly" angeblich Nu-Metal (was für Classicmetaller in diesem Forum gleichbedeutend mit Scheisse war, die waren alle bei Iron Maiden stehen geblieben), und die Frage ob Nightwish jetzt Gothic-Musik ist, ob es Gothic Musik überhaupt gibt, ob man die nicht besser unter Melodic Metal einordnen sollte (was ich auch denke) und ob Metal mit Frauengesang überhaupt eine Existenzberechtigung haben darf.... blah.... :pille


    Nickelback würde ich unter Rock einordnen, metallisches kann ich bei denen Nichts finden, Skillet kenne ich nicht....

  • Danke Maharet für deine ausführliche Antwort. Zurücklehnen und die anderen spinnen lassen, ist die Devise, schön! :frech


    Ja, Nickelback hat schon ein paar Weichspüler, die so gar nicht metallisch klingen. Aber haben das die populären Metal-Gruppen nicht alle? Irgendwie muss ja die Kohle reinkommen. *grins* Wenn man da nur an Metallica denkt mit "Nothing else matters"...


    Finde ich persönlich auch nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich höre ganz viele Musikrichtungen. Ausschließlich Metal, da würde es mir die Birne wegbeamen. :grin

  • Viele Die-Hard-Metalfans meinen allerdings, dass Metallica seit dem Schwarzen Album tot ist. ;-)


    Ich persönlich höre Metal schon seit 10 Jahren und bin selbst erst durch Nu-Metal ala Slipknot, Korn, Soulfly und co. überhaupt zu dieser Musikrichtung gekommen.


    Danach habe ich sehr viel Power Metal ala Helloween, Gamma Ray, Edguy, Avantasia, Stratovarius, Hammerfall, etc. gehört. Leider kann ich mittlerweile kaum noch Power Metal hören, weil für mich das ganze Genre, nach all den Klassikern, die ich bereits rauf und runter gehört habe, irgendwie ausgelutscht ist.


    Daneben mag ich leidenschaftlich gerne Thrash Metal. Das fing mit Soulfly, Slayer und Metallica an, wobei mit der Zeit eine Menge andere Bands dazugekommen sind. Auch heute noch entdecke ich hin und wieder wahre Perlen.


    Mit Death- bzw. Black- Metal konnte ich hingegen nie wirklich etwas anfangen. Dafür habe ich in letzter Zeit den Doom Metal (insbesondere das Genre Funeral Doom) für mich entdeckt.


    Dass war jetzt auch nur ein kleiner Auszug aus den zahlreichen Subgenres, die es im Metal Sektor gibt. Und es ist tatsächlich so, dass gewisse Anhänger dieser Musikrichtung ganz penibel sind, wenn es darum geht, welche Band jetzt genau was für einen Stil spielt.

  • Ich war früher auf dem Soulburner Board für Metal-Fans, auf das mich eine meiner Töchter gelotst hatte. Lauter nette Metaller. Aber diese True-und-Untrue - Diskussionen waren echt nervig. Dasselbe gibts aber auch auf den Blues-Rock-Boards und überall, wo sich Leute treffen, die vielleicht im Keller spielen, aber sonst eher zu schüchtern sind. Ich hab den Verdacht, dass der Zugang zur Musik und zur Kunst ansich aufgeteilt ist in Kreative, die Zugang zum Unbewussten haben bzw. Musik schöpfen können und in Pharisäer und Schriftgelehrte, die kategorisieren und ganz genau wissen, wohin alles zu gehören hat. Das ist aber, wie gesagt, nur ne Vermutung.


    Moloko: Du hast mir grad "Heart of the Unicorn" von Gamma Ray ins Gedächtnis gerufen.... Dankeschön

    Wissen Sie, Intelligenz ist ein Rasiermesser: Man kann sie sinnvoll nutzen, sich damit aber ebenso gut auch die Gurgel durchschneiden. Im Grunde ihres Wesens ist sie ungesund. Lem


    The farther one travels, the less one knows. George Harrison

  • Ich persönlich höre dank meiner Mutter schon meine komplette 33 Jahre Metal, angefangen mit Alice Cooper und Black Sabbath, bis ich dann mit 12/13 meine eigenen Bands gesucht habe, Skid Row waren die ersten, und ich liebe sie immer noch, danach folgen Sepultura, Machine Head, Slayer, Pantera usw. .....
    Mit 14/15 hab ich dann angefangen die Onkelz zu hören. Ansonsten kann ich mit Deutschrock nur bedingt was anfangen, aber die Onkelz werden für mich immer DIE BAND bleiben!


    das Metallica seid dem schwarzen Album tot sind glaube ich im übrigen auch, okay, vielleicht nicht richtig tot, aber zumindest Koma-Patient. Die neueren Sachen höre ich nicht gerne. Auf St. Anger war noch das ein oder andere nette Liedchen, aber das wars dann auch.... Die guten alten "Kill em all" Zeiten sind halt leider vorbei.


    Nightwish hab ich in der Originalbesetzung unheimlich gerne gehört. Das war so genau die Musik die für mich nah am perfekten war. Ich bin auch sehr gespannt wie es weitergeht jetzt wo angeblich Flor Jansen als Sängerin kommt. Das könnte gut werden!


    So nebenbei lief für mich immer die ganze NDH Schiene, Rammstein kannte ich aus unserer Dorfdisko schon zu Herzeleid Zeiten. Mit 15 findet man Lieder wie "Heirate mich" einfach auch so richtig toll schockierend. Und wenn man das dann mit nach hause schleppt und damit auch die Mama glücklich machen kann ist das umso besser. Megaherz fand ich schon immer besser als Rammstein, die Texte sind nicht ganz so über-provokant wie bei Rammstein aber subtiler. Leider haben die irgendwann den Sänger ausgetauscht, und ich bin eigentlich mit Alexx komplett zu Eisbrecher umgezogen. Die sind mir ab und an zu Techno-lastig, aber im großen und ganzen wirklich gut....
    natürlich darf kein truer Metaller wissen das man solche Bands hört, sonst ist man ja gleich total unten durch.
    Da geht allerhöchtstens noch Eisregen. Die ich im übrigen hammergut fand, bis zum "Wundwasser" Album.... danach hat auch das irgendwie nachgelassen....


    Der sogenannte Nu Metal nervt mich meistens. Ganz schlimm war Limp Bitzkit (gibts die noch) mein Mann liebt die, und ich krieg die Motten wenn ich Fred Durst schon sehe. Die beiden Bands aus dem Genre die es mir am meisten angetan haben sind Korn (wobei die neuen Sachen auch nicht mehr so doll sind) und Disturbed!


    Genau den von holle erwähnten true und untrue Mist mein ich. Was soll das? Es ist immer noch alles Metal....



    Edith sagt: Eben hat mein Mann Stone Sour in den CD Player... eine Wahnsinns-Band, ein Wahnsinns Sänger mit einer Wahnsinns Stimme. Slipknot mochte ich auch....

  • Motörhead hat mit Aftershock dieses Jahr ein neues, überraschend gutes, abwechslungsreiches Album herausgebracht.


    Zu loben ist neben den starken Songs und Lemmys unverwechselbarer Stimme die hervorragende Gitarrenarbeit von Phil Campbell.



    Tracklist:
    Heartbreaker - 3:05
    Coup de Grace - 3:45
    Lost Woman Blues - 4:09
    End of Time - 3:17
    Do You Believe - 2:59
    Death Machine - 2:37
    Dust and Glass - 2:51
    Going to Mexico - 2:52
    Silence When You Speak to Me - 4:30
    Crying Shame - 4:28
    Queen of the Damned - 2:40
    Knife - 2:57
    Keep Your Powder Dry - 3:54
    Paralyzed - 2:50

  • Genauso muss Death-Metal klingen!!!!
    Wunderbar düster, der "Vocalist" so gut wie "metal-perfekt".


    Eine offenbar noch relativ neue Gruppe, die aber unter Garantie ihr Potential noch nicht ausgeschöpft hat. Man sollte SABIENDAS in jedem Falle im Auge bzw. im Ohr behalten.


    Mein Favorit auf dem Album:
    Cheating Death


    Da geht einfach nur die Post ab - runter in die Tiefen der Düsternis. Genial.


    Aber auch der Titelsong "Restored to life" geht wirklich nach vorn ab.


    Im Vergleich habe ich dazu MORBID ANGEL gehört. Hinter diesem "Death-Metal-Denkmal" muss sich SABIENDAS absolut nicht verstecken - mitnichten, sie wirken weitaus kreativer und frischer als die verstaubten Death-Metal-Pioniere aus Florida (?).


    Ich mag diesen Satz eigentlich überhaupt nicht - aber hier ist er angebracht:
    Für Death-Metaler ist "Restored to life" eigentlich ein Pflichtalbum. :anbet

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.

  • In der 3sat-Mediathek kann man den Auftritt von Apokalyptica mit dem Avanti! Orchestra auf dem Wacken 2014 Festival ansehen. Mir hat der Auftritt mit Sonnenuntergang gefallen (Path insbesondere), weil ich die Band schon lange nicht mehr gehört hatte. http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45251


    Setlist:
    1. Cohkka
    2. Burn
    3. Quutamo
    4. Fight Fire With Fire (Metallica Cover)
    5. Rage of Poseidon
    6. Bittersweet
    7. Worlds Collide
    8. Grace
    9. Path
    10. Ludwig-Wonderland
    11. Inquisition Symphony (Sepultura cover)


    Encore:
    12. Nothing else matters (Metallica cover)
    13. Hall of the Mountain King

    Wissen Sie, Intelligenz ist ein Rasiermesser: Man kann sie sinnvoll nutzen, sich damit aber ebenso gut auch die Gurgel durchschneiden. Im Grunde ihres Wesens ist sie ungesund. Lem


    The farther one travels, the less one knows. George Harrison

  • Kurzbeschreibung:
    First full-length album in eight years from Brazilian hardcore legends


    Tracklist:
    1 .Conflito Violento
    2. Neocanibalismo
    3. Grande Bosta
    4. Sangue & Bunda
    5. Século Sinistro
    6. Jornada para o Inferno
    7. Prenúncio de Treta
    8. Stress Pós-Traumático
    9. Viciado Digital
    10. Boiada pra Bandido
    11. Progreria of Power (Anti-Cimex Cover)
    12. Puta, Viagra e Corrupção
    13. Pra Fazer Pobre Chorar



    Über die Band:
    Ratos de Porão ist eine brasilianische Band aus São Paulo, die im Jahr 1981 gegründet wurde


    Genre: Hardcore / Trash / Punk


    Mein Eindruck:


    Die brasilianische Band Ratos de Porão gibt es immer noch. Ihre neue CD hat einiges zu bieten.


    Raffinierte Tempowechsel, grandiose Vocal-Einlagen, zwischen Death Metal und Punk angesiedelt klingen manche Passagen, als würde ein Schwein geschlachtet. Außerdem positiv: Die gründliche Gitarrenarbeit!
    Die brasilianischen Slayer, würde ich sagen, nur innovativer!

  • Kurzbeschreibung:
    Louder Than Ever, eine Mischung von Neuaufnahmen alter Songs. Darauf sind auch vier komplett neue Songs zu hören.


    Tracklist:


    1. Deranged
    2. Playing God
    3. Psycho Time Bomb
    4. Planet Earth
    5. He Who Never Lived
    6. Virtual Brutality
    7. Tortured Spirit
    8. With These Eyes
    9. Nuclear Boomerang
    10. Snakes In Eden


    Besetzung: :
    Bass - Rene Shades
    Gesang - Ronnie Atkins
    Gitarre - Ken Hammer
    Keys - Morten Sandager
    Schlagzeug - Allan Tchicaja



    Mein Eindruck:
    Pretty Maids sind eine melodiöse, aber druckvolle Hardrock-Band aus Dänemark, die in den achtziger Jahren einen guten Ruf und gute Alben hatten. Vergleichbar mit Saxon!
    Eine Band, die an ihrem Stil festhält und tatsächlich ein Niveau hält, welches viele zeitgenössische Bands nicht mehr erreichen können.

  • Die erinnern mich an Sonata Arctica. Danke für den Tipp, Herr Palomar. Ich höre gerade Motherland.

    Wissen Sie, Intelligenz ist ein Rasiermesser: Man kann sie sinnvoll nutzen, sich damit aber ebenso gut auch die Gurgel durchschneiden. Im Grunde ihres Wesens ist sie ungesund. Lem


    The farther one travels, the less one knows. George Harrison