'Knochenfinder' - Kapitel 52 - Ende

  • Ach, was wurde es dann noch spannend! Natascha ist in die Gewalt des Verbrechers geraten und ich fieberte mit, ob es den Kollegen rechtzeitig gelingt, sie (und natürlich auch René) zu finden. Simon entwickelt Eigeninitiative zusammen mit Tine, aber dann rennen alle um die Hütte rum und rein und raus und kommen nicht weiter. Wie frustrierend!


    Genauso nervenaufreibend war das Gespräch Winterberg senior mit junior. Der Sohn blockt ab wo es nur geht, du meine Güte, er weiß doch, dass es um Leben und Tod geht. Einerseits verharmlost er seine Videos und redet sie schön, andererseits will er aber auch bloß nichts preisgeben, auch wenn sein Schweigen evtl. für René schlimm ausgehen könnte. Dass die Videos nichts damit zu tun haben, weiß er ja nicht.


    Und am Ende hatte ich doch Recht mit meiner Vermutung, wer der Schnippler ist. Ist das nicht gruselig, dass er vorhatte, Nataschas Kopf in die Cache-Dose zu legen – oder hab ich das falsch verstanden?
    Münker hat ja in der Befragung schon so seltsam von früher geschwärmt, wie toll Geocachen war, bevor jeder das machte und man sich noch Mühe mit seinen Verstecken und Rätseln gab. Aber dass er so weit geht, puh, was für ein kranker Typ – im wahrsten Sinne des Wortes.


    Und am Ende hab ich mich noch gefragt, ob René die Finger der rechten oder linken Hand abgeschnitten wurden und ob er Rechtshänder ist. Jetzt wo klar ist, dass er überlebt, macht man sich um sowas Gedanken … wurde das mal erwähnt?


    Jetzt muss ich alles erst mal sacken lassen und mache mich morgen an die Rezi.


    Vielen Dank, Melle, für die Begleitung der Leserunde und Deine Anmerkungen und Erläuterungen.

  • Ich bin der Meinung solche Bücher müssten rezeptpflichtig werden. Zumindestens ein Warnhinweis sollte aufgedruckt werden:


    Achtung, das Lesen dieses Buches gefährdet ihre Gesundheit und die Gesundheit anderer. Es droht akuter Schlafmangel, der sich insbesondere im Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen gefährdend auswirken kann.


    Gerade die Kürze der Kapitel ist ungeheuer verführerisch, da geht immer noch eins und noch eins und noch die zwei Seiten und noch eins..

  • Zitat

    Original von Wuermchen
    Ist das nicht gruselig, dass er vorhatte, Nataschas Kopf in die Cache-Dose zu legen – oder hab ich das falsch verstanden?


    Hallo Würmchen,


    ja, das war so.
    Ich war mir unsicher, ob das auch so richtig durchkommt, ohne allzu plump zu sein.
    Aber dann hat es ja geklappt!


    Zitat

    Original von beowulf
    Ich bin der Meinung solche Bücher müssten rezeptpflichtig werden. Zumindestens ein Warnhinweis sollte aufgedruckt werden:


    Achtung, das Lesen dieses Buches gefährdet ihre Gesundheit und die Gesundheit anderer. Es droht akuter Schlafmangel, der sich insbesondere im Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen gefährdend auswirken kann.


    Gerade die Kürze der Kapitel ist ungeheuer verführerisch, da geht immer noch eins und noch eins und noch die zwei Seiten und noch eins..



    Das ist mal ein tolles Kompliment!
    Danke schön!


    :-]


    Viele Grüße,
    Melanie

  • Zitat

    Original von beowulf
    Ich bin der Meinung solche Bücher müssten rezeptpflichtig werden. Zumindestens ein Warnhinweis sollte aufgedruckt werden:


    Achtung, das Lesen dieses Buches gefährdet ihre Gesundheit und die Gesundheit anderer. Es droht akuter Schlafmangel, der sich insbesondere im Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen gefährdend auswirken kann.


    Gerade die Kürze der Kapitel ist ungeheuer verführerisch, da geht immer noch eins und noch eins und noch die zwei Seiten und noch eins..


    :write


    Ich bin auch fertig und weil ich nicht in den anderen Threads zuviel verraten möchte bzw spoilern möchte mus ich alles hier schreiben.


    Erstmal muss ich Kritik los werden.
    Wenn man Chemo heutzutage bekommt muss man nicht ständig kotzen. Das ist in dem Kopf der Menschen so drin und mich ärgert das ein wenig, wenn es jetzt noch ind em Buch steht.... Es gibt genügend Medikamente um das zu verhindern.


    Interessanter Einblick in die Polizeiarbeit fand ich das Kaffee trinken in einem Verhör.
    Warum man Kaffee trinkt oder eben kein Wasser etc.


    Nun weiß ich immer noch nicht warum die Faru am Anfang nicht mehr zickig ist, das hat mich ein wenig gestört ein anderer Einstieg wäre mir leiber gewesen oder den Satz weglassen.


    Es wurden rene nicht alle Finger abgeschnitten, denn den Daumen hat Münker doch von einem Tramper, oder?


    Das Ende mochte ich auch das Gespräch mit Rene und Manuel und die Anspielung auf Erebos hat mir auch gefallen :-)


    Ich fand das Buch megaspannend. Kompliment Melanie :anbet

  • Zitat

    Original von Wuermchen
    Und am Ende hab ich mich noch gefragt, ob René die Finger der rechten oder linken Hand abgeschnitten wurden und ob er Rechtshänder ist. Jetzt wo klar ist, dass er überlebt, macht man sich um sowas Gedanken … wurde das mal erwähnt?


    Wenn ich mich recht erinnere, wird irgendwo erwähnt, dass es die rechte Hand ist.


    Als Natascha alleine loszog, war schon klar, was passieren würde. Und da es bisher noch keinen Toten in dem Buch gegeben hat, bin ich einfach davon ausgegangen, dass das auch bis zum Ende so bleibt :-)


    Münkers Motiv kann ich nur als seltsam bezeichnen. Der Mann gehört ja echt in die Geschlossene. Bloss, warum wollte er das Leben eines Jungen zerstören, der doch mit dem Geocachen gar nichts zu tun hatte? Wenn er so einen Hass auf die neuen Geocacher hatte, hätte er sich ja einen von denen schnappen können. Aber das hat er sich wohl nicht getraut.


    Sehr offen bleibt das Ende für Niklas. Welche Konsequenzen haben die Gewaltvideos für ihn? Wie geht sein Vater weiterhin damit um? Aber vielleicht gibt es dazu ja mehr in der Fortsetzung?


    Alles in allem ein recht spannendes Debüt, das ich gerne gelesen habe. Vielen Dank an Melle für die Begleitung der Leserunde.

  • Ein toller Krimi, den ich mit Begeisterung verschlungen habe!
    Zum Glück gab es mal keinen Toten.
    Das ein Geocacher so abdrehen kann... Na ja unter Cachern auch einige die es auch ohne psychisch krank zu sein, manchmal auch zu genau nehmen. Dabei soll das ganze doch Spass machen und es bringt die Leute vor die Tür.
    Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung aus dem Siegen. Vor allem sind da ja noch ein paar lose Enden: Winterberb und sein Sohn, Natascha und Simon....
    Ich würde gerne mehr lesen.


    In der Beschreibung der Autorin fehlte mir noch der Cachername... :grin
    Ute

  • Zitat

    Original von schnatterinchen
    Erstmal muss ich Kritik los werden.
    Wenn man Chemo heutzutage bekommt muss man nicht ständig kotzen. Das ist in dem Kopf der Menschen so drin und mich ärgert das ein wenig, wenn es jetzt noch ind em Buch steht.... Es gibt genügend Medikamente um das zu verhindern.


    Hallo Schnatterinchen,


    da ist wohl irgendetwas durcheinander geraten!


    Münkers Vater hatte Krebs, und Münker hat ihn gepflegt.
    Und Kater Fritz hat gekotzt - aber zwischen beiden besteht kein Zusammenhang.
    Jedenfalls hat niemand in dem Buch eine Chemotherapie bekommen, wegen der er sich übergeben musste ...
    ?(


    Zitat

    Original von schnatterinchen
    Es wurden rene nicht alle Finger abgeschnitten, denn den Daumen hat Münker doch von einem Tramper, oder?


    Münker hatte keinen Daumen - er hatte vier Finger, und das "Highlight" für den Final hätte ein Kopf werden sollen.



    Zitat

    Original von schnatterinchen
    Das Ende mochte ich auch das Gespräch mit Rene und Manuel und die Anspielung auf Erebos hat mir auch gefallen :-)


    Ich fand das Buch megaspannend. Kompliment Melanie :anbet


    Ha - toll, dass jemand die Anspielung auf "Erebos" verstanden hat!


    Und dass dir das Buch gefallen hat, freut mich sehr.
    Danke schön!


    Viele Grüße,
    Melanie


  • Ha! :grin


    Ute, wenn du Cacherin bist, kannst du den ganz leicht herausfinden!


    Ich habe im Buch ein Goodie für Cacher versteckt - nicht gefunden?!
    :chen



    Der Konflikt zwischen Winterberg und seinem Sohn Niklas wird im zweiten Band noch einmal thematisiert.



    Viele Grüße,
    Melanie

  • Ich hab das Buch gestern Abend zu Ende gelesen und eines ist mir nicht ganz klar:


    Münker ist ja (möglicherweise?) ein Einzeltäter. Der einzige Zugang zum Tunnel/Höhle ist von der Hütte aus mit der Bodenklappe. Wenn aber Münker im Tunnel/Höhle war wie kann es dann sein das die Klappe zu war und die Möbel auf der Falltür waren? Die Polizei musste die Möbel ja verschieben und wegräumen ?( Entweder gibt es einen zweiten "Schnippler" der noch nicht gefasst ist :yikes oder es gibt einen zweiten Zugang zur Höhle (einfachste Erklärung) oder ich hab gestern Abend etwas falsch ge- oder überlesen. (wahrscheinlichste Erklärung... :grin)


    Das Motiv von Münker überzeugt mich nicht aber die Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass die Überlegungen und Gedanken von Menschen zuweilen nicht immer verständlich sind und jeder Mensch in "seiner" Welt lebt. Man soll nicht von der eigenen Denkweise automatisch darauf schliessen das die Allgemeinheit auch so denkt. Wenn man sich mal in seinen (wirren) Überzeugungen verrannt hat, ist es nicht einfach umzukehren und sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.


    Ich hab ja in den einzelnen Leseabschnitten angedeutet das mir der Krimi und die Erzählweise von Melanie Lahmer zusagt und das werde ich auch in der Gesamtrezi so zum Ausdruck bringen.

  • Ich muss doch noch was schreiben über Nacht ist mir noch etwas eingefallen:


    Kapitel 31 Wen meint derjenige der dort gefangen gehalten wird zu erkennen?



    Frau Reitmann hat Lungenkrebs und Bestrahlungen bekommen stimmt sorry Melanie :blume

  • Hallo Sapperlot!


    Es gibt noch andere Zugänge, da es sich um ein Tunnelsystem handelt. Die anderen sind aber sehr niedrig und können teilweise nur durch Bücken oder krabbeln "begangen" werden.
    Aber gut aufgepasst! ;)


    Schnatterinchen:
    Asche auf mein Haupt!
    Du hast recht - ich hatte Monja Reitmann vergessen, die kurz von ihrer Erkrankung mit Bestrahlungen, Operationen, verlorenen Haare und Kotzerei berichtet.
    Das ist mir total untergegangen, weil es nur in einem Halbsatz erwähnt wird ...


    Super, wenn die Leser aufmerksamer sind als die Autorin!
    :wow


    In Kapitel 31 erwacht René aus einem komatösen Schlaf, ist desorientiert und hört Münkers Stimme. Und als er die erkennt und zuordnen kann, wird ihm schlagartig wieder bewusst, wo er sich befindet.


    Viele Grüße,
    Melanie

    Kuckucksbrut, der Krimi aus dem Siegerland - jetzt in der Leserunde!

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  • Ich bin nun auch mit dem Buch durch und versuche nun meine Eindrücke zum letzten Abschnitt zusammen zu fassen.


    Ich bin doch erstaunt, dass ich in diesem Buch keine Leiche gegeben hat. Es ist einfach so ungewohnt für das Genre. Aber mir hat es gefallen. Diese Buch hat gezeigt, dass ein guter Thriller auch ohne Leichen auskommen. :zuhoer


    Die Rettungsaktion war wirklich klasse. Allerdings hatte ich mir schon gedacht, dass die Klappe unter dem Sofa war. Irgendwie war das so ein Reflex, weil explizit erwähnt wurde, dass das Sofa ausgeklappt war. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Gang zur Hölle doch so lang ist. Daher bin ich auch etwas verwundert, dass Münkers gehört hat, dass die Klappe geöffnet wurde. Naja vielleicht hat er auch einfach gute Ohren. ;-)


    Den Verweis auf Erebos fand ich auch klasse. :lache


    Münkers Vorgehen ist rational wohl nicht begründbar. Der gehört einfach nur in die Klapse. Dass René zufällig sein Opfer geworden ist, hat mich etwas an einen wahren Fall erinnert, der auch viel durch die Presse gegangen ist und einen viel schlimmeren Ausgang hatte. Dort war das Opfer auch einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Auch dort hätte es jeden treffen können, der auf der Straße unterwegs war. ,,, Manche Dinge kann man nicht begreifen.


    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es lies sich sehr gut lesen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Dass ich etwas länger dafür gebraucht habe, liegt nicht am Buch sondern an meiner vollgepackten Woche. ;-)

  • Hab mit dem Bergwerk recht gehabt.
    Wie ich es verstanden habe, hat es mehrere Zugänge, wovon die Ermittler eins entdeckt haben. Doch die Platzierung der Personen im Stollen war für mich dann falsch. Die Ermittler entdeckten zuerst Rene, dann die Bretterwand, und dann dahinter erst Natascha. In dieser Reihenfolge hätte Münker Natascha doch über die Brettewand heben müssen...


    Dann das mit den Fingern. Münker hat doch die Finger der Reihe nach abgeschnitten: Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und danach wollte er doch zuerst den kleinen Finger als Finale präsentieren, kam dann doch auf den Gedanken mit dem Kopf. Echt schräg.


    Doch das Buch hat mir super gut gefallen. Es gab keine Toten, war nicht übermäßig blutig. Und Ermittler, denen es schon beim Anblick eines Fleischklumpen schlecht wird, fand ich gut. :-]


    Der Plot war für mich beim Lesen voll schlüssig, jedoch das Lesen der letzten Abschnitte im Beitrag zur Leserunde, haben mich ein wenig irritiert.


    Melle Danke für deine Begleitung der Leserunde, und bitte noch viel Lesestoff für einen Krimifan wie mich! :anbet

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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  • Ich bin jetzt auch durch. Es wurde zum Ende ja sehr spannend.
    Besonders in den Stollen, die Dunkelheit, Enge etc. haben eine ziemlich beklemmende Atmosphäre geschaffen.


    Ich allerdings erwartet, dass die Polizisten einen Experten bezügl. dieser Tunnel hinzuziehen, gerade hier in Deutschland, von wegen Sicherheit und so.
    Natürlich musste es auch schnell gehen, aber wir kennen doch deutsche Bürokratie, Gründlichkeit und Vorschriften. :lache


    Der Münker war es also! Der Mann hat ja tatsächlich schräge Gedankengänge.
    Die "Klapse" ist da genau der richtige Ort, wie René und wissen lässt.


    Schön das René jetzt einen Freund hat, ich mag Manuel.


    Und Natascha und Simon sind lustig. :chen


    Ich würde mich freuen mehr über die Protagonisten zu erfahren, in einem weiteren Buch. Besonders wie Winterberg das Verhältnis zu seinem Sohn wieder gerade biegen will.

  • Zitat

    Original von chiara


    Münkers Vorgehen ist rational wohl nicht begründbar. Der gehört einfach nur in die Klapse.


    Ich hasse das Wort "Klapse" zwar, aber daß der gute psychotische Münker (für mich irgendwie Müntzer :grin) definitiv einen ausgedehnten Aufenthalt in der Psychiatrie benötigt ist klar.


    Puhh war das spannend.
    Mir hat der Thriller richtig gut gefallen - auch das Fehlen eine Leiche empfand ich als sehr angenehm.
    Erstens war es mal etwas anderes und zweitens wird deutlich, daß es nicht auf die Anzahl von Leichen und blutigen Details bei einem Thriller ankommt, sondern auf das gesamte Werk, den Stil und den guten Plot.

  • Zitat

    Original von Hoffis
    Hab mit dem Bergwerk recht gehabt.
    Wie ich es verstanden habe, hat es mehrere Zugänge, wovon die Ermittler eins entdeckt haben. Doch die Platzierung der Personen im Stollen war für mich dann falsch. Die Ermittler entdeckten zuerst Rene, dann die Bretterwand, und dann dahinter erst Natascha. In dieser Reihenfolge hätte Münker Natascha doch über die Brettewand heben müssen...


    Dann das mit den Fingern. Münker hat doch die Finger der Reihe nach abgeschnitten: Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und danach wollte er doch zuerst den kleinen Finger als Finale präsentieren, kam dann doch auf den Gedanken mit dem Kopf. Echt schräg.


    Hallo Hoffis!


    Die Ermittler haben zuerst Natascha gefunden, die vor der Bretterwand lag (S. 449). René lag hinter der Wand - S. 454.



    Ansonsten danke ich euch allen für eure Rückmeldungen!


    Es hat Spaß gemacht, euch beim Rätseln und Raten zuzuschauen und so gleich noch einmal etwas über die eigene Geschichte zu lernen.
    :grin


    Und wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich sogar ein bisschen Muffen. Denn bei einem Debüt weiß man schließlich noch gar nicht, wie denn die Geschichte, der Schreibstil oder die generelle Umsetzung einer Idee so ankommen.
    Und dann auch noch bei so kritischen Lesern wie Krimilesern!
    Insofern finde ich auch eure Kritik sehr hilfreich, denn es gibt einfach immer noch ein paar Dinge, die man besser machen kann.


    Diese Leserunde hat mir jedenalls großen Spaß gemacht, ich habe einiges mitnehmen können - und wenn Natascha wieder ermittelt, werde ich mich auf jeden Fall wieder wegen einer LR melden.


    Euch allen noch eine schöne verkürzte Woche,


    viele Grüße,
    Melanie


    PS: Ich schaue trotzdem immer noch hier rein - wenn ihr also noch Fragen oder Anmerkungen habt (oder noch sehr spät einsteigt) ... Nur zu!


    Viele Grüße,
    Melanie

    Kuckucksbrut, der Krimi aus dem Siegerland - jetzt in der Leserunde!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Melle ()

  • :fetch Wars doch der Münker :fetch


    Der andere hätte mir als Täter ja besser gefallen :chen, vor allem da ja da die Geschichte mit der krebskranken Frau schon bekannt war und nicht erst am Ende des Buches eine Erklärung dafür, wie der Täter an Medikamente kam, mit der Vorgeschichte der erkrankten Mutter hingebastelt hätte werden müssen. Das ist jetzt auch gar nicht negativ gemeint, denn ich denke, dass das schon realistisch ist, denn die Ermittler haben das ja auch nicht gewusst/wissen können und so wird es leider auch allzu oft in der Realität sein: dass Ermittlungen schlicht an nicht bekannten Details scheitern. Mir macht halt das Mitraten immer großen Spaß und ich freue mich, wenn dann im Buch ein paar kleine Hinweise versteckt sind, die es dem Leser möglich machen, den Täter zu enttarnen :wave Außerdem fand ich gerade die Tatsache, dass die Finger in seinen "eigenen" Caches versteckt waren, ein K.O.-Kriterium für Münker als Täter. Hätte er sie in irgendwelchen anderen Caches versteckt, wäre die Polizei noch lange im Dunkeln getappt - nicht, dass ich das René wünschen würde... Ich hoffe, Du verstehst das nicht falsch, Melle, denn mir hat das Buch wirklich großen Spaß gemacht und auch die Neugier auf diesen Landstrich wurde geweckt .


    Über die Möglichkeit eines so durchgedrehten Cachebesitzers möchte ich lieber gar nicht nachdenken :-( aber da wir ja außer in diesem Buch noch nichts derartiges gehört haben, gehe ich mal davon aus, dass das auch nicht passiert :chen. Frustrierten Arbeitsamt-Mitarbeitern hingegen traue ich so ziemlich alles zu :lache (ohne hier jemandem zu Nahe treten zu wollen - ist nur meine persönliche Erfahrung hier vor Ort :chen).


    Positiv anmerken will ich auch auf jeden Fall noch die "Leichenfreiheit" :chen


    Da ich morgen in Urlaub fahre und noch packen muss, werde ich wohl erst hinterher dazu kommen, hier wieder rein zu schauen :wave


    Vielen Dank jedenfalls trotzdem schon mal fürs Begleiten der Runde, es ist, wie Du sagst, sicher nicht einfach mit uns mäkeligen Krimilesern :chen

    Liebe Grüße :wave


    Waldmeisterin


    Every day I give my family two choices for dinner: take it or leave it!


    Nulla unda tam profunda quam vis amoris furibunda