'LOG OUT!' - Seiten 001 - 084

  • Zitat

    Original von Toebi


    Oder hat an einem 18. eines Monats Geburtstag oder hat an ihrem 18. Geburtstag diese Mailadresse eingelegt. Vielleicht wohnt sie auch bei Hausnr. 18. Sie arbeitet in einem Call Center, da fangen die Nummern auch schon mal mit 018 an... :lache


    Oder sie ist Jahrgang 1918 :chen

  • Ich würde schon allein deshalb niemals annehmen, dass es sich bei Zahlenendungen um das Alter handelt, weil man ja nun mal älter wird. Wie lange auch immer sie schon bei ebay angemeldet ist, sie kann ja nicht immer 18 sein. Daher wäre ich da immer vorsichtig.

  • So, den ersten Abschnitt habe ich nun auch beendet und ich werde weiterlesen, natürlich mag ich schon wissen, wie es weitergeht....aber sooooooo doll fesselt mich das Buch bisher nicht. Hätte es nun 500 Seiten, wüsste ich nicht, ob ich mich weiter dazu aufraffen könnte...


    Grundsätzlich kenne ich diese "Unsicherheit" nach einem Abschluss (welcher auch immer), man muss doch erstmal herausfinden, was man machen möchte. Damit kann man Jahre, Jahrzehnte und sein ganzes Leben verbringen....deshalb stört mich die "Planlosigkeit" nun nicht.....vielleicht ne Lehre machen .....tja, das klang für mich eher so wie: irgendwas muss ich ja machen..... ;-)
    Doof fand ich, dass er sich so eine Art "Bonus" erhoffte, wegen Papa und dessen Name.....schön fand ich, dass er diesen nicht bekam ;-)


    Ebay und "ausmisten". Das befreit so unglaublich, sollte jeder mal machen. Ich bin immer eher "Sammlerin" gewesen und ich empfand das als unglaublich belastend. Sich auf "Wesentliches" beschränken, sich Gedanken machen was "überflüssig" ist...das könnte der ganzen Menschheit mal nicht schaden. Ich rate jedem zu "Entrümpelungsaktionen", ich mache das sogar mit Büchern. Und das erweitert mich, obwohl ich reduziere. Finde ich also alles toll.
    Wobei der Kühlschrank nicht mein erstes Entsorgungs-Projekt gewesen wäre, da wäre noch viel vorher gekommen.


    Die NCIS-Einwürfe fand ich schön, ich liebe diese Serie. Gibbs "Humor" trifft genau meinen und so hatte ich natürlich Spass beim Lesen.


    Das es die Internetseiten/Mailadressen etc. nicht gibt .....hey, das finde ich richtig blöd. Danke fürs Überprüfen, ich hätte das auch gemacht. Da mag ich "Fiktion" so gar überhaupt nicht.


    Zum "bloggen" sag ich jetzt nicht viel, weil ich damit nicht unbedingt viel anfangen kann.......sowas hat Leser und kann viele haben, keine Frage....und da kann ja auch "Druck" entstehen für weitere Taten.......ich lass mich überraschen.


    Was mit der Mutter passiert ist und in welchem Zusammenhang das mit der "nicht hörbaren" Musik steht...darauf bin ich gespannt.


    Viele Grüsse
    Andrea

  • Zitat

    Original von buntfisch
    Gibbs "Humor"


    ?(
    Etwas OT: Ist Gibbs nicht der nahezu humorloseste Stoffel auf diesem Planeten? Oder meinst du die Szenen, wenn er Angestellten beim Lästern ertappt und Kopfnüsse verteilt? :lache


    Um auf LOG OUT! zurückzukommen. Ich finde den NCIS-Bezug einfach zu stark. Wer die Charaktere nicht kennt muss sich da zwangsläufig langweilen.

  • Das stimmt. Ich habe früher mal ein paar Folgen gesehen und weiß also grob, wer wer ist und was die so tun. Ohne dieses Wissen hätte es mich einfach nur genervt. Aber auch so war es mir zu viel.

  • Zitat

    Original von arter


    Da hast du recht. Ich bin ein Fan von Kapitelüberschriften. Besonders wenn sie kurz und knapp sind auf den Inhalt neugierig machen. Für dieses "Mann gebiert Wald" könnte man doch genauso gut schreiben "Der Mann aus dem Wald" oder etwas Ähnliches. Klingt für mich besser als das "gebiert", nicht nur des Wortes wegen. Ich finde auch die Metapher an sich nicht besonders.


    Mir hat gerade diese Überschrift bisher am besten gefallen - weil sie eben was Besonders ist :-)

  • Zitat

    Original von arter


    ?(
    Etwas OT: Ist Gibbs nicht der nahezu humorloseste Stoffel auf diesem Planeten? Oder meinst du die Szenen, wenn er Angestellten beim Lästern ertappt und Kopfnüsse verteilt? :lache


    Um auf LOG OUT! zurückzukommen. Ich finde den NCIS-Bezug einfach zu stark. Wer die Charaktere nicht kennt muss sich da zwangsläufig langweilen.


    Ich kenne die Serie nicht, aber ich kann mir dennoch gut vorstellen, was Paul dazu veranlasst sie immer und immer wieder zu schauen. Ich denke, er braucht einfach irgendetwas, woran er sich festhalten kann, woran er sich ein bisschen orientieren kann. Auch wenn sich das doof anhört, aber vielen Leuten gibt sowas Halt und Sicherheit. Das könnte von mir aus auf Flipper oder Heidi sein - ganz egal. :lache Das nervt mich gar nicht.

  • Das kommt ja nun wirklich mehr als deutlich rüber. Aber ist es wirklich nötig, nahezu alle Charaktere der Serie aufzuzählen und mehr oder weniger aussagekräftig zu beschreiben? Da hätte er 10 Seiten vollschreiben können, wer Abby Sciuto nicht in der Staffel erlebt hat, wird keine Ahnung davon bekommen was mit den Anspielungen auf diese Rolle gemeint ist. :wave

  • Zitat

    Original von arter


    ?(
    Etwas OT: Ist Gibbs nicht der nahezu humorloseste Stoffel auf diesem Planeten? Oder meinst du die Szenen, wenn er Angestellten beim Lästern ertappt und Kopfnüsse verteilt? :lache


    Um auf LOG OUT! zurückzukommen. Ich finde den NCIS-Bezug einfach zu stark. Wer die Charaktere nicht kennt muss sich da zwangsläufig langweilen.


    Nun ja, ich finde Gibbs hat einen ausserordentlich tollen Humor...aber vielleicht liegt Humor auch im Auge des Betrachters ;-) Ich kann oft laut lachen, aber es mag sein, dass andere Menschen diese "trockene" Art und Weise nicht mal als Humor wahrnehmen.


    ICH als NCIS-Fan bin nicht über diese Stellen gestolpert, ich wusste ja, wovon die Rede ist. Aber als "Ahnungsloser" wäre ich bestimmt genervt gewesen, ODER hätte mir ne Folge angeschaut, um "Bescheid" zu wissen, wovon die Rede ist....vielleicht wäre mir das aber auch zu aufwändig gewesen.


    Komisch finde ich, dass diese Film-Personen-Beschreibungen ganz "real" sind, während es die Links im Buch nicht sind....das gefällt mir nicht.


    LG
    Andrea

  • Na ja, die Diskrepanz fand ich nicht so schlimm. Insbesondere die Idee mit dem pfandfinder.de fand ich originell genug, dass sie, da es das nicht wirklich gibt, einfach mal erfunden werden musste. Ich stelle mir gerade vor, wie professionelle Flaschenjäger mit ihren Smartphones und einer Pfandfinder-App durch die Städte ziehen. Das ist aber eigentlich doch nicht wünschenswert. Damit würde man ja den Clochards die Lebensgrundlage entziehen.

  • Ich habe gerade im Zug die ersten 100 Seiten geradezu weggeatmet.


    Mir gefällt das Buch ausgesprochen gut bisher. Ich kann Paul in vielerlei Hinsicht verstehen. Auch wenn er mir nicht so 100% sympatisch ist, mag ich ihn irgendwie.


    Die Navi CIS-Erwähnungen finde ich ok. Ich kenne die Serie - gucke sie aber nicht refelmäßig. Aber Anspielungen auf Serien u.ä. mag ich in Büchern gerne.
    Dass die Internetseiten nicht real sind, stört mich überhaupt nicht. Ich gucke so etwas sowieso nie nach.


    Den Vermutungen, dass retrogirl_18 keine 18 Jahre alt ist, kann ich mich anschließen. Da ich aber schon über diesen Abschnitt hinaus gelesen habe, ist das glaube ich etwas für den Thread zum nächsten Teil.


    Außerdem regt mich das Buch sehr zum Nachdenken an. Bei mir kommt auch diese Lust hoch, auszumisten. Da ich im Moment auch eine Flohmarkt-Phase habe, passt das ganz gut :)

  • Zitat

    Original von arter


    ?(
    Etwas OT: Ist Gibbs nicht der nahezu humorloseste Stoffel auf diesem Planeten? Oder meinst du die Szenen, wenn er Angestellten beim Lästern ertappt und Kopfnüsse verteilt? :lache


    Um auf LOG OUT! zurückzukommen. Ich finde den NCIS-Bezug einfach zu stark. Wer die Charaktere nicht kennt muss sich da zwangsläufig langweilen.


    Nö. Ich kenne die Serie überhaupt nicht, und mich stören die Verweise gar nicht. Und nein, sie langweilen mich auch nicht.

  • Ich habe das Buch heute durch gelesen. Hier meine Eindrücke zum 1.Teil:


    Als Blogger mit Erfahrung ;), je nachdem wie man es sieht, kann da schon Druck entstehen. Aber er hat ja auch gleich super tolle Medienmenschen hinter sich stehen, die es aufbauschen.



    Ich finde seine Blogeinträge ehrlich gesagt ziemlich kalt, was wohl daher kommt, dass ich seine schnörkellose Art nicht mag. Da lese ich schon mal schnell drüber.


    Sympathisch ist er mir, weil ich verstehen kann, dass man nicht weiß wie es weiter gehen möchte und weil man sich nicht immer auf den Lorbeeren der Väter ausruhen kann.

  • Nun habe ich den ersten Teil auch endlich durch. Ich bin leider die Tage kaum zum lesen gekommen. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen, habe aber dann doch recht zügig reingefunden und jetzt lässt sich das Buch gut und flüssig lesen.


    Die Ebayauktionen finde ich lustig und es würde mich interessieren ob sich dadurch wirklich deutlich höhere Preise erzielen lassen. Auf jeden Fall haben mir Paul und seine Entrümplungsaktion mal wieder deutlich gemacht, dass ich viel zu viele Zeug habe. Entrümpeln würde hier sicherlich auch nicht schaden.


    Paul finde ich nicht unsympathisch, aber mit seinen Eigenheiten und Gewohnheiten schon etwas eigenwillig. Ich bin gespannt was es mit seiner Mutter auf sich hatte und auf die Aufklärung warum er vor der Musik in den Wald flüchtet.

  • So, endlich bin ich auch zum Lesen gekommen und auch ziemlich fix durch den ersten Abschnitt durchgekommen. Lesen läßt es sich recht flott, aber ich weiß noch nicht so recht, ob das so mein Ding ist oder nicht.


    Lustig finde ich angesichts eurer Postings, daß ihr ebenso wie ich auch dazu tendiert, Links aus Büchern auszuprobieren. Na, wie ich lesen konnte, kann ich mir das hier also sparen.


    Paul ist so ein Charakter, der mich nerven könnte – aber noch ist es nicht soweit: nach dem Abitur weiß er noch nicht so recht, was er machen Soll. Da sein Vater ein paar Monate unterwegs ist und sich sein bester Freund zum Studieren nach Bamberg verzogen hat, hängt er in der Luft und weiß nicht, wohin mit sich.


    Auch seine nähere Zukunft liegt noch in den Sternen: er könnte studieren, will aber nicht. Ein wenig großspurig finde ich ihn aber auch: so hat er sich erst im März für eine Lehrstelle als Gärtner beworben in der irrigen Annahme, alle hätten nur auf ihn gewartet, da sein Vater eine große Landschaftsgärtnerei hat. Doch natürlich sind schon alle Stellen besetzt …


    Interessant ist natürlich die Frage: Was ist vor 7 Jahren passiert? Wie verlor er seine Mutter? Und warum kann er bis heute keinen Robbie Williams hören und woher kommt seine panische Angst vor Gewittern?


    Ob Retrogirl wirklich 18 Jahre alt ist, darauf bin ich auch gespannt.


    Ist euch übrigens auch aufgefallen, daß Paul sich scheinbar nur von Pizza ernährt?


    Ich fand übrigens fast schon peinlich, wie sehr er seinem Kumpel nachheult. War er denn wirklich der einzige Freund, den Paul hatte?

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Nach dem die Post bei mir ewig gebraucht hat, kam ich nun auch endlich ans Lesen.


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits finde ich das Thema sehr interessant, der Schreibstil ist auch richtig gut, sodass ich die ersten 84 Seiten relativ schnell gelesen habe.


    Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es mir wirklich bis zum Schluss gefällt, denn das Thema habe ich mir im Vorfeld etwas anders geschildert vorgestellt.

    Leider ist Paul auch nicht der sympathischste Charakter aller Zeiten. Es hat ne ganze Weile gedauert, bis ich mich an ihn gewöhnen konnte.


    Ich muss mal abwarten und kann ab Seite 150 wohl erst richtig ein Urteil fällen

  • Zitat

    Original von Batcat
    Ist euch übrigens auch aufgefallen, daß Paul sich scheinbar nur von Pizza ernährt?


    Ich fand übrigens fast schon peinlich, wie sehr er seinem Kumpel nachheult. War er denn wirklich der einzige Freund, den Paul hatte?


    Das mit der Pizza ist mir nicht aufgefallen, aber jetzt, wo du's sagst...


    Gerade das mit seinem Freund kann ich gut nachvollziehen. Ich fände es auch schade, wenn meine engsten Freunde weggehen und sich erst einmal nicht melden würden. Es ist immer doof, die Person zu sein, die zurückbleibt, während der andere so viel Neues erlebt. Da fällt einem auch mehr auf, wenn von dem anderen länger nichts kommt.