'Rot wie das Meer' - Seiten 321 - Ende

  • Ich konnte gestern abend einfach nicht mehr aufhören, was bedeutet, dass ich schon fertig bin.
    Wow. Ich habe ewig kein Buch mehr in etwas mehr als 24 Stunden gelesen.


    Es hat mir, wie man erraten kann, fantastisch gefallen, auch wenn es einige Punkte gab, die ich normalerweise kritisiert hätte. Hier war aber alles so rund, so stimmig und so herrlich geschrieben, dass das Gefühl, etwas würde stören, fehlen oder zu viel sein, einfach nicht aufkam.


    Ich schreibe später etwas mehr dazu, jetzt muss ich erstmal Laternen basteln gehen. :help

  • Ich habe die letzten beiden Abschnitte in einem Stück gelesen, deswegen poste ich meine Eindrücke mal hier.


    Schon lange, lange, lange hat es kein Buch mehr geschafft, dass ich mir am Ende die Tränen verdrücken musste. Heute war es wieder mal so weit. Ich verrate jetzt mal nicht wegen was, weil ich denen, die noch nicht so weit sind, diese Szene nicht verderben will. Ich sag nur, dass es für mich völlig unerwartet kam.


    Überhaupt klärt sich vieles so langsam auf und man versteht die Inselbewohner besser. Maggie Stiefvater erklärt immer noch nichts und das ist gut so. Sie lässt die Handlung für sich sprechen und ich glaube, dass so auch jeder Leser SEIN Rot wie das Meer erlebt. Schaut euch unbedingt den Trailer zu dem Buch an und macht den Ton dazu an. Einfach wunderbar passend.


    Übrigens hat sich mir der ungewöhliche Titel des Buches "Rot wie das Meer", auf den mich erst mein Kurzer aufmerksam gemacht hat, erklärt. Und das ziemlich eindrucksvoll. Ich bin gespannt, ob euch die Stelle auch auffällt.


    Das am Ende jemand oder etwas verloren gehen muss, hat Mulle ja auch schon spekuliert, aber ich war mir nicht sicher was!


    Sean, Puck oder Dove von einem Wasserpferd getötet? - Sean, der mit Hollys geht, weil er Corr verliert? - Die aufkeimende Verbindung zwischen Sean und Kate?


    Ich hab mir alle möglichen Variationen durch den Kopf gehen lassen und ich war auf alles, wirklich alles gefaßt. In manchen Büchern erkennt man ja während des Lesens die Happy-End-Garantie und man kann genüsslich darauf hinlesen. Bei "Rot wie das Meer" ging es mir nicht so. Trotz meiner Befürchtungen bietet die Geschichte einen gelungenen Höhepunkt und runden Schluss. Was für Gefühle am Ende für die Figuren bleiben, ist Zufriedenheit und Freude und absolutes Mitgefühl. Mir tut Mutt so unheimlich leid. Klar ist er ein grausamer, böser Mensch, aber wer hat so einen Vater verdient? Niemand! Benjamin Malvern ist der eigentliche Bösewicht in diesem Buch.


    Achtung Spoiler:
    Seit der Szene auf den Klippen, als Corr und Dove gemeinsam trainieren und so viel Spaß miteinander haben, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Oh neeeiiiiin, schon aus!
    De letzten Seiten drehten sich um das Rennen. Puck hat gewonnen, weil Dove sich nicht irritieren ließ. Skata hat Mutt ins Meer geschleppt. Gut so! Sean wurde abgeworfen, aber Corr ist bei ihm geblieben. Da sieht man die Bindung, die Tier und Mensch eingehen können, wenn sie einander richtig behandeln. Ich glaube, Dove hätte genauso gehandelt aber bei Corr ist es besonders, dass er nicht die Chance genutzt hat, Sean zu fressen. Das ist Liebe. Eine ihrer Arten zumindest. Das Ende war ein kleines bisschen kitschig. Dass Corr an Land geblieben ist Aber der Gute scheint ja auch hochgradig in Dove verknallt zu sein :grin
    Gabe wollte gehen, weil er die Insel nicht erträgt. Alles daran nicht. Vielleicht weil die Capaill seine Eltern getötet haben und er es nicht so verkraften konnte, wie Finn und Puck?
    Ich hätte gerne noch gewusst, warum Kate Puck genannt wird. Ich kenne nur die Figur aus Shakespeare. Vielleicht deshalb? Weil beide rote Haare haben? Weil Kate sich auch nichts sagen lässt und immer ihren eigenen Kopf durchsetzt?
    Die Liebesgeschichte hätte eeeeetwas emotionaler sein können, aber es muss ja nicht immer vor Kitsch triefen. Ich fand es sehr sehr toll, vielen Dank für die Leserunde! :wave

  • Herrje, was für ein Finale!


    Ich habe echt mitgezittert und schon das Schlimmste befürchtet. Dass beide inclusive ihrer Pferde überleben, hatte ich kaum zu hoffen gewagt.
    Und dann ein gebrochenes Bein bei Corr *schnüff* Auch, wenn ich die Capaill immer noch gruselig finde, dachte ich da nur, das arme Tier!


    Dass Mutt von seiner Scheckstute ins Meer mitgerissen wurde, geschieht ihm ganz recht. Er hätte gewinnen können, sich so beweisen können, aber nein, ihm ging es nur darum Sean zu verletzen, indem er ihm entweder Puck oder Corr nimmt. Was für ein grässlicher Kerl!
    Den hätte ich ja am liebsten schon in der Szene abgemurkst, als er die arme Edana verkrüppelt, weil er sie für Corr gehalten hat. Was ist Malvern nur für ein Vater, dass er ihm all das durchgehen lässt? Er hätte gar nicht am Rennen teilnehmen dürfen.


    Die Annäherung zwischen Sean und Puck war wirklich toll - bis hin zum Schluss eine so wohltuende Ablenkung zu den "normalen" Jugendbüchern.


    Und dann noch der Schluss - das war ja schon beinahe kitschig, aber soooo schön!
    Da schlagen Pferde-Mädchen-Herzen höher (und auch die von nicht mehr Mädchen und nie Pferdefan-gewesenen :grin )

  • Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich - obwohl ich das Buch fantastisch fand - vom Schluss ein klitzekleines bisschen enttäuscht war; zumindest, was das Rennen betrifft:
    Dass Puck auf Dove "einfach so" gewonnen hat, ging mir zu leicht; da warplötzlich nichts mehr zu spüren von der Aussichtslosigkeit des ganzen Plans und der Überlegenheit der prächtigen Wasserpferde.


    Ich meine, dass sehr kleine Pferde Wahnsinnsleistungen abliefern können, ist nicht ungewöhnlich. Das Deutsche Springderby wurde einst von einem Connemara-Pony namens Struller gewonnen (wobei das Pony auch aus dem Map geraten war - also ein kleines Pferd) und in den 90ern war auch ein kleiner Rappe mit gerade mal 1,55m sehr erfolgreich im Springen.
    Aber von den Wasserpferden hatte ich mir da einfach etwas mehr erwartet.
    Auch dass Skata und Mutt so nebenbei im Meer verschwinden, fand ich schade.


    Das wäre aber auch mein einziger Kritikpunkt. Und das Ende fand ich schön :-]

  • Zitat

    Original von Mulle
    Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich - obwohl ich das Buch fantastisch fand - vom Schluss ein klitzekleines bisschen enttäuscht war; zumindest, was das Rennen betrifft:
    Dass Puck auf Dove "einfach so" gewonnen hat, ging mir zu leicht; da warplötzlich nichts mehr zu spüren von der Aussichtslosigkeit des ganzen Plans und der Überlegenheit der prächtigen Wasserpferde.


    Da muss ich zustimmen - es ging so spannend los mit den ganzen Kämpfen, dann die Messerattacke auf Puck und der Biss von Skata gegen Dove... überall trieft das Blut, aber sie laufen dann einfach zwischen den anderen durch und gewinnen.
    Ich hab beim Lesen auch gedacht, huch, schon vorbei und sie hat echt gewonnen??!

  • Hach, ich bin auch schon längst durch, konnte aber bisher leider noch nichts schreiben.


    Mir hat die Geschichte total gut gefallen, auch wenn es zum Schluss wirklich ein bisschen kitschig wurde - aber es passte einfach hier hin.


    Ich finde es immer schade, wenn es in Büchern anfangs sehr ausgedehnt zugeht und zum Ende hin gehetzt wird.
    Bei einigen Kleinigkeiten hätte ich mir auch ein bisschen mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber im Grunde konnte man sich so auch seine eigenen Gedanken dazu machen. Aber ein paar Seiten mehr hätten dem Buch sicher nicht geschadet.


    Die Sache mit dem Messer fand ich auch recht überflüssig - habe sie dann auch schnell wieder für mich aus der Geschichte gestrichen :-)


    Diesmal hatte ich ja sogar das doppelte Vergnügen, denn ich habe parallel zum Buch auch das Hörbuch gehört :-)
    Vom Hörbuch war ich aber in diesem Fall ziemlich enttäuscht. Die Stimme, und auch die Art zu Lesen, von Maria Wardzinska hat mir gar nicht gefallen. Sie liest so betont deutlich, recht emotionslos und es wirkt sehr künstlich.
    Außerdem fehlen einige, meiner Meinung nach, wichtige Abschnitte ganz und andere wurden verändert, sodass die Szenerie vollkommen anders wirkte.

  • Ich habe grade mal die ersten Seiten vom letzten Abschnitt gelesen und wollte nur schnell mal erwähnen, wie schööööön ich die Szene finde, wo Sean und Puck gemeinsam Corr reiten :anbet Ich habe richtig mitgefühlt und dann mit den klasse Stilmitteln von Maggie Stiefvater geschrieben - toll!

  • Zitat

    Original von Mulle
    Ich konnte gestern abend einfach nicht mehr aufhören, was bedeutet, dass ich schon fertig bin.
    Wow. Ich habe ewig kein Buch mehr in etwas mehr als 24 Stunden gelesen.


    Ja, so ging es mir auch :lache
    Gut, dass ich fertig geworden bin, bevor ich morgen wieder lernen muss! Da hätte ich nie kontentriert lernen können!


    Zitat

    Original von Suzann
    Schon lange, lange, lange hat es kein Buch mehr geschafft, dass ich mir am Ende die Tränen verdrücken musste. Heute war es wieder mal so weit. Ich verrate jetzt mal nicht wegen was, weil ich denen, die noch nicht so weit sind, diese Szene nicht verderben will. Ich sag nur, dass es für mich völlig unerwartet kam.


    Übrigens hat sich mir der ungewöhliche Titel des Buches "Rot wie das Meer", auf den mich erst mein Kurzer aufmerksam gemacht hat, erklärt. Und das ziemlich eindrucksvoll. Ich bin gespannt, ob euch die Stelle auch auffällt.


    Achtung Spoiler:
    Seit der Szene auf den Klippen, als Corr und Dove gemeinsam trainieren und so viel Spaß miteinander haben, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass


    Ja, ich musste auch fast weinen! :cry
    Ich will auch so einen treuen tierischen Freund! *träum*


    Äh ja, und wie? bzw wo? Welche Stelle?


    Hihi jaa, Dove und Corr! :)
    Und vll macht er ja nun ne Zucht mit ihm auf statt Rennen zu reiten? Wär ne schöne Idee!



    Ja, der arme Corr. Er wird nie wieder galoppieren können und dabei ist das doch die tollste Gangart!!
    Wenn ich an die Reitszene der beiden auf der Klippe denke, dann wird mir so traurig ums Herz! :(
    Wenn man einmal dieses Gefühl der Freiheit auf einem galoppierendem Pferd in der Natur erlebt hat, dann will man das eigentlich nie mehr missen! Ich hoffe, er kann züchten und dann einen Galoppier-Nachfolger finden ;)
    Einen tollen Freund hat er ja schon :)


    Und zu Mutt: wie kann er nur ein Pferd so verletzten??? Ich will ihn umbringen! Gut, dass er schon tot ist...
    Solche Menschen kann und will ich einfach nicht verstehen und für sie Verständnis aufbringen, nein nein nein!!


    Zitat

    Original von Gronik


    Da muss ich zustimmen - es ging so spannend los mit den ganzen Kämpfen, dann die Messerattacke auf Puck und der Biss von Skata gegen Dove... überall trieft das Blut, aber sie laufen dann einfach zwischen den anderen durch und gewinnen.
    Ich hab beim Lesen auch gedacht, huch, schon vorbei und sie hat echt gewonnen??!


    Ja, da muss ich leider auch zustimmen. Das ging alles ein wenig zu leicht und zu schnell! Und der Messerstich war auch überflüssig!
    Das Rennen fing ja ganz "gut" an, aber dann kam Dove auf einmal schwupp nach vorne und war fertig und hatte gewonnen. Hm...


    edit: noch ne medizinische Anmerkung: bitte nie den Puls mit dem Daumen tasten wie Sean das bei Puck gemacht hat, so hat er nur seinen eigenen Puls gefühlt! :lache
    edit 2: Mit wem hatte Holly jetzt eigentlich alles was?^^

  • Die Messerattake hat gezeigt, dass es Mutt gar nicht um den Sieg ging. Er wollte Sean vernichten, indem er ihm seine Liebste nimmt, denn hätte er richtig getroffen wäre sie von den von ihm geliebten Wasserpferden gefressen worden.
    Mutt hat in seinem Hass auf Sean einfach nichts anderes mehr gesehen.


    Er wollte ja auch Corr die Sehnen durchschneiden, Pech nur, dass es das andere Pferd getroffen hat. Er wollte sich an Sean und an seinem Vater rächen.


    Das Ende ist ist rund, fast ein wenig kitschig :-)


    Puck gewinnt auch deshalb, weil Dove durch das gemeinsame Training mit Corr an Wasserpferde gewohnt ist und ja, ich sehe auch kleine rote Fohlen....
    Was mich etwas wundert ist, das Puck für Malvern arbeiten will, denn wie ich es verstanden habe, wird es Sean nicht tun?

  • Zitat

    Original von Suzann
    Achtung Spoiler:
    Seit der Szene auf den Klippen, als Corr und Dove gemeinsam trainieren und so viel Spaß miteinander haben, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass


    Da muss ich doch glatt mal Seite 165 zitieren:
    "Corr steht keine Sekunde still und wölbt den Hals. Er muss völlig lächerlich wirken, so wie er sich vor den beiden aufplustert. Uisce-Hengste sehen Landpferde eher als Nahrung denn als Artgenossen an, manchmal aber kommt es vor, dass ein Hengst sich in eine Stute verguckt und sich vor ihr komplett zum Affen macht." :lache


    Ich bin gerade fertiggeworden :anbet


    Am Ende habe ich beim Lesen wirklich gezittert vor Spannung und Angst.
    Ich habe mir schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt, vor allem, weil für viele Beinbruch beim Pferd ja immer noch=Todesurteil ist und im ersten Moment dachte ich an Edana und "Erlösen sie das Tier von seinen Qualen".
    Stichwort Edana: Ich hätte Mutt wirklich umbringen können an der Stelle und es hätte mir auch nicht leidgetan. Edana hatte echt keine große Rolle, aber irgendwie war sie mir trotzdem sympathisch und die Beschreibung, wie sie da in der Box hockte, hat mir das Herz zerrissen :-(


    Mit dem Ende bin ich sehr zufrieden. Ich möchte gerne Finn heiraten. Wie cool ist das denn? Wettet der einfach stumm und heimlich für Puck und Dove und sackt das ganze Geld ein.
    Das Rennen war zwar sehr schnell abgehandelt und der Sieg für Puck und Dove vielleicht zu einfach - aber ehrlich gesagt war es für mich immer noch spannend genug ;-)


    Was mich etwas geschockt hat, war, wie wenig es Benjamin Malvern berührt hat, dass sein Sohn tot ist (worüber ich nicht traurig bin). Als Puck bei ihm war und ihre drei Wünsche vorgetragen hat, schien er mir echt viel zu gefasst. :wow


    Die letzte Szene hat alle meine Schleusen geöffnet, awww, Corr.
    Was sein Bein angeht, musste ich die ganze Zeit an Renaissance Fleur denken, ein Dressurpferd, das sich einen komplizierten Trümmerbruch im Bein zgezogen hat: http://www.trakehner-rondeshagen.de/images/renifohlen2.JPG
    Auch wenn man sich mit Pferden nicht auskennt, sollte einem schenll auffallen, dass das rechte Vorderbein nicht so aussieht, wie es sollte. Aber man sieht auch, dass es ihr sehr gut geht mit dem Fohlen an der Seite.
    Geritten werden kann sie zwar nicht mehr, aber galoppieren tut sie auf der Weide trotzdem.
    Ich bin sicher, Corr wird im nächsten Frühjahr zur Decksaison bestimmt fit genug für Dove sein (sie ist ja klein genug, da muss er sich nicht so anstrengen :lache)


    Sehr, sehr traurig fand ich außerdem Tommy Falks Tod. Das kam so unerwartet und gleichzeitig auch nicht. Als Puck und Sean zum Strand runter sind und ihn suchten und nach ihm riefen, da habe ich es schon geahnt. Da war es irgendwie schon klar.
    Und am Abend vorher war er noch so gut gelaunt und hat so viel Spaß gemacht *schnief*


    Alles in Allem ein sehr, sehr schönes Buch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe!

    :lesend
    "Wo Bücher verbrannt werden, werden früher oder später auch Menschen verbrannt"

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  • Zitat

    Original von LyFa
    Was mich etwas wundert ist, das Puck für Malvern arbeiten will, denn wie ich es verstanden habe, wird es Sean nicht tun?


    Hm naja, sie braucht ja vll weiterhin Geld, wenn ihr großer Bruder nun weg ist oder? Und da Sean sie nicht bezahlen könnte und sie gut mit Pferden umgehen kann, ist das doch schon ne gute Idee find ich. Auch wenn der Typ ein Arsch ist und obwohl schon reich, das Geld von armen Leuten einsackt. Aber letztendlich hat er sich ja "erweichen" lassen (weil er eh nix mehr mit Corr anfangen kann), Corr herzugeben. Auch wenns purer Eigennutz war :/

  • Ich muss sagen, das Ende war für mich ein bisschen früh. Ich hätte gern noch etwas gelesen, wie es weitergeht. :-(


    Andererseits bin ich froh, dass ich damit endlich fertig bin, weil schon der nächste Roman für die Uni in den Startlöchern steht.


    Ich weiß gar nicht, was ich sonst noch sagen soll.
    Mutt hat ein tragisches Ende gefunden, alle anderen ein verhältnismäßig Gutes.


    Vielleicht schreib ich später noch mehr dazu.

  • Wow, was für ein wundervolles Buch.
    Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es lässt viel Raum für die Fantasie, ist aber soweit abgeschlossen, dass ich bestens damit leben kann.
    Es hat mich tierisch bewegt, dass Corr zuerst bei Sean geblieben ist, als er verletzt war und dann auch zum Schluss bei ihm geblieben ist.
    Mutt hat ein Ende bekommen, wie er es verdient und Puck hat tatsächlich gewonnen.


    Für Puck hat sich alles zum Positiven entwickelt und die Liebesbeziehung zwischen Puck und Sean finde ich toll und authentisch.
    Pucks Auftritt bei Malvern fande ich auch klasse und mutig.
    Hachja *schwärm*

  • Mit Begeisterung habe ich auch den letzten Abschnitt des Buches gelesen. Dafür, dass es das ganze Buch über um ein Rennen geht, dem dann letztendlich vielleicht mal 6 Seiten gewidmet werden, ist es dennoch lesenswert :chen
    Nein, im Ernst; ich liiiebe das Buch!!! *herZ*
    Und ganz besonders liebe ich, dass es endlich mal keinen Cliffhanger gibt, der prophezeit, dass es bald einen 2. Teil geben wird. So ist "Rot wie das Meer" einfach ein tolles Exempel für MEIN Lieblingsbuch, denn als eigenständiges Werk lässt es sich immer mal wieder rereaden :rofl


    Allerdings ging mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell. Von Anfang bis Mitte war ja in dieser Richtung noch gar nichts zu spüren und schwupps, auf einmal küssen sich die zwei?! Hm... Andererseits ist es toll, dass es lediglich eine so zarte Liebesgeschichte ist und sich das Buch nicht nur darüber definiert. Die Pferde stehen ganz eindeutig im Vordergrund und das ist es auch, was mir so gefällt und zusagt. Kein dämliches Fantasy, niemand verwandelt sich in ein Pferd oder ähnliches, keine langatmige Liebesstory. PERFEKT!!! :anbet

    "Katzen achten nicht drauf, welche Namen wir ihnen geben. Sie haben ihre eigenen Namen und brauchen unsre nicht. Darum schaut einen eine Katze auch immer so mitleidig an, wenn man sie beim Namen ruft, den man ihr gegeben hat, als ob man es nie lernt.

  • Zitat

    Original von Baby_Tizz
    Und ganz besonders liebe ich, dass es endlich mal keinen Cliffhanger gibt, der prophezeit, dass es bald einen 2. Teil geben wird.


    :write
    Ich bin auch nicht so der Serien-Leser!


    Ja, dafür, dass eigentlich das ganze Buch auf das Rennen hin angelegt war, kommt eben dieses Rennen am Ende auch für meinen Geschmack etwas kurz.
    Und Ja, auch zur Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptakteuren hätte es gern eine größere Portion geben können. Auch zu den Wasserpferden blieb einiges für mich im Dunkeln. Ich kann damit aber gut leben. Es passt gut. Besser jedenfalls als ein süßlich überladenes Sonnenuntergangs-Happy End mit schluchzenden Geigenklängen. Die letzte Seite war eh dramatisch genug.
    Schön!

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Ich habe das Buch gerade beendet und muss meine Eindrücke nun gleich von der Seele schreiben, bevor ich die restlichen Einträge lese.



    Ich bin voll und ganz vom Ende ergriffen. Ich kann es gar nicht wirklich in Worte fassen. Als Corr zu Sean zurückkehrt löst das etwas in mir aus, das ich nicht beschreiben kann.


    Sean zeigt Größe, Stärke und vor allem Liebe, indem er Corr gehen lassen will. Umso besser finde ich es, dass Corr dennoch zu ihm zurückkehrt und nicht ins Meer geht, obwohl es ihn ruft.



    Sehr gut gefällt mir auch die Stelle als Puck zu Malvern geht und ihm ihre 3 Wünsche vorträgt . Einfach genial :grin. Vor allem gefällt es mir folgender Satz "Ja", sage ich, denn falls er mich nicht erwartet, ändert sich das spätestens, wenn ich durch die Tür komme.
    Wirklich spitze :lache



    Dass Mutt das Rennen nicht überlebt, war nicht anders zu erwarten. Mich hat es trotzdem schockiert, dass er bereit ist, jemand Anderem zu verletzen nur um sich zu rächen...oder was er auch immer für Hintergedanken hatte.
    Vielleicht muss man dazu aber auch sagen, dass die Person die im Grunde Schuld an allem ist, Mutts Vater ist. Für Mutt muss es hart sein zu hören, dass Sean der "eigentliche" Erbe des Hofes is. (ich weiß die genaue Wortwahl nicht mehr).



    Das Rennen selbst hat mich total in Atem gehalten. Die Autorin hat das wirklich sehr gut hinbekommen, ohne dass die Handlung so aufgebaut ist und ähnliche Worte verwendet werden wie in einem Thriller. Das hat mir sehr gut gefallen.



    Tränen in den Augen hatte ich, als Finn Puck offenbart hat, dass er mit 45:1 auf sie gewettet hat. DAS hat mich total gerührt. Ein wirklich unbeschreiblicher Junge, ich könnte ihn mir gut als Bruder vorstellen :-)




    Kurz gesagt: einfach ein wundervolles Buch :anbet :-)

  • Zitat

    Original von Baby_Tizz
    Allerdings ging mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell. Von Anfang bis Mitte war ja in dieser Richtung noch gar nichts zu spüren und schwupps, auf einmal küssen sich die zwei?! Hm... Andererseits ist es toll, dass es lediglich eine so zarte Liebesgeschichte ist und sich das Buch nicht nur darüber definiert. Die Pferde stehen ganz eindeutig im Vordergrund und das ist es auch, was mir so gefällt und zusagt. Kein dämliches Fantasy, niemand verwandelt sich in ein Pferd oder ähnliches, keine langatmige Liebesstory. PERFEKT!!! :anbet



    Stimmt, das Buch wurde eindeutig nicht nur über die Liebesgeschichte definiert. Die Liebe zwischen Puck und Sean ist langsam, kaum merklich entstanden. Es wurde durch kleine Zeichen und Momente angedeutet: als Sean wollte, dass Puck Corr liebt und mit ihr auf ihm reitet, als Puck Corr zum Essen einlädt, als sie seine Jacke mitnimmt um sie zu waschen - weil das Salz und der Dreck sonst seine bloße Haut aufscheuern würden und und und. Das fand ich sehr schön - endlich mal eine Liebesgeschichte die nicht kitschig ist und neben der es auch noch um andere Dinge geht - die Pferde, das Rennen, die Insel usw.
    Sehr gut durchdacht :-)