'Blutopfer' - Seiten 226 - 308

  • wieder ein wirklich ereignisreicher Abschnitt


    Verena und ihre Tochter, das Verhältnis ist und bleibt konfliktbeladen. Ein neues Bild von Mona. Das erste war mit verschränkten Armen, das zweite mit dem "Auseinanderreißen" von Mona und jetzt mit vielen Fragezeichen um Mona. Vielleicht kriegen sie doch noch die Kurve, hoffentlich! Und auch im Beruf stößt Verena an ihre Grenzen.


    Bei der Beerdigung von Ewa erfährt Verena von dem Lieblingskind Irmela, das sich den goldenen Schuß gegeben hat und die Mutter daran fast zerbrochen wäre. Übrig blieb Leander, der ungeliebte und mißgestaltete Sohn, das konnte für ihn nur schwierig werden :-(


    Elvira steht auf meiner schwarzen Liste ganz oben, die lügt ja was das Zeug hält :schlaeger Da frage ich mich wirklich, ob Magnus freiwillig gegangen ist :gruebel


    Hannah, tja wer hätte das gedacht - ein Mann :yikes
    In dem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, welche Mißgestaltung hat Leander - auch das Reifensteinsyndrom? :gruebel


    Auf zum letzten Abschnitt - hoffentlich schaffe ich den noch, bevor wir heute auf Motorradtour gehen :chen :lesend

  • Zitat

    In dem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, welche Mißgestaltung hat Leander - auch das Reifensteinsyndrom? Grübeln


    Im ersten Abschnitt wurde sein vernarbtes Gesicht erwähnt, das er mit einem Unfall erklärt. Vielleicht hat er ja einfach die Wahrheit gesagt. Vielleicht auch nicht. ;-)


    Viel Spaß bei der Motorradtour, Richie, das Wetter verspricht gut zu werden! :wave

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

  • In Sachen Aufenthaltsbestimmung würde Mona ja sicherlich auch vom Richter befragt werden. Man tut dem Kind mit einer solchen Klage sicherlich keinen Gefallen. Obwohl es sich für mich so darstellt, als wäre Mona bei Fabio besser aufgehoben, hätte er einen anderen Weg wählen sollen. Aber wie so oft, die Erwachsenen denken nur an sich und dann erst an ihre Kinder.
    Kein Wunder, dass Mona diese traurigen Zeichnugn gemacht hat, in der sie verloren zwischen ihren Eltern steht. Beide haben sie abgeschoben, weil ihnen anderes wichtiger war. Einfach nur traurig.


    Als Verena nach Hause kommt und die drei beim Trinken erwischt, habe ich mich schwer über sie gewundert. Sie läßt Mona mit den beiden gehen? Wenn ich mir vorstelle, ich hätte so etwas früher gewagt, meine Mutter hätte mich nicht gehen lassen. Und ich hätte es auch nicht gewagt, mich ihrer Autorität zu widersetzen.


    Duch diese ganzen privaten Querelen bin ich so eingelullt, dass ich die entscheidenden Hinweise auf den Täter, sollte es denn welche gegeben haben, wahrscheinlich überlesen habe :lache


    Hannah hat also das Reifensteinsyndrom. Aber ist sie auch eine Mörderin? Dass es immer die Psychologen sind, die irgendetwas zu verbergen haben, macht mir jetzt mehr Angst als die unsympathischen Staatsanwälte :grin

  • Immerhin- ich halte Fabio wirklich für so berechnend, dass er einen Babysitter für sein kleines Kind sucht- und billiger wird es auch, wenn er Unterhalt von Verena bekommt, statts zahlen zu müssen. Ums Kindeswohl geht es ihm kaum, da wäre er tatsächlich anders vorgegangen. Da Mona bereits 14 Jahre alt ist, hat ihre Stimme massives Gewicht. Wenn der Richter gegen ihre Wahl entscheiden will muss er das jedenfalls sehr gut begründen.

  • Vielleicht war ich ja außergewöhnlich rebellisch als Kind, aber mich konnte nie jemand aufhalten, wenn ich gehen wollte. Hab schon im Grundschulalter meine Oma im Klo eingesperrt und bin durchs Fenster abgehauen,, weil sie die Haustür abgeschlossen hatte. :lache


    Verena war klar, dass sie mit Anwendung körperlicher Gewalt alles noch schlimmer gemacht hätte. Sie hätte es sich mit Mona vollständig verdorben, und das konnte sie sich in dieser Situation nicht leisten.


    JaneDoe, du hast als erste meine Strategie durchschaut: Durch diese ganzen privaten Querelen will ich den Leser selbstverständlich daran hindern, auf den Mörder zu kommen! Reines Ablenkungsmanöver! :rofl


    Beo kennt natürlich die Hintergründe des Familienstreits - es ist quasi sein Fall - so haarklein wie ich ihm die ganze Geschichte schon im Vorfeld dargelegt habe, damit mir da bloß kein Logikfehler unterläuft. Die Passagen aus dem Anwaltsbrief habe ich quasi wörtlich von ihm übernommen (eigentlich müsste ich ihm Tantiemen zahlen!).
    Und ja, dass die Entscheidung letztlich bei Mona liegt, macht es für Verena ja besonders dramatisch. Sie will sie einerseits nicht gehen lassen, bringt sie aber immer mehr gegen sich auf. Wir dürfen gespannt sein (besser gesagt ihr). :grin

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

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  • Zitat

    Original von Britt
    Vielleicht war ich ja außergewöhnlich rebellisch als Kind, aber mich konnte nie jemand aufhalten, wenn ich gehen wollte. Hab schon im Grundschulalter meine Oma im Klo eingesperrt und bin durchs Fenster abgehauen,, weil sie die Haustür abgeschlossen hatte. :lache


    Verena war klar, dass sie mit Anwendung körperlicher Gewalt alles noch schlimmer gemacht hätte. Sie hätte es sich mit Mona vollständig verdorben, und das konnte sie sich in dieser Situation nicht leisten.


    JaneDoe, du hast als erste meine Strategie durchschaut: Durch diese ganzen privaten Querelen will ich den Leser selbstverständlich daran hindern, auf den Mörder zu kommen! Reines Ablenkungsmanöver! :rofl


    :anbet :lache


    Ich meinte auch keine körperliche Gewalt, aber ein Machtwort meiner Mutter hätte mich im Haus gehalten. Dabei war ich auch kein braves Kind, aber das hätte ich mich dann nicht getraut. Jedenfalls nicht mit 14.

  • Zitat

    Original von beowulf
    Immerhin- ich halte Fabio wirklich für so berechnend, dass er einen Babysitter für sein kleines Kind sucht- und billiger wird es auch, wenn er Unterhalt von Verena bekommt, statts zahlen zu müssen. Ums Kindeswohl geht es ihm kaum, da wäre er tatsächlich anders vorgegangen. Da Mona bereits 14 Jahre alt ist, hat ihre Stimme massives Gewicht. Wenn der Richter gegen ihre Wahl entscheiden will muss er das jedenfalls sehr gut begründen.


    Ich kenne Fabio nicht. Wir sind ihm ja bisher auch nur kurz im Buch begegnet. Deshalb erlaube ich mir kein Urteil über ihn. Und was Mona über ihn sagt, ist nur die eine Seite der Medaille.

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Ich meinte auch keine körperliche Gewalt, aber ein Machtwort meiner Mutter hätte mich im Haus gehalten. Dabei war ich auch kein braves Kind, aber das hätte ich mich dann nicht getraut. Jedenfalls nicht mit 14.


    Ich seh schon, du warst ein wesentlich braveres Kind als ich. Wenn ich in Monas Alter richtig angefressen war, hätte mich nichts und niemand zurückgehalten. Meine Mutter schon gar nicht.
    (Ich schreibe mich hier um Kopf und Kragen, hoffentlich liest meine Tochter nicht mit! :bonk )

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

  • Zitat

    Original von Britt


    Ich seh schon, du warst ein wesentlich braveres Kind als ich. Wenn ich in Monas Alter richtig angefressen war, hätte mich nichts und niemand zurückgehalten. Meine Mutter schon gar nicht.
    (Ich schreibe mich hier um Kopf und Kragen, hoffentlich liest meine Tochter nicht mit! :bonk )


    Na ja und wenn ... Es ist ja noch was Ordentliches aus Dir geworden :lache

  • Oh, weh! Als mein Mann heute früh zur Feuerwehrübung ging, hatte ich keine Lust gleich aufzustehen und wollte nur Mal in diesen Abschnitt rein schnuppern... Hat nicht geklappt. Ich musste, ich betone MUSSTE weiterlesen... :grin


    Dieser Abschnitt hat es echt in sich und die arme Verena tut mir so leid. Ihre ganze kleine Welt gerät gerade aus den Fugen - wohin wird das alles noch führen! :yikes In diesem Falle gefällt es mir aber ausgesprochen gut, wie sich die beruflichen und privaten Probleme immer mehr ineinander verwickeln. Es sind keine Probleme die künstlich zur Effekthascherei geschaffen werden. Manchmal kommt es im Leben wirklich so dicke und ich kaufe Verena ihre Gefühle, Gedanken und auch ihr Verhalten total ab.


    Was mich etwas wundert ist wie schnell Verena Hannah als Freundin sieht. Ich brauche da wesentlich länger, bis ich jemanden so richtig als Freund oder Freundin ansehen kann. Das aber nur so am Rande.


    Und Hannah leidet am Reifensteinsyndrom - und ich habe wieder etwas gelernt. ;-) Ich habe mir auch vorgenommen, später über dieses Syndrom nachzulesen. Aber im Moment möchte ich mich lieber mit diesem Buch weiter beschäftigen. ;-)


    Bis jetzt war Hannah für mich ganz oben auf der Verdächtigenliste. Inzwischen hat sich die Sachlage jedoch verändert und ich bin mir da noch unsicherer geworden. Hat sie vielleicht mit Leander gemeinsame Sache gemacht? Von wem stammen denn die Briefe? Die würden nach wie vor auf beide - also auf Hannah und Leander - passen. :gruebel


    Ich werde jetzt Bügelwäsche einfach Bügelwäsche sein lassen und lese weiter - das geht jetzt nicht anders. Und evtl. Beschwerden meiner Familie leite ich einfach an dich, Britt, weiter, okay? :lache

    Lesen ist ein grosses Wunder

    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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  • Zitat

    Original von JaneDoe
    In Sachen Aufenthaltsbestimmung würde Mona ja sicherlich auch vom Richter befragt werden. Man tut dem Kind mit einer solchen Klage sicherlich keinen Gefallen. Obwohl es sich für mich so darstellt, als wäre Mona bei Fabio besser aufgehoben, hätte er einen anderen Weg wählen sollen. Aber wie so oft, die Erwachsenen denken nur an sich und dann erst an ihre Kinder.
    Kein Wunder, dass Mona diese traurigen Zeichnugn gemacht hat, in der sie verloren zwischen ihren Eltern steht. Beide haben sie abgeschoben, weil ihnen anderes wichtiger war. Einfach nur traurig.


    Scheidungskinder sind immer die Leidtragenden. Ich glaube, auch wenn beide Elternteile sich so sehr bemühen, die Kinder aussen vor zu lassen, gelingt das nie zu 100%. Es sind dafür viel zu viele Emotionen im Spiel. Monas Fall ist schon besonders krass. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Verena noch die Kurve kriegt und sich Mutter und Tochter wieder annähern. ;-)


    Es freut mich übrigens sehr, dass Mona mit den Zeichnungen einen Weg gefunden hat, ihre Gefühle auszudrücken. Hannah hat ihre Geheimnisse (und wer weiss, was da noch kommt), aber eines muss man ihr lassen: sie schein eine hervorragende Therapeutin zu sein.

  • Zitat

    Original von Ayasha
    Ich werde jetzt Bügelwäsche einfach Bügelwäsche sein lassen und lese weiter - das geht jetzt nicht anders. Und evtl. Beschwerden meiner Familie leite ich einfach an dich, Britt, weiter, okay? :lache


    Die Beschwerden nehme ich gerne entgegen. Bügeln wird sowieso völlig überbewertet. Ich selbst bügle schon lange nicht mehr. Steht und fällt alles mit der richtigen Aufhängtechnik! Und der Rest glättet sich am Körper. :lache


    Zitat

    Was mich etwas wundert ist wie schnell Verena Hannah als Freundin sieht. Ich brauche da wesentlich länger, bis ich jemanden so richtig als Freund oder Freundin ansehen kann. Das aber nur so am Rande.


    Das kann ich gut verstehen. Ich brauche da auch wesentlich länger, und ich empfinde das selbst als kleine dramaturgische Schwäche im Buch, die sicher nicht jeder so einfach nachvollziehen kann. Die beiden hatten zwar in ihrer Kindheit/Jugend ein recht intensives Verhältnis, haben sich aber, wie du richtig bemerkst, Jahrzehnte lang nicht gesehen.
    Aber ich hätte, um den beiden mehr Zeit zu geben, die ganze Handlung künstlich strecken müssen, was dem Spannungsbogen nicht gut bekommen wäre.
    Daher hab ich versucht, das Ganze damit glaubhafter zu machen, dass Verena händeringend eine Freundin sucht, weil sie sonst keine Freunde außerhalb der Arbeit hat, und natürlich mit der Tatsache, dass Hannah Verena immer schon als großes Idol gesehen hat und die Wiedersehensfreude entsprechend groß war. Ich hab mich auch beim Lektorat rückversichert, ob man das so lassen kann, für die ging das so in Ordnung.
    Aber ich kann gut nachvollziehen, dass du da anders denkst.

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

  • Ich tue mich mit dem zeitlichen Ablauf aber auch etwas schwer. So schnell würde ich niemanden als Freundin bezeichnen, wie Verena das tut. Auch wenn ich mir eine echte Freundin noch so wünsche, so etwas muss reifen und kann eigentlich nicht so turbomäßig durchstarten.
    Ich verstehe das Argument des Spannungsverlaufs, tue mich mit dieser Entwicklung trotzdem schwer.

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Ich tue mich mit dem zeitlichen Ablauf aber auch etwas schwer. So schnell würde ich niemanden als Freundin bezeichnen, wie Verena das tut. Auch wenn ich mir eine echte Freundin noch so wünsche, so etwas muss reifen und kann eigentlich nicht so turbomäßig durchstarten.
    Ich verstehe das Argument des Spannungsverlaufs, tue mich mit dieser Entwicklung trotzdem schwer.


    Ja, das sehe ich wie ihr. Aber ich erahne auch die Bedeutung, die die Beziehung zwischen Hannah und Verena für die Geschichte hat.


    Zitat

    Original von Britt
    Daher hab ich versucht, das Ganze damit glaubhafter zu machen, dass Verena händeringend eine Freundin sucht, weil sie sonst keine Freunde außerhalb der Arbeit hat, und natürlich mit der Tatsache, dass Hannah Verena immer schon als großes Idol gesehen hat und die Wiedersehensfreude entsprechend groß war.


    So wird es nachvollziehbar, und auch Verena wundert sich immer wieder über sich selbst, wie schnell und wie intensiv sie in diese Freundschaft einsteigt. Obwohl es wiederum nicht gerade für sie spricht, dass sie keine wirkliche Freundin hat. Auch für eine gestresste und vielbeschäftigte Kommissarin ungewöhnlich, oder? Immerhin ist sie schon länger alleinstehend.


    Ich finde, sie kann echt froh sein über einen Kollegen wie Roman. Der zu ihr steht, sie auch mal auffängt (etwas dramatisch formuliert) und sogar offen über seine Probleme mit ihrer Chefposition und ihrer Rechthaberei spricht. Ein eher seltenes Exemplar, meine ich.


    Was Mona angeht - ist es glaubhaft, dass eine taffe14-jährige wie Mona immer wieder diese Eltern-Kind-Bilder malt? Ich kenne mich da nicht so aus und es verwundert mich. Aber ich sehe ein, dass auch das eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung spielt. Hannah wird durch diese Bilder jedes Mal aufgeschreckt.


    Hannah war schon irgendwie geheimnisvoll, trotzdem hat mich diese Wendung überrascht. Ihre Zuneigung zu Verena scheint echt. Wie eine kaltblütige Mörderin tritt sie nicht auf, höchstens wie eine sehr verzweifelte.


    Zitat

    Original von Ayasha
    Von wem stammen denn die Briefe? Die würden nach wie vor auf beide - also auf Hannah und Leander - passen


    Ja, so weit bin ich jetzt auch, Leander ist nicht mehr mein alleiniger Kandidat :grin.

  • Zitat

    Original von Lumos
    Ich finde, sie kann echt froh sein über einen Kollegen wie Roman. Der zu ihr steht, sie auch mal auffängt (etwas dramatisch formuliert) und sogar offen über seine Probleme mit ihrer Chefposition und ihrer Rechthaberei spricht. Ein eher seltenes Exemplar, meine ich.


    Schön, dass du Roman ansprichst. Der kommt ein bisschen zu kurz hier in den Beiträgen. Stimmt, der ist ein seltenes Exemplar (positiv gemeint). :-) Erst fand ich ihn nicht so doll in seiner Konkurrenz zu Verena, gestehe ihm aber zu, dass er sauer war, weil er nicht befördert wurde. Dabei verhält er sich wirklich kollegial und mit seinen Mickeymaussocken gibt er ein rührendes Bild ab, finde ich.


    Zitat

    Original von Lumos
    Was Mona angeht - ist es glaubhaft, dass eine taffe14-jährige wie Mona immer wieder diese Eltern-Kind-Bilder malt? Ich kenne mich da nicht so aus und es verwundert mich. Aber ich sehe ein, dass auch das eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung spielt. Hannah wird durch diese Bilder jedes Mal aufgeschreckt.


    Das habe ich mich auch gefragt, ob eine 14-jährige noch solche Bilder malt. Ich würde das eher kleineren Kindern zuschreiben, die sich eher durch Bilder als durch Sprache auszudrücken vermögen.

  • Wer sagt euch, dass sie diese Bilder aus eigenem Antrieb malt? Wenn ich mich recht erinnere tauchr erst Hannah und dann ein Bild auf und solche Bilder lassen Psychologen auch noch 16 jährige Heranwachsende malen.

  • Zitat

    Original von JaneDoe



    Das habe ich mich auch gefragt, ob eine 14-jährige noch solche Bilder malt. Ich würde das eher kleineren Kindern zuschreiben, die sich eher durch Bilder als durch Sprache auszudrücken vermögen.


    Nun ja, sie würde sicher nicht selbst auf die Idee kommen. Es sind ja Aufgaben, die Hannah als ihre Psychotherapeutin ihr gestellt hat.


    Zitat

    Original von Lumos
    Hannah war schon irgendwie geheimnisvoll, trotzdem hat mich diese Wendung überrascht. Ihre Zuneigung zu Verena scheint echt. Wie eine kaltblütige Mörderin tritt sie nicht auf, höchstens wie eine sehr verzweifelte.


    Ich mag ja verzweifelte Mörder viel lieber als kaltblütige und daher finden sich bei mir auch gern Motive, die der Leser nachvollziehen kann und Täter, die bestenfalls seine Sympathie und sein Mitleid wecken. (Beispiel für die Kenner der Thea-Engel-Krimis:

    )


    Zitat

    Original von Ayasha
    Von wem stammen denn die Briefe? Die würden nach wie vor auf beide - also auf Hannah und Leander - passen


    Das wisst Ihr spätestens auf der letzten Seite. :grin

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)