'Allee der Kosmonauten' - Seiten 299 - 399

  • So, geschafft, Buch beendet.


    Also der Schluss hat mir jetzt noch relativ gut gefallen.


    Schön fand ich, wie die ganze Familie zum Metal-Konzert kam! :lache
    Die arme Oma, die tat mir leid.


    Dass Mathilda nun den Laden übernimmt, naja, ob sie das hinkriegt und davon leben kann...? Aber immerhin hat sie sich Zeit gelassen mit der Entscheidung.


    Auch die Reise nach Moskau ganz allein erst mal, das fand ich ganz gut.


    Naja, aber im großen und ganzen hinterlässt das Buch ungefähr dasselbe Gefühl bei mir wie auch das Buch "Untreue" von Coelho - hat fast gar nix mit dem Klappentext gemein, entpuppt sich als was völlig anderes, als man sich unter dem Buch vorstellte, ist nicht unbedingt schlecht geschrieben, aber letztendlich hinterlässt es den Leser mit nem großen ?( im Gesicht.

  • Ich hab das Buch mittlerweile auch beendet.


    Mir hatte es recht gut gefallen, auch wenn ich mit Mathilda nie richtig warm wurde.


    Irgendwie scheint sie sich ja mit Daniel und den zusammenwohnen zu arangieren. Ich denke nicht das es bei ihr so problemlos ist.


    Gut fand ich das doch die ganze Familie zum Fest kam, auch wenn einige sagten das es nichts für sie ist.


    Die Übernahme mit den Laden, da weiss ich nicht ob Mathilda sich damit einen Gefallen getan hat. Das ganze ist doch auch nicht so einfach.

    LG Diana


    :lesend Vanessa Carduie - Literary passion: Gefährliche Träume


    2018
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  • ich habe das Buch mittlerweile auch durch.


    Ihr habt alle Recht, irgendwie lebt Mathilda "blauäugig" von einem Tag in den nächsten. Richtige Gespräche finden nicht statt, richtige Freundschaften sind das meiner Meinung nach auch nicht, die sie da führt, sie ruft ihre "Leute" an, wenn Sie Langeweile hat oder wenn sie der Meinung ist (was häufig vorkommt) das sie nicht alleine sein kann.


    Die Beziehung zu Daniel ist etwas schwierig zu verstehen. Ich werde das Gefühl nicht los, das der auch irgendeinen "Schaden" hat, warum sonst sollte er sich so verhalten?


    Wenn man sich die sog. Nebenbeitexte ansieht (Anzünden der x-ten Zigarette, Getränke, Regen) frage ich mich, was soll hier eigentlich übermittelt werden? Ein Wetterbericht, ein Seelennotstand, eine Werbung für Getränke oder Zigaretten? Ganz minimal hatte ich hin und wieder das Gefühl, etwas über das frühere Leben in der DDR zu erfahren - aber ich finde, das war zu wenig.


    Der Roman plätschert nur so dahin, richtig fesselnd war er für mich nicht.

  • Zitat

    Original von Belle Affaire
    Schön fand ich, wie die ganze Familie zum Metal-Konzert kam! :lache
    Die arme Oma, die tat mir leid.


    Wegen dem Konzert oder allgemein? :grin



    Zitat

    Original von Belle Affaire
    Auch die Reise nach Moskau ganz allein erst mal, das fand ich ganz gut.


    Naja, aber im großen und ganzen hinterlässt das Buch ungefähr dasselbe Gefühl bei mir wie auch das Buch "Untreue" von Coelho - hat fast gar nix mit dem Klappentext gemein, entpuppt sich als was völlig anderes, als man sich unter dem Buch vorstellte, ist nicht unbedingt schlecht geschrieben, aber letztendlich hinterlässt es den Leser mit nem großen ?( im Gesicht.


    Ich fands auch gut, dass sie etwas macht, was ihr gefällt, auch mal allein.
    Mir ging es auch so, ich hatte mir auch etwas anderes vorgestellt.

  • Ahhh guck an, sowas gibts bei uns net!!


    Cool - schon wieder was gelernt! In Berlin sind halt einfach andere Dinge möglich wie anderswo ;-)


    Aber dann braucht sich Daniel nicht wundern, dass Mathilda Raucherin ist, wenn sie sich mit ihm schon extra in nem Rauchercafé treffen will... ;-)

  • Zitat

    Original von Belle Affaire
    Ahhh guck an, sowas gibts bei uns net!!


    Cool - schon wieder was gelernt! In Berlin sind halt einfach andere Dinge möglich wie anderswo ;-)


    Aber dann braucht sich Daniel nicht wundern, dass Mathilda Raucherin ist, wenn sie sich mit ihm schon extra in nem Rauchercafé treffen will... ;-)


    Doch, sowas gibt es auch in Stuttgart und vielen anderen Städten ( du bist ja auch aus BW :wave ).
    http://www.smoke-spots.de/top-spots/_/Stuttgart/Bar

  • Oh tatsächlich!


    Aber auch Stuttgart ist schon außerhalb meines normalen Umkreises :lache


    In unserem ca. 3000-Seelen-Dorf gibts sowas nicht, und nicht mal in der nächsten Stadt. Außer natürlich ne Raucherlounge oder so, das gibts auch bei uns ;-)


    edit:
    Da kann man sogar meine Stadt finden - und tatsächlich gibts paar Treffer, sogar eine Location, wo ich ab und zu mal bin, hab ich ganz vergessen :lache - aber da ist es nicht überall erlaubt, sondern in nem abgetrennten Bereich. Aber immerhin! ;-)

  • Mir hat das Ende gut gefallen. :-]


    Schön fand ich, dass so viele aus den Familien zu dem Aufritt von Daniel gekommen sind. Sogar seine Eltern! Die sich sicher über die Einladung gefreut haben.
    Marthildas Bruder Benjamin finde ich richtig sympathisch.
    Und schön, dass Franzi in Alex einen Freund gefunden hat. So sieht es zumindest aus.


    Mathilda hat meiner Meinung nach schon eine gewaltige Entwicklung im Lauf des Buches durchgemacht.
    Und mit Daniel einen Partner gefunden, der zu ihr passt.
    Jetzt noch der Laden von Jacob und die Reise nach Moskau - das klingt doch alles sehr positiv.


    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. :-]

  • Viele haben ja geschrieben, dass sie glauben nicht zur Zielgruppe zu gehören. Ich mit meinen 29 Lenzen passe da wohl rein, aber auch mir hat das Buch irgendwie nichts geben können.


    Mathilda hat mir ja im vorherigen Abschnitt etwas besser gefallen, aber das ging hier wieder verloren, weil sie ein echtes Schaf ist, dass nur vor sich hinträumt und der Realität nicht in die Augen sieht. Mit ihrer Ladenidee kann sie doch nicht dauerhaft ihren Lebensunterhalt bestreiten. An Rente verschwendet das Mädel jedenfalls schon mal keinerlei Gedanken.


    Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass sie diese Krise noch lange nicht überwunden hat.


    Meine Eindrücke lasse ich mal noch ein wenig auf mich wirken, bevor ich mich dann ans Rezischreiben wage, nicht dass ich das Buch völlig zerreiße...

  • Ich möchte mich gerne nicegirl anschließen. Bei mir ist Gott sei Dank noch nichts von Quarterlifecrisis in Sicht. Aber ich finde mich auch nicht in Mathilda wieder.


    Am Ende bekommen wir gezeigt wie toll sie sich gemacht hat. Alleine nach Moskau reisen...schon echt ein Schritt.


    Naja..mich konnte das Buch nicht überzeugen. Mathilda ist so weit von der Realität weg, dass es schon eher unrealistisch wirkt. Sie geht immer noch träumend durch die Welt, vielleicht ein wenig selbstbewusster als zu Beginn..aber sonst.


    Ich empfinde das Buch eher wie das Vormittagspogramm im Fernsehen... "mal interessant gessehen zu haben und ein leichter "Seelenstreichler", getreu dem Motto..."hey so schlecht geht es dir ja gar nicht" ;)


    Dem Buch fehlt es meiner Meinung nach an Spannung und Inhalt, ich hatte mehr erwartet.
    Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen und bin froh das ich durchgehalten habe. Sry Mathilda mit uns beiden das wird nichts.

    Das Buch ist wie eine Rose, beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz.


    (Sprichwort aus Persien)


    LG büchervamp :flowers

  • Ich bin auch fertig. Leider konnte mich das Buch auch im letzten Abschnitt nicht packen.


    Die Beziehung zwischen Daniel und ihr ging mir zu schnell und ich denke, die werden noch einige Probleme haben, aber gut, wer hat das nicht. Der Wille, sich zusammenzuraufen, scheint ja bei beiden gegeben zu sein.
    Ich denke, ab einem gewissen Alter ist man halt in manchen Dingen sehr "eingefahren" und muss erst lernen, dass es kein Drama ist, wenn jemand meine Plattensammlung anfasst :grin


    Ob sie ihren Job, den sie doch eigentlich sehr mag, nun verlieren wird?
    Oder gibt sie gleich ganz auf und stürzt sich in das Abenteuer mit dem Laden? Das kann ich mir bei ihr ja gar nicht vorstellen, dass sie da zurechtkommt und sich ihren Lebensunterhalt verdienen kann.
    Bei Jacob hatte ich immer den Eindruck, er braucht das Geld nicht wirklich und kann seine Ideen deshalb ausleben, wie er mag.


    Was John und Tatjana anging, hatten wir mit den Spekulationen hier recht.
    Tatjana hätte es Mathilda sagen können, aber ansonsten verstehe ich nicht, warum die sich darüber nun so aufregt.


    Was das mit Magnus dann nochmal sollte, hab ich noch weniger verstanden.


    Irgendwie scheint mir Mathilda nie mit etwas abschließen zu können, immer wieder lässt sie sich durch Personen aus ihrer Vergangenheit völlig aus dem Takt bringen.


    Gut geschildert fand ich die Hemmungen der Freunde, Franzi zu besuchen. Das kann ich gut nachvollziehen, erstens wird ja nicht so richtig klar, was sie hat und man fühlt sich in solchen Situationen ja oft so hilflos, dass man sie lieber gleich ganz vermeidet.

  • Ich bin endlich durch und will jetzt den Namen Mathilda erst mal nicht mehr lesen. Wirklich humorvoll fand ich das Buch nicht, es hat leider in keinster Weise meinen Geschmakc getroffen. Ich in an die Protagonistin nicht herangekommen und hatte nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.


    Hier und da gab es schon ein paar nette Abschnitte, aber alle sin allem leider nicht mein Geschmack.