Mind Control - Stephen King

  • Originaltitel: End of Watch
    Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag (12. September 2016)
    ISBN: 345327086X



    Über den Autor
    Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control. [SIZE=7](Quelle: Amazon)[/SIZE]



    Über das Buch
    In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät. [SIZE=7](Quelle: Amazon)[/SIZE]



    Meine Erfahrung
    Kaum ist ein Jahr vergangen, schon ist der finale Teil der Trilogie da. Der Meister ist echt produktiv. Da kann nicht jeder (fast) 70-jährige von sich behaupten.


    Auch Bill Hodges nähert sich seinem 70. Geburtstag, doch ausruhen kann er sich noch lange nicht. Er wird mit einer Reihe verdächtiger Suizidfälle konfrontiert, die auch Einfluss auf die Menschen in seinem Bekanntenkreis hat.


    Die liebgewonnenen Charaktere der ersten beiden Bücher sind natürlich wieder dabei und lassen dem Leser die Story aus erster Reihe miterleben. Aber auch der Nemesis hat einiges zu erzählen. Sein teuflischer Plan, der jahrelang in dem zerbrochenen Körper gereift ist, nimmt langsam aber sicher Gestalt an.


    Gewohnt spannend und in seinem unverwechselbaren Stil widmet sich Stephen King dem Ende seiner Bill-Hodges-Trilogie. Wie schon in den Vorgängerbänden angedeutet, enthält dieses Buch etwas mehr Übernatürliches. Aber wenn man sich darauf einlässt, hat man eine Menge Freude an diesem Krimi.


    Insgesamt hat mir der Dreiteiler sehr gut gefallen, wobei ich den zweiten Teil 'Finderlohn' am besten fand.



    Eindrucksvoller Krimi mit übernatürlichem Flair. Ein krönender Abschluss vom King.


    8 Punkte

  • Vielen Dank für Deine Rezi! :wave
    Ich habe das Buch auch schon daheim und werde es die nächsten Tage lesen. Ich bin schon so gespannt darauf. "Finderlohn" war eins meiner Highlights im letzten Jahr!

  • Ich fand es auch sehr gut, aber die beiden Vorgänger haben mir besser gefallen. Trotzdem ist es ein super Buch. Auch wenn die Trilogie nicht typisch für King ist. Aber ein Hauch King ist schon drin.

    Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.
    - Cicero


    :lesend Harlan Coben - Ich vermisse dich

  • Leider der schwächste Teil der Trilogie. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern fand ich keinen Draht zu den Hauptprotagonisten, das in den anderen Büchern schon ein wenig lieb gewonnene Team "Finding-Keepers" blieb hier ein wenig blass.


    Dennoch wie gewohnt vom Meister, schön und flüssig zu lesen. Er kann es einfach immer noch.... :anbet

  • Ich habe alle drei Teile gelesen, ich fand sie prinzipiell alle etwa gleich stark. Ganz klar Stephen Kings Ausflug ins Krimigenre, so ganz ohne Übernatürliches ging es dann am Schluss aber natürlich nicht. Fazit: eine lesenswerte Trilogie mit zwei sehr sympathischen Hauptfiguren. Empfehlenswert vielleicht auch für Nicht-Stephen King-Leser, als Einstieg light sozusagen. :-)

  • Der letzte Teil der Bill-Hodges-Trilogie spielt einige Jahre nach „Finderlohn“. Unser Held ist noch mehr in die Jahre gekommen und kämpft mit gesundheitlichen Problemen. Trotzdem ist er sofort zur Stelle, als sich die merkwürdigen Zwischenfälle um den im Wachkoma liegenden Mercedes-Killer Brady Hartsfield häufen. Der Leser folgt ihm und seiner Gehilfin Holly Gibney bei den gemeinen Ermittlungen, die mehr und mehr Details des buchstäblich übersinnlichen Falls aufdecken. Die Ermittlungen selbst sind interessant, aber nicht immer spannend. Die eine oder andere Kapitelpassage hätte durchaus herausgekürzt werden können. Aus dem Grund kann ich auch keine volle Punktzahl geben. Nichtsdestotrotz ist es ein guter Abschluss der Trilogie, der zum Ende hin durchaus einige sentimentale Momente bereithält.