'Vergeben und Vergessen auf Pemberley' - Seiten 001 - 082

  • Endlich wieder auf Pemberley!

    Ich musste mich ja echt zusammen reißen, war sooft in Versuchung einfach anzufangen. Nun, gestern Abend gab es dann kein Halten mehr.

    Allerdings musste ich mich zwingen das Buch nach dem ersten Abschnitt zur Seite zu legen.

    Der Einstieg fiel mir sehr leicht, und die Vorgängergeschichte war dank kleiner Gedächtnisstützen im Text sofort wieder da.

    Lizzy ist nun doch nach Rosings eingeladen worden. Ich fand es toll, dass Anne und Fitzwilliam sie zur Patentante erkoren haben - möchte nicht wissen wie Lady Catherine da getobt hat!

    Die ist ja ganz die alte, ich fand es klasse, dass Kitty sich so zu benehmen wusste.

    Macht Kitty das aus Einsicht, oder führt sie was im Schilde? So ganz traue ich ihr nach dem letzten Band nicht mehr, Elizabeth wohl auch nicht.

    Mich freut jedoch sehr, dass Mr. Saunders keine Kluft zwischen ihr und Georgiana hinterlassen hat.

    Mich irritiert, dass Jane sich nicht meldet. Ich hoffe, es geht ihr gut.....

    Auf jeden Fall freue ich mich aufs weiterlesen nachher :-]

  • Ich habe auch gestern Abend begonnen.


    Der Einstieg in das Buch fiel mir auch leicht, sehr schöner Beginn, gleich ist man mittendrin in der Geschichte.


    Elizabeth ist auch nach all den Jahren noch immer sehr in ihrem Stolz verletzt, ihre Entscheidung scheint zu stehen, aber diese besondere Einladung wirft alles pber den Haufen. Ein sehr schöner Zug von Anne und Fitzwilliam.


    Auch ich traue Kitty nicht, zu viel hat sie schon angestellt. Aber Hut ab vor ihrer Selbstbeherrschung beim Abendessen. Lady de Bourg hat sich scheinbar in keiner Weise Verändert.

  • Den ersten Abschnitt habe ich auch gelesen. Der Einstieg ging wunderbar, ich war gleich auf Pemberley.

    Herrlich, wie Kitty sich gegen die Lady behauptet hat. Mir hat auch gefallen, dass Georgiana jetzt freier ist und sich so gut mit Kitty versteht.

    Als Lady Catherine sich in der Kirche neben Mrs Darcy setzen musste, war Kopfkino pur. :lache

    Warum hat Jane sich nicht gemeldet?

    Dass Mrs. Annesley kündigt hat mich schon gewundert. Sollte sie nicht auch noch Mr. Edward Etikette beibringen?

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Wurden männlich Nachkommen auch von solchen "Anstandsdamen" erzogen? Bis zu einem gewissen Alter?

    Ich dachte, ich habe noch sowas im Kopf das sie von männlichen Lehrern erzogen/unterrichtet wurden.:gruebel

  • So langsam, denke ich, gebe ich jegliche (Lese-)Planung auf. Das neue Jahr fängt ähnlich, sagen wir, chaotisch an, wie das alte aufgehört hat. Was geringere (bis geringe oder gar keine) tägliche Lesezeit nach sich zieht (insofern graust es mir etwas vor dem "Tom Jones" - auch kein gerade dünnes Buch). Lies: keine Ahnung, wann ich hier substantiell weiter komme. Drum nur ein paar Worte zu den ersten beiden Kapiteln.


    Ins Buch bin ich sehr gut hineingekommen. Der Wechsel von Rußland nach England hat prima geklappt, auch dank des so völlig anderen Schreibstils. Wobei ich bei jedem dieser Fortsetzungsbände stets mit einem leichten Grinsen ob des ersten Satzes beginne. Zu köstlich (und treffend), wie hier das Vorbild jeweils nachgeahmt wird.


    Eigentlich hätte ich vor diesem Buch gerne noch die anderen nochmals gelesen, aber durch Tolstoi bin ich so tief nach Rußland gezogen worden, daß ich das mental nicht hinbekommen habe. Insofern bin ich dankbar für die Hinweise, was bisher war; das Alter schlägt erbarmungslos zu - es sind doch viele Details nicht mehr präsent. Zu ein paar lese ich nochmals in die alten Leserunden hinein, denn beim Lesen kommen zwar die Erinnerungen, doch nicht an jedes Detail.


    Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weiter geht, und hoffe, heute Abend etwas Lesezeit zu haben. Ach - daraus wird nix, wir haben Konzertkarten. Dann also morgen - hoffentlich.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")


  • Ich verstehe sehr gut, wie Du Dich fühlst, SiCollier. Tolstoi allein sprengt schon den Rahmen. Ich hatte mich total verschätzt, was die Lesezeit angeht. Damals muss ich das irgendwie nebenher gelesen haben. Nun hatte ich das Gefühl, überhaupt nicht voranzukommen. Deshalb mach Dir bitte keinen Stress mit meinem Buch. Das wäre ja auch nicht im Sinne von Pemberley und dem, wofür es steht. Dort gehen die Uhren langsamer. Wenn Du Zeit hast, dann setz Dich bequem hin, nimm das Buch zur Hand und lass Dich von der Ruhe dort verführen. Es ist keine Pflichtlektüre. Es soll Dir vielmehr ein paar vergnügliche Stunden bereiten. ;)

  • Erstmal Kindermädchen und dann kamen die männlichen Lehrer. Mrs. Annesley hätte die Zeit zwischen Amme und Lehrer ausfüllen können, oder?

    Das dann mit Sicherheit.


    SiCollier, kein Stress, wir sind ja alle noch da und ich werde es sicher noch einie Weile sein. Auch wenn ich mit dem Buch fertig sein sollte.

    Ich mag es mir aber ganz ehrlich grad nur häppchenweise gönnen, ich will nämlich nicht weg von Pemberley, Glenister und Rosings ...

    Andererseits brenne ich drauf zu erfahren wie es weiter geht.

    Ein elendiger Zweispalt - zum Glück löst die Arbeit diese Entscheidung für mich:lache

  • Ich verstehe sehr gut, wie Du Dich fühlst, SiCollier. Tolstoi allein sprengt schon den Rahmen. Ich hatte mich total verschätzt, was die Lesezeit angeht. Damals muss ich das irgendwie nebenher gelesen haben. Nun hatte ich das Gefühl, überhaupt nicht voranzukommen. Deshalb mach Dir bitte keinen Stress mit meinem Buch.

    Streß mache ich mir mit Sicherheit keinen, nur bei einer Leserunde bin ich halt ganz gerne möglichst aktuell im Lesen, und das wird mir hier vermutlich nicht gelingen. Es ist derzeit familiär eine schwierige Situation, die alles etwas durcheinander wirft.


    Bei Tolstoi hatte ich mich auch verschätzt. Ich hatte vier Wochen geplant, gebraucht habe ich sechs. Macht fünfzig Prozent mehr.


    Zum Lesen kam ich gestern in der Tat nicht mehr, also insofern von mir hier nichts Neues. Aber das Konzert > dieses Orchesters < gestern Abend war Spitzenklasse. Insofern war es das "Nichtlesen" mehr als wert. :-]

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Ich habe auch das Gefühl, dass Elizabeth ihre Rolle gerade nicht alleine spielt.

    Elizabeth sollte eine Rolle spielen?



    Kapitel 6, S.42 sagt sie doch zu Darcy:

    »Oh, danke, Sir, ich kann Ihnen versichern, ich bin kein Charakter aus diesen einschlägigen Romanen!" :grin


    Das ist eine dieser Textstellen, bei denen ich selbst herzhaft lachen muss, wenn sie plötzlich auf dem Papier stehen. ;)

  • Darf man wissen, was gespielt wurde? Ich liebe klassische Musik. Oder liege ich falsch?

    Du liegst richtig, es war ein "Neujahrskonzert" (Operette bis Musical), wie es jedes Jahr um diese Zeit in Bad Hersfeld mit diesem Orchester stattfindet. Allerdings war der Dirigent nicht der sonst übliche (der aus familären Gründen verhindert war), sondern der "Ersatz" kam aus Wien von der Wiener Staatsoper (der Dirigent des dortigen Bühnenorchesters). Man merkte ihm seine "Bühnenerfahrung" an - es war ganz große Klasse.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")