In einer kleinen Stadt - Needful Things, Stephen King

  • chris,


    ja, der talisman ist zusammen mit peter straub entstanden - aber ich denke, dass da beide ihren teil zu beigetragen haben.


    lies doch mal die dunkle turm-serie... ich hab sie selbst noch nicht gelesen, aber sie hat auch nichts mit horror zu tun...


    oder das bild ist auch kein horror, das mädchen nicht, ach, einige...
    das problem ist - ich hatte gestern auch die diskussion mit einem kollegen - dass die meisten leute nur die ganz bekannten bücher kennen -- und die sind unbestritten horror... es, friedhof der kuscheltiere, shining......
    find ich schade, denn stephen hat einige super nicht-horror-bücher geschrieben...

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)

  • Eigentlich lese ich schon viele Jahre keinen King mehr. Die meisten sind mir auch nicht mehr in Erinnerung.
    Bis auf "Needful Things". Ich fand es faszinierend zu lesen, wie eine Person so viele Menschen manipulieren kann. Und das nur aufgrund dessen, dass er ihnen lang gehegte Wünsche erfüllt. Zu was Menschen vielleicht fähig sein können, wenn sie unbedingt etwas haben möchten und das Ganze dann außer Kontrolle gerät.


    Den Film finde ich übrigens ganz gut umgesetzt und gut besetzt. Ich sehe ihn mir immer wieder mal an.


    Viele Grüße
    Shirat

    Viele Grüße
    Shirat


    Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  • Ein an sich gutes Buch, bei dem King allerdings meiner Meinung nach seinem Hang zur Weitschweifigkeit zu stark gefrönt hat. Es dauert so immens lange, bis die Einleitung abgeschlossen und das "Netz" von Gaunt ausgeworfen ist. Klar sind dafür die Charakterisierungen der Figuren sehr detailliert, aber diese Geschichte auf 860 Seiten auszubreiten, finde ich dann doch übertrieben. Nicht Kings bestes Werk, aber durch den subtilen Horror doch ganz gut.

  • Also mich hat das Buch damals fasziniert. Ich hatte auch mit der Länge keine Probleme, dadurch wurde es umso gruseliger. Die menschlichen Untiefen ausloten, das ist King damit gelungen.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Also ich muss ehrlich zugeben ich habe das Buch vor langem mal angefangen zu lesen und habe es abgebrochen.
    Vielleicht war ich nicht zu der Zeit in der Stimmung dieses Buch zu lesen.
    :schuechtern


    Ich werde es aber jetzt demnächst nochmal lesen. :anfeuer

    Der Sinn des Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab. :grin


    :lesend Elfenzeit-Merlins erwachen von Cathrin Hartmann

  • Was ich an Needful Things liebe - außer, dass es in Castle Rock spielt, meiner zweiten Heimat sozusagen :grin, ist dieses langsame Abdriften vom Normalen in den Wahnsinn. Ich liebe diese stückweise Eroberung der Stadt und ich liebe es, wenn ganz viele kleine Mosaiksteinchen und einzelne Stories, die den Personen passieren, sich zum Gesamtbild zusammen fügen.

  • Zitat

    Original von mankell
    Ein an sich gutes Buch, bei dem King allerdings meiner Meinung nach seinem Hang zur Weitschweifigkeit zu stark gefrönt hat. Es dauert so immens lange, bis die Einleitung abgeschlossen und das "Netz" von Gaunt ausgeworfen ist. Klar sind dafür die Charakterisierungen der Figuren sehr detailliert, aber diese Geschichte auf 860 Seiten auszubreiten, finde ich dann doch übertrieben. Nicht Kings bestes Werk, aber durch den subtilen Horror doch ganz gut.


    Oh ja, die Weitschweifigkeit hätte mich fast zum Aufgeben gebracht.
    Besonders die erste Hälfte des Buches ist ja elend langatmig. Ich bin nun mal jemand, der selbst gern schnell auf den Punkt kommt. Und diese Geschichte braucht dazu einfach verdammt lang.


    Die zweite Hälfte ist dafür wieder richtig gut. Es geht dann Schlag auf Schlag mit der Handlung voran. Und es gibt wieder die altbekannten Horroszenen. (Was der Mann bloß mit monströsen Spinnen hat...)

  • Für gewöhnlich mag ich King und seinen Stil nicht allzu sehr.
    Aber dieses Buch war wirklich überwältigend! :anbet
    Die Macht der Manipulation, diese Kompromisslosigkeit... Das hat schon was. Die letzten 300 Seiten sind extrem Mitreißend, da verzeihe ich gerne die überlange Einleitung (Die aber halt auch notwendig ist).

  • Interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zu diesem Buch ausfallen.


    Ich habe mich stellenweise schon durchquälen müssen, da mir persönlich viele Dinge viel zu ausführlich erzählt werden, bzw. viel zu viele Personen auftauchen. Einige Personen davon fand ich interessant und sympathisch, die haben mich dann bei der Stange gehalten (z.B. Polly). Bei anderen war ich nur genervt, wenn ich schonwieder was über sie lesen musste.
    Die Geschichte ansich und was daraus wird, war natürlich durchaus spannend und interessant, sonst hätte ich auch nicht bis zum Ende durchgehalten.
    Aber es hat mich nicht so sehr gefesselt, wie andere King-Bücher (Shining, Carrie, Friedhof der Kuscheltiere), die ich um Längen besser finde.

  • Also mir hat das Buch im Grossen und Ganzen gut gefallen. Natürlich hatte es hier und da seine Längen, aber das ist ja bei fast jedem King-Buch so. Ich fand es jedoch wirklich spannend, was mir jedoch negativ aufgefallen ist, dass das Ende von "Cujo" erwähnt wurde. Ich hab das Buch noch nicht gelesen und wenn das wirklich so endet, wie in "In einer kleinen Stadt" geschrieben, dann wäre das ja mal ein Witz. Der kann doch nicht in einem Buch das Ende eines anderen vorwegnehmen! x) Naja, da muss ich jetzt durch ;)
    Von mir gibts 9 Punkte, denn das beste aller Bücher ist es nun dann doch wieder nicht. :lache

  • Cujo ist halt viel älter, und er denkt wohl beim Schreiben an seine "Constant Readers", die in Casle Rock zweiten Wohnsitz haben ;-)
    Da ich die Bücher, nachdem ich ihn mit 16 (lang ists her) immer brav in der Reihenfolge gelesen habe, hatte ich damit kein Problem.


    Ich finde es immer genial, wenn sich die Geschichten aufeinander beziehen. Dadurch wird das Gesamtgefüge für mich realer.


    Das Ganze wird ja im Dark Tower zur Perfektion getrieben, indem er selbst auftritt, sowie mehrere Figuren aus anderen Romanen.

  • Zitat

    Original von Susanne Ruit.
    Ich finde es immer genial, wenn sich die Geschichten aufeinander beziehen. Dadurch wird das Gesamtgefüge für mich realer.


    Jupp, sehe ich genauso. Freut mich jedes Mal, wenn ich Hinweise auf Geschehnisse in Castle Rock und Derry in einem King-Buch entdecke. In den letzten Jahren hat sich Stevie damit allerdings recht zurückgehalten... :-(

  • Also ich bin grad mitten drin das Buch zu lesen und es gefällt mir ziemlich gut. Geschockt hat mich aber eben doch die Szene als



    Gruselig, schrecklich, schockierend ... aber dafür ist das Buch wohl da. Bin mal gespannt wie es weiter geht und werde dann noch meine Meinung abgeben wenn ich fertig bin. Wobei sich sicher nicht mehr viel ändern wird.

    :lesendIlsa J. Bick - Brennendes Herz


    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney )

  • Ich habe das Buch vorhin beendet und fand es wirklich gut. Die restlichen zweihundert Seiten hab ich ziemlich in einem Rutsch durch gelesen weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Gegruselt hab ich mich vor allem am Schluß, schon allein deswegen, weil ich auf einmal überall Geräusche hatte ... :yikes
    Neugierig bin ich nun auf "Stark" geworden, weil in diesem Buch davon mal was erwähnt wurde und werde das vielleicht gleich als nächstes lesen. :gruebel

    :lesendIlsa J. Bick - Brennendes Herz


    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney )

  • Ich habe das Buch gestern beendet und kann mich den (meisten) Meinungen hier nur anschließen, ein ganz ganz starkes Werk von King. Toll beschriebene Charaktere, das muss man King wirklich lassen. Er dringt bei jedem seiner Charaktere bis ins letzte Hinterstübchen vor und lässt so jegliches Handeln plausibel erscheinen.
    (Ich hoffe, das versteht jetzt niemand falsch. Ich würde nicht wie Ace oder Buster *hust* :grin handeln, aber man kann durch die tollen Beschreibungen durchaus nachvollziehen warum sie handeln, wie sie handeln. Und wenn es nur der perfekt beschriebene Wahnsinn in ihren Köpfen ist.)


    Ob ich es lieber mag als ES weiss ich jetzt gar nicht. Ich fand beide einfach großartig und werde beide sicher irgendwann nocheinmal lesen.



    Da ich so begeistert war, und mein Freund wissen wollte warum, aber keine Lust hatte über 800 Seiten zu lesen, haben wir uns gestern Abend noch den Film angesehen. Bis auf ein, zwei Dinge hatte ich auch nix zu meckern. Max von Sydow, perfekt. Allerdings hatte ich mir Alan Pangborn etwas.. sexier vorgestellt :lache (Nix gegen Ed Harris. *g*)