Mini-Leserunde: Ben Aaronovitch - Ein Wispern unter Baker Street (Peter Grant Teil 3)

  • Als Peter und Lesley durch diese schmuddelige Kellerwohnung müssenund auf der anderen Seite dann ins Freie zu dieser Anhäufung vonMarktständen, Tischen und Gerüsten kommen, musste ich lachen - dasist doch schon wieder eine Anspielung auf Harry Potter, oder nicht?Winkelgasse? Eingang durch den Tropfenden Kessel? Es hat nur nochgefehlt, dass Peter wie Hagrid mit seinem Schlagstock auf denMauersteinen herumklopft, um den geheimen Zugang zu öffnen

    Diese Anspielung auf Harry Potter ist mir gar nicht aufgefallen. Aber klar, das könnte schon an die Winkelgasse erinnern.:lacheAnsonsten habe ich nur die zahlreichen Anspielungen auf Herr der Ringe gefunden, die von Euch auch schon erwähnt worden sind.

    Und dann folgt dieser Knall, als eineDämonenfalle ausgelöst wird … puh, da hatte ich einen Moment langwirklich Angst um Nightingale. Zum Glück ist dem nichts passiert. Soganz verstehe ich ja nicht, wie diese Dinger funktionieren oderwelche Schäden die nun genau bewirken, aber wahrscheinlich muss mandas auch nicht näher verstehen und es reicht zu wissen, dass siegefährlich sind.

    Ich habe die Funktion von diesen Dämonenfallen leider auch nicht verstanden. Ich wollte Euch schon fragen, wie das genau gemeint ist. Aber dann muss man das Ganze anscheinend nicht weiter verstehen. Damit kann ich auch leben.

    Rouge, warst du wohl von dem krassen bayerischen Schneewetter betroffen? Die Bilder in den Nachrichten waren wirklich beeindruckend!

    Ja ich wohne in Bayern, in der Nähe von München. Und bei uns hat es schon sehr viel geschneit dieses Jahr. Aber es ist halt eigentlich nicht so etwas Besonderes, weil es bei uns halt im Winter fast immer schneit, mal mehr mal weniger. In einigen Gebieten in den Bergen war es natürlich schon extrem dieses Jahr.Weil es da in kurzer Zeit so viel auf einmal geschneit hat. Aber ich finde trotzdem, dass es zum Teil ganz schon übertrieben dargestellt worden ist. Wie wenn es eine Sensation wäre, dass es in Bayern im Winter mal schneit.:rolleyes:

  • Meine "Liste" beim nächsten Band wird auf jeden Fall nicht nur Personen enthalten, sondern auch Vestigia, wie von dir vorgeschlagen, und vor allem auch Straßen und Plätze und Stadtviertel, und was dort genau zu finden ist.

    Das wird ja dann keine "Liste" mehr sondern ein ganzes Buch!:lache:lacheSchlecht wäre es bestimmt nicht, sich noch mehr Notizen zu machen. Allerdings fehlt mir dazu ganz eindeutig die Zeit. Dann komme ich ja gar nicht mehr voran mit dem Lesen, wenn ich mir das auch alles noch notieren will. Aber wenn Du Dir diese Mühe machst, ist das ja super. Dann können wir Dich immer fragen und Du behälst hier total den Überblick:):knuddel1


    Ich habe jetzt bis Kapitel 15 gelesen. Und ich habe leider noch gar keinen Plan, auf was das Ganze jetzt rausläuft oder was dieser Kevin Nolan so im Schilde führt und wie das mit dem Toten zu tun hat. Was hat es mit diesen vielen Tonsachen auf sich, die da gelagert werden? Sind das alles magische und verhexte Schalen und Salzstreuer? Ich habe echt überhaupt keine Idee.

    Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert über die Szene in Kapitel 13 als Lesley in dem Pub etwas mehr trinkt als ihr guttut und Peter sie dann versucht nach Hause und ins Bett zu bringen. Und wie Molly sie dann in einer nicht ganz eindeutigen Situation vorfindet und sich Lesley einfach über den Rücken wirft. Das war echt genial beschrieben.:rofl:rofl:rofl

  • Diese Bücher muss man wirklich mit voller Aufmerksamkeit lesen, im Halbschlaf nebenbei geht das gar nicht. Die Straßennamen aufzuschreiben ist eine gute Idee! Ansonsten mache ich mir eh schon recht viele Notizen, um nicht den Faden zu verlieren.

    Mich würde ja wirklich sehr interessieren, wie Aaronovitch selbst den Überblick behält, zumal sich einige Handlungsstränge ja über mehrere Bände hinziehen. Ob er wohl sämtliche Wände seines Arbeitszimmers, so vorhanden, mit Mindmaps und Zeitleisten zugepflastert hat?

    Ich mache nebenher auch Notizen, und die brauche ich auch, wenn ich hier einen Post schreibe, weil ich sonst diese Unmengen von wichtigen Details und witzigen Kleinigkeiten mit Sicherheit nicht alle mehr zusammenbekommen würde. Trotzdem muss ich oft noch im Buch herumblättern, auf der Suche nach irgendwelchen Personen, Orten, Dialogen oder Szenen, die im Lauf der Handlung auf einmal wieder wichtig geworden sind. Richtig entspanntes Lesen ist es tatsächlich nicht.


    Bestimmt hat der Autor auch umfangreiches Material um seinen Schreibplatz herum griffbereit oder in Sichtweite, das könnte ich mir schon vorstellen. Die Geschichten sind ja doch recht komplex, mit zahlreichen Personen und Orten und teilweise auch noch mit verschiedenen Jahrhunderten, und die Handlungen sind fortlaufend über mehrere Bände - das alles so zu konstruieren, dass am Schluss alles zusammenpasst, und dabei nicht den Überblick zu verlieren, stelle ich mir als wahre Monsteraufgabe vor. Und ich glaube, man muss auch sehr diszipliniert sein, um so etwas durchziehen zu können.


    Vermutlich steckt hier auch viel mehr Recherchearbeit drin, als man auf den ersten Blick ahnen würde, denn über viele Dinge weiß der Autor ja wirklich gut Bescheid und lässt das mit einfließen ... Polizeiarbeit, Feuerwehr, Kanalisation, Londoner Stadtgeschichte, Naturwissenschaften und noch alle möglichen anderen Sachen.


    Gehört jetzt vielleicht nicht ganz hier her, aber trotzdem passt es gerade .... Ich habe vor längerem mal einen Bericht über Joanne K. Rowling gesehen, da beschrieb sie die Arbeit an der Harry Potter Reihe. Die hatte, bevor sie auch nur eine Zeile wirklichen Buchtext schrieb, ein komplett ausgearbeitetes Konzept für alle sieben Bände, die gesamte, ineinander verzahnte, sorgfältig ausgetüftelte Geschichte inclusive aller Nebenhandlungen, Personen, Zauberlisten, magische Kreaturen und was es da sonst noch alles gibt. Selbst die einzelnen Kapitel in jedem Buch mitsamt ihrer jeweiligen Handlung hatte sie schon vorher festgelegt, und musste dann nur noch all die Einzelteile, die sie für jedes Kapitel vorgesehen hatte, in Fließtext umwandeln.


    Ich glaube, solche langen Buchserien kann man eigentlich nur auf diese oder eine ähnliche Art angehen. Größere spontane Ideen während des Schreibens umzusetzen oder mal eben die Handlung einfach in größerem Ausmaß zu ändern, ist ja kaum drin, weil man immer auf den bereit vorhandenen Bänden aufbauen und gleichzeitig die kommende Handlung der nächsten Bände im Auge behalten muss, also muss das alles schon vorher gut überlegt sein. Das ist auch anders, als wenn es nur um ein einzelnes umfangreiches Buch geht, denn da lässt sich theoretisch ja noch die ganze Handlung zigmal überarbeiten, das geht aber nicht, wenn bereits Bände erschienen sind. Auf jeden Fall Hut ab vor jedem Autor, der so etwas leistet und auch noch so tolle Bücher dabei erschafft :anbet

  • Das wird ja dann keine "Liste" mehr sondern ein ganzes Buch!Schlecht wäre es bestimmt nicht, sich noch mehr Notizen zu machen. Allerdings fehlt mir dazu ganz eindeutig die Zeit. Dann komme ich ja gar nicht mehr voran mit dem Lesen, wenn ich mir das auch alles noch notieren will. Aber wenn Du Dir diese Mühe machst, ist das ja super. Dann können wir Dich immer fragen und Du behälst hier total den Überblick

    Das ist der Plan - aber ob ich das dann auch durchhalte, steht wieder auf einem anderen Blatt :lache

    Es kostet schon ein bisschen Zeit, aber andererseits bin ich in den Büchern so oft am blättern und suchen, dass sich das vermutlich schon rentiert.

    Was hat es mit diesen vielen Tonsachen auf sich, die da gelagert werden? Sind das alles magische und verhexte Schalen und Salzstreuer? Ich habe echt überhaupt keine Idee.

    Ich auch nicht, das mit diesen Tonnen von Geschirr ist mir auch ein Rätsel. Das muss ja teilweise schon seit Urzeiten da liegen, alles voll Staub und Spinnweben. Und offenbar gibt es immer noch regelmäßig Nachschub, obwohl gar nichts verkauft wird, wenn ich das richtig verstanden habe. Nolan kutschiert da ja gerade eine neue Lieferung heran.


    Ich hatte da beim Lesen kurz mal so ein Bild vor Augen, wie irgendein wahnsinniger Töpfer wie unter einem Fluch immer und immer weiter Schüsseln auf seiner Drehscheibe produzieren muss und nicht aufhören kann, und die müssen dann eben eingelagert werden ^^

    Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert über die Szene in Kapitel 13 als Lesley in dem Pub etwas mehr trinkt als ihr guttut und Peter sie dann versucht nach Hause und ins Bett zu bringen. Und wie Molly sie dann in einer nicht ganz eindeutigen Situation vorfindet und sich Lesley einfach über den Rücken wirft. Das war echt genial beschrieben.

    Hihi, das war witzig, stimmt :lache

    So abgeneigt an einer näheren Beziehung wären vielleicht beide nicht, mal sehen, wo das noch hinführt ...

  • So, und weitergelesen habe ich auch, und zwar bis Kapitel 21. Aber ich teile das jetzt in zwei Posts, sonst wird das zu unübersichtlich und nimmt auch zu viel auf einmal vorweg.



    Kapitel 14 - 16


    Bei ihrer Verfolgung von Kevin Nolan entdecken Peter und Lesley also dieses seltsame Keramiklager, von dem noch keiner weiß, was es zu bedeuten hat. Und Peter entdeckt an dem Transporter außerdem einen weiteren Peilsender, als er seinen eigenen dort anbringen will. Also scheint noch jemand anders hinter Nolan her zu sein. Aber wer? Ich hätte entweder auf Reynolds oder auf die eigene Polizei getippt, aber nach Peters Gedankengängen müsste ein polizeilicher Peilsender wohl irgendwo vermerkt sein, also scheidet das eher aus, es sei denn, jemand bei der Polizei treibt da seine eigenen Spielchen. Vielleicht doch eher die Agentin, die liebt ja Alleingänge :gruebel


    Peter mutmaßt, es hätte etwas mit dem Nordirland-Konflikt zu tun, und über Gallaghers Vaters wurde auch schonmal irgendwo erwähnt, dass er im Zusammenhang mit Nordirland etwas verbockt hätte. Ob das möglicherweise ein Hinweis ist? Oder wieder nur Leser-Verwirrung? Bei diesen Büchern kann man echt paranoid werden ... s000.gif


    Jetzt lernen wir auch James Gallaghers Vater kennen, der kein sehr angenehmer Zeitgenosse zu sein scheint, wenn er Peter gleich mit solchen rassistischen Bemerkungen daherkommt. Darauf hat Peter absolut cool reagiert, gut gemacht. Der Vater hatte offenbar regelmäßig Kontakt mit seinem Sohn, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Das klang anfangs eher ein wenig danach, dass James in Amerika im Weg war oder vielleicht irgendetwas getan hat, weswegen er weit weg nach Europa abgeschoben wurde. Ein begnadeter Künstler, der für eine Kunsthochschule im alten Europa prädestiniert gewesen wäre, scheint er in seiner naiven und eher konservativen Art zu malen ja nicht gewesen zu sein.


    Bei dem Gespräch fiel eine interessante Bemerkung. Der Senator meinte, James hätte ihm von Londons Dimensionen vorgeschwärmt, die "bis ganz tief runter" gehen, und er hätte ihm von einer sensationellen Entdeckung erzählen wollen. Nur leider ist es dazu ja nicht mehr gekommen. Aber irgendetwas oder irgendjemandem schien James auf der Spur gewesen zu sein, dort unten in den Tiefen, vielleicht musste er deswegen sterben, weil er etwas entdeckt hatte, das besser unentdeckt geblieben wäre.


    In Kapitel 15 wird es jetzt auch endlich mal etwas spannender, und es gibt jetzt auch so etwas wie eine konkrete Spur, die hinunter in Londons Tunnelsystem führt, da in diesem absonderlichen Haus, das über den Gleisen gebaut ist. Das fand ich ja mal schräg - vor allem als Peter durch die Falltür nach unten guckt und sieht, dass das ganze riesige Ding nur auf morschen alten Holzbalken steht, wuaah :yikes


    Vielleicht ist das ja der Weg, den James Gallagher in den Untergrund genommen hat? Sein Tutor an der Kunstschule hatte doch erwähnt, dass er noch irgendwo anders arbeiten würde - vielleicht hatte er ja bei Nolan-Brüdern einen Job, um sich was dazuzuverdienen? Lieferwagen fahren, Kisten schleppen, sowas in der Art. Sein Vater sagt zwar, er hätte ihm ausreichend Geld zur Verfügung gestellt und er hätte auch noch irgendwelche Fonds oder Anlagen, von denen er etwas abheben kann, aber möglicherweise hatte er Geld benötigt, von dem der liebe Papi besser nichts wissen sollte? Und über diesen Kontakt könnte er in die Tunnel geraten sein und dort etwas entdeckt haben, das ihn sein Leben gekostet hat.


    Irgendeine Verbindung muss es da doch geben ...... James Gallagher - Nolan-Brüder - Zachary (der muss da auch irgendwie mit drinhängen) - Londoner Tunnel - magische Keramikschalen - und möglicherweise unser gesichtsloser Darth Vader - nur wie hängt das alles zusammen? smilie_denk_04.gif

    Noch verwirrender wird es, als Peter und Lesley zu dem Besitzer der Beale Property Services fahren, um ihn nach dem Geschirr-Lagerhaus zu befragen. Diese Familie Beale hat also mit Töpferei und mit Tunnelbau zu tun, wie sich herausstellt - wenn das nicht verdächtig ist! Interessant fand ich hier Mr. Beales kleine Anekdote zum Spitznamen von Notting Hill, das früher als "Potteries and Piggeries" bekannt war, also Töpferei und Schweinezucht - und diese Schweinezucht, die muss doch jetzt wirklich mal etwas mit diesen stinkenden Vestigia zu tun haben, wenn es schon der Pferdemist nicht war :lache

  • Und jetzt noch Teil 2, Kapitel 17 - 21


    Jaaa, jetzt wird es rasant und spannend! Von dem Moment an, als die Abenteurertruppe durch die Falltür in dem seltsamen Haus in den Untergrund geht, bin ich aus dem Seitenüberfliegen und Lachen kaum noch herausgekommen. Was für eine Verfolgungsjagd!

    Schon der Anfang, als Peter nur ein paar Schritte neben dem Einstieg die Geheimtür in der Ziegelwand findet, war zum kichern - und schon wieder eine HerrderRinge-Anspielung, diesmal auf die Geheimtür bei den Minen von Moria ....und eine Anspielung auf das klassische Fantasy-Rollenspiel, das viele Jahre meine Heimat war, die hat mir natürlich besonders gefallen :-]


    Mit Agent Reynolds hätte ich da unten ja überhaupt nicht gerechnet ... die taucht doch zielsicher auch immer überall dort auf, wo es abenteuerlich wird. Aber sie ist auch eine sehr patente und tatkräftige Frau, wie sich inzwischen herausgestellt hat, und außerdem recht hilfreich - und sie ist die Einzige, die eine ordentliche Schusswaffe dabei hat. Niedlich war auch, wie sie das Werlicht inspiziert, das Peter an die Decke geklebt hat.


    Die anschließende Jagd auf den bleichen Unbekannten im Kapuzenpulli ist ja die reinste Achterbahnfahrt, das fand ich einfach nur zum Kringeln - diese Dialoge! Und dann taucht auch noch das "erste olympische gemischte angloamerikanische Kanalisationsrodeltream" auf - das war dann endgültig der Moment, in dem ich vor Lachen meinen Kaffee quer über den Tisch geprustet habe :rofl:rofl


    Diese Wort(witz)kreationen immer, die sich der Autor da ausdenkt, unglaublich, ich fahre total auf so etwas ab und finde die einfach nur genial :thumbup:


    Aber auf den armen Peter wurde geschossen, zum Glück hatte der wenigstens eine ordentliche Schutzweste an .... ich will jetzt endlich wissen, was da unten ist! Da muss ja etwas ganz Spektakuläres vor sich gehen, wenn die das gar so extrem verbergen und schützen, und die Leute, die damit zu tun haben, gleich um sich ballern.


    Aber es dauert wohl noch etwas, erstmal finden Peter, Kumar und Reynolds diesen merkwürdigen unterirdischen Club und treffen da auf noch merkwürdigere Leute, die beiden Flusstöchter (schon wieder die Flüsse, die haben auch überall ihren Nasen drin) und Zachary, der an der Bar arbeitet, schau an ... ich dachte mir schon, dass wir den nicht zum letzten Mal gesehen haben. Womöglich hat der auch mal seinen Mitbewohner James in diesen Club mitgenommen. Und vielleicht hat dieser so den Zugang in die Tunnel gefunden, und doch nicht über eine Verbindung zu den Nolan-Brüdern ... bin verwirrt, und inzwischen mehr als gespannt, von welcher Seite aus er tatsächlich reingeraten ist * :gruebel


    Gerade als Peter Zach näher ausfragen will, taucht dann der Kapuzenpulli-Typ wieder auf, und sie schnappen ihn diesmal auch, aber danach wird es wirklich richtig wild. Der Kerl scheint auf jeden Fall nicht (ganz) menschlich zu sein, hat unnatürliche Kräfte, bewegt seine Gliedmaßen auf sehr merkwürdige Art und kann Magie benutzen, und eine sehr starke dazu, wenn er gleich den ganzen Boden der U-Bahn-Station in Schutt und Asche legen kann.


    Peter nennt ihn ja einen "Erdbändiger" ... in einem vorherigen Kapitel hat er noch großspurig behauptet, es gäbe keine Elementarmagie mit Feuer, Wasser, Erde, Luft. So kann man sich täuschen. Vielleicht wird diese Art von Magie noch etwas genauer erklärt, das würde mich interessieren.


    Im nächsten Kapitel fand ich die Szenen, in der Peter unter der Erde feststeckt ziemlich schaurig - ein gruseliger Gedanke, irgendwo so verschüttet zu werden und nicht zu wissen, ob man je das Tageslicht wiedersehen wird. Und surreal wird es dann auch, als er dann zufällig im falschen Zeitalter gerettet wird. Ich kenne zwar die Serie "Dr. Who" nicht, für die Aaronovitch Drehbücher schreibt, aber das muss ja ziemlich abgefahren sein - dann wundern mich solche Szenen wie diese hier auch nicht, die wirken, als hätte er das im Drogenrausch geschrieben oder zumindest leicht bekifft


    Ich bin jetzt wirklich megagespannt, wie sich das noch alles auflöst und erklärt ... so arg viele Seiten bleiben dafür ja nicht mehr. Den Rest des Buches werde ich jetzt wohl in einem einzigen Rutsch lesen müssen ... das kann ich unmöglich noch in mehrere Lesesitzungen aufteilen, geht nicht 8o

  • Bis einschl. Kapitel 15

    Aber es ist halt eigentlich nicht so etwas Besonderes, weil es bei uns halt im Winter fast immer schneit, mal mehr mal weniger. In einigen Gebieten in den Bergen war es natürlich schon extrem dieses Jahr.Weil es da in kurzer Zeit so viel auf einmal geschneit hat. Aber ich finde trotzdem, dass es zum Teil ganz schon übertrieben dargestellt worden ist. Wie wenn es eine Sensation wäre, dass es in Bayern im Winter mal schneit

    In den Nachrichten klang es jedenfalls immer ziemlich heftig. In München habe ich mal ein paar Jahre gewohnt und hatte damals auch den Eindruck, dass die Leute in Oberbayern wunderbar mit Schnee zurechtkommen. Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, dass die Bahnen wegen Winterwetter ausgefallen sind, ansonsten lief der Verkehr immer wie gewohnt.

    Ich mache nebenher auch Notizen, und die brauche ich auch, wenn ich hier einen Post schreibe, weil ich sonst diese Unmengen von wichtigen Details und witzigen Kleinigkeiten mit Sicherheit nicht alle mehr zusammenbekommen würde.

    So sieht das bei mir auch aus. Und im Buch kleben noch zusätzlich Post-its. ;-) Das ist wirklich hilfreich, um hier Beiträge zu schreiben.


    Bestimmt hat der Autor auch umfangreiches Material um seinen Schreibplatz herum griffbereit oder in Sichtweite, das könnte ich mir schon vorstellen. Die Geschichten sind ja doch recht komplex, mit zahlreichen Personen und Orten und teilweise auch noch mit verschiedenen Jahrhunderten, und die Handlungen sind fortlaufend über mehrere Bände - das alles so zu konstruieren, dass am Schluss alles zusammenpasst, und dabei nicht den Überblick zu verlieren, stelle ich mir als wahre Monsteraufgabe vor.

    Monsteraufgabe ist hier ein passender Begriff, ich stelle mir das wirklich nicht einfach vor. Mal davon abgesehen, dass mir solche Geschichten sowieso gar nicht erst einfallen würden – ich bräuchte da sicher so viele Notizen und Übersichten, dass ich mich wahrscheinlich in meinen eigenen Unterlagen verlaufen würde. ;-)

    Was du zu Frau Rowling sagst, habe ich auch mal irgendwo gehört oder gelesen. Sie hat das bei Harry Potter ja auch wirklich super hinbekommen, dass alle sieben Bände wie aus einem Guss sind.



    Vermutlich steckt hier auch viel mehr Recherchearbeit drin, als man auf den ersten Blick ahnen würde, denn über viele Dinge weiß der Autor ja wirklich gut Bescheid und lässt das mit einfließen ... Polizeiarbeit, Feuerwehr, Kanalisation, Londoner Stadtgeschichte, Naturwissenschaften und noch alle möglichen anderen Sachen.

    Das stimmt, da fließt wirklich viel Wissen mit ein. Bei anderen Büchern würde ich das sogar vermutlich mitunter als Infodumping beklagen, aber Aaronovitch erzählt das ja immer alles so humorvoll und unterhaltsam, dass ich es gerne lese und nicht als störend empfinde.



    Ich habe jetzt bis Kapitel 15 gelesen. Und ich habe leider noch gar keinen Plan, auf was das Ganze jetzt rausläuft oder was dieser Kevin Nolan so im Schilde führt und wie das mit dem Toten zu tun hat. Was hat es mit diesen vielen Tonsachen auf sich, die da gelagert werden? Sind das alles magische und verhexte Schalen und Salzstreuer? Ich habe echt überhaupt keine Idee.


    Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert über die Szene in Kapitel 13 als Lesley in dem Pub etwas mehr trinkt als ihr guttut und Peter sie dann versucht nach Hause und ins Bett zu bringen. Und wie Molly sie dann in einer nicht ganz eindeutigen Situation vorfindet und sich Lesley einfach über den Rücken wirft. Das war echt genial beschrieben

    Ich bin jetzt zwar schon weiter, aber ich habe trotzdem keine Ahnung, wie das alles zusammenhängt und was es mit diesen Keramikteilen auf sich hat.

    Bei der Szene, die du beschreibst, habe ich mich auch amüsiert. Molly sorgt wie gewohnt für Ordnung. :lache

  • Kapitel 14 bis 16


    Und Peter entdeckt an dem Transporter außerdem einen weiteren Peilsender, als er seinen eigenen dort anbringen will. Also scheint noch jemand anders hinter Nolan her zu sein. Aber wer? Ich hätte entweder auf Reynolds oder auf die eigene Polizei getippt, aber nach Peters Gedankengängen müsste ein polizeilicher Peilsender wohl irgendwo vermerkt sein, also scheidet das eher aus, es sei denn, jemand bei der Polizei treibt da seine eigenen Spielchen. Vielleicht doch eher die Agentin, die liebt ja Alleingänge

    Darüber habe ich auch schon länger gegrübelt. Polizei schließe ich aus den von dir genannten Gründen aus. Die Reynolds eigentlich auch, das wäre zu offensichtlich. ;-) Ich denke eher, dass der Peilsender von der Partei (Einzelperson oder mehrere) stammt, die hinter diesem ganzen Keramikgedöns steckt, und da tippe ich entweder auf Magiere oder Geister oder irgendwas Magisches.


    Den Aspekt mit Nordirland hatte ich schon wieder komplett verdrängt! Danke für die Erinnerung.



    Aber irgendetwas oder irgendjemandem schien James auf der Spur gewesen zu sein, dort unten in den Tiefen, vielleicht musste er deswegen sterben, weil er etwas entdeckt hatte, das besser unentdeckt geblieben wäre.

    Das halte ich auch durchaus für möglich. Da könnte auch Zach mit von der Partie gewesen sein, was erklären würde, warum er sich verfolgt fühlt und die U-Bahn nicht nehmen will.



    Noch verwirrender wird es, als Peter und Lesley zu dem Besitzer der Beale Property Services fahren, um ihn nach dem Geschirr-Lagerhaus zu befragen. Diese Familie Beale hat also mit Töpferei und mit Tunnelbau zu tun, wie sich herausstellt - wenn das nicht verdächtig ist!

    Das war jetzt auch so der Tropfen, der mein persönliches Verwirrungsfass zum Überlaufen gebracht hat. :lache Mir schwirrt echt der Kopf davon, wer was macht und wer wen kennt und welche Verbindungen es gibt bzw. gegen könnte ... :S



    und diese Schweinezucht, die muss doch jetzt wirklich mal etwas mit diesen stinkenden Vestigia zu tun haben, wenn es schon der Pferdemist nicht war

    Zumindest riecht das Vestigium an dem Haus, zu dem Kevin das Keramikzeug liefert (ich hoffe zumindest, dass es dieses Haus war und nicht eines der anderen 317 erwähnten Häuser :rolleyes), nach Schweinestall. :-) Das müsste dann zu dem Vestigium bei James' Leiche passen.


    (Ich hab auch noch weiter gelesen, dazu schreibe ich dann später noch.)

  • Kapitel 17 bis 21


    Ich bin irgendwo mitten im Kapitel 21, aber das ist mir jetzt mal egal. Ich habe die letzten Kapitel in einem Rutsch gelesen und wurde von Seite zu Seite verwirrter. Es ist mir zum jetzigen Zeitpunkt echt ein Rätsel, wie all die vielen verschiedenen Figuren/Gruppen und Erzählstränge zusammenhängen. Alles, was Peter und seine Kollegen erleben und herausfinden, sorgt eher für weitere Fragezeichen denn für Aha-Momente. ;-)


    Gerade als Peter Zach näher ausfragen will, taucht dann der Kapuzenpulli-Typ wieder auf, und sie schnappen ihn diesmal auch, aber danach wird es wirklich richtig wild. Der Kerl scheint auf jeden Fall nicht (ganz) menschlich zu sein,

    Entweder ist er tatsächlich ein Mensch-irgendwas-Halbling oder ein menschlicher Magier, der eine andere Art der Magie beherrscht als Nightingale und die anderen, vermute ich.


    Herrje, die ganze Story ist echt mal sowas von mysteriös! :lache


    Ich habe versucht (sogar mit Hilfe von einer Art Mindmap), mir die (möglichen) Verbindungen zwischen den einzelnen Parteien zu erklären, aber ich kapiere die Zusammenhänge einfach nicht. Irgendwie scheint alles zusammenzuhängen und dann wieder doch nicht.


    James und Zach könnten vielleicht mit dem Keramikhandel (also den Nolans) zu tun gehabt haben und – über Zachs Job im Untergrund-Club der Flüsse – auch mit den Eingängen und Wegen im Londoner Untergrund vertraut (gewesen) sein.

    Aber wer braucht diese ganzen Keramikteile? Wenn die magisch sind, vermutlich Zauberer.


    Die Beales hängen mit dem Keramikgedöns zusammen und sind im Tunnelbau bewandert, was sie verdächtig macht ... bloß: welcher Tat verdächtig?


    Bei beiden Nazareth-Märkten, die Peter und Lesley aufsuchen, gibt es Baugerüste. Kennen Tunnelbauer sich mit Baugerüsten aus?


    Bei der Künstler-Riege geht es magisch zu: Ryan Carroll hat bei seinen Ausstellungsstücken womöglich magisches Material verarbeitet, und die beiden Besucher aus Taiwan (Madame Teng und Robert Su) scheinen auch Zauberer zu sein.

    Ich glaube immer noch, dass die zwei für die Dämonenfalle verantwortlich sind, die bei Albert Woodville-Gentle in der Wohnung losging. (Vielleicht gibt es da Unstimmigkeiten zwischen den unterschiedlichen Magie-"Stilen", also dass die Taiwan-Magiere mit den Crocodiles irgendwie im Clinch liegen?) Und ich glaube, dass weder die Taiwan-Magiere noch die Crocodiles etwas mit dem Mordfall zu tun haben, sondern wieder zu einem separaten Erzählstrang gehören, der Leserundenteilnehmerinnen verwirren soll. (Mission accomplished!)


    :/:/:/

  • Rouge

    Da unterschreibe ich bei Sidonie mit - mach dir keine Gedanken. Da hast dir das ja sicher auch anders vorgestellt.

    Schade finde ich halt nur, dass wir nicht alle gemeinsam lesen konnten, das hätte bestimmt viel Spaß gemacht :knuddel


    Ich bin jetzt mit dem Buch auch schon durch, nachher werde ich noch was dazu schreiben, sogar jede Menge, fürchte ich ^^

  • So sieht das bei mir auch aus. Und im Buch kleben noch zusätzlich Post-its. Das ist wirklich hilfreich, um hier Beiträge zu schreiben.

    Ohja, Post-Its sind eine gute Idee, darauf bin ich ja noch gar nicht gekommen :licht


    Das stimmt, da fließt wirklich viel Wissen mit ein. Bei anderen Büchern würde ich das sogar vermutlich mitunter als Infodumping beklagen, aber Aaronovitch erzählt das ja immer alles so humorvoll und unterhaltsam, dass ich es gerne lese und nicht als störend empfinde.

    Das kann er wunderbar, das stimmt. Das empfinde ich hier auch als Bereicherung, und überhaupt nicht als störend.

    In manchen Bücher, vor allem in Regionalkrimis, habe ich das schon in schlimmster Form gelesen, das klang da teilweise wie aus Reiseführern oder Tourismusprospekten abgeschrieben. Am übelsten ist es immer, wenn irgendein Einheimischer im Buch anfängt, zu dozieren und auf die Ortsgeschichte oder bestimmte Sehenswürdigkeiten hinzuweisen :rolleyes


    Das halte ich auch durchaus für möglich. Da könnte auch Zach mit von der Partie gewesen sein, was erklären würde, warum er sich verfolgt fühlt und die U-Bahn nicht nehmen will.

    Hm, daran, dass seine Verfolger irgendwelche bösen Typen oder gar Monster aus dem Untergrund sein könnten, habe ich auch noch nicht gedacht. Ich hätte angenommen, es hätte mit den Nolan-Brüdern zu tun, aber es kann natürlich auch etwas Gefährlicheres sein :monster


    Das war jetzt auch so der Tropfen, der mein persönliches Verwirrungsfass zum Überlaufen gebracht hat. Mir schwirrt echt der Kopf davon, wer was macht und wer wen kennt und welche Verbindungen es gibt bzw. gegen könnte ...

    Ja, genau, und es wird noch viel schlimmer mit der Verwirrung. Du weißt es ja sicher schon, da du auch schon weitergelesen hast. Manchmal schwebt da einfach nur eine riesige Wolke aus Fragezeichen über meinem Kopf und ich kann den Zusammenhängen nicht mehr folgen.

    Aber wer braucht diese ganzen Keramikteile?

    DAS ist genau die Frage, die ich mir stelle, seit die ersten Teller aufgetaucht sind. Und ich habe es noch immer nicht herausgefunden.


    Diese Unmengen an Steingut in dem Lagerhaus aus Kapitel 14, die Peter entdeckt, scheinen da ja schon sehr lange eingelagert zu sein, also würde ich annehmen, dass sie vielleicht noch aus der Blütezeit dieser Unbreakable Empire Pottery stammen, von der Graham Beale später Peter erzählt. Vielleicht sind das Restbestände, die nicht verkauft wurden, die aber noch keiner entsorgt hat. Das würde mir halbwegs logisch erscheinen. Nur werden eben auch noch neue Töpferwaren hergestellt, angeliefert und eingelagert, und wer die anfertigt und wozu das gut sein soll, das hat sich mir auch noch nicht offenbart.


    (ich hoffe zumindest, dass es dieses Haus war und nicht eines der anderen 317 erwähnten Häuser ),

    Das war krass, oder? Diese vielen Gebäude, die da erwähnt werden ... bei den meisten hatte ich echt keinen blassen Schimmer mehr, was da passiert ist oder wen sie da getroffen haben, das musste ich alles erst wieder mühselig erblättern.


    Vielleicht waren die Notizen und Mindmaps der Autors doch nicht so umfangreich und fehlerlos. Manchmal, vor allem jetzt zum Schluss hin, hatte ich schon ab und zu den Eindruck, dass er selber nicht mehr so genau weiß, wie alles zusammenhängt, Und es ist wie schon im zweiten Band, dass zwischendrin doch immer wieder mal Logik-Lücken klaffen und manche Szenen nicht so ganz schlüssig sind.


    Trotz des aufmerksamen Lesens und der vielen Notizen und Listen (und ich schreibe wirklich viel auf, in meiner karierten DinA5-Ringbuchkladde, die ich dafür benutze, habe ich für das Buch insgesamt 16 Seiten vollgekritzelt) habe ich ganz oft das Gefühl, etwas überlesen oder etwas falsch verstanden zu haben. Manchmal gibt es auch Szenen, in denen (meist) Peter plötzlich genau weiß, wen er verfolgen/verhaften/verhören/wasauchimmer muss, und wo ich absolut nicht nachvollziehen kann, wieso er gerade darauf kommt, das geht aus der Handlung einfach nicht hervor. Magisches Gespür reicht mir als Erklärung da aber nicht, ich will das als Leser schon auch verstehen und mitverfolgen können.


    So, Rest kommt gleich ....

  • Bis einschl. Kapitel 21



    In manchen Bücher, vor allem in Regionalkrimis, habe ich das schon in schlimmster Form gelesen, das klang da teilweise wie aus Reiseführern oder Tourismusprospekten abgeschrieben. Am übelsten ist es immer, wenn irgendein Einheimischer im Buch anfängt, zu dozieren und auf die Ortsgeschichte oder bestimmte Sehenswürdigkeiten hinzuweisen

    Fürchterlich! Mir ist das in der Vergangenheit oft bei historischen Romanen (als ich die noch las, mittlerweile lese ich aus diesem Genre nur alle Jubeljahre noch was) aufgestoßen, wie häufig da die Autorinnen und/oder ihre Figuren ins Dozieren verfielen. Das finde ich echt nervig – wenn ich mich über etwas informieren möchte, lese ich ein Sachbuch! In Romanen finde ich zu viele Informationen in den meisten Fällen überflüssig.


    Das war krass, oder? Diese vielen Gebäude, die da erwähnt werden ... bei den meisten hatte ich echt keinen blassen Schimmer mehr, was da passiert ist oder wen sie da getroffen haben, das musste ich alles erst wieder mühselig erblättern.

    Jepp, das hat mich auch immer wieder aus der Bahn geworfen. Es ist auch nicht hilfreich, dass ich in meinen Notizen dann so Sachen aufgeschrieben habe wie "bei dem Haus" – äh, bei welchem genau? :lache



    Vielleicht waren die Notizen und Mindmaps der Autors doch nicht so umfangreich und fehlerlos. Manchmal, vor allem jetzt zum Schluss hin, hatte ich schon ab und zu den Eindruck, dass er selber nicht mehr so genau weiß, wie alles zusammenhängt, Und es ist wie schon im zweiten Band, dass zwischendrin doch immer wieder mal Logik-Lücken klaffen und manche Szenen nicht so ganz schlüssig sind.

    Ich bin zwar noch nicht ganz am Ende angelangt, teile deinen Eindruck aber. Manches wirkt schon etwas verworren und unlogisch. Das war im ersten Band ja auch schon so, als nicht klar war, warum Peter einfach zulässt, dass Lady Ty seine Wohnung besetzt. Ich habe mir auch schon überlegt, ob diese Lücken von irgendwelchen nachträglichen Kürzungen im Text herrühren ... oder ob sie durch Betriebsblindheit entstehen, weil Aaronovitch selbst alle Hintergründe kennt. Keine Ahnung.

  • Kapitel 22 bis Ende


    Puh, ich bin durch. Das waren ja dermaßen viele Informationen und Erklärungen auf den letzten Seiten, ich hoffe, mir ist da nichts Wichtiges entgangen.


    Während Peter im Krankenhaus liegt, findet Lesley heraus, wie die Beales, Nolans und Gallaghers zusammenhängen. Das ist zwar interessant, aber ich habe mich schon gewundert, warum die Polizei das erst jetzt herausfindet? Die Hintergründe der Beteiligten hätte man doch wirklich schon zu einem früheren Zeitpunkt untersuchen können, oder nicht?


    Die Szene, als Peter Zach in seinem Krankenhausgewand verfolgt, hat was von einer Screwball-Komödie. :S


    Die Quiet People, die sich da im Untergrund ihr Leben eingerichtet haben, finde ich ja echt mal interessant und irgendwie sympathisch. :-]


    Die Nolan-Brüder haben Gemüse geliefert? Wurde das vorher mal erwähnt? Das ist ja komplett an mir vorbeigegangen! :wow Aber lustig fand ich, dass die Leute das Gemüse gar nicht selbst essen, sondern sich ihre Lebensmittel von Tesco liefern lassen. :rofl


    Und zur Auflösung: Ryan hat James umgebracht, weil James besser in diesem magischen Töpfern war als er? Und Stephen war als der Verlobte von Ten-Tons Tochter auserkoren, aber sie wollte was von James (dann war sie auch diese blasse Frau, die in einem seiner Gemälde zu sehen ist). Das war alles etwas wirr erzählt, fand ich.


    Was mir nicht klar ist:

    1. Wie kommt Peter dem gesichtslosen Mann auf die Spur?

    2. Was ist aus den Magieren aus Taiwan geworden?

  • So, ich komme dann auch mal wieder dazu mich hier zu melden. Irgendwie war in der letzten Zeit bei mir echt der Wurm drin. Ich bin so gut wie nicht zum Lesen gekommen. Und dann hat auch noch unser Telefon bzw. die Fritz-Box und das WLan daheim den Geist aufgegeben und ich konnte von daheim nicht ins Internet sondern immer nur mal ganz kurz wenn ich in der Arbeit war. Jetzt scheint es aber seit gersten wieder einigermaßen stabil zu funktionieren udn ich kann hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben.:wave


    Ich habe schon etwas weiterlesen können. Ich weiß gerade nicht ganz genau, in welchem Kapitel ich bin, ich glaube Kapitel 22

    Ich habe mir aber keine Notizen mehr beim Lesen gemacht, dazu hatte ich gerade keine Zeit und keine Nerven. Ich habe aber auf jeden Fall auch gerade die Szene gelesen, als Peter verschüttet unter der Erde liegt.

    Im nächsten Kapitel fand ich die Szenen, in der Peter unter der Erde feststeckt ziemlich schaurig - ein gruseliger Gedanke, irgendwo so verschüttet zu werden und nicht zu wissen, ob man je das Tageslicht wiedersehen wird. Und surreal wird es dann auch, als er dann zufällig im falschen Zeitalter gerettet wird. Ich kenne zwar die Serie "Dr. Who" nicht, für die Aaronovitch Drehbücher schreibt, aber das muss ja ziemlich abgefahren sein - dann wundern mich solche Szenen wie diese hier auch nicht, die wirken, als hätte er das im Drogenrausch geschrieben oder zumindest leicht bekifft

    Ich finde diese Vorstellung, begraben unter der Erde zu liegen absolut furchtbar. Ich glaube, wenn ich in der Situation wäre, würde ich total in Panik geraten. Ich habe eh ein wenig Platzangst. Ich finde der Autor beschreibt diese Situation aber echt sehr realistisch und glaubwürdig. Wie Peter versucht sich mit Gedanken abzulenken, wie ihm immer wieder Erde in Mund und Nase rieselt und wie er das Gefühl hat keine Luft mehr zu bekommen. Diese Beschreibung von der Situation ist echt brilliant. Und dann hat er ja eine Halluzination oder schläft er ein? Das habe ich nicht so ganz verstanden. Auf jeden Fall ist er dann plötzlich kurzfristig in einem anderen Zeitalter. Und dann wird er ja glücklicherweise doch noch gerade rechtzeitig von der Feuerwehr gerettet. Puh, da hat er aber noch mal Glück gehabt.

    Jetzt in der zweiten Hälfte von dem Buch finde ich es wieder richtig spannend und ich hoffe, dass Buch bald zu Ende lesen zu können. Ich habe immer noch keine Peil, wie alles zusammen hängt, was es mit diesem ganzen magischen Geschirr zu tun hat und wer eigenltlich der Typ mit dem Kapuzenshirt aus der Metro ist. Ich hoffe, es wird alles halbwegs verständlich aufgelöst.

  • Bis einschl. Kapitel 21


    Ich bin zwar noch nicht ganz am Ende angelangt, teile deinen Eindruck aber. Manches wirkt schon etwas verworren und unlogisch. Das war im ersten Band ja auch schon so, als nicht klar war, warum Peter einfach zulässt, dass Lady Ty seine Wohnung besetzt. Ich habe mir auch schon überlegt, ob diese Lücken von irgendwelchen nachträglichen Kürzungen im Text herrühren ... oder ob sie durch Betriebsblindheit entstehen, weil Aaronovitch selbst alle Hintergründe kennt. Keine Ahnung.

    Ja, das Problem hatte ich auch. Das war auch im ersten Band schon so, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass da immer wieder Stücke von Text fehlen, wirklich so, als wäre da etwas entfernt worden. Vielleicht wurde da tatsächlich massiv gekürzt, das halte ich durchaus für möglich.


    Der Autor hat ja einen recht überbordenden und ausschweifenden Schreibstil, und dünn sind die Bücher auch nicht gerade, alle haben zwischen 400 und 500 Seiten. Vielleicht musste da ein Lektor notgedrungen Kahlschlag machen, weil die Bücher sonst zu umfangreich geworden wären. Aber da der Autor ja immer solche Unmengen an kleinen Details und versteckten Hinweisen in den Text einbaut, hat man dann das Gefühl, etwas entscheidendes nicht mitbekommen zu haben. Ich dachte auch schon daran, ob es eventuell an der Übersetzung liegen könnte, aber das kann eigentlich nicht sein, weil du das gleiche Problem hast und du liest die Bücher ja im Original.

  • Ich finde diese Vorstellung, begraben unter der Erde zu liegen absolut furchtbar. Ich glaube, wenn ich in der Situation wäre, würde ich total in Panik geraten. Ich habe eh ein wenig Platzangst. Ich finde der Autor beschreibt diese Situation aber echt sehr realistisch und glaubwürdig. Wie Peter versucht sich mit Gedanken abzulenken, wie ihm immer wieder Erde in Mund und Nase rieselt und wie er das Gefühl hat keine Luft mehr zu bekommen. Diese Beschreibung von der Situation ist echt brilliant. Und dann hat er ja eine Halluzination oder schläft er ein? Das habe ich nicht so ganz verstanden.

    Ich habe es auch nicht wirklich verstanden, aber aufgefasst hätte ich es tatsächlich als Realität. In diesen Büchern passieren derart absonderliche Dinge und Peter hat dazu ja schon einmal eine Zeitreise gemacht, so dass ich zwar über diese Wendung ziemlich verblüfft war und das Ganze auch ziemlich surreal fand, aber es eigentlich nicht weiter verwunderlich fand, dass er plötzlich in einem anderen Jahrhundert landet.


    Er hat ja auch kurz mal versucht, zu Toby Verbindung aufzunehmen und irgendwelche magischen Gedankenströme durch die Gegend gesandt, vielleicht hat der frühere Tyburn davon etwas aufgeschnappt - oder es war doch alles nur geträumt oder halluziniert, bei dem Autor kann man sich einer Sache ja nie wirklich sicher sein ^^


    Jedenfalls steht er jetzt bei der aktuellen Lady Tyburn in der Schuld - das wird bestimmt in einem nächsten Band von ihr eingetrieben, und darauf bin ich jetzt schon gespannt.