Beiträge von Sidonie

    Ich bin gerade mal wieder im 19. Jahrhundert unterwegs ...


    Mary Elizabeth Braddon: Aurora Floyd


    Aurora Floyd, motherless since infancy and indulged by her father, returns from finishing school in Paris. Reticent about her past Aurora nevertheless inspires the love of two men with her beauty and vivacity. When her choice is made, it is not long before she must face the consequences of her actions, and risk the exposure of her secret. Deceit, blackmail, even violence disturb the usually tranquil Victorian hearth.


    ASIN/ISBN: 0199555168

    Es hat sich auch schon wieder normalisiert und heute habe ich den ganzen Zeit zum Lesen.

    Das freut mich zu hören! Dann wünsche ich dir einen schönen Lesesonntag! :-)



    Sie macht auf jeden Fall neugierig und zusammen mit der Jagd auf den Gesichtslosen animiert das auf jeden Fall zum Weiterschmökern. Was wir hoffentlich auch bald tun werden

    Jepp, das macht Aaronovitch echt gut, muss ich sagen: In jedem Band wird der jeweilige Fall abgeschlossen, aber es bleiben immer genügend Aspekte des übergeordneten Handlungsstrangs offen, sodass man neugierig auf die nächsten Bücher ist.

    Bis zum Ende


    war leider eine Höllenwoche und ich bin nicht einmal an den PC gekommen

    Oh je, das klingt nicht gut. Ich hoffe, die Lage ist bei dir jetzt wieder besser! :knuddel1



    Und da wurden bei uns sehr häufig Landkarten und Google Maps bemüht, wenn man auf der Suche nach passenden und exotischen Namen war und einem nichts gescheites einfiel, das sind dahingehend einfach tolle und unerschöpfliche Quellen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass manche Autoren das genauso machen

    Ah, danke für die Einblicke; ich habe nie Rollenspiele gespielt und kenne mich da nicht aus. Aber ja, ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass Landkarten eine tolle Inspirationsquelle sind! Gut möglich, dass auch Aaronovitch zu diesem Mittel greift. :)



    [...] und in dem Zusammenhang interessiert es mich jetzt brennend, wie das mit Lesley noch weitergeht. [...]


    In dem Zusammenhang habe ich auch die letzte Szene des Buches nicht so ganz kapiert, als Peter an der London Bridge steht und mit dem unsichtbaren Mr. Punch (?) spricht. Dass der Gesichtslose hinter bestimmten Fähigkeiten her ist, die Lesley von Mr. Punch erworben haben soll - weiß jemand von euch, was genau damit gemeint ist? Vielleicht wird darauf ja auch im nächsten Band noch genauer eingegangen.

    Ja, wie es mit Lesley weitergeht, ist wirklich eine spannende Frage, die uns bestimmt noch ein paar Bände lang begleiten wird, schätze ich. Ich habe auch den Eindruck, dass sie Peter und Co. nicht ernsthaft schaden möchte, soweit sie das eben verhindern kann, während sie unter dem Einfluss des Gesichtslosen steht.


    Zu der letzten Szene an der London Bridge:

    Ich habe das auch so interpretiert, dass Peter mit Mr. Punch spricht. Er hört Glöckchen klingeln, und sein Gesprächspartner antwortet in Reimen – da kann es sich eigentlich nur um Mr. Punch handeln.


    Was genau es ist, dass den Gesichtslosen an Lesley interessiert, wird hier gar nicht gesagt. Wir lesen hier ja nur Peters Überlegungen zu diesem Thema. Er vermutet, dass der Gesichtslose irgendetwas an Lesley bemerkt hat, das extrem nützlich für ihn ist. Aber was das ist, das ist die Frage.

    Ich sag Bescheid, wie ich es fand. Kann allerdings etwas dauern, da ich momentan kaum zum Lesen komme. :wave

    Danke dir. :) Es macht gar nichts, wenn es noch dauert, ich komme sowieso nicht hinterher bei all den interessanten Büchern, die mir zurzeit auffallen ...

    Zum Hörbuch kann ich wie immer nichts sagen (ich lese nur Print), aber das Buch selbst hat mich auch überzeugt!


    Maggie O'Farrell ist eine scharfe Beobachterin und mal gekonnt Bilder in meinem Kopf von der Hauptfiguren, von ihrer Umgebung, von der Reise eines Flohs und dessen Nachkommen quer durch Europa und auch von Stimmungen. Letztere sehr beeindruckend, wie sie die Emotionen und sich verändernden Beziehungen der Figuren untereinander beschreibt. Ihre Figuren sind glaubwürdig, so lebendig gezeichnet, dass sie einem nach wenigen Kapiteln fast wie Nachbarn vorkommen.

    Mich hat echt beeindruckt, wie wenig Worte Maggie O'Farrell braucht, um diese Bilder zu malen. Ein paar Pinselstriche, ein paar angedeutete Linien reichen, und schon hat man die aktuelle Szene vor Augen, schon ist eine Figur lebendig. Fand ich großartig, das kriegen nicht viele Autor*innen so hin!


    Die Reise des Flohs fand ich total faszinierend beschrieben! Sie hat mich so gefesselt, dass ich beim Lesen ganz vergessen habe, dass ich eigentlich gerade ein Buch über die Familie von Shakespeare in der Hand habe, nicht die Lebenserinnerungen eines Flohs. :S


    Die Geschichte des Sohnes habe sie schon als Studentin interessiert, wobei meiner Meinung nach im Mittelpunkt des Buchs Agnes steht und Hamnet sowie Judith zwar auch wichtige Figuren sind, aber nicht ganz den Raum einnehmen, den Agnes hat.

    Auch für mich ist Agnes die zentrale Person in diesem Buch.


    Einzig den übersinnlichen Aspekt und die vielen Zeitsprünge in der ersten Hälfte hätte ich nicht unbedingt so betont gebraucht.

    Die Zeitsprünge haben mich gar nicht gestört, aber dieser übersinnliche Aspekt ist tatsächlich das Einzige, das ich am Buch kritisieren würde, zumal ich auch nicht erkennen kann, welchen Zweck er erfüllen soll. Das ist aber wirklich nur ein winziger Kritikpunkt, insgesamt hat mir der Roman gefallen, und ich möchte auch noch andere Bücher von Maggie O'Farrell lesen. :)

    Ich werde als nächstes mit "The Shadow King" von Maaza Mengiste beginnen. Bin sehr gespannt...

    Viel Spaß! Ich bin gespannt, was du sagst. Ich hab letztes Mal in der Buchhandlung schon mal reingeblättert ... Wenn dir das Buch gefällt, werde ich es mir auch holen. :)

    Ja ich möchte auch unbedingt wissen, was bei dieser Mischung dann herauskommt

    Ich bin mal gespannt, ob uns der Autor diesen Wunsch erfüllt und es wirklich in den nächsten Bänden Nachwuchs geben wird. Das würde bestimmt viele witzige Szenen nach sich ziehen...

    Wenn die Kinder nach den Eltern kommen, würde das sicher nicht nur witzige Szenen, sondern auch viel Chaos in London nach sich ziehen :lache:lache



    Tadaaaaaa! Sidonie, du hast es ja schon vorhergesehen! In Kapitel 10 unterhalten sich Peter und Kimberley Reynolds über die X-Akten, wobei sie erwähnt, ihre Haare deswegen nicht mehr zu färben, also kann man davon ausgehen, dass sie jetzt rothaarig ist. Ein paar Seiten weiter zieht sie auch ungläubig die Augenbraue hoch, was auch etwas absolut Scully-typisches ist. Mit so einem Blick wurde Mulder immer bedacht, wenn er etwas zu sehr abgehoben hat

    Auf dich ist einfach Verlass! :knuddel1Ich hab mich die ganze Zeit schon darauf gefreut, dass du das 10. Kapitel liest. :grin Das mit den Augenbrauen habe ich aber nicht als Anspielung verstanden, Hut ab, dass du solche Kleinigkeiten erkennst! :anbet Auch das mit Spock und seinen Ohren habe ich überlesen bzw. nicht als Anspielung registriert – und das, wo ich in meiner Jugend Star Trek rauf und runter geschaut habe. Schande über mich!



    Und jetzt muss ich weiterlesen...

    Viel Spaß beim Endspurt. Da überschlagen sich jetzt die Ereignisse!

    Viel Spaß damit! Mir hat es echt gut gefallen; Liz Moore beschreibt das alles so lebendig und realistisch. Ihre anderen Bücher will ich auch noch irgendwann lesen.

    Bis zum Ende


    Am Ende des Buches fand ich es total witzig, wie sich Peter und Nightingale wahnsinnig darüber freuen, dass sie jetzt erst mal den Ferrari von Martin Chorley untersuchen müssen und das Auto deswegen also länger bei ihnen im Folley stehen muss. Da waren sie ja wie kleine Kinder, die sich über Spielzeugautos freuen. Ich schätze mal, diese Untersuchung wird bestimmt sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

    Jaa :lache Das fand ich auch lustig. Wahrscheinlich wird die Untersuchung nie enden und das edle Gefährt bleibt jetzt für immer beim Folly. Ein Zweitwagen kann ja sowieso nicht schaden – wie ich das verstehe, haben sie aktuell sonst nur den Jaguar, oder? Das ist schon echt wenig für zwei Polizisten.


    Ich mag Molly auch total gerne als Figur und würde mich echt freuen, wenn sie noch öfter in den Büchern vorkommen würde.

    Ich bin ja auch mal gespannt, wie es mit Peter und Beverley weitergeht. Der Gedanke mit den Kindern kam ja schon einige Male in dem Roman vor. Andererseits versucht Lady Ty Peter davon zu überzeugen, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben werden. Ich bin echt neugierig, wie sich ihre Beziehung entwickelt.

    Molly mochte ich von Anfang wirklich total gerne. Ich finde es so lieb, wie sie immer so leise und unbemerkt im Hintergrund vor sich hin wurschtelt und sich so gewissenhaft um alles kümmert.


    Ich mus zugeben, bei Peter und Beverley hätte ich anfangs gar nicht gedacht, dass die zwei mal eine ernsthafte Beziehung führen würden. Aber ich möchte jetzt unbedingt, dass sie Kinder bekommen, weil ich unbedingt wissen will, was für Kinder bei der Kombination Mensch+Fluss herauskommen. ;-) Ich hoffe, sie lassen sich da von Ty nicht reinreden!


    Mir hat dieser Band wieder richtig gut gefallen. Ich fand ihn insgesamt auch nicht ganz so verwirrend, wie so manche andere Bände dieser Serie. Für mich kommt der "Galgen von Tyburn" auch gleich nach dem "Fingerhutsommer".

    Der Fingerhutsommer ist auch mein absoluter Favorit unter den bisherigen Bänden. Dieser hier hat mir auch echt gut gefallen, und dieser kleine Zwischenband davor auch. Hoffen wir mal, dass der Autor dieses Niveau hält. :-)

    Ich bin immerhin schon mitten in Kapitel 9 und frage mich, was Peter in zukünftigen Bänden wohl noch alles so kaputtmachen wird... Aber natürlich ist er nie dran schuld!

    ja, ich warte auch schon immer darauf, was für Gebäude oder Sachen Peter wieder zerstören wird. Das finde ich echt lustig. Vor allem weil er ja wirklich fast immer gar nichts dafür kann....

    Ja, man kann schon fast staunen, dass nicht schon halb London in Schutt und Asche liegt. :lache Von seinem Zerstörungspotenzial her passt er eigentlich echt gut zu den Flüssen!



    Wenn ich euch so höre, mag ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so neugierig bin ich!

    Irgendwann erreichst du eh den Punkt, an dem du es nicht mehr aus der Hand legst, weil dann alles Schlag auf Schlag geht.:)



    Vielleicht klappt es ja noch mit einem weitern Buch in diesem Jahr?

    Sehr gerne! Der nächste Band liegt auch schon parat! :-]


    Oh wow Meinst Du der Autor war tatsächlich mal in Hannover und hat sich da diesen tollen, langen Namen geklaut? Das finde ich ja echt witzig!

    Es wäre ja wirklich mal interessant, zu wissen, wie Aaronovitch auf diesen Namen kam. Ob er da mal war oder den Ort mal auf der Landkarte gesehen hatte oder ob das einfach nur ein großer Zufall ist, dass es wirklich einen Ort gibt, der so heißt wie die Figur. Als ich xexos' Beitrag gesehen hatte, dachte ich im ersten Moment, dass ich halluziniere :lache Witziger Zufall!