Beiträge von sasaornifee

    Bücherdrache

    Es liegt wohl am Stichwort 'Vertrauen'. Peter kann es anscheinend.

    Aber wenn ich in Peters Situation wäre, täte ich mir damit schwer, weil ich wahrscheinlich generell Schwierigkeiten mit Vertrauen habe. Ich denke, ich habe mich da nicht gut genug in Peters Situation hineinversetzt, sondern unbewusst gedacht, was wäre, wenn ich das jetzt machen müsste, was Peter macht. So in der Art. Daher kommt wahrschienlich meine Aufregung. :gruebel .

    Ich bin im 5. Kapitel.


    Diesmal hat mich Peter schon ein bisschen aufgeregt. Oder auch Nightingale. Denn Peter bekommt einfach Granaten in die Hand gedrückt und dann soll er einfach welche in den Keller runterschmeißen. Mich regt auf, dass Peter das ohne Widerspruch macht. Oder mich regt auf, dass Nightingale Peter so wenig vorher darüber aufklärt, was er vorhat. Aber wahrscheinlich müssen die Protagonisten so handeln, sonst ist es vielleicht nicht spannend genug. In dem Buch muss ich wirklich jede Logik für mich ausschalten, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich schon längst weggelegt. Aber für zwischendurch ist es ganz nett zu lesen und auch ganz lustig.


    Bei der Stelle, als Peter die Vampire untersuchen sollte, wurde es ganz schön gruselig für mich. Ich habe das Buch gefühlt weit weg von mir gehalten, weil ich jeden Moment befürchtete, die Vampire könnten plötzlich aufspringen. :kreuz

    Auch durch den Kontrast zwischen dem jungen, übereifrigen Police Constable und dem erfahrenen Gentleman-Inspector ergeben sich immer wieder lustige Szenen ... als er den Hund verzaubert zum Beispiel

    Ja, das ist lustig :rofl


    Habe ich ganz vergessen ... ich wollte euch noch fragen, ob ihr euch Peter Grant im Geiste richtig vorstellen könnt? Habt ihr von ihm ein konkretes Bild im Kopf?

    Also, ich sehe komischerweise immer einen 16-jährigen. Aber da muss ich mich immer selbst korrigieren. Nach einer Ausbildung ist man ja schon älter. Aber das ist so schwer vorstellbar bei der Art, wie das Buch geschrieben wir. Peter ist in meinen Augen dünn aber muskulär, hat kurzes Haar. Immer einen etwas gequälten Ausdruck im Gesicht. Aber wenn er mit Lesley zusammen ist, sehe ich einen reifen und etwas erfahrenen 21-jährigen.


    Abgesehen davon, frage ich mich manchmal, ob und was da eigentlich zwischen Peter und Lesley läuft. :[

    und man bekommt nur durch eingestreute Nebensätze überhaupt mit, dass er schwarz ist.

    Hm, stimmt. Das ist mir doch glatt wieder entgangen. Ich sehe ihn immer mit heller Haut. Bevor ich weiterlese, muss ich mir das am besten immer vor Augen halten. Aber jetzt, wo ich ihn mir als jungen Obama vorstelle, wirkt er im ersten Moment in der Geschichte schon ganz anders auf mich.

    Habt ihr beim Lesen klare Vorstellungen von den Figuren, hier eben von Peter Grant, oder ist sowas für euch gar nicht wichtig?

    Nein, wichtig ist mir das nicht. Aber wenn ich ein klares Bild vor Augen habe, was bei Peter nicht der Fall ist, dann liegt das daran, dass der Autor oder die Autorin jemanden genau beschrieben hat. Dann kann auch kein nachträglicher Film mir diese Vorstellung mehr nehmen.


    Wo wir gerade schon dabei sind.... Nightingale würde ich mir ein bisschen wie Pierce Brosnan als James Bond vorstellen, so die Richtung etwa

    Uff, ne, dass passt irgendwie gar nicht in meinen Augen. Ich habe allerdings auch so gar keine Vorstellung von ihm. Brauche ich wohl auch nicht. :-)

    Ich befinde mich jetzt in Kapitel 4.


    Ich glaube, der Humor basiert darauf, dass ich als Leser in eine Welt geschmissen werde, in der unerwartet Wesen auftauchen, oder dass Nightingale darüber redetet, als wäre das das normalste auf der Welt. Das baut Spannung und Unsicherheit auf. Und um die zu lösen, muss ich lachen.


    Ich bin gerade an der Stelle angekommen, in der Peter aufgefordert wird, sich mit der Themse-Göttin zu unterhalten. Man oh man, der tut mir schon irgendwie leid. Der weiß doch gar nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ihm bleibt da wohl nichts anderes übrig, als das mit Humor zu nehmen. So wie ich.


    :monster

    In Kapitel VII hält Pierre eine Rede vor den Mitgliedern der Freimaurer. Da stecken einige gut gemeinte Punkte drinnen, wie z.B. 'ohne Gewalt' die Dinge zu ändern.


    Ich habe schon sehr oft darüber nachgedacht, ob es möglich ist, Dinge ohne Gewalt zu ändern. Im ersten Moment denke ich, der Unterschied liegt darin, dass sich mit Gewalt die Dinge schneller ändern lassen als ohne Gewalt.


    Jetzt sitze ich hier schon wieder minutenlang und denke nach über Krieg, und die Art der Kriege. Und was es bringt. Je mehr ich darüber nachdenke, umso komplizierter wird es. Schade, dass die Wissenschaft noch keine Lösung gefunden hat. Oder ich weiß nicht, dass es sie gibt. Manchmal denke ich, ich will Geschichte und Politik etc. studieren, nur um eine Lösung in dem riesigen Problem zu finden. Und dann denke ich wieder an Naturkatastrophen, die vielleicht kommen werden oder 'Lösungen verschieben nur die Probleme'... Seufz. Wenn da mal nicht gute Laune aufkommt.



    Kapitel VIII:

    Pierre lebt wieder mit seiner Frau zusammen. Da hat er aber schnell nachgegeben. :lache Na dann, auf ein Neues!

    Hi :-)


    Also, ich befinde mich zurzeit in Kapitel drei.

    Zunächst habe ich eine grundsätzliche Verständnisfrage. Ich ging davon aus, dass die Zauberei nicht bekannt unter den Menschen ist. Ich muss aber feststellen, dass die Arbeitskollegin von Peter das gelassen nimmt und auch in der Pathologie ganz normal darüber geredet wird, dass die Veränderung des Gehirns vermutlich etwas mit der Magie zu tun hat. Also, kann es sein, dass Zauberei und Geister und was da noch so alles kommen wird, die Leute dort nicht vom Hocker haut?


    Und die Beschreibungen bei der Obduktion klingt ziemlich bildhaft schrecklich schön. Manchmal ekelt es mich und muss mich ein bisschen zusammenreißen. Hoffentlich kommt das nicht allzu oft vor.


    Dann finde ich es echt abgefahren, wie schnell Peter Zauberlehrling sein will.

    Allgemein, finde ich, geht die Geschichte ganz schön rasant voran.