Beiträge von Seestern

    Der Traumzauberbaum *quiek*
    Was haben wir den als Kinder geliebt!
    Wir hatten eine Kassette davon, die insbesondere auf längeren Autofahrten rauf- und runtergehört werden musste. Selbstverständlich konnten wir alles auswendig und haben fleißig mitgekräht (unsere armen Eltern).
    Als Musical kann ich mir das ganz toll vorstellen!

    Zitat

    Original von nofret78
    Seestern, um sieben?
    Direkt am Bhf? Ich schick dir mal meine Handynummer per PN zur Sicherheit :)


    Ich arbeite bis 18 Uhr und weiß nicht, ob ich dann direkt rauskomme ...
    Wär Dir Viertel nach Sieben zu spät? Das schaffe ich auf jeden Fall.
    Ansonsten muss sapperlot doch noch Luftballons besorgen ...

    Lass BJ ruhig ein bisschen meckern, wenn es ihr dann besser geht :grin


    @Topic:
    Antrhazitfarbenen ausgestellten Rock, Spaghettiträgertop in türkis, darüber ein leicht durchsichtiges Oversizeträgertop in anthrazit, schwarze Schmucksteinsandalen, Ohrhänger in türkis, viele Armreifen in Grüntönen und Silber, silberner Seesternring, petrolfarbene Nägel.

    Zitat

    Original von sapperlot
    Die Frage von Seestern ist gar nicht so verkehrt...


    Ist immer so mit meinen Fragen :grin


    Zitat

    Original von sapperlot
    (...) so ungefähr im La Bodega sein? Ist das zeitlich schon festgelegt worden?


    Nicole hat den Tisch glaub auf halb acht bestellt.


    nofret, das wär super! Welche Uhrzeit?

    Nicole & nofret,
    ja, ich mach Ende des Jahres hier zu.
    Ich liebe meinen Beruf viel zu sehr, um hier zu versauern und Postkarten an Touries zu verkaufen (ums mal überspitzt zu formulieren). Ich bin/war zwar gerne selbständig, aber noch lieber bin ich Buchhändlerin.


    Genug OT, ich freu mich auf Freitag! :-]

    Es ist wie verhext, ich kann an dem Wochenende wieder nicht frei machen :fetch
    Ich komme aber trotzdem am Freitag abend zum Essen, muss dann zwar früh wieder los, weil die letzte Fähre um Elf fährt, aber besser als gar nix :rolleyes
    Somit fallen das Frühstück am Samstag und der Kaffeeklatsch auf der Kucheninsel für mich flach. Und ich hätte sooo gerne Deine Bibliothek gesehen und Deine Backkünste mal in natura bewundert, nofret :cry

    Ich hatte Lust, mal wieder ein paar Geschichten zu lesen und zu kommentieren. Die anderen Kommentare habe ich bisher nicht gelesen (das wird jetzt Stunden dauern :grin).
    Ich war ziemlich überrascht, dass das Thema doch so ... wörtlich interpretiert wurde ...


    Die Ankunft
    Der Einstieg ist sehr umständlich und animiert nicht grade zum Weiterlesen, obwohl die Geschichte ja eine überschaubare Länge hat.
    Mich stören auch die abgegriffenen Bilder (Narben der Äxte, schwer wie Blei).
    Und ich war erst völlig irritiert, weil ich den Schnee (macht der üblicherweise eigentlich Geräusche?) und die schwimmenden Kinder vor meinem geistigen Auge nicht so recht zusammengekriegt habe. Mir fehlt hier ein Hinweis auf den Zeitsprung.
    Alles in allem weiß ich nicht wirklich, worauf die Geschichte hinauswill.
    Mich deucht sie ziemlich belanglos.


    Liebe am Fluss
    Ich bin, wie Mitmenschen behaupten, „romantisch wie zehn tote Kühe“. Soviel als Erklärung, warum mir diese Geschichte rein inhaltlich einen (unangenehmen) Schauer über den Rücken jagt. Zudem hat das Liebes“gesülze“ keinerlei Tiefe, gerät zum Teil auch plump („Kommissar Zufall“).
    Auch formal/stilistisch überzeugt die Geschichte mich nicht.


    Stadt, Land, Fluss
    Mein Kopf möchte sich angesichts der Originalität des Titels einfach der Schwerkraft ergeben und ungebremst auf die Tischplatte knallen, aber der erste Absatz wirft so viele Fragen auf, da wird er noch gebraucht:
    Wie sieht ein Glas aus, wenn es vor Eiswürfeln strotzt? Wie lange hat man wohl benötigt, um die Gläser so umsichtig und achtsam zu positionieren?
    Und warum wird das alles umständlich in Schachtelsätze gepackt?
    Was dann folgt, kennt wohl jeder und es ist daher nicht unbedingt Verdienst des Verfassers, wenn man sich Stimmung, Mienenspiel und die Dynamik am Tisch gut vorstellen kann.
    Die Wende am Schluss kommt überraschend. Allerdings war’s das auch schon. Die Geschichte löst nichts in mir aus (ich vermute, ich sollte betroffen sein?). Der Vater ist für mich nicht mehr als ein Schemen, da ist es mir nicht möglich, Empathie zu entwickeln …


    Rätselraten
    Och nö. Bin ich hier fälschlicherweise bei „Eulenspiele“ gelandet?
    Ist für mich keine „Geschichte“ und find ich im Rahmen eines Schreibwettbewerbs ehrlich gesagt auch eher blöd.


    Lüglitz
    Ich mag den lakonischen Stil. Außerdem finde ich es wohltuend, dass das Thema hier nicht ganz so plakativ durchdrückt.
    Gepackt hat mich die Geschichte allerdings erst ab den signierten Hertz-/Lark-Exemplaren :grin
    Der Schluss ist herrlich! Auf den Punkt und einfach perfekt für meinen Geschmack. Schade, dass es bis dahin eher so dahindümpelt. Dennoch bester Beitrag.


    Traumlos
    Solche Sachen habe ich früher selber geschrieben. Düstere, deprimierende Texte, die um Schmerz, Leiden und Tod kreisen.
    Heute kann ich wenig damit anfangen, ich habe auch das Gefühl, diese Geschichte weiß selbst nicht so recht, wo sie eigentlich hin will. Und so ein Stadt-Land-Fluss kann man offensichtlich in jede noch so schreckliche Katastrophengeschichte einbauen … ;-)




    Alles auf Anfang
    Für mich definitiv eine der besseren Geschichten dieses Mal.
    Ich finde sie ansprechend erzählt und mir gefällt auch, dass das Thema auf zwei Ebenen „bearbeitet“ wird. Ich mag auch den leisen Optimismus


    Mir ist nicht kalt
    Und wieder so ein destruktiver Kern: Die „Brutalität“ der Welt, Einsamkeit, Schmerz, Hilflosigkeit, Grausamkeit und Kriege …
    Die Geschichte funktioniert für mich nicht, weil die Situation, das Bild, das hier kreiert wird, zutiefst künstlich und konstruiert wirkt und für mich einfach nicht glaubwürdig ist.
    Der Leser soll ja wahrscheinlich mit dem alten Mann fühlen (den Namen Markus finde ich übrigens unpassend, dann besser keinen Namen) und nicht zu der Ansicht kommen, dass der Alte ein Fall für die Gerontopsychiatrie ist. Das liegt aber nahe, wenn der Fluss hier als Freund und Trostspender dargestellt wird. Vielleicht wäre es anders, wenn der Alte durch Erfahrung, Schicksalsschläge, Resignation, Altern, Einsamkeit etc. pp. völlig abgestumpft, sich selbst nur in der eisigen Kälte des Flusses noch spüren könnte … Ach was weiß ich, jedenfalls finde ich, da wäre noch mehr drin :grin


    Unser See
    Flott erzählt und zu kurz(weilig), um Langeweile aufkommen zu lassen.
    Mein Kitsch-Detektor schlägt auch trotz Romantik (fast) nicht an.
    Netter Beitrag, wenn auch kein großer Wurf

    Ist schon ein paar Jahre her, seit ich es gelesen habe, aber es hat mich damals sehr berührt. Es ist eine leise und einfühlsame Geschichte, dabei aber nie rührselig oder romantisierend.
    Und ich bin durch dieses Buch auf den Día de los Muertos aufmerksam geworden und damit auf einen ganz anderen Umgang mit Sterben und Tod, als ich ihn bislang kannte.