Ich würde mich nicht im Entferntesten als Handarbeiteule bezeichen, habe aber für diesen Winter den Ehrgeiz entwickelt, eine Wolldecke im Patchworkformat stricken zu wollen.
Ich habe zwei Stricknadeln der Stärke 8 und ansonsten wirklich keine Ahnung
Die einzelnen Teile sollten gern aus unterschiedlichen Naturwollarten bestehen. Was nimmt man da, wenn die Wolle dick sein soll und wo findet man sowas im Internet? Ich hatte mich in verschiedenen Onlineläden ein wenig umgesehen, bin aber über die Betriebsbezeichnungen gestolpert, die ich nicht verstanden habe
Also Garne sind vermutlich zu dünn, oder? Und gibt es Baumwolle in dick? Bezahlbare andere Wolle?
Beiträge von Tempe
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Cith, dein Briefkasten ist voll!
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Ich habe auch mal wieder Glück gehabt:
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Ich möchte dieses Jahr auch gern wieder mitmachen!
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Wenn ich mir den Tom Burke so ansehe, dann passt aber der Lombardozzi wirklich besser
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Ich hatte mich irgendwie dran gewöhnt, jedes Jahr im Herbst ein neues Buch zu lesen, aber dieses Jahr scheints dann wohl zu dauern.
Die Serie würde ich mir auch ansehen, aber meistens gefallen mir Verfilmungen nicht, wenn ich das Buch dazu sehr mochte. Dann hat man schon seine Bilder im Kopf, und ein Regisseur hat zwangsläfig andere -
Gibt es hier mal etwas Neues? Ich habe nur einen Artikel vom letzten Jahr gefunden, in dem es hieß, sie arbeitet dran. Auch von einer Verfilmung war die Rede
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Ich finde, 'Gloria' hätte genügt, in Anlehnung an die Oper 'Carmen'. Darum geht es ja die ganze Zeit.
Asa Hellbergs Romane haben alle 'Sommer' im Titel, da musste wohl auch hier krampfhaft etwas dafür herWeil die Verlage es dem mündigen Leser scheinbar nicht zutrauen, etwas auch dann zu finden wenn es nicht in eine Schiene passt.
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Auch von mir
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Da hast du recht! Was spricht bloß dagegen, die Titel einfach nur zu übersetzen
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Inhalt:
Gloria dachte mit ihren 53 Jahren eigentlich, das Leben hätte keine Höhepunkte mehr zu bieten. Jetzt soll die schwedische Operndiva die Hauptrolle in »Carmen« übernehmen. Aber der Gedanke an die Proben versetzt sie in Panik - denn in den beiden männlichen Hauptrollen sollen ausgerechnet zwei ihrer alten Liebhaber auftreten.
Glorias Schwester Agnes dagegen führt eine stabile Beziehung. Aber irgendwann hält sie so viel Stabilität und Ereignislosigkeit nicht mehr aus, trennt sich von ihrem Mann und flüchtet zu Gloria.
Gemeinsam gelingt es den beiden ungleichen Schwestern, das Gefühlschaos zu lichten. Gloria und Agnes entdecken, dass es nie zu spät ist, das Glück zu suchen - und zu finden.Über die Autorin
Åsa Hellberg wurde 1962 in Fjällbacka geboren. Heute lebt sie mit Sohn, Katze und ihrem Lebensgefährten in Stockholm. Sie arbeitete unter anderem als Flugbegleiterin, Coach und Dozentin, bevor sie mit dem Schreiben begann. Mit ihren Bestseller-Romanen schrieb sie sich auf Anhieb in die Herzen der Leserinnen.
Meine Meinung:
Ich gebe zu, am Anfang hat mich Gloria ein bisschen genervt mit ihren Animositäten und ihrem Selbstmitleid. Aber ich muss zugeben, dass man sich wohl ganz genauso eine Operndiva vorstellt.
Es wird viel erzählt in dieser Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Welt der Oper, in der ich mich so gar nicht auskenne und 'Carmen' erst mal googeln musste - mit dem Effekt, dass mir "Habanera" im Kopf fest hing. Glorias Geschichte und die ihrer Paraderolle, der Carmen, ähneln einander.
Es geht um die zwei Schwestern, Gloria und Agnes, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sich um Gloria gleich drei Männer bemühen, versucht die bodenständige (eindeutig zweideutig, die Frau ist Pilotin :grin) Agnes, ihr Leben nach der Trennung neu zu ordnen. Nebenbei versuchen die Beiden auch noch, das Geheimnis um ihre spanische Herkunft zu lösen.
Die Geschichte ist wirklich schön erzählt und an keiner Stelle langweilig. Am Ende kommt es wie in der Oper noch zum großen Showdown.
Einzig der Titel ist wirklich unglücklich übersetzt! Die Handlung spielt im tiefsten Winter und könnte vom Mittsommer nicht weiter entfernt sein!!
Trotzdem 9 Eulenpunkte von mir! -
Inhalt:
„Und jetzt suchen wir einen schönen Namen für dein Guesthouse. Wie wäre es mit etwas, das mit dem Meer zu tun hat. Mermaid Cottage?“, schlug Joanna vor. Wie elektrisiert richtete Kyla sich im Sand auf und sah über das golden leuchtende Meer. „Mermaid Cottage“, sagte sie leise vor sich hin. „Mermaid Cottage.“Kyla will nach einer herben Enttäuschung von vorne anfangen und verwirklicht ihren Lebenstraum: Sie kauft ein Cottage an der irischen Küste, um daraus ein hübsches Guesthouse zu machen. Noch während der Renovierung taucht der erste Gast auf, der äußerst eigenbrötlerisch ist: Ryan will vormittags absolut nicht gestört werden und nachmittags verschwindet er Hals über Kopf. Die beiden geraten wegen des Renovierungschaos ständig aneinander. Doch eines Tages bittet er Kyla um einen Gefallen: Sie soll vor seiner im Sterben liegenden Großmutter seine Verlobte spielen. Und so bekommt Kyla die Chance, hinter Ryans Fassade zu blicken …
Die Autorin:
Elaine Winter hat schon als Kind gerne Geschichten erfunden. Sie studierte Germanistik und Anglistik, probierte sich in verschiedenen Jobs in der Medienbranche aus und kehrte bald zum Geschichten erfinden zurück. Inzwischen ist sie seit mehr als zwanzig Jahren Autorin und hat den Spaß am Erdenken schicksalhafter Wendungen und romantischer Begegnungen bis heute nicht verloren.
Meine Meinung:
Ich habe das eBook bei Vorablesen gewonnen, wo es als perfekte Urlaubslektüre beschrieben wird. Kann ich so
Kyla will ihr altes Leben hinter sich lassen. Was bietet sich da mehr an, als sich einen Jugendtraum zu erfüllen, wenn man auch grade die Mittel dazu hat?! Sie will eine Pension führen, und in dieser Geschichte wird erzählt, wie ihr das gelingt.
Da stolpert sie zuerst über einen Fremden, der sich dann später in ihrem Gästehaus einquartieren will, über einen übellaunigen Pubbesitzer, der Konkurrenz in ihr wittert und über Rupert, den sie mit ihrem Haus unwissender weise gleich mit übernommen hat.
Die Geschichte ist denkbar anspruchslos, die Irrungen und Wirrungen eher gering und die Handlung plätschert bis zum Ende so leise vor sich hin. Wer dramatische Wendungen oder gar tiefgründige Handlung erwartet, der sollte dieses Buch lieber lassen. Mir hat es als Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag ganz gut gefallen. -
Am Ende war mir Abis Selbstfindungstrip dann doch noch 8 Punkte wert. Es war gleichsam unterhaltend wie anstrengend. Letzteres, weil sie so lange von ihrem Joseph überzeugt ist, der wirklich an Arroganz und Bevormundung kaum zu überbieten ist.
Aber es ist auch schön zu lesen, wie sie sich bei all ihren (oder eben nicht ihren!) Herausforderungen treu bleibt. Sie betreibt sportliche Hochleistungen, aber eine dazu bekehrte Sportskanone ist sie am Ende trotzdem nicht. Finde ich authentisch
Es gab so einige komische Situationen und auch was mit Tiefgang, also war es gar nicht so übel -
Dieses Jahr habe ich endlich wieder daran gedacht:
und alles Gute zum Purzeltag, liebe Yvi!!! Lass dich ordentlich feiern!!
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Zitat
Romane mit Naivchen als Protagonisten sind für mich immer etwas anstrengend.
Ich habe mit diesem Buch grade begonnen, und der Anfang ist aus diesem Grund nicht gerade vielversprechend!
ZitatNatürlich hat die Autorin hier das Rad nicht neu erfunden und der Roman hat auch keinen allzugroßen Anspruch
Genau, denn er beginnt ganz genauso wie alle mit diesem Thema, und eine Protagonistin, die sich Seitenlang nur im Elend suhlt, ist schon recht anstrengend :wow. Aber nach deiner Rezi habe ich Hoffnung, dass ich das Buch wenigstens Zuende bekomme -
Keine Frage, die Geschichte ist äußerst einfallsreich. Wie sich Charaktere aus Büchern herauslesen lassen und dann von einer Gruppe von Buchwächtern, die jeweils mit einem der vier Elemente ausgestattet sind, wieder eingefangen werden, ist schon sehr interessant.
Trotzdem passte mir das Ganze nicht so recht. Es wäre vielleicht ein bisschen besser gelungen, wenn sich Lyn, um die es hauptsächlich geht, nicht immer in ein sabberndes Etwas verwandelt hätte, sobald sie in Rics Nähe war. Das nervte, weil sie damit permanent unzulänglich wirkte, kaum in der Lage, etwas auf die Reihe zu bekommen.
Vor dieser Liebesgeschichte bleibt alles andere blass, und das ist schade. Da wäre mehr drin gewesen.
7 von 10 Eulenpunkten -
Auch von mir nachträglich alles Gute!!!
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Diese Bücher um den Luxemburger Koch mag ich seit dem ersten Band. Sie gehören seither zu meiner Sommerlektüre.
Auch diese Geschichte hatte wieder alle guten Zutaten, um das Hauptthema mal aufzugreifeneinen interessanten Plot, ein bisschen Spannung und eine gute Prise Humor.
Letzteres kommt immer dann auf, wenn Leo Esteban auftaucht. Der hatte in dieser Geschichte zwar nur eine Nebenrolle, war aber mit seiner maßlosen Selbstüberschätzung immer für einen Lacher gut.
Kieffer ermittelte dieses Mal um den Guide Gabin. Was der mit den parallel erzählten Gegebenheiten während des 2. Weltkrieges zu tun hat, blieb lange unklar. Der Showdown am Ende hatte es dann in sich!
Insgesamt wieder sehr gute Unterhaltung, die mich weiter auf die Fortsetzungen hoffen lässt.
9 Punkte von mir -
Für mich ganz eindeutig BEIDE
Ich habe damals von beiden Serien alles gelesen und gehört, was es so gab. Dazu natürlich auch noch die Banden-Geschichten von Enid Blyton. Und ich mag die heute noch, die alten Sachen, weil sie mich an diese Phase meiner Kindheit erinnern.
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uns nachträglich alles Gute!!!