Beiträge von Sayyida

    Für meinen neuesten k u. k - Krimi recherchiere ich bis in die Kulinarik. 1908 herrschten schlechte Zeiten in Wien. Bei uns in Österreich sagt man zu einem heimatlosen Gesellen oder Clochard auch Sandler.

    Dazu ein köstliches Rezept mit einfachen Zutaten. Genannt: der Nuss-Sandler:


    650 g Mehl, 350 g weiche Butter, 150 g Staubzuckker, 150 g feine, geröstete Haselnüsse, 4 Eigelb, Zitrone, Zimt, 1 Prise Salz (ich nahm nur die Hälfte, reichte für ein ganzes Blech)


    Man mischt alles rasch zusammen, formt Stangen im Durchmesser von 2 1/2 cm und stellt sie an einen kalten Ort. Sind die Stangen gut hart, werden sie mit Ei bestrichen und in Hagelzucker gewälzt. Dann schneidet man Schnitten von 6 - 7 mm und bäckt sie schön goldgelb.

    Leider grad sehr aktuell,


    die Rache des Rembetiko liest sich spannend von Beginn an, vor allem da der Krimi sehr aktuelle politische Situationen in Europa beschreibt,


    Zusammenfassung (Klappentext):


    Die Bilder der Flüchtlingskatastrophe lassen Kokoschanksy nicht los. So reist er nach Idomeni, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Plötzlich taucht in Griechenland die ROR auf, die Revenge of Rembetiko, eine Organisation, die im Land Ausschreitungen und Krawalle organisiert. Kokoschansky geht den wenigen Spuren nach und stößt auf ein europaweit verzweigtes Netzwerk, dessen Fäden tief in die Politik hineinreichen. Als sein griechischer Freund Evangelistos spurlos verschwindet, weiß Kokoschansky, dass er den Hintermännern schon sehr nahe gekommen ist.


    lg
    Sayyida

    Zufällig auf dem Postamt entdeckt, spontant gekauft.


    Mich interessiert das Geheimnis um diese Frau, die so rasch nach ihrem Tod heilig gesprochen worden ist. Ein Priester erzählt in diesem Buch über seine Erlebnisse mit ihr. Sie scheint eine besondere Aura gehabt zu haben. Wenngleich ich so manchen ihrer Ansichten sehr kritisch gegenüberstehe, so z.B. zur Geburtenregelung und Demütigungshandlungen - Respekt gebührt ihr für ihre Barmherzigkeit allemal und das Buch liest sich flüssig.


    Kurzbeschreibun amazon:


    Mutter Teresa widmete ihr Leben den Ärmsten der Armen. Ohne Geld und Sicherheiten errichtete sie Häuser für Sterbende und Waisenkinder. Weltweit wird die "Heilige von Kalkutta" als Ikone der Nächstenliebe bewundert und verehrt. Leo Maasburg war viele Jahre an ihrer Seite: als Ratgeber und geistlicher Reisebegleiter, als Übersetzer und Priester. In "wunderbaren Geschichten" erzählt er als Augenzeuge, wie Mutter Teresa wirklich war.


    lg
    Sayyida

    In entspannter Urlaubsatmosphäre ein berühmtes Buch von Stefan Zweig begonnen und von der ersten Seite an gefesselt - ein wahrer Meister des Wortes berichtet hier von den Geschehnissen seiner Zeit, Geschichte hautnah erlebt:


    Zusammenfassung (Amazon):


    Die Welt von Gestern das war aus Sicht Stefan Zweigs die bürgerliche Welt im habsburgischen Österreich, die in zwei Weltkriegen unterging. Zweig schildert das alte Wien, das Leben seiner Generation und seine eigene Biografie. Im südamerikanischen Exil, in dem er 1939 41 dieses sehr persönliche Buch niederschrieb, erreichten ihn die Schreckensmeldungen aus Hitlers Drittem Reich. Die 'Welt von Gestern' war unwiederbringlich verloren doch in diesem bewegenden Buch wurde sie für die Nachwelt aufgehoben.


    lg
    Sayyida

    Ich habe einen Krimi in einem kleinen Verlag (kein DKZ) veröffentlicht. Nach drei Jahren ist der Absatz gering geworden und ich bekam das Angebot, Teile der lagernden Rest-Exemplare der Auflage sehr günstig aufzukaufen, alle übrigen Exemplare werden verramscht ohne weitere Honorarzahlung und - das ist das Entscheidende - ich erhalte die Rechte zurück. Kann also, das werde ich auch tun, den Text als Ebook und vielleicht auch als Taschenbuch, muss ich noch überlegen, weiter anbieten. Und ich werde 10 TB-Exemplare vom Verlag kaufen. Alles rechtens, stand auch so im Vertrag.


    lg
    Sayyida

    Zunächst denke ich über den Charakter und die Aufgabe der Figur in der Geschichte nach. Wenn die Psychologie halbwegs feststeht, überlege ich mir das passende Äußere. Und gerne suche ich nach Vorbildern unter bekannten Persönlichkeiten, suche mir ein passendes Gesicht im Internet, drucke es mir aus und hänge es an die Pinnwand. So kann ich leichter mit der Figur kommunizieren. Die Methode macht Spaß! In meinem aktuellen Roman-Projekt, ein historischer Krimi zur Zeit der österreich-ungarischen Doppelmonarchie, ist z.b. der schöne, junge Alain Delon mein Hauptprotagonist (rein äußerlich) :-)


    lg
    Sayyida

    Vieles von dem, was hier schon gepostet wurde, mache ich auch. Mit einer Leserunde in der Büchereule konnte ich mit meinem historischen Roman "Mit der Kraft von Purpur" gute Erfahrungen machen. Das Feedback war recht vielfältig und kompetent. Von anderen Lesegruppen wie auf lovelybooks z.B. halte ich nicht so viel. Dort geht man in der Masse unter bzw. wird AutorInnen, wie ich gehört habe, bezahlte Werbung für ihre Bücher aufgedrängt, um in der Masse sichtbar zu werden.


    Zusätzlich bin ich mit den historischen Romanen bei der Facebook-AutorInnen-Vereinigung "Romane made in Austria" und mit den Krimis Mitglied bei Autorenvereinigungen, wie den mörderischen Schwestern (bin seit kurzem Regioleiterin für Österreich), wir veranstalten u.a. Treffen mit div. ExpertInnen und ich bin Mitglied bei den österr. KrimiautorInnen, dieser Verein mietet jedes Jahr einen eigenen Stand auf der Wiener Buchmesse, wo wir kräftig Werbung für unsere Mitglieder machen und zumindest kurz darauf die links auf der Vereins-webpage und zu unseren Büchern ansteigen (die Mitgliedsbeiträge sind gering und machen sich auf jeden Fall bezahlt). Grundsätzlich empfehle ich die Mitgliedschaft in diversen Literatur-Gruppen - gemeinsam ist man bekanntlich stärker.


    Lesungen können Spaß machen, doch meist erscheinen dann doch nur die lieben Bekannten und Verwandten. Buchhandlungen abzuklappern bringt nicht viel, habe ich auch schon versucht, verkauft man wenig, wenn man keinen großen Namen hat. Am ehesten kommt es noch zu Steigerungen online im EBook-Verkauf (allerdigns nur, wenn man seine Bücher zu einem schmerzlich tiefen Preis anbieten kann, verlangt man über 3 Euro fällt das Kaufinteresse sofort). Lesezeichen finde ich schön, als Geschenke, zum Auflegen bei Veranstaltungen oder Messen, ob sie den Verkauf ankurbeln, bezweifle ich aber.


    lg
    Sayyida

    Ich bin katholisch erzogen worden, ausgetreten und überlege seit einiger Zeit wegen gewisser positiver Tendenzen (Entschuldigung gegenüber in der Vergangenheit zu Unrecht verurteilter Schwuler, Frauen usw.) evtl. wieder beizutreten. Solche Meldungen tragen wenig dazu bei, mein Zögern aufzugeben. Die Botschaft der Liebe ist bei gewissen Erz-Katholiken leider noch immer nicht angekommen. Schade. Ich fürchte des Weiteren, solange Frauen ausgeschlossen bleiben, wird sich dort auch nichts ändern. Bevor ich mich verbiegen muss, ich kann auch ohne Mitgliedschaft spirituell leben.


    lg
    Christine

    Sehnsucht nach Schottland, da hilft nur eines. Asche im Wind von Margot S. Baumann:


    Klappentext:
    1975 verschwindet der junge schottische Abenteurer Colin MacLennan spurlos und lässt seine zwanzigjährige Schwester allein in den Highlands zurück. Vierzig Jahre später sucht John Achilles Fortune Jane, um ihr die Nachricht vom Tod ihres Bruders und dessen Vermögen zu überbringen. Doch ihre Spuren sind verweht. Johns zweiter Fall führt ihn ins schottische Hochland und noch weiter nördlich auf die Äußeren Hebriden. Bei diesem Fall begleitet ihn Samantha Bucknell, die attraktive Assistentin seines Chefs, was John überhaupt nicht passt, denn er arbeitet lieber allein. Zudem bedrängt sie ihn mehr, als ihm lieb ist. Ist ihr Interesse an ihm nur gespielt? Und wie schon bei seinem ersten Fall gilt es auch dieses Mal, Lügen, Geheimnisse und absichtlich falsch gelegte Spuren aufzudecken. Wird er am Ende die verschollene Schwester finden?



    lg
    Sayyida

    Hallo Findus,


    mach dir keine Gedanken, ich weiß, das Thema ist speziell. Der Papst hat tatsächlich lange gezaudert, von seinem Exil in Avignon nach Rom zurückzukehren, er hatte Angst vor dem französischen König, vor der Kurie, hatte offenbar den Glauben an seine eigene Kraft verloren, war ständig kränklich, deshalb hat er Caterina zu sich gebeten. Er dachte wirklich, sie habe eine direkte Verbindung ganz nach oben. Es gibt unzählige Briefe, die er an sie geschrieben hat und noch mehr, die Caterina an ihn geschrieben (genauer, die sie an Stephano diktierte) hat. Die Briefe sind übrigens im St. Josef Verlag unter dem Titel "Caterina von Siena. Sämtliche Briefe." 2005 erschienen. Ich habe sie alle gelesen. Kostprobe aus dem Februar 1376 gefällig?


    "Hochwürdiger Vater in Christus, dem geliebten Jesus! Ich, Caterina, Eure unwürdige Tochter, Dienerin und Magd der Diener Jesu Christi, schreibe Euch in seinem kostbaren Blut. Ich möchte Euch als mutigen Mann sehen, ohne jede sklavische Furcht, indem Ihr vom geliebten guten Jesus lernt, dessen Stellvertreter Ihr seid. So unermeßlich war seine Liebe zu uns, dass er dem schmachvollen Kreuzestod entgegeneilte ohne sich um Pein und Schmach, um Mißhandlung und Spott zu kümmern. Er ertrug das alles und fürchtete sich dabei nicht im geringsten, so groß war sein hungriges Verlangen nach der Ehre des Vaters und nach unserem Heil. Die Liebe trieb ihn dazu, menschlich gesprochen, sich selbst völlig loszulassen. So sollt es auch Ihr tun, Vater: Legt in Euch alles ab, was mit ichbezogener Liebe zu tun hat! Liebt Euch nicht selbstsüchtig, auch nicht irgendetwas anderes, sondern liebt Euch und die Mitmenschen um Gottes willen und Gott um seinetwillen, denn er ist der Liebe wert, da er das höchste und ewige Gut ist...


    Und so weiter ... haha, ist heftig, ich weiß. Wie erwähnt, ich bin dir nicht böse, verstehe sehr gut, wenn das Thema nichts für dich ist, und wünsche dir alles Liebe und viel Freude beim Lesen anderer Werke. :lesend


    Sayyida (Christine)

    Liebe Findus,


    danke für deinen Kommentar. Die Sache mit den Feldern muss ich mir ansehen, möglicherweie eine Ungenauigkeit oder es ist einige Zeit zwischen den Beobachtungen verstrichen, und die Landschaften haben sich verändert. Werde ich prüfen. Schweißgerüche werden wohl unterschiedlich wahrgenommen, das mag sein und Monica kommt nicht bei allen gut an, das mag auch sein. Sie hat ja so ihre Problemchen, mit denen sie ständig kämpft, wirkt sicher nicht auf jede/n sympathisch. Die zeitliche Trennung von Caterina und Monica habe ich gewählt, um später Caterinas tatsächlich beinahe unglaubliche Wandlung aus der Sicht Monicas darzustellen. Die "Echt"-Zeit ist gerafft, aber Caterina von Siena hat tatsächlich in rel. kurzer Zeit eine beinahe unfassbare Wandlung durchgemacht. Ich dachte, würde ich aus der Sicht Caterinas schreiben, wäre diese rasche Veränderung weniger drastisch und weniger überraschend ausgefallen. So war meine Idee.


    Alles Liebe,
    Sayyida

    Liebe Teresa,


    vielen Dank für deine ausführliche Beurteilung, du hast dich wirklich sehr intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt, das weiß ich sehr zu schätzen.


    Caterina berichtet am Ende ihren Freunden vom Tod des nach Rom zurückgekehrten Papst Gregor, also ein Jahr vor seinem tatsächlichen Tod, (wie es im Anhang steht, der Dramatik wegen habe ich hier wieder verändert), so wie sie von den Plänen des neuen Papst Urban berichtet und von dem Schisma, das sie voraussieht. Doch Caterina äußert zwar ihre Vermutung auf Seite 421: "Die Verschwörer dürften ihm bereits in Avignon Gift ins Essen gemischt haben", es ist jedoch nicht als Beweis für seine Ermordung zu verstehen, eben nur als Caterinas Annahme. Gregor war ein alter, körperlich geschwächter Mann, als er nach Rom zurückgekehrt war (das franz. Exil dürfte ihm also nicht gut bekommen sein).


    Es ist auch richtig, dass ich die herausragenden Bemühungen dieser bemerkenswerten Frau, ihren Kampf um die Reform der Kirche, ihr auf einer tiefen Liebe zu Jesus begründetes Wirken und ihr Bestreben, den Menschen seelischen Frieden zu bringen, in eine möglichst spannende, lebendige Geschichte verpacken wollte, sodass auch an Religion wenig Interessierte daran Gefallen finden könnten.


    Dass dir die dickliche Köchin mit der recht unbeschwerlichen Lebenseinstellung sowie die herbe Ex-Prostituierte , die nach der "Heilung" durch Caterina zur strengen Ordensschwester wurde, nicht gefallen haben, finde ich schade. Da muss ich wohl aufpassen, künftig Nebenfiguren besser auszuarbeiten.


    Ich danke dir jedoch sehr, dass du meine Bemühungen, die Lebensumstände, die Stimmung, jener Zeit einzufangen und Original-getreu wiederzugeben nicht nur bemerkst, sondern auch schätzt. Dies wurde mir i.Ü. bereits in meinem ersten hist. Romn "Die Päpstin von Mailand" positiv rezensiert. Ja, ich denke auch, man muss sich auf die Geschichte, auf das "Damals" einlassen - um sie zu spüren, um sie zu verstehen.


    Herzog von Anjou tritt am Ende grob auf. Das hätte nicht sein müssen, doch er kam gerade aus einem Krieg, hat dort viel Derbes erlebt. Ich finde seine Reaktion, nach der Heimkehr das begehrte Weib in einer verlockenden Situation (ganz alleine, zudem wusste er nichts von ihrer Verbindung zu Stephano) abzutatschen, deshalb nicht abwägig. Gewiss war er dennoch im Grunde ein Mann mit Ehre.


    Nun zur Sache mit dem Geständnis Monicas, Schuld am Tod ihres Vaters zu haben. Nun ja, ich sah es als ihr tiefes Geheimnis, der Grund, warum sie vielleicht auch über ihre Scham im Hause des Gesandten so lange geschwiegen hatte. Viele leiden an nicht verarbeiteten Ereignissen, zumindest an etwas, das nicht gerne angesprochen wird. Monica dachte, durch ihre verbotene Flucht aus der Stadt, ihrem Vater den Tod gebracht zu haben und ihrer Mutter tiefen Kummer. Ob es so war oder nicht, Monica hatte diese "Schuld" mit sich getragen und war deshalb lange nicht "frei". Stephanos Liebe und Trost haben ihr geholfen, frei zu werden. Und so fand sie schließlich auch die Stärke, den nächtlichen Einbrecher zu überwältigen und ihre Familie zu beschützen. Deshalb auch dieser Überfall des Gesandten. Er sollte Monicas Entwicklung zur starken, von der Schuld befreiten Frau darstellen. Vielleicht ist mir das nicht gelungen, schade. Die Schuld hätte vielleicht wirklich öfter angemerkt werden müssen (andererseits saß sie nun mal sehr tief, sehr versteckt und wurde nicht gerne angesprochen).


    Le Blanc war für mich (als auch für Monica) keine unwichtige Figur. Ich wollte sein Schicksal nicht offen lassen. Er hat keine Entwicklung durchgemacht, steckt in seinen Zwängen fest und übt am Ende Rache.


    lg,
    Sayyida

    Liebe Lesebiene,


    jenes Kloster wurde ihr tatsächlich geschenkt (Zitat Heiligenlexikon.de):


    "1378 gründete sie in der Festung Belcano bei Siena, die ihr von einem Mitglied der "Famiglia" geschenkt worden war, ein Reformkloster für Frauen."


    Ja, ich sehe es auch so, dieses Erschnuppern, ob jemand einen guten oder bösen Kern hat, lässt mich an dieses gewisse Bauchgefühl denken. Oft schätzt man jemanden intuitiv ein - und dann stellt sich heraus - der erste Eindruck war absolut der Richtige. Darauf sollten wir mehr vertrauen.


    lg
    Sayyida

    Vielen Dank für Eure Bewertungen, es freut mich sehr, dass euch die Handlungen und Emotionen der Figuren gefallen, das ist mir das Wichtigste. Denn wenn die Handlungen der Figuren unglaubwürdig wirken, nutzt das schönste Setting nichts. Beim Schreiben versuche ich möglichst in die Figuren zu schlüpfen, vielleicht vergleichbar mit einem Schauspiel. Da erlebt man so einiges, sage ich euch :lache.)


    Danke auch für den Hinweis auf den Tippfehler, Teresa, werde ich gleich an den Verlag weiterleiten. Das Wort Speichel war zuviel des Guten, gebe ich dir recht, auch die Großgewachsene hätte an dieser Stelle nicht sein müssen. Offenbar hatte ich zu oft versucht, die Nennung des Namens zu vermeiden (liegt an meiner speziellen Spinnerei der Vermeidung von Wortwiederholungen). Die versuchte Vergewaltung diente, wie du richtig vermutest, Teresa, dem Vorantreiben der Handlung und der Charakterisierung. Action nur wegen der Action wegen lag mir nicht im Sinne. Stefano tritt als Beschützer auf, und er erkennt, dass er trotz seiner Klugheit die Gefahr auf dem Schiff unterschätzt hat - vor allem aber, er gesteht seinen Fehler ein und handelt - das wollte ich damit darstellen (seinen reinen, aufrichtigen Charakter). In der Tat habe ich mit mir gerungen, wie ich Monicas innere Verweigerung über ihre Erlebnisse in dem "weißen Palast" zu reden, darstellen könnte. Für die Geschichte war diese Geheimnistuerei wichtig, und Monica hat sich sosehr vor der "Heiligen" Freundin geschämt, dass sie letztlich gar nichts sagen wollte. Außerdem keimt da schon eine erste Eifersucht, ein sich Zurückgesetzt-Fühlen, ein "Ich will auch eine wichtige Rolle in der Gruppe spielen"- Getue. Ist vielleicht nicht recht gelungen.


    Ich werde etwas später den dritten Lese-Teil posten,


    lg
    Sayyida (Christine)