Beiträge von Themrys

    Zitat

    Original von Inkalilie
    Yeah!!! :freude


    DAS habe ich durch Zufall entdeck u. freu mich gerade wie Bolle. Anscheinend hatte wohl jemand beim Heyne Verlag Erbarmen und sie führen die Serie jetzt doch auf Deutsch weiter. Hach, ich freu mich. :-]


    Hoffentlich ist das jetzt nicht nur eine Ausnahme und die Serie wird bis zum Ende auf Deutsch veröffentlicht.


    Na, das will ich aber auch schwer hoffen! Wie kamen die nur darauf, das nicht weiterzuführen? :pille

    MagnaMater : Wenn du direkt bei der Bäuerin kaufst, könntest du dann nicht ein Gefäß für den Joghurt selbst mitbringen? Oder ist das aus Hygienegründen etc. nicht erlaubt?


    Ich habe mal einen Zeitungsartikel über einen plastikfreien Laden gelesen ... da lief viel mit mitgebrachten Tupperdosen, etc.

    Kurzbeschreibung:


    Sitzen vier Omas im Knast.
    Klingt wie ein Witz, aber Humor haben die Damen gerade keinen, dafür ein Problem. Schwere Körperverletzung, wahrscheinlich mit Todesfolge. Ursprünglich war das anders gedacht: Ferien für immer im Altenheim. Die Idee war gut, die Wirklichkeit nicht so. Club Tropicana hat zwar keine erwartet, aber diese Endlagerstätte für senile Altlasten auch nicht: talentfreie Zivis, verrückte Mitinsassen, sadistische Oberschwestern – irgendwann reicht‘s. Die vier Alten schlagen zurück, und das klingt schon wieder wie ein Witz, ist aber keiner.


    Meine Meinung:


    Das Buch ist sehr unterhaltsam, lässt sich schnell weglesen, aber leichte Sommerlektüre ist es nicht gerade - zwar gibt es Einiges zu lachen, aber das vergeht einem wieder, wenn die Rede auf die deprimierenden Zustände im Altersheim kommt: Den Heimleiter, der viel Geld dafür ausgibt, den Rasen, den niemand betreten darf, auf drei Milimeter kürzen zu lassen, und der das Pflegepersonal dafür Garn statt Zahnseide benutzen lässt, und billigere, schlechtere Inkontinenzwindeln kauft.
    Die fiese Pflegerin, von der es Gerüchte gibt, sie misshandle missliebige Insassen.
    Die nette Pflegerin, die nicht genug Schlaf bekommt und vorzeitig ergraut ist.


    Alles in allem, ein gutes Buch, aber doch eher schwarzhumorig.

    Klappentext:


    Die Lebenserinnerungen der Londoner Hebamme Jennifer Worth. Das Londoner East End in den späten 50er Jahren: ein armes Arbeiterviertel voller vielköpfiger Familien auf viel zu wenig Raum, gescheiterter Existenzen, Trinkern und Prostituierten. Der jungen Hebamme Jennifer ist diese Welt fremd - sie muss erst lernen, Geburten unter einfachsten Bedingungen, oft ohne fließendes Wasser durchzuführen. Doch das Viertel und die Menschen, die sie trifft, wachsen ihr ans Herz. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Jede Familie, der sie beisteht, hat eine andere Geschichte, ein anderes Schicksal. Unterhaltsam, bewegend - nicht selten auch erschütternd - aber auch herzerwärmend sind die Erzählungen der Hebamme, die eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden lassen.


    Meine Meinung:


    Sehr unterhaltsam, kann man richtig so weglesen. Einige der Fälle sind so kurios, dass es kaum zu glauben ist. (Etwa eine Mutter die ihr vierundzwanzigstes Baby bekommt)


    Absolut empfehlenswert!

    Dieses Buch regt mich derartig auf! :fetch


    Das Dorf Claysoot ist von einer großen Mauer umgeben, und hat keinen Kontakt zu anderen Siedlungen. Jeder Junge verschwindet an seinem 18. Geburtstag.


    Es gibt das Dorf seit 60 Jahren. Genug Zeit für drei Generationen - oder mehr, wenn man bedenkt, dass die Mädchen üblicherweise so mit 15 Mutter werden.


    Die älteste Person im Dorf, die am meisten Ahnung hat, ist folgerichtig eine Frau. Trotzdem verhalten sich alle total mittelalterlich, abgesehen von der Sexualmoral, die der Umstände wegen etwas lockerer ist.


    Man sollte annehmen, das Dorf wäre von Frauen dominiert, aber nein: Sexuelle Belästigung kommt immer noch vor, und ist etwas, das alle völlig normal finden. (Es wird erwähnt, dass ein Mädchen einen Möchtegernvergewaltiger in die Genitalien getreten hat. Andere Strafen gab es für ihn nicht.)



    Da wird so viel Potential verschenkt!


    Und der Protagonist ist derartig unsympathisch und blöde, dass es echt keinen Spaß zu lesen macht. :bonk

    Haarsträubend unrealistisch, klar, aber es soll ja unterhalten. Und das tut es. Claras verzweifelte Entschlossenheit, der Metzgerstochtervergangenheit zu entkommen, die gesammelten Beklopptheiten der Crew ... einfach herrlich. :rofl

    Kurzbeschreibung:


    Eine romantische Liebesgeschichte im Schatten eines unbarmherzigen Schicksals — der atemberaubende Auftakt einer packenden Trilogie der amerikanischen Erzählerin Kathleen Duey!


    Seit Sadimas Mutter bei ihrer Geburt durch die Machenschaften einer betrügerischen Magierin starb, hasst ihre Familie alle, die sich der Zauberei verschrieben haben. Doch Sadima verfügt selbst über magische Kräfte und bricht auf, um mehr über ihre Gabe herauszufinden. Bald darauf lernt sie den jungen Magier Franklin kennen — und verliebt sich in ihn. Doch Franklin sieht sich außerstande, Sadimas Gefühle zu erwidern. Denn er und sein ehrgeiziger Freund Somiss haben sich einer großen Aufgabe verschrieben — der Gründung einer Akademie der Magier.
    Viele Jahre später tritt der naive Hahp als Novize in eben diese Akademie ein. Groß sind seine Erwartungen, als er das Studium der Zauberei beginnt. Doch noch viel größer ist der Schock, als die Lehrer Hahp und seinen Mitschülern verkünden, dass nur einer von ihnen die Ausbildung überleben wird. Denn der Weg zur Magie ist gefährlich. Und bereits der kleinste Fehltritt kann den Tod bedeuten …


    Meine Meinung:


    Die oben zitierte Kurzbeschreibung ist nicht ganz richtig - eigentlich ist es Sadimas Vater der Magie hasst, und seinen Kindern, besonders Sadima, allerhand verbietet, weil er den Tod ihrer Mutter nie verwunden hat.


    Abgesehen von der Tatsache, dass Franklin Sadima häufiger zu nahe tritt (sie beschwert sich nicht, aber ich finde es etwas seltsam, mehr oder minder fremde junge Frauen auf die Stirn zu küssen. ?(), fand ich das Buch gut ...

    ist die Lovestory auch okay, allerdings erfreulicherweise nicht der Hauptfokus der ganzen Sache.


    Allerdings sind die Teile über Hahp nichts für schwache Nerven. Man bekommt zwar nie den Tod eines Novizen direkt mit, aber die Art wie dann am nächsten Tag wieder einer fehlt ... *grusel*
    (Wer auf diese Art von subtilem Horror steht wird das Buch allerdings mögen.)

    Ich hab es grade angefangen zu lesen. Hmja.


    Irgendwie konnte ich mich damit nicht identifizieren. "...verschwindest du für immer" ... nö, ich eigentlich nicht. Ich bin weiblich.


    Dann ist da der Protagonist ... ein derartiges Ekel, dass man irgendwie hofft, dass er verschwindet. Bloß doof, dass aus seiner Sicht erzählt wird. Immerhin gibt er zu, dass er unsympathisch ist, aber das ändert nix daran, dass er es eben ist.


    Weiterhin habe ich den Eindruck, die Autorin hat nicht wirklich darüber nachgedacht, wie sich dieses Verschwinden auf die Gesellschaft auswirken würde. Warum wird den Jungen z.B. Lesen und Schreiben beigebracht?


    In der realen Welt wurde und wird Mädchen oft Bildung verweigert, mit dem Argument "Sie heiratet ja eh", und hier heiraten die Jungen nicht "nur", sondern verschwinden, und trotzdem steckt man so viel Ressourcen in sie?


    Das Ganze liest sich, als hätte man einfach eine patriarchale Gesellschaft genommen, und dieses "Jungen verschwinden mit 18" Detail hinzugefügt.


    Mal sehen. Nach den Kritiken hier werde ich meine Erwartungen an die große Enthüllung erstmal senken.
    :-(

    Klingt nach einem interessanten Buch. Nach "Stolz und Vorurteil und Zombies" war ich ja erstmal tüchtig enttäuscht von dem Genre, aber das hier klingt ja als wäre es deutlich mehr als ein Abklatsch des Originals + Zombies. :-)

    Klappentext:


    London 1888: Die siebzehnjährige Violet ist nicht so geraten, wie es sich ihr Vater, Lord Adair, wünscht. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, eine berühmte Erfinderin zu werden, und schleicht nachts heimlich zu ihrem Labor. Ihr zur Seite steht nur Butler Alfred, der auch als Leibwächter fungiert. Gemeinsam decken sie eine Verschwörung auf: Mit künstlichen Giftspinnen werden königinnentreue Personen ermordet – und auch Königin Viktoria selbst ist in Gefahr! Der geheimnisvolle Fremde mit der Augenklappe, den Violet gleichzeitig gefährlich und unwiderstehlich findet, scheint dabei sehr verdächtig …


    Meine Meinung:


    Steampunk vom Feinsten!


    Sehr schönes Buch. Schon von der Aufmachung her, aber auch Violet ist eine sympathische Protagonistin, wenn auch bisweilen etwas übereifrig in ihrem Ermittlungsdrang. (Wie es in Büchern eben so üblich ist, manövriert sie sich in einige sehr brenzlige Situationen)


    Etwas angenervt hat mich die Tatsache, dass mehrere Frauen in der Hintergrundgeschichte gestorben sind, um männliche Figuren mit einer Motivation zu versorgen. :rolleyes
    (Ein Phänomen das als "Women in Refrigerators" bekannt wurde ... wenn man den männlichen Helden motivieren will, lässt man seine Liebste von einem Schurken umbringen, der sie dann in eine Gefriertruhe stopft, wo der entsetzte Held sie findet ...)


    Das ist allerdings etwas, was wohl nur den wenigsten Leserinnen überhaupt auffallen dürfte, da es in der Hintergrundgeschichte stattfindet.


    Alles in allem war ich zufrieden. :-]

    Klingt prima. Leider hat meine Stadtbibliothek nur den letzten Band der Reihe. Versteh eine die Bibliotheken. :bonk


    Werd ich wohl noch etwas drauf sparen müssen. Oder hoffen, dass man sich in der Bibliothek eines Besseren besinnt.

    Drachenzauber, von Patricia Briggs wäre meine Empfehlung. Der Romanzenanteil ist nicht so sehr hoch, aber es gibt eine ... und in der Königsmörder-Chronik gibt es ja auch nicht so viel Romanze.


    Gerade selbst am Lesen bin ich die Aralorn-Reihe von Patricia Briggs, die hat einen höheren Romantikanteil, der aber auch völlig unschwülstig ist.

    Die Liebesgeschichte nimmt also eher geringen Raum ein? Das könnte was für mich sein ... allmählich nervt es mich etwas, dass so oft noch eine Liebesgeschichte drin ist, wenn der Plot auch ohne funktionieren würde ... :gruebel

    Als Fan von kurioser Flora und Fauna war ich von diesem Buch richtig begeistert. Pflanzen die man nutzen kann um sich vor Tieren zu schützen, Pflanzen die Singvögel fressen, Tiere deren Speichel heilen kann ... eigentlich hätte man darüber allein ein ganzes Buch schreiben können.


    Zu kurz fand ich das Buch trotzdem nicht. Die Handlung war angemessen lang, und ich mag weitschweifige Plots auch gar nicht so.
    Ich hätte nur gern noch einige Fragen beantwortet gehabt.