Beiträge von Themrys

    Klappentext:


    Jahrzehntelang haben die Zauberer keine Kriege mehr gegeneinander geführt, aus Angst, einen mächtigen schlafenden Drachen zu wecken. Doch ein neues Zeitalter ist angebrochen, und das Städtchen Trinity muss sich auf einen Angriff gefasst machen. Noch dazu wird das »Herz des Drachen« gestohlen – ein magischer Stein, über den es heißt, dass er tödliche Waffe und zugleich Quelle aller Magie ist. Seph McCauley, Jack Swift und ihre Mitschüler rasen auf einen unausweichlichen Kampf zu. Sind sie bereit? Und was müssen sie für den Sieg opfern?


    Meine Meinung:


    Herrlich intrigant - zig Figuren, von denen einige unbemerkt von den anderen ihr eigenes Süppchen kochen.


    Die Bösen haben beim Intrigieren logischerweise die Nase vorn, aber auch unsere Helden haben keine ganz so weißen Westen. :grin


    Habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und kann das Buch nur empfehlen - außer für die ganz zart Besaiteten. Wie in den Vorgängerbänden gibt es auch hier wieder Tote und Schwerverletzte.


    Für die Überraschung am Ende lohnt sich das Lesen aber so oder so. :-]

    Huch? Seit wann ist Jasper Fforde Belletristik? Bloß weil es gut ist, darfs keine Fantasy-Genreliteratur sein, oder was?


    *grummel*


    Wie soll man denn bitte den Leuten klarmachen, dass Fantasy ein Supergenre ist, wenn alles was so richtig genial ist zu Belletristik rübergeschoben wird?


    Ich schließe mich den allgemeinen Empfehlungen an. ;-)

    Der Schlusstwist wäre auch meine einzige Kritik, hauptsächlich weil er mich doch ziemlich geschockt hat. :yikes


    Allerdings gibt er der Geschichte auch wieder was Realistisches. Hm. Darüber, dass mir zu viele Leute sterben, darf ich mich bei einem Krimi wohl nicht beschweren. ;-)


    Neun von zehn Punkten.

    Hmm ... ich fand Kerim eigentlich nicht (zu) perfekt. :gruebel Wobei seine Meisterleistungen im Kampf schon etwas übertrieben dargestellt wurden.
    Als Gesamtpersönlichkeit schien er aber doch nicht allzu überhöht, immerhin brauchte er ja doch noch ab und an Hilfe.

    Klappentext:


    Die letzten drei Jahre waren für den 16-jährigen Seph McCauley alles andere als ein Kinderspiel, er wurde von einer Privatschule nach der anderen verwiesen. Dafür kann er jedoch nichts: Seph hat magische Fähigkeiten, die er leider nie richtig zu beherrschen gelernt hat. So stolpert er von einer Katastrophe in die nächste. Nachdem er auf einer Party aus Versehen einen Brand auslöst, wird Seph schließlich auf ein abgeschottetes Jungeninternat geschickt.


    Meine Meinung:


    Spannend von Anfang an. Leider enthält der offizielle Klappentext schon einen Spoiler. :hau


    Aber auch mit dem Spoiler ist es noch spannend genug. Leider auch nichts für allzu zarte Gemüter - die Gewalt ist zwar nicht graphisch beschrieben, aber die Hauptpersonen müssen ordentlich Opfer bringen für ihre Siege.


    Besonders genial fand ich die Überraschung am Ende:



    Sehr sympathische Hauptpersonen, die alle nicht fehlerfrei sind, und gelegentlich ganz schön Mist bauen - und trotzdem, oder gerade deswegen, sehr liebenswert sind. :-]

    Klappentext:


    Individuell alt werden heißt nicht, dass man allein alt werden muss. Gemeinsam geht es auch. Wohn- und Hausgemeinschaften sowie generationsübergreifendes Wohnen werden immer beliebter und sind für viele Menschen in der zweiten und dritten Lebensphase eine Alternative zu betreutem Wohnen oder zum Pflegeheim. Frauen um die 60 sind heute - anders als noch ihre Mütter - berufstätig gewesen, kulturell und sozial engagiert und es gewohnt, in Netzwerken zu leben und sich für ihre Ziele und Träume einzusetzen. Sie wollen ihre Selbstständigkeit bis ins hohe Alter gesichert wissen und selbstbestimmt in einer Gemeinschaft leben. Annerose Sieck hat Pionierprojekte in Österreich und Deutschland besucht und malt ein vielschichtiges Bild von einer neuen Lebensqualität durch Zusammenleben.



    Meine Meinung:


    Hochinteressantes Buch. Für mich ist das Thema (noch) nicht konkret, aber es schadet ja nie, informiert zu sein.


    Für alle, die sich überlegen, wie sie sowohl dem Altersheim entkommen, als auch vermeiden können, im Alter zu vereinsamen und/oder im Falle eines Unfalles erst gefunden zu werden wenn es zu spät ist. Definitiv empfehlenswert.


    Auch generationenübergreifende Wohngemeinschaften werden erwähnt - in diesem Kontext auch die Hausgemeinschaft, die einspringt wenn die Kinderbetreuung kurzfristig ausfällt. Von daher vielleicht auch für junge Mütter interessant.

    Klappentext: Nach ihrem letzten Kampf ist die Kriegerin Sorcha Faris noch immer stumm und bewegungsunfähig. Selbst ihr Gefährte Merrick Chambers kann nicht zu ihr durchdringen. Da wird Sorcha entführt, und Merrick muss alles daran setzen, um sie zu retten.



    Meine Meinung: Tolles Buch, noch actionreicher als die Vorgänger. Hier hat Sorcha keine ruhige Minute - sie ist bewegungsunfähig, nicht bewusstlos, und in ihrem Geist ist sozusagen die Hölle los. ;-)


    Der Text ist etwas irreführend, Sorcha rettet sich stellenweise selber. Aber wer die Vorgänger gelesen hat, weiß auch schon, dass sie keineswegs eine hilflose Maid ist.


    Mir Sensibelchen hat weniger gefallen, dass es hier auch mal Tote gibt, und die Protas zwischen Pest und Cholera wählen müssen - hier wird mit harten Bandagen gekämpft.


    Für etwas robustere Leute aber definitiv empfehlenswert - und allzu detailreich sind die grausigen Sachen dann auch wieder nicht.


    Sehr schön auch, dass hier Frauen auch mal mit Männern befreundet sein können und damit fertig - Merrick und Sorcha werden auch hier kein Paar. Was sie nicht dran hindert, sich gegenseitig zu retten. :-]

    Klappentext:


    In Patricia Briggs’ fesselndem und wunderbar leicht erzähltem Drachen- und Heldenabenteuer wird der Zauber der Drachen auf atemberaubende Weise lebendig: Sein Leben lang galt der junge Lord Ward als einfältiger Tor. Bis sein tyrannischer Vater stirbt und Ward ihm auf den Thron folgen soll. Nun muss er beweisen, dass er seinem Volk den ersehnten Frieden bringen kann. Ein gefährliches Unterfangen, vor allem als Ward erkennt, dass in seinen Adern Drachenblut fließt ..


    Meine Meinung:


    Ich habe das Buch hauptsächlich deshalb angefangen, weil die Idee eines Helden der sich dumm stellt einfach genial ist.


    Und es ist noch viel besser als man aufgrund der Kurzbeschreibung meinen sollte. Liebevoll ausgearbeitete Nebenfiguren, ein Held der eigentlich gar nicht vorhatte die Welt zu retten (Ward muss sich notgedrungen beweisen, weil man ihn in die Irrenanstalt stecken will und man das mit eine Kriegshelden nicht so leicht machen kann), und so weiter und so fort.


    Hier gibt es Helden die noch wirklich Helden sind, Schurken die alle Anforderungen an Fiesität erfüllen, und natürlich Drachen.


    Ein Muss für alle Fantasyfans.


    (Und eigentlich dachte ich, ich hätte schon eine Rezension dazu verfasst. Habe aber per Forensuche nichts gefunden.)

    Zitat

    Original von Tilia Salix
    Themrys, zufällig hab ich das Buch auch gelesen :grin


    Der amerikanische Verlag empfiehlt es ab 14 Jahren, was es in meinen Augen fast mehr zu einem young adult/all age-Titel macht. Beworben wird die Serie übrigens als "gothic adventure [...] that combines the spirit of HP Lovecraft with the storytelling ability of Rick Riorden". Riordan hab ich allerdings noch nicht gelesen, da kann ich nchts zu sagen, aber der Lovecraft-Vergleich scheint irgendwie nahe zu liegen.


    Wollte nicht implizieren, dass du es nicht gelesen hättest. Da hat wohl ein "... fand es aber nicht soo toll" gefehlt. :grin

    Klappentext:
    Die junge Shamera schlägt sich als Diebin durch und stiehlt von den Wohlhabenden, um zu überleben. Dabei setzt sie ihre magische Begabung ein, die sie jedoch noch nicht vollends beherrscht. Als Shameras Mentor und Freund, ein mächtiger Magier, brutal ermordet wird, ist sie am Boden zerstört. Doch dann bekommt sie einen interessanten Auftrag: Sie soll nach einem Mörder suchen und der Vorgehensweise nach zu urteilen, scheint es derjenige zu sein, der ihren geliebten Mentor tötete ...


    Meine Meinung: Das Buch mit dem überraschendsten Ende das ich je gelesen habe. Trotz der unschönen Verhältnisse in denen Shamera lebt ist das Buch angenehm zu lesen, grausame Taten werden nicht in allzu großen Details geschildert.


    Allein der Anfang von Shameras Detektivtätigkeit ist zum schieflachen: Sie gibt sich zwecks Tarnung und Zugang zu den besseren Kreisen als Mätresse ihres Auftraggebers aus. Und legt eine wahnsinnig schmalzige Show hin - genial. :rofl

    Zitat

    Original von Tilia Salix
    Lovecraft? Das ist mehr als 20 Jahre her, dass ich den gelesen habe, aber er hat mir damals gefallen, von daher könntest du recht haben. Allerdings ist die Monstrumologen-Reihe in Amerika offenbar eine Jugendbuchreihe, was man bedenken sollte.


    Habe es gelesen. Ist definitiv ein Jugendbuch, vom Stil her, und auch vom Protagonist her ... ist aber eher was für Jugendliche mit Nerven aus Stahl. Deshalb wird es wohl in Deutschland als Erwachsenenbuch klassifiziert.


    Die Grausigkeit kommt nicht zu kurz. Die Gemetzel auch nicht.

    Derrick ist sooo niedlich. :-]


    Kiaran mochte ich weniger ... Bad Boy, halt, aber wenigstens gibt sich Aileana keinen Illusionen darüber hin wie gefährlich er ist.


    Insgesamt fand ich die Feen sehr gut. Das sind mal so richtig traditionelle Fiesfeen, nicht die zuckersüßen Wesen die man aus der modernen Kinderliteratur kennt ...


    Naja, bis auf Derrick, aber der ist mit seiner Vorliebe fürs Kleiderflicken, etc, auch wieder authentisch. (Und seine Berichte von vergangenen Heldentaten erinnern auch daran, dass er keineswegs harmlos ist)
    Trotz seiner Vorliebe für Honig also keine saccharinsüße Blütenfee.


    Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

    Da fällt mir spontan "The Tenant of Wildfell Hall" ein. Ist von einer der Bronte-Schwestern, aber ich weiß nicht mehr von welcher, ich verwechsel die immer.


    Wenns etwas zeitgenössischer sein darf ... "Unter Golems" ist auch ein tolles Buch mit einer unkonventionellen Protagonistin. Es ist halt nur Fantasy. ;-)

    Kurzbeschreibung:


    Die Universität von Giavolo gehört zu den stolzesten Akademien des Landes. An dieser Schule unterrichtet die Zauberin Verbena die magischen Künste und hat sich zusammen mit ihrem Kollegen Malachit einer geheimen Kunst verschrieben: der Erfindung von Golems. Diese biomechanoiden Ungeheuer, halb Mensch, halb Apparatur dienen den verschiedensten Zwecken – Verbenas neueste Kreation, ein Rechengolem, kann außerdem für kriegerische Einsätze genutzt werden. Als die Seher der Universität eine Attacke auf Verbena prophezeien, wird die Magierin fortan von Riyu, einem furchteinflößenden Ork-Leibwächter, auf Schritt und Tritt begleitet. Schließlich erfolgt der Angriff einer bislang unbekannten Golem-Art und Verbena bleibt dank des Orks unversehrt, doch Malachit wird samt des Prototyps des Rechengolems entführt. Können sie die feindlichen Golems besiegen und verhindern, dass ihre mächtige Erfindung in die falschen Hände gerät?


    Meine Meinung:


    Einfach genial! Der Rassismus gegen die Orks einerseits, und ihr tatsächliches Verhalten auf der anderen Seite ist zum Kringeln - da fragt sich Verbena, ob ein Ork wohl einen vollständigen Satz zuwege bringt, und dann fragt ihr Leibwächter auf höchst gedrechselte Weise, ob er sich wohl die Wohnung ansehen dürfe, um eine gute Bewachung sicherzustellen. :lache
    Es versteht sich von selbst, dass sie ihre Vorurteile schnell aufgibt.


    Die Figuren sind liebenswert, und wachsen einem schnell ans Herz. Die Anführerin der Orksöldner, die ihre Angestellten nur an seriöse Einrichtungen vermittelt, die junge Ork, die ihrer Mutter beweisen will, dass sie schon ganz erwachsen ist, Verbenas Studierende, ihr Lehrling Weißdorn ... alle einfach zum liebhaben. :-]


    Verbena selbst ist eine höchst interessante Hauptfigur ... die "fiese" strenge Lehrerin mal aus ihrer eigenen Perspektive. So ein wenig als wäre "Harry Potter" aus der Sicht von Professor McGonagall geschrieben worden. :-]



    Alles in allem ein Buch das ich sehr empfehlen kann.

    Bin gerade bei der Hälfte, und das Buch ist soooo toll! :anbet


    Die Protagonistin ist zur Abwechslung mal kein junges Gemüse, sondern eine gestandene Professorin, die an einer Universität Magie unterrichtet. Das Buch fängt damit an, dass der Campus von Golems überfallen wird, die sich als missglücktes Experiment der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften entpuppen.
    Kurz danach bekommt die Protagonistin (auf Anraten der Fakultät für Hellsehen) einen Leibwächter zugeteilt - einen Ork. Wie jeder weiß sind das unzivilisierte, kulturlose Kreaturen ... aber bei Regen vor der Tür stehen will Verbena "ihren" Ork dann trotzdem nicht, also bittet sie ihn herein ... und ist erstmal erstaunt, dass er die Fußmatte benutzt, statt einfach mit schlammigen Stiefeln reinzumarschieren. :lache


    Das vorhergesehene Unheil trifft - da spoilere ich wohl nicht - natürlich auch ein, und die Ereignisse überschlagen sich.


    Bis jetzt macht es riesig Spaß zu lesen. :lesend