'Kranichland' - Seiten 001 - 092

  • Ich habe tatsächlich den gesamten Abschnitt gestern noch gelesen. Das Buch liest sich so weg, finde ich jedenfalls.


    Am allermeisten bin ich gespannt drauf, was Marlene getan hat (war sie vielleicht gegen das System?), dass man einen Riegel davor schieben musste. :gruebel Für mich klingt das fast so, als hätten die Eltern sie verschwinden lassen. Johann hatte ja gute Verbindungen und dadurch die Möglichkeit, den Unfall zu fingieren.


    Und das Erbe? Ich könnte mir vorstellen, dass Theresa als einzige aus der Familie erbt, weil sie keine Möglichkeit hatte, nach Marlene zu suchen. Sie hat ja als nach ihrem Verschwinden Geborene nicht mal eine Ahnung, dass das alles nicht stimmt und es wurde ja auch nicht mehr über Marlene gesprochen. Und was hat dieser Tom mit all dem zu tun? Eine Wiedergutmachung für all die Schulden, an denen sie offenbar schuld ist?


    Aus dem Klappentext konnte ich gar nicht schließen, dass das Buch so spannend ist.

  • Ich bin zwar "schon" auf Seite 42 komme aber nicht richtig rein. Noch ist es zu sprunghaft und wenig mitreißend. Will nicht sagen oberflächlich, das wäre vielleicht noch zu früh.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich habe tatsächlich den gesamten Abschnitt gestern noch gelesen. Das Buch liest sich so weg, finde ich jedenfalls.


    Am allermeisten bin ich gespannt drauf, was Marlene getan hat (war sie vielleicht gegen das System?), dass man einen Riegel davor schieben musste. :gruebel Für mich klingt das fast so, als hätten die Eltern sie verschwinden lassen. Johann hatte ja gute Verbindungen und dadurch die Möglichkeit, den Unfall zu fingieren.

    Im Klappentext wird ja schon erwähnt, dass Charlotte eher systemkonform gepolt ist während Marlene sich auflehnt und ja fliehen will. Ihr Vater, ich nehme an, da ist Johannes gemeint, auch wenn man ja bereits im ersten Abschnitt erfährt, dass eigentlich Anton vermutlich Marlenes Vater ist. Das bedeutet, er verrät sie an die Stasi und sie muss ins Gefängnis. Den Geschwistern wird erzählt, sie hätte einen tödlichen Unfall gehabt. Nach der Wende und ihrer Befreiung aus dem Gefängnis bekommt sie vermutlich das Haus zurück. Das sind natürlich jetzt erst mal Vermutungen, die sich mir aus dem Klappentext erschließen.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich kann mich mit dem Buch nicht so anfreunden. Ich komme gerade mit der doch recht geradlinigen, schlichten Art zu schreiben nicht so besonders klar.

    Das verwirrt mich irgendwie :lache

    Das Rietschel-Buch gefiel dir doch gut, oder?

  • Festmachen kann ich das nach fünf Seiten natürlich noch an nichts. Ich kann nur sagen, dass mir der Schreibstil nicht gefällt. Um das Gefühl zu begründen, muss ich erst noch ein wenig weiterlesen.

    Ich finde, manchmal kann man das schon sehr schnell sagen. Zumindest wenn es einem total widerstrebt.

  • Ich habe den ersten Abschnitt noch nicht ganz fertig gelesen. Ich bin so bei ca. Seite 75.

    Das Buch liest sich auf jeden Fall sehr flüssig und zügig, da hat Booklooker auf jeden Fall recht. Das so oft zwischen "Damals" und "heute" hin und her gewechselt wird stört mich auch gar nicht. Ich mag Bücher, die auf zwei Zeitebenen spielen.

    Aber so richtig gut gefällt mir das Buch trotzdem nicht.

    Ich komme gerade mit der doch recht geradlinigen, schlichten Art zu schreiben nicht so besonders klar.

    Ich finde das Buch auch ein wenig zu schlicht geschrieben. Also der Stil kommt mir ein wenig zu einfach und zu bemüht vor.

    Und ich habe das Gefühl, dass alles recht vorhersehbar ist. Das "Geheimnis" um Marlene wird ja durch den Klappentext schon angesprochen und ich habe mir die gleichen Gedanken wie Findus gemacht.

    Und ich kann bisher auch mit keiner der Pesonen so richtig was anfangen. Okay, vielleicht geht das ganze ja noch mehr in die Tiefe im Laufe des Buches. Aber bisher kann mich die Handlung nicht so richtig berühren. Ich lese es und denke mir: okay, ganz interessant. Aber es erreicht meine Gefühle nicht. Besser kann ich das gerade nicht erklären. Die einzelnen Personen fühlen sich für mich nicht "echt" an.


    Vielleicht liegte es auch nicht unbedingt an dem Buch, sondern an mir selber. Ich habe gerade eine Phase, in der ich sehr kritisch bin mit allen Büchern und ich finde nur schwer etwas, das mich begeistern kann. Ich hoffe, das geht bald wieder vorbei.Das nervt mich gerade selber sehr.:|

  • Und ich kann bisher auch mit keiner der Pesonen so richtig was anfangen. Okay, vielleicht geht das ganze ja noch mehr in die Tiefe im Laufe des Buches. Aber bisher kann mich die Handlung nicht so richtig berühren. Ich lese es und denke mir: okay, ganz interessant. Aber es erreicht meine Gefühle nicht. Besser kann ich das gerade nicht erklären. Die einzelnen Personen fühlen sich für mich nicht "echt" an.


    Vielleicht liegte es auch nicht unbedingt an dem Buch, sondern an mir selber. Ich habe gerade eine Phase, in der ich sehr kritisch bin mit allen Büchern und ich finde nur schwer etwas, das mich begeistern kann. Ich hoffe, das geht bald wieder vorbei.Das nervt mich gerade selber sehr.:|

    Ich glaube nicht, dass es gerade bei diesem Buch an Dir liegt. Mir geht es ja ähnlich. Die Personen tauchen auf, liefern ihren Text, ohne große Gefühlsbeteiligung, dann kommt schon wieder ein anderer Abschnitt, in dem ein anderer Beteiligter ebenso emotionslos agiert. Man wird mit den Leuten nicht warm, ok, die Handlung könnte noch Spannung entwickeln, aber ich habe hier sehr stark das Gefühl, hier will jemand auf der Erfolgswelle, "Romane mit Handlung in der ehemaligen DDR" mit schwimmen, der es aber nicht recht kann.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich finde das Buch auch ein wenig zu schlicht geschrieben. Also der Stil kommt mir ein wenig zu einfach und zu bemüht vor.

    Und ich habe das Gefühl, dass alles recht vorhersehbar ist.

    Ich habe schon gedacht, dass es an mir liegt.


    Ich lese es und denke mir: okay, ganz interessant. Aber es erreicht meine Gefühle nicht. Besser kann ich das gerade nicht erklären. Die einzelnen Personen fühlen sich für mich nicht "echt" an.

    Das hast du sehr gut zusammengefasst, denn so geht es mir leider auch.


    "Romane mit Handlung in der ehemaligen DDR"

    Der Aspekt der stört mich am meisten, auch wieder leider. Kühl und distanziert werden geschichtliche Details eingebaut, ohne dass wirkliche Betroffenheit entstehen kann oder ich auf die eine oder andere Art mit einer Figur mitfühlen kann. Mich erreicht das Buch nicht bisher.