Hier kann zu den Seiten 341 – Ende (Kapitel 24 – Epilog) geschrieben werden.
'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 341 - Ende
-
-
Für die hörenden Eulen:
" Er hatte sie noch einmal umarmt, doch im Geister war er schon nicht mehr bei ihr. Stückgold geht aufs Polizeipräsidium weil Minda verschwunden ist, sagte er, seine Stimme schwer und seltsam weit weg."
-
So, ich hab dann das Buch mal zu Ende gelesen, ich wollte doch wissen, was denn nun genau passiert ist.
Also doch Eugen. Lag ich nicht so falsch mit meiner Vermutung. Und das mit Heinrich II. und Thomas Beckett passt wie die Faust aufs Auge. Am Ende muss man nur jemanden finden, der die Drecksarbeit erledigt. So konnte Kalecki sich auch immer um ein gutes Alibi bemühen.
Und Charon hat sich schon die Ganze Zeit darum bemüht herauszufinden, was mit Susette und mit Frauke passiert ist. Er hat sogar Frauke bei sich im Keller aufbewahrt, damit Perdita die fehlenden Untersuchungen machen kann. Allerdings stellt sich mir schon die Frage, wie er denn drauf gekommen ist, er hat Perdita zum Zeitpunkt des Abholens noch gar nicht gekannt,
Schön das Dieter befördert wurde und sogar ne große Wohnung vermittelt bekommen hat um Mutter und die neue Familie unterzubringen. Nun kann er Isolde doch noch was bieten.
Mir hat das Buch gut gefallen. Charon ist ein typischer Charlie Charakter, er darf gerne in weiteren Büchern auftauchen. Und Perdita kriegt ja doch nochmal ne Chance doch noch offiziell Gerichtsmedizinerin zu werden. Ich hoffe mal sie bleibt weiter dran.
-
Allerdings stellt sich mir schon die Frage, wie er denn drauf gekommen ist, er hat Perdita zum Zeitpunkt des Abholens noch gar nicht gekannt,
Guter Einwand. Perdita kam erst in die Ferkelkneipe, weil die Leiche entführt wurde. Sonst hätte sie alle Untersuchungen ja bereits im Institut machen können. Man könnte aber auch unterstellen, das Charon die Leiche abholte und sich dann erst nach irgendjemand für die Obduktion suchen wollte. Das hätte dann auch jemand anderes sein können.
Mir hat das Buch auch gut gefallen. Es entstand beim Lesen eine wunderbar schaurig-schwarze Welt des alten Berlins. Dette fand ick jut, wa.
-
Freut mich sehr, dass ihr beide im Ziel seid und meine Totenleser mochtet! Auch wenn ich natürlich bedaure, dass ich euer Lesen gar nicht mitbekommen habe, weil ich noch im Weihnachtsrausch steckte. Ich habe aber alles nachgelesen und bedanke mich ganz herzlich!
Vielleicht habt ihr ja Lust, noch zu raten, welcher wahre Mordfall die Grundlage zu der Geschichte bildet?
Zwar sind die Hauptbeteiligten nicht so bekannt, es gibt aber eine extrem bekannte Persönlichkeit, die mit beiden gut bekannt war, und durch diese kann man darauf kommen.
Dass Charon Perdita ausgesucht hat, beruht darauf, dass er sie seit langem beobachtet. Seit dem Susette-Fall, wo sie ihm aufgefallen ist. Den Schuh der Kritik ziehe ich mir aber an. Da habt ihr völlig recht, das hätte ich erwähnen müssen.
"Dette fand ich jut, wa?", ist ein wundervoller Abschluss. Danke!
-
"Dette fand ich jut, wa?", ist ein wundervoller Abschluss. Danke!
Nur dass die doofe Rechtschreibkorrektur kein "ick" kennt. Das musste ich eben korrigieren.
-
Eine Autorin, die eigentlich auf den achten Henry steht, entwickelt eine Geschichte um die Aussagen des zweiten. Ab diesem Satz von Tadéu war die Lösung klar. Schade, dass die Täterschaft von Tadéu nicht nachgewiesen werden konnte. Eine strafrechtliche Lösung, die die Todesstrafe verhindert hätte, gab es auch 1910 schon. Aber dazu war Eugen zu verbohrt. Ob der Fährmann und die Verlorene eine Zukunft haben, gar eine gemeinsame? Als Leser kann man nur hoffen, dass die Autorin einen Verlagsvertrag über Minimum drei Bände hat.
-
Dette fand ick jut, wa.
Kann ich mich nur anschließen.
![:-]](https://www.buechereule.de/images/smilies/pleased.gif)
Ich hab ewig überlegt den englischen König nachgegrübelt, auf Henry II und Thomas Becket bin ich absolut nicht gekommen, war doch echt nicht schwierig

-
Das freut mich!
Ich habe mich des Öfteren gefragt, ob Tadeus historisch verbürgtes Vorbild wohl Thomas a Becket auf dem Schirm hatte. Er hat die Methode über eine deutlich weitere Entfernung betrieben und hatte traurigen Erfolg.
Ich danke euch noch einmal. So schön, dass ihr euch auf Perdi und Charon eingelassen habt. Ich wuerde mich sehr freuen, euch bei Band Zwei wieder willkommen heissen zu dürfen.
-
Vielleicht habt ihr ja Lust, noch zu raten, welcher wahre Mordfall die Grundlage zu der Geschichte bildet?
Lust hätte ich schon, aber ich kenne keine historischen Mordfälle. Ich bin da auf Deine Auflösung angewiesen.
-
Dann gebe ich hier einen sehr hilfreichen Hinweis: Opfer und Täter sind - nicht während der Tat - gemalt worden. Und zwar von einem weltberühmten Maler, der beide sehr gut kannte.
Und noch ein Hinweis: Über einen der Spielorte, den ich nicht verändert habe, kann man gut darauf kommen, auch wenn ich die Geschehnisse zeitlich und ansonsten auch örtlich verschoben habe.
Das Bild habe ich vor Jahren in einer grandiosen Ausstellung im British Museum gesehen. Es ist mir so durch und durch gegangen, dass ich alles über die Frau auf dem Bild wissen musste. Es ist nicht grossformatig. Und gehört nicht zu den berühmten Werken dieses extrem berühmten Künstlers. Aber es bleibt mein Lieblingsbild von ihm.
-
Lustig ist, dass ich derzeit als Coach eine junge, ganz wundervolle Autorin betreue, die vom Film kommt und uns neulich hier in London besuchte. Da ihr Romanprojekt gerade die Bewerbungsrunde dreht und sie entsprechend nervös ist, habe ich ein bisschen von Projekten, die eben keinen Käufer finden, sondern erst einmal zur Seite gelegt und dann bearbeitet werden müssen, erzählt und dabei das Projekt ueber jene ermordete Frau erwähnt. Ich habe das mit ein, zwei Sätzen gepitcht, und sie hat sofort gesagt: "Aber das ist doch deine Totenleserin!"
Ich habe mich sehr gefreut.
-
Komisch, neulich hab ich erst noch was über Becket und Henry II. gelesen, aber bei mir fiel kein Groschen. Vielleicht hatte das Fieber auch schon meine Wahrnehmung getrübt, denn gestern lag ich den ganzen Tag dann flach. Zum Glück war ich da mit dem Buch schon fertig.
Ich mochte es sehr, da ich zum einen die Zeit spannend finde, alte Kriminalfälle sowieso, und die Stimmung in dem Buch fand ich herrlich gut getroffen. Die Kneipe, die schrägen, abgerissenen Typen, das alte Berlin, und natürlich die zwei gut getroffenen Protagonisten Charon und Perdita. Ich freue mich schon auf die Nachfolgebände.
-
Willkommen im Ziel, Findus. Freut mich so sehr, dass du Spass an meinen beiden Totenlesern hattest. Es wäre ihnen eine Ehre, dich wieder zu begrüssen!
-
Also doch Eugen! Und zwar verbohrt bis am Schluß. Selbst im Angesicht des Todes schweigt er und lässt Tadeu davon kommen. Obwohl dieser es nicht mal für nötig hält , zu dessen Hinrichtung zu kommen.
Ich hoffe sehr, dass dieser doch noch erwischt wird und dafür seinen Kopf hergeben muss.
Dieter und Isolde bekommen auch ihr happy end
Ebenso der kleine Kolja bei Perdita und ihrem Papa.Was den historischen Vorbildfall angeht, ich stehe grad total auf dem Schlauch...Vielleicht fällt der Groschen ja noch.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Stimmung, der Zeitgeist, die Handlung und die Figuren.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen!
-
Ganz herzlich willkommen im Ziel, Nofret mit dem wundervollen Avatar. Ich freue mich sehr - und umso mehr als du auch die beiden anderen Bände lesen willst! So schön!
Leider wurde auch Tadeus historisch verbürgtes Vorbild nie gefasst. Er starb sechsundzwanzig Jahre nach seinem letzten Opfer im Alter von fast sechzig Jahren, vermutlich an den Folgen von Alkoholmissbrauch.
Das ist ein guter Hinweis für Ratende, oder?
Ich gebe noch einen: Falls jemand den Täter errät, schlage ich vor, seinen Namen zu kopieren, nicht, ihn 'freihändig' hier hineinzutippen ...
-
Vielleicht habt ihr ja Lust, noch zu raten, welcher wahre Mordfall die Grundlage zu der Geschichte bildet?
Ich hab's! Allerdings nur mit freundlicher Unterstützung von ChatGPT
-
Brilliant! Damit hast du, wenn du möchtest, ein ebook oder Hörbuch von Band 2 gewonnen. ChatGPT darf natürlich auch mithören.
-
Da hatte ich also im vorigen Abschnitt recht mit der Vermutung, Perdita ist durchaus wohlauf und seziert bereits Frauke. Wie gut, dass man sich auch wirklich auf M-zu-K verlassen kann. So bekommt Frauke letztendlich doch noch Gerechtigkeit.
Allerdings muss ich sagen, dass Perdita nun auch noch alleine zu Eugen Küchelbecker geht und zuerst noch nicht einmal den Hauch eines Verdachts hat, finde ich wirklich dumm von ihr. Auch später, ihn zu konfrontieren. Spätestens, als er die Riegel der Türe zuzog, wäre ich doch schon in Habachtstellung gewesen und hätte überlegt, wie ich aus der Nummer wieder heil herauskomme. Da hatte sie letztlich aber schon mehr Glück als Verstand...
Schade, dass dem narzisstischen, gemeingefährlichen Manipulatur Tadéu nicht ebenfalls das Handwerk gelegt werden konnte und er nun sein Unwesen an anderen Orten weiter treiben kann. Aber nun ja, seine Schuld ist wohl eher moralischer Natur, das Blut klebte ja an den Händen seines Hündchens Eugen. Ich verstehe aber dennoch nicht, wie man seinem Geschwätz so verfallen kann.
Hier fehlte mir ein bisschen noch die Aufklärung, warum Regensburger „so“ agiert hat. Ich vermute mal, er ist selbst drauf gekommen, dass sie ein faules Ei im Nest haben, aber nicht wußte, wer das war. Da hätte mir noch gut gefallen, wenn man in ein, zwei Sätzen (die ich hoffentlich nicht überlesen habe...) noch erwähnt hätte, dass z.B. Averdonk den Dienst bei der Polizei aufgegeben hat, weil er festgestellt hat, dass das doch nicht zu ihm passt. Ich denke mal, so Reichensöhnchen hatten vermutlich eher weniger „echte“ Konsequenzen zu befürchten wie das Fußvolk (Leute wie Dieter).
Ich gebe zu: den englischen König hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, für mich war die Handlung auch so schlüssig. Aber ich bin ja bekanntermassen kein Fan historischer Romane (und dies daher auch mein erstes Buch der Autorin) – ich kann mir durchaus vorstellen, dass Fans des Genres den Verweis und die Geschichte dahinter sofort erkannt und sich daran erfreut haben.

Schade, dass die Geschichten von Charon, Mimi und Elsie nicht weiter beleuchtet wurden. Hier gibt es für mich doch noch etliche Fragezeichen. Da ich aber im Rückumschlag des Buches bereits die Nachfolgecover erspechtet habe, könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Geschichten dann in den nächsten Bänden weiter erzählt werden.

So endet das Buch zufriedenstellend mit einem Happy End – Dieter und seine Isolde heiraten, Perdita ist nun endlich wirklich in Ausbildung und auch Kolja darf bei den Menkes bleiben. Das Schicksal des Waisenhauses bleibt dem unschuldigen Bub erspart.
Was den realen Mordfall angeht bitte ich um Information (= konkrete Lösung), gerne auch per PN.

-
Vielen Dank, dass du mitgelesen hast, obwohl du historische Romane nicht magst. Das freut mich umso mehr. Ja, die Geschichte rund um Charons eigentümlichen Haushalt wird erst am Ende der Reihe völlig aufgeklärt, weshalb ich dazu jetzt erst einmal nicht sage.
Regensburger vermutet ein faules Ei, weiss aber nicht, wer es ist. Verarmte Adels- und Offiziersfamilien, die mehr oder weniger komplett auf Pump lebten, gab es um diese Zeit bereits reichlich, nach dem Weltkrieg dann in rauen Mengen. Insofern ist Averdunk auf den Job angewiesen - und in seinen Augen wohl auch auf die zusätzliche Einkommensquelle. Wenn man nicht musste, fuhr man Leuten aus angesehenen Familien nicht an den Wagen, selbst wenn diese im Niedergang begriffen waren. Regensburger hat aber seine Entscheidung getroffen, was die Beförderungen angeht.
Was den realen Kriminalfall angeht, ist Zwergin ja fündig geworden. Ihr soll es deshalb überlassen bleiben, die Lösung zu enthüllen, und ich sage dann gerne noch mehr dazu. Vielleicht warten wir aber noch ein bisschen? Vielleicht möchte ja noch jemand mitraten.
Dir noch einmal ganz herzlichen Dank. Ich habe mich sehr gefreut und deine Beiträge mit grossem Interesse gelesen. Schön, dass du ein bisschen Spass hattest.