'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 271 - 340

  • Für die hörenden Eulen:


    "Obwohl sie fast den ganzen Weg rannte, war Perdita bis in die Skalitzer Straße, wo Dieter Schultz mit seiner Mutter wohnte, bald eine dreiviertel Stunde unterwegs."

  • huch, da hat Perdita aber mal schnell von Hass zu Liebe umgeschaltet. Das hätte ich nicht gedacht. Das Geheimnis um Elsie ist immernoch nicht gelöst.


    Dafür ist Minda ermordet worden. Und Dieter verdächtigt Czerny. Aber ich denke der hat nichts damit zu tun, ar er doch der einzige, der Minda noch als Mensch gesehen hat im schwarzen Ferkel und nicht nur als abgelegtes Liebchen von Tadeu

    Der wiederum hat wieder einmal ein bombenfestes Alibi…..


    Und Perdita ist nicht nach Hause, ist sie morgens bei Czerny geblieben? Ihr Vater meldet sie im Poilizeipräsidium als vermisst. Da bin ich mal gespannt, ob sich das einfach löst, oder ob Perdita tatsächlich was passiert ist

  • Ach, das war ja abzusehen, dass Perdita und Charon zusammen sein werden. Vor allem, da die Serie mit den beiden ja weiter geht. Dass Charon Minda umgebracht hat glaube ich nicht. Jetzt gegen Ende, kristallisiert sich Charlies Schreibstil noch richtig heraus. Mir eigentlich zu süß/klebrig, aber eben unverwechselbar. Das tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch.

    Regensburger sagt noch zu Schultz, er soll sich nicht auf Charon versteifen, der tut es aber trotzdem. Und nachdem der verschwunden ist, glaubt auch der Kripochef an dessen Schuld. Mal sehen, wie sich alles aufklärt.

  • Stellt sich nach wie vor die Frage meint Sie nun Henry II oder war da noch ein anderer englischer König? Denn wenn es Henry zwo ist, dann muss der Mörder Kuchenbäcker sein, Tränen am „Grab“ hin oder her.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes :lesend America against America Wang Huning:lesend Édouard Louis Monique bricht aus

  • Irgendwie ahnte ich ja, dass Minda ein Opfer wird - ich hatte gehofft mich hier zu irren.

    Da sprich inzwischen echt alles für Tadeu und Eugen als Handlanger. Aber kann man einen Menschen so weit manipulieren, dass er für einen tötet?

    Das Perdita mit Charon in die Kiste hüpft kann ich nachvollziehen, hat dieser in meinen Augen doch deutlich mehr Charisma...:grin

    Und inzwischen bin ich ein absoluter Fan von Dieter und Isolde! Auch Perdita tut diese Freundschaft glaube ich echt gut. Auch Perditas Vater ist klasse, es ist sicher nicht selbstverständlich zu dieser Zeit gewesen, dass sich ein Vater so gekümmert hat und ihr so viele Freiheiten gibt.

  • Aus meiner Sicht bleibt jetzt auch nur noch Eugen. Die Tränen am Grab galten dann wohl mehr ihm selbst und dem, was er zu tun "gezwungen" war (aus seiner eigenen Sicht, nicht unbedingt wirklich "gezwungen" von Tadeusz). Das einzige, was mich daran noch zweifeln läßt, sind die mehrfach wiederholten Aussagen von Tadeusz. Wenn er ihn wirklich manipuliert hat, warum wiederholt er es so oft, bis irgendwann doch mal jemand darüber nachdenkt? Selbstüberschätzung? Oder steckt doch etwas anderes dahinter? Und will er eigentlich wirklich "nur" herausfinden, was die Polizei weiß oder weiß er es selbst nicht und versucht mit Hilfe der Protokolle zu erfahren, was passiert ist?


    Und auch sonst ist noch sehr vieles diffus. Wer ist der "geschniegelte", den die Knobloch gesehen hat? Und das Rätsel um Elsie hat Czerny mit dem Besuch in seinem Leichenkeller auch geschickt verborgen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den letzten Abschnitt.

    "Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die alles vernichten wollten, was gut ist an unserem Land, am eifrigsten die Nationalflagge schwenken?"
    (Winter der Welt, S. 239 - Ken Follett)

  • Die arme Minda. ;( Ja, es war zu befürchten. Aber ich hatte gehofft, dass sie vielleicht im letzten Moment gerettet wird.


    Stellt sich nach wie vor die Frage meint Sie nun Henry II oder war da noch ein anderer englischer König?Denn wenn es Henry zwo ist, dann muss der Mörder Kuchenbäcker sein, Tränen am „Grab“ hin oder her.

    Das wäre ja ein Ding! 8| Das mit dem "König" muss ich überhört haben **grummel** - aber ich glaube, auch dann wäre ich selbst nicht drauf gekommen.


    Da war ich nun auch sehr überrascht, dass Perdita vom Leichenkeller gleich ins Bett wechselt. Das fand ich nicht so passend.

    Also so überraschend kam das für mich nicht. Okay, es ging etwas schnell und plötzlich - aber es war meiner Meinung nach zu erwarten, dass die beiden sich näher kommen. :schuechtern Ich bin allerdings etwas zwiegespalten. Ich war ja bis jetzt immer "Team Czerny" und möchte auch jetzt noch nicht an ihn als Mörder glauben. Aber ob er Perdita wirklich gut tut? Er hat für meinen Geschmack zu viele Geheimnisse... :gruebel Perdita würde ich aber schon das Glück gönnen. :)


    Es ist sehr spannend und ich bin gerade sehr froh, dass heute Feiertag ist.... Also schnell weiterhören!

  • Isoldes Vergleich von Küchelbecker mit einem Basset finde ich sehr passend: er trottet hinterher und will nur ein paar Krümel Liebe und wenn ihm jemand auf die Ohren tritt, entschuldigt er sich noch dafür.


    Der ideale Täter – räumt hinter seinem ewig schwadronierenden Herr und Meister hinterher, ist dabei aber stets so unter dem Radar, dass er noch niemand aufgefallen ist. Die Ermittlungen konzentrieren sich ja nur auf Stückgold, Kalecki und Czerny.


    Auch Dieter hat Regensburgers Ansprache anscheinend so verstanden wie wir, dass er sich quasi als Freizeitermittler betätigen soll, was er ja auch tut. Interessant, dass Fraukes Tod möglicherweise durch eine Phosphorvergiftung verursacht sein konnte. Nun, wo sie weiß, dass sie noch immer in Czernys Keller liegt, könnte das ja doch noch untersucht werden. Nur drei Menschen sind auf ihrer „Beerdigung“: Perdita, Charon und der weinende Küchelbecker. Krokodilstränen?


    Man kann ja über Tadéus Leute sagen, was man will … aber Perdita ist auf ihrer Suche nach der Wahrheit genauso verblendet und macht – gerade bei Elsie – alles falsch, im Glauben, das einzig Richtige zu tun.


    Auch wenn sich die Faszination zwischen Charon und Perdita immer mal wieder zwischen den Zeilen andeutete, finde ich den Wechsel von Leichenkeller ins Lotterbett dann doch ein wenig arg abrupt.


    Wir erfahren ein bißchen mehr über Charon – für mich wenig überraschend ist das nicht sein richtiger Name. Ich habe schon gestutzt, als ich den Namen seines Bruders erfuhr, der ja „nur“ Arthur war. Da hätte ich einen ähnlich bedeutsamen Namen erwartet. Oder eben, dass beide Brüder eigentlich ganz normale Namen haben.


    Interessant, dass Averdunks eigentlicher „Klient“ Kalecki ist. Dass Czerny die Kopien davon bekommt, wissen wir ja schon. Ich denke, dass Czerny sein ureigenes Interesse an der Aufklärung der Morde hat. Ist vielleicht Elsie eines von Eugens/Kaleckis Opfern? Eines, das überlebt aber den Verstand verloren hat? Vielleicht ja sogar auch wirklich seine Schwester, die einem Verbrechen zum Opfer fiel? Vorstellen könnte ich mir das.


    Und wenig überraschend für uns wird Minda gegen Ende des Abschnitts erwürgt aufgefunden. Dieter muss aufpassen, er schießt sich bei seinen Vernehmungen zu sehr auf Czerny ein und durch das Zugelaber von Kalecki läßt er diesen zu schnell aus den Fängen. Weitere Verdächtige gibt es erst mal nicht...


    Und zum Abschluß meldet auch noch Perditas Vater sie als vermisst. Wobei ich davon ausgehe, dass sie in Sicherheit ist und vermutlich bereits in Czernys Keller Frauke untersucht.

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • . Ich war ja bis jetzt immer "Team Czerny" und möchte auch jetzt noch nicht an ihn als Mörder glauben. Aber ob er Perdita wirklich gut tut? Er hat für meinen Geschmack zu viele Geheimnisse... :gruebel Perdita würde ich aber schon das Glück gönnen. :)

    Jetzt habe ich hier mühsam dein Zitat ausgeschnitten, um etwas dazu zu sagen, und dann fällt mir in letzter Sekunde ein, dass ich das ja nicht darf. (In meiner Familie redet niemand mehr mit mir über Filme, weil ich immer das Ende verrate ...) Also nur so viel: Dass die vielen Geheimnisse ihr auf Dauer nicht guttun, weiss Perdita im Grunde ja auch. Dass sie ihm nie vertrauen kann und dass das nicht gesund ist. Aber ...

  • Jetzt habe ich hier mühsam dein Zitat ausgeschnitten, um etwas dazu zu sagen, und dann fällt mir in letzter Sekunde ein, dass ich das ja nicht darf. (In meiner Familie redet niemand mehr mit mir über Filme, weil ich immer das Ende verrate ...) Also nur so viel: Dass die vielen Geheimnisse ihr auf Dauer nicht guttun, weiss Perdita im Grunde ja auch. Dass sie ihm nie vertrauen kann und dass das nicht gesund ist. Aber ...

    Als bist du eine Spoilerin? :zwinker :kiss Aber hier hast du das echt gut im Griff! :thumbup::):knuddel1


    Dein "Aber" entspricht genau zu meinem Gedanken, dass Perdita ihr Glück finden soll - auch wenn es mit Czerny ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergehen wird.