Hier kann zu den Seiten 206 – 270 (Kapitel 14 – 18) geschrieben werden.
'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 206 - 270
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Für die hörenden Eulen:
"Ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich tue, hatte Perdita auf dem ganzen langen Weg mit der Stadtbahn gedacht. "
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Ok, mehr denn je scheint Charon definitiv Geheimnisse zu haben, dass sogar die Polizei die Finger von ihm lässt. Nur was? Und wie passt Elsie ins Bild? Was ist mit ihr passiert? Ist sie etwa eine Überlebende des Killers und wird von Charon versteckt?
Sie scheint ja schwer traumatisiert zu sein und ehrlich an ihm zu hängen und sich ihrem Schicksal zu fügen.Perditas Besuch bei Eugen zeigt eines, Eugen ist genauso verblendet und emotional abhängig von Tadeusz wie Minda. Und Minda schnallt es echt nicht, meine Güte....Der Typ labert um sie ins Bett zu kriegen, nutzt sie aus, schlägt sie jetzt auch noch - und sie verteidigt diesem Arsch. Selbst Schuld Mädchen sag ich da nur. Würde mich nicht wundern, wenn sie die nächste Leiche ist.
Mir gefällt, dass Dieter für die Prüfung vorgeschlagen wurde und sich im Gespräch mit dem Kommissar herauskristallisiert hat, dass er nach Feierabend unter Auflagen weiter ermitteln darf. Ihm und der bezaubernden Isolde wünsche ich definitiv ein Happy End.
Richard A. hat die Akte also zweckentfremdet um sie für Charon zu kopieren. Wurde dies genauso mit Susettes Akte gemacht?
Könnte es sein, dass er auf eigenen Faust herausfinden will wer der Killer ist?
Wegen Elsie?
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Ich finde es super, dass Dieter in dem Kommissar einen, wenn auch geheimen Verbündeten hat. Irgendwas geht da definitiv vor im Kommissariat, was nicht bekannt werden darf. Charon scheint unter dem Schutz der Polizei zu stehen.
Dass Elsie vom Killer verschont wurde kann natürlich sein, oder sie ist Susettes Tochter? Wer weiß, und Eugen als willfähriger Helfer? Warum nicht. Er und Minda lassen sich von Tadeus vorführen und demütigen, möchte wissen, was sie davon haben.
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Elsie ist definitiv ein Rätsel. Die veschwundene Schwester von Charon? Oder doch eine Frau, die er vor irgendwas gerettet hat. Unter normalen Umständen wäre sie wohl ein Fall fürs Irrenhaus. Was zu diesen Zeiten niemand von innen sehen will.
Perdita wird wohl hoffentlich langsam etwas vernünftiger. Vor allem, da sie sich ja jetzt um den kleinen Kolja kümmert.
Minda ist nicht zu helfen, sie wird wohl unter die Räder kommen.
Jetzt bin ich aber mal gespannt wie es weitergeht. Scheinbar ist auch im Kommissariat irgendwas im Gange, der Chef von Dieter hat ihm ja zu verstehen gegeben, dass ihm selber die Hände gebunden sind, er aber wohl mal privat weitermachen soll.
Und Averdunk der kopierte Akten bei Charon abliefert. Ich bin gespannt was dahintersteckt.
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Elsie wird Charons Schwester sein und Elsie hat wohl auch die Frauen getötet. Seit dem hockt sie gefangen im Keller. So kann Charon sie am besten beschützen.
Und Charon hat vielleicht auch irgendwas Belastendes vom Kommissar Regensburger in der Hand. Und Minda ist einfach nur dumm, wenn nicht mal der Schlag ins Gesicht sie zur Besinnung kommen lässt.
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Endlich kommt mal jemand auf die Idee, sich um Kolja zu kümmern und ihn aus dem Waisenhaus zu holen. Und natürlich ist es Isolde, die Dieter und Perdita dran erinnert, dass es nicht nur um die Tote geht, sondern dass da noch jemand ist, die Gute hat echt das Herz am rechten Fleck.
Elsie wird Charons Schwester sein und Elsie hat wohl auch die Frauen getötet. Seit dem hockt sie gefangen im Keller. So kann Charon sie am besten beschützen.
Ich denke auch, dass Elsie Charons Schwester ist, aber dass sie die Frauen getötet hat glaube ich nicht, zumindest bei Frauke kommt das zeitlich auch nicht hin.
Ich kann mir eher vorstellen, dass Elsie selbst Opfer eines Verbrechens geworden und schwer traumatisiert ist und Charon sie versteckt, um sie zu schützen.
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Da steht es. Der Satz eines englischen Königs, der einen Erzbischof das Leben kostete. Das müsste die Lösung sein, bleibt nur Eugen als Täter und Charon ist unschuldig.
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Schade, ich hatte mich wirklich auf einen interessanten Auftritt von Isolde im schwarzen Ferkel gefreut, aber sie saß nur da, trank ihr Malzbier und verschwand wieder. Leider erfährt man auch nicht so recht, was sich nun zwischen Perdita und Tadeusz zugetragen hat.
Immerhin hat sich nun aufgeklärt, daß Perdita von Charon nach dem weinseligen Abend noch nach Hause begleitet wurde. Immer mehr habe ich den Eindruck, daß Charon mit der Polizei unter einer Decke steckt, so wie er selbst vom Kommissar geschützt wird. Aber wie passt da Averdonk ins Bild? Außerdem frage ich mich, wenn er wirklich eine Art verdeckter Ermittler ist, wieso gibt er dann die Namen von Perdita und Dieter gegenüber Tadeusz preis?
Elsie ist aus meiner Sicht der Schlüssel in diesem Fall. Ob als Täterin oder als weiteres Opfer, weiß ich noch nicht. -
Elsie wird Charons Schwester sein und Elsie hat wohl auch die Frauen getötet. Seit dem hockt sie gefangen im Keller. So kann Charon sie am besten beschützen.
Und Charon hat vielleicht auch irgendwas Belastendes vom Kommissar Regensburger in der Hand. Und Minda ist einfach nur dumm, wenn nicht mal der Schlag ins Gesicht sie zur Besinnung kommen lässt.
Interessante Theorie. Dann dürfte es keine Morde mehr geben.
Aber ich vermute stark, dass Minda noch ins Gras beißen wird...
Mit der Dummheit von Minda stimme ich Dir absolut zu!
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Oh, jetzt wird es wirklich sehr schwer, nichts zu sagen ...
Aber dass Isolde geliebt wird, freut mich, denn ich hatte - und habe - so viel Freude mit ihr.
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Mit der Dummheit von Minda stimme ich Dir absolut zu!
Was hat sie denn in ihrer Zeit und in ihrer Situation anderes als Hoffnung oder Verzweifelung. Ihr könnt heutzutage erhobenen Hauptes gehen und euch sagen, der Kerl ist es nicht wert. 1910, da war das eher eine Frage von Leben und Tod.
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Was hat sie denn in ihrer Zeit und in ihrer Situation anderes als Hoffnung oder Verzweifelung. Ihr könnt heutzutage erhobenen Hauptes gehen und euch sagen, der Kerl ist es nicht wert. 1910, da war das eher eine Frage von Leben und Tod.
Minda hätte durchaus noch Möglichkeiten gehabt, der Maler wollte ihr unbedingt helfen und sie hätte auch zurück zu ihrer Familie gehen können, zwar in Schimpf und Schande, aber im Gegensatz zu Frauke war sie nicht mutterseelenallein auf der Welt.
Die hatte ja wirklich keine andere Wahl als zu hoffen, dass Tadeusz für sein Kind bezahlt.
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Sie hätte früher aufhören müssen, daran zu glauben, dass Tadeu etwas fuer sie empfindet. Dass aber Frauen in Missbrauchs-Beziehungen das zu spät tun, ist ja leider kein Phänomen, das uns heutzutage unbekannt ist.
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Sie hätte früher aufhören müssen, daran zu glauben, dass Tadeu etwas fuer sie empfindet. Dass aber Frauen in Missbrauchs-Beziehungen das zu spät tun, ist ja leider kein Phänomen, das uns heutzutage unbekannt ist.
Richtig, aber ist dumm dafür die richtige Bezeichnung? Ich hatte beruflich nicht wenig mit Frauen und häuslicher Gewalt zu tun. Die meisten- das liegt sicher daran, dass Jurist erstmal abschreckt, weil kostet Geld - gebildet, intelligent aber eben der Meinung sie und ihre Liebe könnten den Mann (oder die Frau) ändern.
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Ich habe keine dieser Frauen dumm genannt.
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Perdita holt – mal wieder auf eigene Faust
– Frauke Walthers Kind aus dem Heim. Einen
Plan, wie es mit ihm weitergehen soll, hat sie allerdings nicht. Kolja Walther ist ein Abbild seines Vaters, das eine Auge
hell und das andere dunkel.Zumindest vertraut sie sich nun ihrem Vater an, der pragmatisch eine Lösung findet, wie der Kleine vorerst tagsüber betreut werden kann. Lieb, wie er mit dem Kleinen umgeht.
Natürlich gab es Beschwerden wegen Perditas und Dieters eigenmächtigen Recherchen. Dass sie damit aber auch ihrem Vater jede Menge Ärger und vielleicht sogar den Verlust der Arbeit bescheren kann, hat sie nicht bedacht.
Spannend fand ich die Szene zwischen Dieter und seinem Vorgesetzten: er wurde also zur Prüfung zugelassen und nicht die verwöhnten „Reichensöhnchen“. Gleichzeitig kassiert er aber einen veritablen Anschiss für seine eigenmächtigen Touren.
Ich habe das für mich aber zwischen den Zeile ebenso gelesen, das der Vorgesetzte ihn quasi „von oben“ zusammen stauchen muss, weil jemand seine Hand schützend über Charon und/oder Tadéu hält. Auf der anderen Seite fand ich aber auch, dass er ihm ganz subtil mitteilt: solange er das in seiner Freizeit tut und sich dabei nicht als Polizist zu erkennen gibt, ist es seine Privatsache.
Auch hier ist wieder eine Szene, in der Charons Fürsorge spürbar ist: wie er sich um seine Pferde kümmert, aber auch, wie er sich um Elsie kümmert. Ist sie seine Schwester? Erst dachte ich, sie wäre behindert. Aber als ihre Ängste genannt wurden und sie sich nur sicher fühlt, wenn ihr Raum verschlossen ist bzw. sie nur Zutrauen zu Charon und auch zu Mimi hat, dachte ich mir: was ist ihr zugestossen, dass ihre Seele so verwundet ist?
Immerhin wissen wir nun auch sicher, dass Averdunk das „faule Ei“ in den Reihen der Polizei ist ud darüber hinaus noch wegen seinem Hang zum Glücksspiel – das zum Ausscheiden aus dem Militärdienst geführt hat – und wegen der Liebe zum Alkohol auch noch erpressbar. Doch nachdem Charon zu ihm meint „... was für IHREN KLIENTEN von Interesse ist...“, scheint es noch eine weitere Person zu geben, die höchstes persönliches Interesse an den Akten der beiden Mordopfer hat. Ich vermute auf jemand aus den höchsten Reihen der Polizei bzw. eine hochrangige Persönlichkeit.
Die Beschreibung des schwarzen Ferkels als Sammelbecken der Heimatlosen fand ich zutreffend. Dass Küchelbecker derart wohlhabend und gediegen wohnt, hat mich aber denn doch überrascht. Ob die Zeitung „Der satanische Tempel“ noch von Bedeutung ist? Weiters fand ich hier an interessanten Informationen: dass Frauke möglicherweise behauptet haben könnte, wieder schwanger zu sein. Dass Tadéus Vater ein röm.-kath. Pfarrer war. Und dass Charons Pferde „Tod“ und „Verderben“ eigentlich „Dick“ und „Dixie“ heißen. Aber die „offiziellen“ Namen hören sich natürlich dramatischer an.

Mindas Verblendung empfinde ich als zunehmend anstrengend, sie ist ja völlig blind für jedwede Art von Wahrheit. Damit bringt sie sich zunehmends in Gefahr und auch, wenn ich zeitweise der Ansicht war, sie würde lebend aus diesem Roman rauskommen, bezweifle ich das inzwischen stark.
Wie ich sehe, denkst Du hier ganz ähnlich wie ich. Du drückst es nur mit weniger Worten aus.

Eugen könnte natürlich auch der Täter gewesen sein, der hinter seinem „Herr und Meister“ Tadéu aufräumt.

Minda halte ich im übrigen nicht für „dumm“, sondern für hörig. Das ist schon mal ein großer Unterschied. Tadéu ist die Sonne, um die sie kreiselt. So wie die Menschen das Licht der Sonne brauchen, um existieren zu können, braucht Minda Tadéu. Er kann sie treten, er kann sie schlagen... da er alles ist, was sie hat (hatte) und braucht, wird sie immer wieder wie ein winselndes Hündchen ankriechen und für jedes noch so miese Benehmen ihr Gegenüber eine Erklärung und Entschuldigung für sie finden. Für mich als Leserin anstrengend, denn ich möchte sie nur noch schütteln. Aber alle Warnungen an sie verpuffen ja im Wind.
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Ich finde es sehr schön, dass du es mit vielen Worten ausdrückst. Sie zu lesen, macht mir grossen Spass.
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Sehr gut ausgedrückt.
Ich kann es halt null nachvollziehen, zumal Tadeu nichts für sie tut oder getan hat außer sie auszunutzen.
Der Maler wäre eine gute Option gewesen um zu überleben und sich vielleicht auch weiter zu entwickeln.
Und ja, natürlich waren es andere Zeiten. Aber von Hörigkeit allein überlebte man leider auch nicht. Daher die Bezeichnung "dumm" , da sie die dargebotene Option konsequent ablehnte. Obwohl der Maler auch klar sagte, das er keine Sex will und nicht so anmaßend sei dies von ihr zu erwarten.
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Für die hörenden Eulen:
"Ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich tue, hatte Perdita auf dem ganzen langen Weg mit der Stadtbahn gedacht. "
Vielen Dank, dass du dir damit die Mühe gemacht hast! Das ist eine große Hilfe!
