Hier kann zu den Seiten 384 – Ende (Kapitel 53 – Ende) geschrieben werden.
'Die Hafenschwester: Als wir zu träumen wagten' - Seiten 384 – Ende
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Gestern im Bett konnte ich noch fertig lesen. Trotz der vielen Seiten war ich fix durch, da es einfach spannend war was so alles passiert.
Sieh an, die "brave" Auguste. Stimmt das Gerücht also doch. Ich kann ihr Motiv, die Beratungstelle schlecht zu machen, nur teilweise verstehen. Aber als damals die Pille rauskam hieß es ja auch, dass das erst recht zu Unzucht ect. führen würde. Als wenn es eben vorher noch keine unehelichen Kinder gegeben hätte. Und hier meint Auguste ja auch, dass die Mädchen sich erst recht nicht mehr an Anstand und Sitte halten würden. Anstatt dass sie sieht, dass es dann eben weniger gibt, die auf der Straße landen. Aber immerhin konnten die 2 einen Waffenstillstand vereinbaren.
Für Milli freue ich mich, dass sie ihren Traum von Amerika verwirklichen kann. Ich hoffe nur, den Politiker gibt es wirklich und sie wird nicht, wie Moritz fürchtet, reingelegt. Moritz tut mir ja ein bissl leid, aber er trägt es mit Fassung. Bin gespannt ob wir von Milli nochmal was hören.
Jetzt freue ich mich auf Band 2 und hoffe wir lesen da alle bald weiter 😃
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Bin gespannt ob wir von Milli nochmal was hören.
Ich freue mich, dass es dir gefallen hat. Band 2 schließt ein paar Jahre später an, 1913 - da geht es gleich mit Milli weiter.
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Ich gestehe, ich war heute nicht besonders produktiv, ich bin einfach nur so durch den Rest des Buches gesaust. Wie schön so ein Vorruhestand doch ist.

Martha zeigt sich ja überaus engagiert mit ihrer Tätigkeit als Hafenschwester, sie wird Mitglied im Frauenverein und auch noch bei den Sozialdemokraten.
Es hat mich wenig überrascht, dass Steubner nur eine Geldstrafe bekommt. Jetzt aber auch noch Martha zu bedrohen, die ihr Schutz gewährt, war eindeutig dumm von ihm, denn nun nehmen Paul und seine Kumpane die Sache in die Hand. Nun, wenigstens hat nun auch der „einstmals schöne Rudi“ zusätzlich zu den fehlenden Vorderzähnen keine gerade Nase mehr und der feige Hannes Steubner lässt Milli endlich in Ruhe.
Mein Mitleid für die beiden hält sich in sehr engen Grenzen, auch wenn Gewalt natürlich nie eine Lösung ist. *flöt*Die Feldbehns sind eine durch und durch ungesunde Familie. Doch Auguste kann einem dann doch fast noch leidtun, auf Niebur – der sich ja wirklich fies aus der Geschichte windet, indem er den pickligen Hausmeistersohn als Kindsvater ins Spiel bringt – reinzufallen und dann mit dem Kind da zu stehen. Doch ihre Reaktion darauf halte ich für grundlegend falsch – ich finde hier Marthes Weg den besseren. Freundinnen werden die beiden nie werden (wer wollte auch mit Auguste befreundet sein...), aber zumindest können sie sich auf einen Waffenstillstand einigen. Ich denke mir, ein Zuckerschlecken könnte Augustes Leben nach dem Fehltritt bei den Eltern aber auch nicht unbedingt sein.

Millis Weg nach Amerika wird also durch eine Lavendelehe möglich gemacht. Auf der einen Seite ist es natürlich gut für sie, so dem Milieu zu entkommen und mit ihrer Tochter einen Neuanfang machen zu können, in dem sie einen „sauberen“ Lebenslauf hat. Und doch traurig, denn so bleibt ihr wohl die Liebe verwehrt.
Ich kann verstehen, dass sie wegen Joseph Angst davor hat, Moritz davon zu erzählen, aber letztlich kommt es dann doch heraus. Eigentlich fand ich es nicht gut von Marthe, hier ihr gegebenes Versprechen zu brechen, aber letztlich geht sich ja alles gut aus. Und eigentlich hatte ich Moritz trotz gebrochenem Herz auch nicht so eingeschätzt, ihr auf den letzten Metern das Leben schwer zu machen.
Was Auguste angeht, war mir von Anfang an klar, dass die Kleine ihre Tochter ist. Nur die Story dahinter war mir fraglich.
Wie schön, dass wir auch wieder von Milli hören werden.
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Die Geschichte geht dann 1913 weiter und viele offene Fragen werden beantwortet. Milli und Moritz bleiben noch wichtig. Martha und Paul haben im nächsten Band zu Beginn schon ihre drei Kinder. Rudolf, Alfred und Elli. 1905, 1907 und 1910 geboren. Aus dem vorlauten Rudolf, genannt Rudi (er hat aber nix mit dem "schönen" Rudi gemein, das war damals eben ein häufiger Vorname) wird später der reiche Onkel aus Amerika. Wie es dazu kommt, wird dann aber erst in Hafenschwester 3 erzählt.
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ich hab das Buch ja auch am Sonntag noch beendet. Dass Milli nach Amerika geht wusste ich noch und auch, dass sie Moritz nicht verliert und er sie gehen lässt. Da sieht man auch, dass Milli sich gar nicht vorstellen kann, dass ein Mann nicht fies reagiert wenn er nicht bekommt was er will.
Die Geschichte mit Auguste ist wirklich fies…. Irgendwie ist si ja auch ein Opfer der Gesellschaft, nur dass sie nichts draus lernt und lieber auf andere herabschaut, denen es ähnlich geht. Empathie ist da auch eher ein Fremdwort, wie ja im Rest der Familie auch. Aber gut woher soll sie es denn haben.
Martha ist dagegen ganz anders erzogen worden. Sie hat sehr viel Liebe von ihren Eltern bekommen und so kann sie sich auch selbst lieben und ganz anders auf Menschen zugehen.
Womit wir ja wieder bei Milli sind. Die sich nur auf sich selbst verlässt, weil sie das einschätzen kann. Sich auf Männer verlassen wird ihr wohl grundsätzlich schwerfallen. Ein Geschäft wie sie es mit dem Amerikaner schliesst ist etwas auf dass sie sich verlassen kann. Natürlich weiß sie nicht, ob sie nicht doch verarscht wird, aber sie hat ja gerade mit schwulen Männern gute Erfahrungen gemacht, die haben ihr ja die Gelegenheit gegeben sich zu bilden. Was ihr ja auch weiter geholfen hat.
Ich freue mich schon auf Band 2!
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Da sieht man auch, dass Milli sich gar nicht vorstellen kann, dass ein Mann nicht fies reagiert wenn er nicht bekommt was er will
Genauso ist es. Millis Urvertrauen zu Männern ist grundlegend gestört. Nur bei Homosexuellen fühlt sie sich sicher, weil die nichts von ihr wollen.
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Ich habe den Roman gestern Abend auch noch beendet. War dieser Lesesog schön.
Irgendwie kann einem Auguste auch wieder leid tun.
Ein wenig war es mir zu viel Zufall, dass ausgerechnet die Tochter der baden-w. Hebamme zu Hafenschwester Martha geschickt wird mit dem brisanten Tagebuch. Wie wird es nun gewesen sein? Wer ist der Vater von Claudia? Vermutlich dann doch der Lehrer der Höheren Tochterschule und nicht, wie er behauptet, der Sohn vom Hausmeister.
Milli reist zum Ende des Abschnittes aus Hamburg ab. Ich hoffe natürlich auch, da sie bereits in den letzten Wochen "Unterhalt" aus den USA erhalten hat, dass der schwule junge Politiker es ernst mit ihr meint und sie gut behandelt. Nicht, dass sie wieder anschaffen geschickt wird. Ich hoffe, Milli hat jetzt wirklich "Glück."
Pauls Besuch mit seinen Vertrauten bei Papa Steubner fand ich toll, wenn sie auch Gewalt angewendet haben. Leider helfen bei dieser Type keine Worte/ Drohungen. Dass Herr Steubner dann auch noch nach Krankenhausentlassung eine erneute Drohung erhält....super Szene.
Mir hat der Band sehr gut gefallen - hat Potential fürs erste Monatshighlight 2026.
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Auch ich bin am Ende angelangt und wünsche Millie nur das Beste. Womöglich lernt sie auf dem Schiff schon ihren Traummann kennen und verwirft die Ehe mit dem Millionär. Aber abwarten. Martha und Paul passen wunderbar zusammen und ergänzen sich in ihren Ideen.
Ich glaube, ich werde gleich den zweiten Band anfangen, denn im Februar hab ich schon drei Leserunden. Und allzu lange will ich auch nicht warten. Wenn ich schon alle Bände hier habe.... Vielleicht klappt es ja beim dritten wieder mit gemeinsamem Lesen.
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Auch mir hat es richtig gut gefallen. Ich hab gestern Abend noch zu Ende gelesen.
Bei Millie hoffe ich auch sehr, daß sie es gut trifft und sie auf ihre Weise in Amerika glücklich wird.
wann gehts denn weiter? Ich habe gerade gesehen, daß auch Band zwei in der Bücherhalle vorhanden ist.
Da muß ich ja wissen, wann ich zuschlagen muß.

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Ich freue mich sehr, dass es euch gefallen hat. Also von mir aus könnten wir gleich weitermachen, ich habe Zeit
. Ich habe unter Fragen mal verlinkt, wie die Kapiteleinteilung von Band 2 und 3 bei Lovelybooks vor ein paar Jahren war, die könnte man hier übernehmen. -
Wie wäre für euch dann der 25. Januar? Die nächste LR danach würde erst am 06. Februar starten.
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Wie wäre für euch dann der 25. Januar? Die nächste LR danach würde erst am 06. Februar starten.
Finde ich gut 👍
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Für mich passt es auch.
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Semper paratus. Oder auch: Seid bereit. Immer breit.
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Topp. Ich kümmere mich morgen um alles (Kalender, Anmeldung etc.)
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Wunderbar, ich freue mich.
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Super, ich freue mich!
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Ich habe das Buch auch zuende gelesen und genauso genossen wie beim ersten Mal - vielleicht sogar noch ein wenig mehr, weil die Figuren mir inzwischen noch vertrauter sind.
Ich bin bei Band 2 natürlich wieder dabei.
Ein wenig war es mir zu viel Zufall, dass ausgerechnet die Tochter der baden-w. Hebamme zu Hafenschwester Martha geschickt wird mit dem brisanten Tagebuch. Wie wird es nun gewesen sein? Wer ist der Vater von Claudia? Vermutlich dann doch der Lehrer der Höheren Tochterschule und nicht, wie er behauptet, der Sohn vom Hausmeister.
Nunja, vielleicht war es ja kein Zufall? Dienstmädchen bekamen schon eine Menge mit, sowohl aus Gesprächen ihrer Auftraggeber, aber auch durch Gespräche mit anderen Dienstmädchen und anderen Teilen der Arbeiterklasse.
Vielleicht hat sie einfach aus Gesprächen der Familie vom Konflikt zwischen Martha und Auguste und von deren Meinung zu Marthas Engagement in der Beratungsstelle erfahren. Und nun bot sich die Gelegenheit, der Familie eins auszuwischen, ohne dass es auf sie zurückfällt. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Feldbehns von ihrem Personal nicht unbedingt geliebt werden.