Verblendung - Stieg Larsson

  • Ich habe schon einige Male angesetzt, dieses Buch zu kaufen, in eine Leseprobe im Internet reingestöbert und dann doch erst einmal wieder nach hinten verschoben, bis ich mir dann doch das TB gekauft habe.


    Ich bin ein Vielleser, durch die Menge der Bücher die ich "fresse"ist es für mich schwer das Schönste oder Beste zu benennen. Dieses Buch ist eines davon. Ich freue mich schon darauf, die beiden leider letzten Bücher des Autors zu lesen.
    Durch Eure Vorwarnung, es sei etwas zäh am Anfang und es wäre schwierig, die vielen Personen auseinanderzuhalten, habe ich vorgebeugt und mir eine eigene Ahnentafel erstellt, ausserdem eine Aufstellung aller im Buch vorkommenden Personen und deren Funktionen, somit sind mir die ersten Seiten überhaupt nicht zäh vorgekommen, weil ich verstanden habe, warum der Autor etwas ausgeholt hat. Den Familienstammbaum fand ich dann auf Seite 209 von Stieg Larsson, egal, bis dahin haben mir meine eigenen Aufzeichnungen viel Hilfe geleistet.
    Ich bin in der Mitte des Buches angelangt, habe es zum Glück noch nicht ausgelesen, ich geniesse jede Seite und habe selten ein so gutes Buch gelesen. Es muss die Auswahl der Worte sein, die mich so fesselt, es geht schließlich immer nur um Harriets Verschwinden, das Ganze ließe sich sicher kürzer fassen, aber mir wird es bisher nicht auf einer Seite langatmig oder langweilig. Der Autor hat eine Weise fließend und fesselnd zu schreiben.
    Vielleicht hat eine(r) von Euch einen Tip, wenn mir dieser Autor gefällt, welechen ich dann unbedingt auch noch lesen sollte. Verdammnis und Vergebung liegen schon im Bücherregal.
    Kennt Ihr das auch, die Angst plötzlich nichts mehr zu lesen zu haben, oder kein "gutes" Buch auf die Schnelle zu finden?
    Über Büchergeschmack läßt sich leider streiten, deshalb ist mir wichtig, Empfehlungen von Personen zu bekommen, die dieses Buch auch genauso mögen wie ich.


    Grüße von Anja

  • Ich bin nun auch fertig geworden.
    Habe mich durch die ersten 150 Seiten echt gequält und diese 20 bis 30seitigen Kapitel haben es mir nicht unbedingt leichter gemacht.
    Dann wurde es aber richtig gut, nur die letzten 100 Seiten waren wieder so zähflüssig.


    Werde aber trotzdem noch Teil 2 und 3 lesen ...

  • Dank der Mördereulen habe ich es jetzt endlich geschafft dieses Buch zu lesen.
    Wenn nur die vielen Namen nicht gewesen wären, hätte es mir noch besser gefallen. Ohne den Stammbaum wäre ich ein ums andere Mal ins Trudeln gekommen. Oft musste ich nachsehen.
    Aber ansonsten einfach nur gut und hoffentlich sind die beiden anderen Bücher genauso spannend.
    Von mir dennoch 9 Punkte

  • Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Anfang hat sich ein bisschen gezogen, aber das hielt sich auf jeden Fall noch im Rahmen. Wenn die Geschichte dann an Fahrt aufnimmt, ist es sehr schwer mit dem Lesen aufzuhören und das Buch ist schneller durchgelesen, als man es sonst von Büchern dieser Dicke gewöhnt ist. Das Ende hat meiner Meinung nach auch gepasst. Mir hätte etwas gefehlt, wenn dieser Teil der Geschichte nicht noch zum Abschluss gekommen wäre.
    Ich bin froh, dass es noch zwei weitere Teile mit Lisbeth und Mikael gibt. Ich möchte die beiden noch nicht gehen lassen, es gibt noch viel, was ich über die beiden erfahre möchte. Wenn auch nicht direkt im Anschluss, so werde ich die anderen Bücher auf jeden Fall irgendwann lesen.

  • Ich muß gestehen, daß ich es am Anfang fast weggelegt hätte, weil es mich einfach auf den ersten 200 Seiten nicht wirklich fesseln konnte. Es langweilte mich sogar zeitweise ein wenig und ich habe nur weitergelesen, weil ich mir sicher war, daß da noch irgendwas Gutes kommen muß, weil ich sonst all die anderen begeisterten Stimmen nicht nachvollziehen kann.
    Und dann kam es, zum Glück, die zweite Hälfte des Buches ist rasant, interessant, spannend, blutrünstig und intelligent durchdacht.
    Die Charaktere sind durch das gesamte Buch hinweg glaubwürdig, menschlich und handeln nachvollziehbar. Der Stil ist recht distanziert und hier und da ein wenig zu erklärend, fand ich.


    Trotzdem war das absolut gute Unterhaltung und erinnerte mich mit den Wendungen am Schluß an Grisham zu seinen besten Zeiten.


    Ich bin jetzt nicht vom Fleck weg begeistert, aber es war unterhaltsam und es war einer der ersten Schwedenkrimis in dem es offenbar gelungen ist, daß in der Übersetzung auch da gesiezt wird, wo es sich ziemt und da geduzt wird, wo es paßt.
    Ich hätte mir den Stammbaum und die Karte an den Anfang oder ans Ende des Buches gewünscht, da man doch ab und zu noch mal nachschauen wollte, wer jetzt wer war...


    Aber nicht schlecht und gute Unterhaltung.

  • Zitat

    Original von Sabine_D


    Aber ansonsten einfach nur gut und hoffentlich sind die beiden anderen Bücher genauso spannend.


    Ich würde ja sagen, er steigert sich noch.
    Obwohl sich Buch 2 für mich auch etwas zäh anliest.
    Aber da darin ganz viel von Lisbeths Geschichte erklärt wird, war es für mich einfach noch fesselnder - ich bin schließlich bekennender Hardcore-Lisbeth-Fan! :grin
    Wenn's recht ist, mach ich beim nächsten Buch wieder als Zaungast mit, ja? ;-)

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

  • Zitat

    Original von Britt


    Ich würde ja sagen, er steigert sich noch.
    Obwohl sich Buch 2 für mich auch etwas zäh anliest.
    Aber da darin ganz viel von Lisbeths Geschichte erklärt wird, war es für mich einfach noch fesselnder - ich bin schließlich bekennender Hardcore-Lisbeth-Fan! :grin
    Wenn's recht ist, mach ich beim nächsten Buch wieder als Zaungast mit, ja? ;-)


    Ich finde auch, dass Lisbeth die wohl am besten gelungenste Figur in den Romanen ist. Band 2 fand ich deswegen auch absolut super. Jetzt les ich bald Band 3 :winkt

    Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.
    - Cicero


    :lesend Harlan Coben - Ich vermisse dich

  • Der Anfang war für meinen Geschmack etwas zäh, die Einführung der Hauptpersonen zu ausführlich und ausschweifend. Etwas mehr Action, die einen sofort gefangen nimmt, mitreisst und durch die Seiten hetzen lässt, hätte mir als Einleitung besser gefallen. Dass Larsson das beherrscht, zeigt er im Laufe des Buches zur Genüge, denn die Spannung entwickelt sich ganz enorm. Ich kann nur empfehlen, durchzuhalten und dem Buch eine Chance zu geben.


    Die beiden ermittelnden Hauptpersonen sind sehr lebendig dargestellt und besonders die verschrobene Lisbeth habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Krimihandlung entwickelt eine große Spannung, sobald man merkt, wie viel dahinter steckt. Zum perfekten Buch für mich persönlich fehlt eine Kürzung an der einen oder anderen Stelle, aber mit ein paar überflogenen Seiten fand ich das Buch trotzdem empfehlenswert.


    Den 2. Band werde ich auf jeden Fall weiter lesen, schon alleine, um zu erfahren, was es mit Lisbeth auf sich hat und ob und wie es mit ihr und Mikael weiter geht.

  • Ich habe das Buch gestern ausgelesen und insgesamt hat es mir gut gefallen. Auch wenn der Anfang etwas zäh war :wave


    Mein Leseeindruck:


    Das Buch beginnt langsam. Der Leser lernt Mikael und Lisbeth kennen. Mikael stellt sich schnell als sympathischer Kerl heraus, der irgendwie in den Siebzigern stecken geblieben ist. Er hat schon seit Jahrzehnten ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau, deren Mann die Dreiecksbeziehung vollauf akzeptiert. Auch sonst lässt er nicht anbrennen und scheint ein echter Frauentyp zu sein.
    Lisbeth dagegen hat mich von der ersten Zeile an als Charakter völlig fasziniert. Mikael stellt im Laufe des Buches die Überlegung an ob sie nicht vielleicht am Asberger Syndrom leidet. Das würde viel erklären. Lisbeth hat keine engeren sozialen Kontakte und hat Schwierigkeiten mit Menschen, die ihr nicht vertraut sind. Zudem hat sie ihre eigene Art zu denken. Lisbeth ist definitiv ein Charakter wie er mir noch in keinem anderen Buch begegnet ist.
    Die Geschichte an sich beginnt völlig harmlos und unspektakulär. Mikael ermittelt in dem Fall eines vor langer Zeit verschwunden Mädchens und kommt so gut wie gar nicht voran. Das raffinierte an diesem Buch ist, dass auch diesem scheinbaren 08/15 Plot eine unheimlich spannende Geschichte entsteht, die gerade durch die scharfe Charakterisierung der Hauptpersonen lebt.


    Die Auflösung des Falls hätte ich nie und nimmer so voraussagen können, auch wenn man nach einiger Zeit schon die richtigen Vermutungen anstellen kann. Interessanterweise lässt Larsson seinen Einstiegsplot, nämlich den um den verleumdeten Wirtschaftsboss Wernerström nicht fallen, sondern greift ihn am Ende wieder auf und macht ihn wieder zum Hauptplot. Dazu sage ich nur eines: Die Rache kommt vielleicht spät, aber heftig!


    Das Buch ist klug erzählt und hervorragend in die schwedische Landschaft eingebettet. Die Sprache ist kristallklar und sprachlich Schnörkelleien such man auf den fast 700 Seiten vergebens. Trotzdem entstehen im Kopf des Lesers klar Bilder der Handlung. Larsson versteht es wirklich mit seiner Sprache seinen Inhalt wirkungsvoll zu stützen.


    Die Spannungskurve der Geschichte steigt stetig nach oben. Je mehr man über den Vanger-Clan erfährt, desto suspekter wird einem die Familie. Außerdem schaffen es die interessanten Charaktere schon allein durch ihre Anwesenheit, die Geschichte zu beleben.

  • Eine ganze Weile subte dieses Buch so vor sich hin, bevor ich es mit den Mördereulen zusammen gelesen habe. Ich kann mich den vielen Meinungen hier anschließen, die den Beginn eher zäh fanden. Auch mich haben die ersten ca. 250 Seiten nicht begeistert. Larssons Hang zur sehr ausführlichen Beschreibung auch der nebensächlichsten Nebenfigur hat mich gestört.
    Aber zum Glück nimmt die Geschichte dann Fahrt auf und wird so spannend, daß ich das Buch erstmal nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Mit der Menge der Personen hatte ich keine Schwierigkeiten, werden sie doch alle so vorgestellt, daß sich ein sehr klares Bild ergibt. Ihre Handlungen sihc nachvollziehbar und selten überzogen geschildert.
    Lisbeth Salander hat mich sehr stark an Kathleen Mallory erinnert, die Protagonistin einer meiner Lieblingskrimiserien von Carol O'Connell.


    Auf den letzen 100 Seiten legt Larsson dann ein Tempo hin, daß nicht so recht zu dem bisherigen Stil des Buches passen will. Für meinen Geschmack hätte er den Teilo auch gut in den nächsten Band packen können. Auf den bin schon gespannt, schließlich will ich wissen, wie es mit Mikael und Lisbeth weitergeht.
    Dieser Teil hier bekommt 8 Punkte von mir.

  • Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es beginnt zwar sehr gemächlich, nimmt dann allerdings an Fahrt auf und zum Ende hin geht es Schlag auf Schlag. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da sich das Buch sehr flüssig und flott lesen läßt. Die dargestellten Figuren waren größtenteils plausibel, etwas übertrieben allerdings Mikaels Erfolge bei der Damenwelt. Generell einziger Kritikpunkt vielleicht, daß es sich nicht unbedingt um einen lupenreinen Krimi handelt, aber dafür erhält man solide Unterhaltung mit restloser Aufklärung. Ich bin nun sehr gespannt auf die nächsten beiden Teile, die ich auch umgehend in Angriff nehmen werde.

  • Ich habe das Buch jetzt Dank der Leserunde auch gelesen. Ich habe es schon längere Zeit hier, mein Schwager hat es mir quasi aufgedrängt...
    Trotz all der begeisterten Hinweise hätte ich es vielleicht noch während der ersten 100 Seiten abgebrochen, aber die Leserunde war eine klasse Begleitung.
    Jetzt bin natürlich auch ich total begeistert! Was am Anfang vielleicht an Schwung fehlt, macht Larsson in der letzten Hälfte um ein vielfaches wett. Jetzt muss ich natürlich auch die nachfolgenden Bücher noch haben... ;-)

  • Ich hab es nun auch nach längerer Wartezeit im RUB mit der LR gelesen.
    Es war ein ungewöhliches Buch, auch wenn der Anfang ein wenig zäh war. Hier hätten ein paar Seiten weniger gut getan. Die genaue Personenbeschreibung der Protagonisten war gut, jedoch die lange Einführung in die Vanger-Familien-Chronik war mir zu zäh!


    Die Lösung kam mir dann aber doch etwas zu schnell, und auch zu kurz. Hier wäre etwas Ausführlicheres besser gewesen.


    Ich freue mich auch auf die LR mit dem 2.Teil! :anbet


    Das Buch bewerte ich auch mit 9 Punkten!

    Gruss Hoffis :taenzchen
    ----------------------
    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
    ----------------------

  • Ich habe dieses Buch auch im Rahmen der Leserunde gelesen. Zum Glück kann ich da nur sagen. Ohne die "Mördereulen" wäre ich über Seite 100 nicht hinaus gekommen. :-]
    Und dann wäre mir eine wirklich gute Geschichte entgangen.
    Die Schreibweise von Larsson gefällt mir. Die Idee dieser Geschichte gefällt mir noch besser (auch wenn er manchmal schneller auf den Punkt kommen sollte.)


    Ganz besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel der zwei Hauptfiguren Mikael und Lisbeth. Das war der beste Teil in dem Buch.


    Falsche und überraschende Fährten hat der Autor geschickt in dieser Geschichte einfließen lassen. Er nötigte den Leser stellenweise dazu, alles andere liegen zu lassen und nur noch das Buch festzuhalten und zu lesen.


    Die Geschichte und das Ende reißen den lahmen Anfang auf jeden Fall wieder raus.


    Dafür gibt es 9 Punkte. :-]

  • Die Trilogie von Stieg Larsson steht schon seit langem auf meiner Wunschliste. Durch die Leserunde mit den Mördereulen war jetzt endlich die Zeit reif dafür. Und ich muß sagen, gott sei Dank hab ich das Buch innerhalb einer Leserunde gelesen, sonst wäre ich wohl über die ersten 50 Seiten niemals rausgekommen. Bis dahin war es sehr zäh. Dann hat es sich langsam gesteigert, aber bis Seite 300 hat es sich für mich doch noch sehr gezogen. Die Story interessierte mich zwar, aber ich fand es nicht so fesselnd wie dann ab Seite 300 etwa. Den Rest des Buches hab ich dann verschlungen. Bis dahin hatte ich etwa zwei Wochen gebracht, den Rest hab ich dann in zwei Tagen gelesen.


    Ich fand Mikael und Lisbeth ein tolles Gespann und freue mich schon, bald mehr von diesen beiden zu lesen. Die vielen Personen in diesem Buch fand ich anfangs auch verwirrend, vor allem weil sie alle zu einer Familie gehörten und ich nie wußte, wer wessen Tochter oder Sohn ist, wer gut und wer böse ist,.... der Stammbaum auf Seite 209 war da zu Beginn sehr hilfreich.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Auris" von Vincent Kliesch

    Ich höre "Die Jahre der Schwalben" von Ulrike Renk

    SuB: 142

  • Nach der ganzen Euphorie über dieses Buch war ich am Anfang fast schon am verzweifeln.
    Stimmt etwas mit mir nicht? Weshalb finden alle dieses Buch gut? :gruebel
    Es war ein sehr mühsamer und schleppender Beginn!
    Zu viel Wirtschaft, zu viele Vanger'sche Familienmitglieder, einfach zu dröge.
    Eigentlich habem mich nur Lisbeth und die Mördereulen dazu bewogen, nicht schlapp zu machen. :lache


    Aber dann: ca. ab Seite 250-300 nimmt das Buch Fahrt auf.
    Es wird unglaublich spannend, es kommen immer wieder neue Aspekte auf, die alles in eine andere Richtung lenken.


    Der Erzählstil ist genial, und ich bin heilfroh, dass ich mich von den ersten 250 Seiten nicht habe abschrecken lassen.


    Die letzten 50 Seiten sind dann allerdings eigentlich wieder überflüssig. So ganz hat sich mir hier nicht der Sinn erschlossen.


    Wegen der genannten Schwächen bekommt das Buch von mir 8 Punkte.
    Ich freue mich schon auf den zweiten Band mit den Mördereulen.
    :wave

    LG
    Alisha

    -------------------
    Good girls go to heaven, bad girls go everywhere! :-]
    (Jim Steinman)


  • Das Buch habe ich ja jetzt schließlich auch gekauft (lange habe ich mich gewehrt), aber wenn ich jetzt immer öfter lese, dass es erst nach 200, 250 Seiten in Fahrt kommt :yikes - so viele Seiten gebe ich normalerweise keinem Buch, wenn es mir nach spätestens 50-80 Seiten immer noch nicht gefällt, dann war's das. Aber hier nehme ich mir jetzt wirklich vor, NICHT abzubrechen, weil ja alle sagen, es wird besser. Ich denke, nach "Frankenstein" werde ich anfangen.