Erfahrungen mit dem Novum-Verlag?

  • Was ich persönlich am Novum-Verlag besonders "interessant" finde, ist, dass einem zwar vorgegaukelt wird, dass man sein Geld an einen "vollwertigen" Verlag überweist, aber letzten Endes nicht einmal eine Druckauflage bekommt. Unglaublich, oder? Insgesamt ist Novum somit nichts anderes als ein verkappter "Books on Demand"-Dienst, aber dafür zu einem wirklich stolzesten Preis! Sowas gibt's andernorts um EINIGES günstiger, also kann man von dem sauberen "Verlag" nur dringenstens abraten!

    What to do about tomorrow
    Please let it come, just let it come
    What you wanna do about today, man?
    It's right here, staring you in the face.

  • Gerade weil ich bei TR-808 gelesen habe "Books on Demand", mein Mann und ich haben uns den Spaß gemacht und uns mal ausgerechnet was sowas kosten würde.
    Nicht weil ich es in erwägung ziehe, nein, ich hatte letztens beim Frühstücksfernsehen eine Autorin darüber sprechen hören, deshalb dachte ich: Schau mal rein, was das ist.
    Ehrlich gesagt für zum Spaßfaktor und sein eigenen Gebrauch echt super! Sollte man sich doch dafür mehr erhoffen, :lache (besser als dieser grüne smylie kann ich es nicht ausdrücken.)
    Man zahlt endlos viel Geld, geht in Vorkasse muß sich (auf Deutsch gesagt) den Arsch aufreißen um sein Buch zu vermarkten.
    Vor allem was mich wirklich zum Lachen brachte,
    Erstens: Geht mal bei Amazon rein und schaut euch an wieviel BOD dieses Jahr oder sind wir großzügig, die letzten zwei Jahre rausgebracht hat, direkt das nächste, wieviele von diesen Autoren kennt ihr?
    Zweitens: Sollte man in erwägung ziehen, ein Buch bei denen rauszubringen und hat schon an die 2000euro auf den Tisch gelegt, geht es weiter. "Sie möchten einen Stand, bzw ein mini-platz auf unserem Messe stand in Frankfurt oder Leipzig bei der Büchermesse? Kein problem das kostet sie noch mal 150euro, ach sie wollen zwei platzierungen? Noch mal X euro.
    Das schlimme daran ist, das es Menschen gibt die einfach Angst haben ihr Buch an einen Verlag zu schicken und dann so ausgenutzt werden.
    Ich weiß einige werden sagen: "Selbst schuld!" Nur leider ist es nicht immer ganz so einfach. Man hat ein Traum, ob mit talent oder ohne, ich glaube Tom war es der sagte es wie bei DSDS.
    Trotzdem finde ich das ganze traurig, viele Leute werden regelrecht abgezockt und haben dann ein Buch in den Händen wo superschlecht ist.
    (Nicht jedes davon!) Fehler über Fehler usw.
    Tja und der Novum-Verlag macht es warscheinlich etwas anders und schreibt : Wir sind doch ein Verlag! (Moment ich suche die kleine grüne lachende Kugel :) :lache:rofl
    Ich persönlich sage schickt es an Verlage, gebt das Geld an Agenten oder für Lektoren aus, macht sinnvolle Kurse aber verlegt euer Buch nicht selbst! Vor allem nicht um dann zu hoffen: Ich werde es in die Bestseller Liste schaffen. Die Realität sieht anders aus!
    Es ist ein knallhartes Geschäft, die Verlage werden überhäuft, trotz allem kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. Vielleicht ist ein Verlag dabei der euer Buch nimmt. Vielleicht.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt! ;-)

  • Zitat

    Original von Ashi
    (...), gebt das Geld an Agenten oder für Lektoren aus, (...)


    Das sollte man definitiv nicht, zumindest das, was die Agenten betrifft. Eine seriöse Agentur arbeitet ausschließlich auf Provisionsbasis.

  • Ich habe auch mal ein Manuskript an den Novum-Verlag geschickt. Eigentlich kann man alle Verlage, bei denen man für die Veröffentlichung seines Buches bezahlen soll, als unseriös bezeichnen. Das ist meine Meinung. Vor allem offensive Werbung wie "Verlag sucht Autoren" und Ähnliches weist oft darauf hin, dass Druckkostenzuschüsse in der Luft liegen...Pseudoverlage wie den Novum - oder Novum Pro Verlag braucht kein Mensch. :pille

  • Zitat

    Original von TR-808
    Was ich persönlich am Novum-Verlag besonders "interessant" finde, ist, dass einem zwar vorgegaukelt wird, dass man sein Geld an einen "vollwertigen" Verlag überweist, aber letzten Endes nicht einmal eine Druckauflage bekommt. Unglaublich, oder? Insgesamt ist Novum somit nichts anderes als ein verkappter "Books on Demand"-Dienst, aber dafür zu einem wirklich stolzesten Preis! Sowas gibt's andernorts um EINIGES günstiger, also kann man von dem sauberen "Verlag" nur dringenstens abraten!



    Hallo,
    nur zur Info: Wir drucken in Teiltranchen, die sie nach den Vorbestellungen richten. Die Kostenbeteiligung wird auch nicht für eine bestimmte Auflage verwendet, sondern für die Herstellung des Buches und das Marketing. Wir schließen unsere Verträge über einige Jahre ab. Für diese Zeit hat der Autor die Garantie, dass die Bücher beworben und vertrieben werden, in jeweils benötigter Stückzahl.


    Sehr kritische Kommentare/Meinungen, die so nicht immer richtig sind. Wir bedanken uns trotzdem auch für Ihre Kritik, die für uns wertvoll ist, um uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. In der Zwischenzeit hat sich ja auch schon einiges getan: engere Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Großbuchhändlern, e-book-Kooperationen etc.


    Alles Gute!

  • ZITAT:
    Wir bedanken uns trotzdem auch für Ihre Kritik, die für uns wertvoll ist, um uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. In der Zwischenzeit hat sich ja auch schon einiges getan: engere Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Großbuchhändlern, e-book-Kooperationen etc.


    Alles Gute![/quote]


    DA muß ich doch mal fragen, wenn ihr euch verbessert wieso nehmt ihr dann Geld von Schriftstellern? Wieso wird es nicht wie bei anderen seriösen Verlagen gemacht? Sobald man Geld dafür verlangt ist es meiner meinung nach nicht korrekt.
    Was bringt das wenn ihr mit Buchhandlungen eng zusammenarbeitet? Die kosten hat doch trotzdem der Schriftsteller!


    @Sreve85
    hatte mich schlecht ausgedrückt, ich meinte GEeld für Lektoren und Agenten anschreiben, heißt das Geld in die Briefmarken zu investieren! :-]

  • Zitat

    Original von Ashi
    ZITAT:
    Wir bedanken uns trotzdem auch für Ihre Kritik, die für uns wertvoll ist, um uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. In der Zwischenzeit hat sich ja auch schon einiges getan: engere Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Großbuchhändlern, e-book-Kooperationen etc.


    Alles Gute!


    DA muß ich doch mal fragen, wenn ihr euch verbessert wieso nehmt ihr dann Geld von Schriftstellern? Wieso wird es nicht wie bei anderen seriösen Verlagen gemacht? Sobald man Geld dafür verlangt ist es meiner meinung nach nicht korrekt.
    Was bringt das wenn ihr mit Buchhandlungen eng zusammenarbeitet? Die kosten hat doch trotzdem der Schriftsteller!


    Auch wir haben diese Überlegungen schon angestellt, haben uns aber dann entschieden, ein Verlag mit Kostenbeteiligung zu bleiben, damit wir weiterhin die Bücher neuer Autoren ins Programm nehmen können.
    Wenn wir enger mit Buchhandlungen zusammenarbeiten und Kooperationen schließen, nehmen diese viele unserer Bücher auf Lager. Davon hat dann natürlich auch der Autor etwas. Die Chancen für den Buchverkauf steigen, was Gewinn für den Autor bedeutet.

  • Zitat

    Original von novum Verlag
    Hallo,
    nur zur Info: Wir drucken in Teiltranchen, die sie nach den Vorbestellungen richten. Die Kostenbeteiligung wird auch nicht für eine bestimmte Auflage verwendet, sondern für die Herstellung des Buches und das Marketing. Wir schließen unsere Verträge über einige Jahre ab. Für diese Zeit hat der Autor die Garantie, dass die Bücher beworben und vertrieben werden, in jeweils benötigter Stückzahl.


    Sehr kritische Kommentare/Meinungen, die so nicht immer richtig sind. Wir bedanken uns trotzdem auch für Ihre Kritik, die für uns wertvoll ist, um uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. In der Zwischenzeit hat sich ja auch schon einiges getan: engere Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Großbuchhändlern, e-book-Kooperationen etc.


    Alles Gute!


    Also benutzt Novum eine Art BoD-Verfahren, das mit gewissen Dienstleistungen verknüpft ist? Erhält der Autor immerhin eine gewisse Anzahl Freiexemplare (für Werbung, etc.) oder werden sie ihm auch berechnet?

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von TR-808 ()

  • Ich denke es wird wie bei BOD sein, man muß für alles noch irgendetwas dazu zahlen! Ob es ein miniplatz auf der Buchmesse ist oder Werbung oder sonst was. Das finde ich nicht gut.
    Auch wenn ihr ein normaler Verlag sein würdet kann man trotzdem neue Autoren mit reinnehmen! So machen das auch andere Verlage!
    Wenn die Büchereien die Bücher auf Lager nehmen, schöne sache aber der Autor muß in Vorkasse treten und sollten die Bücher nicht weggehen, prostmalzeit!
    Der Satz bzw. ZITAT:
    Die Chancen für den Buchverkauf steigen, was Gewinn für den Autor bedeutet.



    Ist nicht ganz so richtig, ihr vergesst man muß vorher Geld auf den Tisch legen, bevor die Bücher in die Buchhandel kommen!!!

  • Zitat

    Original von TR-808


    Also benutzt Novum eine Art BoD-Verfahren, das mit gewissen Dienstleistungen verknüpft ist? Erhält der Autor immerhin eine gewisse Anzahl Freiexemplare (für Werbung, etc.) oder werden sie ihm auch berechnet?


    Grob gesagt, ja. Der Autor erwirbt bei uns die Herstellung des Buches (Korrektorat, Lektorat, Covergestaltung, Bildbearbeitung, Layout, Druck ...) und das Marketing (Buchmessen, Pressekontakt, Online-Shops, Buchhandel, Kataloge ...). Die Anzahl der Bücher, die gedruckt werden, richtet sich dann eben wie gesagt nach der Nachfrage.