'Die Trolle' - Seiten 437 - 500

  • "Trollblut" ist nicht der dritte Trollband, sondern ein Abenteuerspielbuch. Einige kennen das Konzept vielleicht noch aus den 80er Jahren, oder kennen zumindest Textadventures, die ähnlich funktionieren. Die Geschichte ist in Abschnitte unterteilt, an deren Ende man sich als Leser zumeist für verschiedene Handlungsweisen des Protagonisten entscheiden kann. Quasi "interaktives Lesen" ... ;-)


    Den Titel des dritten Bands weiß ich noch nicht. Vermutlich wird er vom Stil her an "Die Schlacht der Trolle" angelehnt sein.


    Lieben Gruß,


    Christoph


  • Danke für die Info... das hört sich doch interessant an! So ein Abenteuerspielbuch hatte ich mal von Gänsehaut und es war an sich toll, aber ich hab nachher alles durcheinander gelesen, weil ich wissen wollte, was passiert wäre, wenn ich mich da und da anders entschieden hätte...


    Ich werds mir auf jeden Fall mal besorgen... hört sich spannend an!

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • Noch zweimal toll trollen!!! :wow:hop:sprung:hop :monster ich hab alle 14 bände einsamer wolf hingebungsvoll durchgespielt... :grin


    :gruebel aber eigentlich wollt ich fragen... welche farbe hat das dach des lagerhauses in dem die trolle jetzt sind? ist es das dach, von dem lagerhaus indem sich Sten vorher mit Linorel trifft, oder ist es ein anderes, das näher am fluss ist? denn das wo er mit Linorel war, hatte doch ein rotes dach... und von denen sagte sie, gibt es nicht viele... aber das auf dem Sargan jetzt grad liegt ist grau, oder liegt er auf dem dach daneben, und nicht auf dem troll-lagerhaus-dach? :gruebel
    ist das nachbarlagerhaus vielleicht niedriger, so dass er unter die dachtraufe in die kleine gasse einsehen kann und durch die blenden ins trolllagerhaus kommt? haben diese lagerhäuser überhaupt dachtraufen rundherum oder haben die zur gasse hin giebelwände? ist das vielleicht der hintereingang zum lagerhaus, denn im vordereingang müssen ja pferdefurwerke ein und aus können... wie muss ich mir das vorstellen??? :help

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von MagnaMater ()

  • @ MagnaMater
    Mein Gott, Du hast Probleme! Dachfarben und Hintereingänge sind mir vor lauter Spannung gar nicht aufgefallen. Da müßte ich erst mal die Stelle wieder finden.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • :lacheEs störte mich heute früh, als ich mit Sargan oben lag, und mit ihm runterspähte inzwischen hab ich ganz andere probleme, meine nägel sind völlig abgekaut... wie geht sich das bloss aus... wenn mir ein mit-spion auf die frage, ob er schon ergebnisse hat, mit 'Äh' antwortet, muss man ihn sofort töten, auch wenn es heisst, dass man danach nur noch zu viert ist... oh nein, wie furchtbar, dieser Hundsfott! Die werden ja gleich erwischt!!! *jammer und zähneknirschen*... hoffentlich kommen die trolle ihnen mit Flores zu hilfe, weil sonst geht das nicht gut... :bonk

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Oh man oh man... über Dachfarben und Dachgestaltungen denke ich beim Lesen gar nicht nach... da sieht man mal, wie unaufmerksam ich doch bin... *schäm* aber sowas fällt mir in Büchern echt nie auf...

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • Die Wlachaken haben eine Tradition von schindelgedeckten Dächern, während die Masriden eher in Richtung Holz- und Reeddächer (oder einfach Zelt, beziehungsweise Jurte; feste Behausungen waren zwar vorhanden, aber es war im Grunde ein nomadisch lebendes Volk) tendierten, als sie das Land eroberten. Allerdings haben sie sich den örtlichen Begebenheiten angepasst.


    Die Dächer in Wlachkis müssen im Winter starke Belastungen durch Schnee ertragen können. Das Dach eines großen Lagerhauses ist geneigt, damit die Schneelast abrutschen kann, mit Schindeln belegt (die dunkel sind, grau-schwarz) und hat einen ordentlichen Dachstuhl, da die Last in schneereichen Jahren doch groß ist. Rote Schindeln sind selten und damit auch teuer; sie sind sogar ein Statussymbol, denn man kann mit ihnen sofort einen gewissen Wohlstand zeigen.


    In der Nacht, ohne viel künstliche Beleuchtung ist das Dach wohl auch unter dem recht hellen Mond grau. Auch rote Schindeln wären im schwachen Licht übrigens grau.


    Die Trolle halten sich nicht an Orten auf, die auf Mitglieder der wlachkischen Rebellion hinweisen. Das wäre zu gefährlich.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Zitat

    Original von ChristophH.
    Das Abenteuer-Spielbuch verschiebt sich übrigens zu meinem großen Bedauern auf Ende Januar.


    Lieben Gruß,


    Christoph


    Sehr Schade. Ich wollte das meiner lesebegeisterten Cousine zu Weihnachten schenken...jetzt muss ich mir was anderes überlegen :-(

  • Zitat

    Original von ChristophH.
    Das Abenteuer-Spielbuch verschiebt sich übrigens zu meinem großen Bedauern auf Ende Januar.


    Lieben Gruß,


    Christoph


    Ende Januar??? Vor dem 26.????
    Dann kann ichs mir zum Geburtstag schenken lassen... das wäre toll!

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • Zitat

    Original von SiCollier
    Bis Seite 500. Meine Güte, was für eine Dramaturgie. Ich kann gar nicht so schnell lesen, wie ich wissen will, wie es weitergeht.


    :lache :write


    Zitat

    Original von SiCollier
    Besonders geschickt finde ich übrigens die zeitliche Verschränkung der Handlung. Z. B. wissen wir ja, was das Licht in Teremi bedeutet. In der Burg jedoch weiß man es nicht, und wir erleben es dort aus Sicht der Burginsassen nochmals. Solche Verschränkungen sind mir schon mehrfach aufgefallen, und sie gefallen mir sehr gut. So bekommt der Ablauf mehr „Farbe“ und Tiefe, wie wenn man einen Gegenstand aus mehreren Blickwinkeln ausbetrachtet, und er sieht von jedem anders aus. Prima gemacht! :anbet


    :write


    Nach dem Studium dieses Threads muss ich erstmal loswerden, dass ich Christophs' Schilderungen zu seiner Vorgehensweise bei der Erschaffung der Geschichte höchst interessant finde. Klasse, dass er sich die Zeit genommen hat, das hier so ausführlich zu erläutern. :fingerhoch


    Dieser Leseabschnitt war bislang der spannendste. Satte 50 Seiten am Stück Hochspannung, ab dem Moment als Flores die Patroullie niederstreckt um Sten noch rechtzeitig zu warnen, wie ich finde. Und die Spannung ist noch nicht mal auf dem Höhepunkt angelangt, denn immer noch kämpfen die Trolle, Sargan und Flores vor der Festung während die Rebellen sich jetzt verschanzt haben. Solch ein Spannungsszenario schafft mancher Autor nicht mal am Ende eines 800-Seiten-Romans. Respekt! :anbet


    Zum ersten Mal wird jetzt deutlich, welche Magie die Priester entfalten können. Würden die Trolle ("Dunkelgeister") den Magiern alleine gegenüberstehen, so wären sie also hoffnungslos verloren, da sie im magischen Sonnenlicht schlicht und einfach bewegungsunfähig wären. Sehr schön, wie sich der Kreis langsam schließt.


    Sargan ist immer darauf bedacht zunächst mal seine eigene Haut zu retten und erst "Heldentaten" zu vollbringen, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt. Er bleibt herrlich undurchschaubar. Vermutlich rettet er aber gerade sich selbst, den Trollen und Flores das Leben mit einem (hoffentlich) gezielten Dolchwurf auf den magiewirkenden Priester. Denkbar ist zudem, dass er damit sogar noch vielen Wlachaken in der Festung das Leben rettet, denn ich tippe mal darauf, dass die Trolle in Kürze in die Festung stürmen (wie ich mich auf den Moment freue, wenn Pard Zorpad gegenübertritt). :grin :schlaeger


    Irgendwie bin ich ja froh, dass Christoph Hardebusch es tatsächlich zum Showdown in Teremi kommen lässt. Gleichzeitig fange ich aber auch an zu spekulieren, ob in Kürze der Handlungsstrang Wlachaken/Masriden langsam ausläuft und sich die Handlung mehr Richtung Trolle/Zwerge verlagern wird. Verbindender Handlungsstrang könnte dann das Thema dieses Sonnenordens sein. Bin noch nicht sicher, ob ich das richtig vorausahne.


    Mich beschäftigt auch weiterhin die Frage, gegen wen die Zwerge ihren Feldzug zunächst richten werden? Hrodgard hatte ja schließlich am Ende der Brandrede gesagt "Aber zuerst müssen wir den Blick auf eine andere Gefahr (als die Trolle) richten." Gegen die Wlachaken, als Unterstützung für Zorpads' Vorhaben? Das gehörte doch eigentlich nicht zum Abkommen zwischen Zwergen und Masriden. Die Zwerge sollten doch nur Waffen und Rüstungen liefern und dafür im Gegenzug Hilfe erhalten. Gegen wen also dann? Das dyrische Imperium, weil diese scharf auf das Gold der Zwerge sind? Das wäre dann aber ein ganz neuer Handlungsstrang. Ich tappe wirklich noch im Dunkeln und bin sehr neugierig wie es weitergeht.


    Eine Sache habe ich an der Hinterhalt-Szene beim Betreten der Festung jedoch nicht verstanden: Warum gibt es keine Bogenschützen, wo doch angeblich so viele Krieger auf den Zinnen verteilt sind? Der Kampf wäre innerhalb von Sekunden entschieden gewesen. :gruebel


    Viele Grüße :wave Xyrion

  • Es gibt einige Armbrustschützen, jedoch sind sie einerseits wenig effektiv gegen die Trolle, andererseits sind sie von den Monstern genauso eingeschüchtert (oder besser: in Panik versetzt), wie die Soldaten im Hof. Gäbe es eine organisierte Gegenwehr sähe es sicherlich anders aus, aber das Auftauchen der Trolle in ihrer urtümlichen Gewalt zerstört die Ordnung.


    Lieben Gruß,


    Christoph