Kurze Kapitel = zügiges Lesen?

  • Kurze Kapitel oder lange Kapitel mit vielen Absätzen, sodass man auch dort eine Pause einlegen kann.


    Ich finds furchtbar, wenn ein Kapitel 40 Seiten hat und nirgendwo ein Absatz in Sicht ist. Gerade wenn ich vor dem Einschlafen lese und kaum noch die Augen offen halten kann, finde ich lange Kapitel furchbar schwierig.

  • Ich mag auch ganz gerne kurze Kapitel. Allerdings auch nicht zuuuu kurz. Also z. B. nur zwei Seiten wäre mir zu kurz.


    Was ich allerdings auch nicht mag, wenn dann das neue Kapitel immer auf der nächsten Seite beginnt und evtl. auch noch nur rechts. Da hat man dann immer zu viele leere Seiten. Diese Bücher hasse ich direkt. Man hat 400 Seiten und 50 davon sind halb leer oder total leer.

  • Ich lese Bücher mit kurzen Kapiteln auch schneller.
    Als Beispiel kann ich die beiden Bücher von Fitzek ebenfalls aufzählen- ich hatte sie ruckzuck durch...


    Es liegt wahrscheinlich wirklich daran, dass man letztendlich mehr liest, als man sich bewusst ist.

  • Bei mir ist es auch so, dass ich Bücher mit kürzeren Kapiteln viel zügiger lese. Manche Bücher haben ja gar keine Kapitel, sondern nur hie und da einen Absatz und meist haben diese Bücher auch noch eine übelst kleine Schrift, da quält man sich dann schon irgendwie, finde ich

  • Hallo Eulen der Nacht


    Sicherlich sind kurze Kapitel schneller zum durchlesen als lange Kapitel !


    Trotzdem suche ich mir das Buch nicht nach den "Kapiteln" aus, ob lang


    oder kurz : Wichtig ist doch die Handlung und die Spannung des Buches !


    L.G. teufelchen

  • Ich glaube auch, Bücher mit kurzen Kapiteln lese ich schneller. Wenn man gerade mal aufhören will, ist da ständig die Versuchung, noch ganz schnell das eine Kapitelchen zu lesen. Und dann schnell noch eins.


    Nach der Länge der Kapitel suche ich mir die Bücher aber auch nicht aus.

  • Um ganz ehrlich zu sein:
    Ich habe noch nie so genau drauf geachtet, wie lang die einzelnen Kapitel in einem Buch sind und wie schnell ich dann dasselbige lese. :gruebel Ich lese eh viel und schnell. Abends im Bett vor dem schlafen lese ich immer recht lange, aber das ist abhängig von der Spannung. Und ob ich am nächsten Tag ausschlafen kann. :grin
    Was mich immer reizt, weiter zu lesen ist, wenn am Ende eines Kapitels noch etwas passiert und ich ganz dringend wissen will, wie es weiter geht. :cry Das ist mir besonders beim letzten Buch von Kathy Reichs (Knochen zu Asche) aufgefallen. Ich konnte das Buch nie aus der Hand legen, wenn es eine neue Entwicklung gab. :-]

  • Häufig muß ich feststellen, daß kurze Kapitel als schlechtes Stilmittel zur Spannungssteigerung eingesetzt werden - und das nervt mich. Bei einem spannenden Buch ist es mir ganz egal, ob die Kapitel kurz oder lang sind oder es u. U. sogar keine Kapitel hat.

  • Ich achte nicht auf die Kapiteleinteilung.


    Einerseits weil ich es schon gewohnt bin, mitten im Satz aufzuhören,
    andererseits weil ich auch gerne die Nacht hindurch lese
    ( bis ich das Buch eben durch habe ;-) )

    "Das Schicksal macht Fehler. Eigentlich sogar ziemlich oft. Es kommt nur selten vor, dass jemand in der Lage ist, es auch zu bemerken."
    aus Eine Hexe mit Geschmack von A. Lee Martinez

  • Ich mache den Lesefluß nicht an der länge oder vielen Abschnitten des Kapitels aus. Wenn ein Buch interessant ist, bleibe ich dran, egal ob ein Kapitel 2 oder 20 Seiten beinhaltet. Klar nehme ich mir abends vorm zu Bett gehen vor nur ein Kapitel zu lesen, obwohl es meist nicht dabei bleibt. Wenn ich jedoch zu müde bin, nützt ein kurzes Kapitel auch nichts, weil ich beim nächsten Mal diese Seiten nochmals lesen muß…
    Klar ist es einfacher, wenn man nur kurze Lesezeiten hat, jedoch würde ich es nicht sagen, daß ich das Buch schneller lese als ein anderes.


    Liebe grüße


    Beatrice

  • Ich finde kurze Kapitel auch angenehmer. Gerade, wenn man nicht immer Zeit hat und gerne Kapitel beenden möchte. Und ich mag es nun mal, Kapitel zu beenden, bevor ich das Buch zuklappe.
    Man kommt dann auch viel besser wieder rein, da der Schreiber ja vielleicht auch gerade eine Pause gemacht hat oder Luft holt für den nächsten Ansatz.

    :lesend Ich lese: "Weit übers Meer" von Dörthe Binkert


    - Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg -

  • Zitat

    Original von Saru
    Einerseits weil ich es schon gewohnt bin, mitten im Satz aufzuhören,


    :waveIst ja echt interessant, ich habe nie gedacht, dass so was gibt:
    mitten im Satz aufzuhören, ?( ist für mich einfach unvorstellbar.
    Steigst du dann auch wieder mitten im Satz ein? :-)


    Ich muss zumindest den Absatz zu Ende haben...
    und kürzere Kapitel, viele Absätze, mittelgroßer Schrifft sind mir tatsächlich angenehmer zu lesen, da ich dabei meine Augen nicht so anstrengen muss...

    Nicht wer Zeit hat, liest Bücher, sondern wer Lust hat, Bücher zu lesen, der liest, ob er viel Zeit hat oder wenig.
    Ernst R. Hauschka

  • Zitat

    Original von levita :waveIst ja echt interessant, ich habe nie gedacht, dass so was gibt:
    mitten im Satz aufzuhören, ?( ist für mich einfach unvorstellbar.
    Steigst du dann auch wieder mitten im Satz ein? :-)


    Ich muss zumindest den Absatz zu Ende haben...
    und kürzere Kapitel, viele Absätze, mittelgroßer Schrifft sind mir tatsächlich angenehmer zu lesen, da ich dabei meine Augen nicht so anstrengen muss...


    Das mach ich auch ab und an, da ich viel im Bus lese und dann ganz schnell aus-/ umsteigen muß. Oder beim Arzt im Wartezimmer, da kann ich nicht sagen, warten sie noch einen Moment, muß noch meinen Abschnitt zu ende lesen.... :grin

  • Mir geht es wie den meisten, kurze Kapitel haben den "Eins noch..."-Effekt. Ist mir extrem aufgefallen bei "Die Therapie" (an einem Tag in 3 Ansätzen durchgelesen) und bei "Email an Alle" wo das Buch nur aus einzelnen Emails besteht (da wars auch besonders schlimm, kaum hatte man eine Email gelesen, wollte man uuunbedingt noch die Antworten und Reaktionen darauf wissen).
    Für den leichteren Lesefluss reicht mir allerdings auch eine Leerzeile oder ein Absatz. Wenn ich in der Bahn mal mitten im Text aufhören muss, lege ich mein Lesezeichen einfach quer ins Buch, genau unter den Satz wo ich gerade war, dann muss ich beim wiederanfangen nicht lange suchen.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Wenn ich ein Buch lese, dann immer bis zum nächsten Kapitel bzw. Absatz. Ich finde dann kann man einfach die Story auch besser behalten.
    Mitten im Satz würd ich jedenfalls nicht aufhören, wenn es nicht unbedingt sein müsste (Telefon, Arzt etc.).


    Kürzere Kapitel bevorzuge auch ich, dann kann ich flüssiger lesen und bin schneller durch :-]

  • Ich kenne das Phänomen auch, dass ich Bücher mit kurzen Kapitel schneller durchlese als Bücher mit langen Kapiteln. Zum einen, weil ich in jeder freien Minute die Möglichkeit habe schnell noch 1 oder 2 Kapitel zu lesen. Zum andern, weil ich mir vorm Einschlafen immer sage "ach, eins geht noch" und plötzlich ist es dann schon halb eins und das Buch ist zu Ende :grin
    Das heißt aber nicht, dass ich Bücher mit langen Kapiteln nicht mag. Ich hasse nur endlose Sätze und das Nichtvorhandensein von Absätzen. Bei kleiner Schrift finde ich lange Kapitel von mehr als 50 Seiten aber anstrengend.

  • Ich finde kurze Kapitel auch besser! Denn heute wäre es fast wieder passiert. Ich hab mich bei einem endlos langen Kapitel total verschätzt und wäre beinahe zu spät aus der Bahn ausgestiegen! Das Ende vom Lied war dann, dass ich das Buch hastig zugeschlagen habe ohne das Lesezeichen zu plazieren! :fetch


    Auch ansonsten, wie hier schon des öfteren erwähnt, kann man ein Buch mit kurzen Kapiteln zwischendurch zur Hand nehmen


    z.B. bei Werbepausen, während der Mittagspause und natürlich in der Bahn!


    Bei langen Kapitel neige ich auch immer dazu während des Laufens weiterzulesen.

    Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur.


    :lesend
    Ich lese zur Zeit
    Erlösung - Jussi Adler-Olsen