'Im Land der weißen Wolke' - Seiten 369 - 455

  • Die Überschrift heißt "So etwas wie Hass..." und die ersten beiden Worte des Kapitels lauten "George Greenwood" :yikes. Er ist also tatsächlich nach Neuseeland gereist. Das spricht ja für Spannung auf den folgenden Seiten.


    Schön, dass dieser Unsympath Reverend Baldwin nicht für das Bischofsamt vorgesehen wurde. :grin


    Die Stelle, an der Gwyneira George empfängt, ist auch klasse. Da gibt sie sich genau so, wie wir sie kennengelernt haben und wie George es nicht erwartete :lache.


    :wave


    Viele Grüße
    Xyrion

  • Hass, Hass, Hass dieser widerliche alte S..... und Lucas tut noch nicht mal was. Dieser Gedanke ist für mich fast genau so schlimm wie die Vergewaltigung selber. Ist wohl zunächst mal besser das er verschwunden ist.
    Ich hab das Buch nicht aus der Hand legen können weil ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht.

  • Großartige Spannung, großartiges Buch. Man mag es wirklich nicht aus der Hand legen :anbet.


    Im Hinblick auf Lucas bestätigt sich jetzt also, was wir schon lange ahnten. Überraschend und schockierend dann das, was Gwyneira am Ende des Leseabschnitts wiederfährt.


    Habe ich es richtig verstanden, dass Lucas deswegen nicht eingriff, weil er ernsthaft glaubte, das was Gerald mit Gwyneira veranstaltete, würde Gwyneira letzten Endes doch sogar Spaß bereiten? Seine Frage an Gwyn klang ja durchaus ernsthaft und bestätigt fühlte er sich vielleicht durch die irren Tirarden seines Vaters, nach dem Motto "Na, das macht Dir also doch Spaß, mit einem richtigen Mann", die von der am Boden zerstörten Gwyneira in diesem Moment natürlich nicht mehr kommentiert wurden, weil sie einfach nur wollte, dass es vorbei ging. Lucas Frage an Gwyneira, unmittelbar nach dieser Vergewaltigung, war aber dann wirklich die Krönung...


    Man darf gespannt sein, wohin er sich am nächsten Morgen abgesetzt hat.


    Das Einzige, was für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt wurde, war die Entstehung der Beziehung zwischen George und Elizabeth. War das eine der Stellen an denen "der Verlag gekürzt" hat?


    :wave


    Viele Grüße
    Xyrion

  • Zunächst einmal zu den erfreulicheren Dingen: George ist also tatsächlich aufgetaucht, und glücklicherweise kann er seine Schwärmerei für Helen endlich ablegen, ein netter Kerl, vor allem sein Plan, Helen zu helfen, ist toll. Hoffentlich gelingt er.


    Jamie war ja ganz schön eifersüchtig auf George, und das eigentlich ohne Grund, die Wortwechsel zwischen ihm und Gwyn bezüglich des Damen-oder Herrensattels haben mich zum Lachen gebracht.


    Dass das Kennenlernen und Heiraten zwischen Elisabeth und George so kurz abgehandelt wurde, fand ich auch ein wenig schade, daher schließe ich mich Xyrions Frage an Sarah an: hast du das so vorgesehen oder wurde an dieser Stelle gekürzt? Toll jedenfalls, dass George sich eine eigene Existenz in Neuseeland aufbauen kann.


    Über die Vergewaltigung bin ich richtig schockiert, dass Gerald immer verbitterter wurde, weil er keinen Enkelsohn bekam, war ja nicht zu übersehen und zum Alkoholiker hat er sich auch entwickelt, von daher hatte ich schon so einen Gedanken, als angedeutet wurde, die Situation würde eskalieren. Aber dass Lukas, der mir gerade im Laufe dieses Abschnittes ein wenig sympatischer wurde, einfach danebensteht, ohne etwas zu tun, das kann ich wirklich nicht fassen. Klar fühlte er sich selbst gedemütigt, aber er muss doch erkannt haben, was sich vor seinen Augen abspielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich dachte, Gwyn hätte Spaß dabei, ich denke eher, er war einfach zu feige, um einzuschreiten...arme Gwyn, hoffentlich ist sie nun nicht schwanger, ich fände es schrecklich, wenn der widerliche Gerald sein Ziel auch noch erreicht hätte.


    Eigentlich müsste ich nun wirklich meine Nase in ein paar Lehrbücher vergraben, aber ich glaube, ich schaffe es nicht, das Buch beiseite zu legen...

  • Das George wirklich mal auftaucht, hatte ich ja gehofft.
    Er ist ein netter hilfsbereiter Mann geworden.


    Ruben und Fleurette sind nette Kinder.



    George und Elisabeths Hochzeit, kam plötzlich, aber sehr schön.


    Auf Kiward Station kommt es zu einer Katastrophe, schade das Luke bei der Vergewaltigung Gwyneira ihr nicht hilft.
    Hoffentlich bleibt das ohne Folgen, aber wahrscheinlich nicht.


    Luke schämt sich aber wohl doch, sonst wäre er nicht am anderen Morgen verschwunden.


    Na, da muß ich schnell weiterlesen, ich bin sehr gespannt.



    :lesend

  • Die Story mit Elizabeth und George habe ich selber kurz gehalten. Ich muss mich da manchmal bremsen, sonst ufert es völlig aus mit den ganzen Geschichten.


    Ich denke, Lucas war einfach erstarrt, als Gerald über Gwyn herfiel. Der konnte in dem Moment gar nichts machen. Gewalt gehört einfach nicht in Lucas' Weltbild, er ist von klein auf zum Gentleman getrimmt, der alles höflich und diplomatisch regelt. Und dann bricht sein eigener Vater so plötzlich alle Regeln - das hat den Mann völlig fertig gemacht, der war zu keiner Reaktion mehr fähig. Tja, und hinterher, als er drüber nachdachte, muss ihm wohl klar geworden sein, dass er sich feige und damit auch nicht gentlemanlike benommen hat - woraufhin er sang und klanglos abzog. So ist er einfach, er kann - zumindest vorerst - nicht aus seiner Haut.

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  • Zitat

    Original von Bookworm
    Dass das Kennenlernen und Heiraten zwischen Elisabeth und George so kurz abgehandelt wurde, fand ich auch ein wenig schade, daher schließe ich mich Xyrions Frage an Sarah an: hast du das so vorgesehen oder wurde an dieser Stelle gekürzt?


    Ich fand dieses Ereignis im Vergleich zu den anderen Beschreibungen auch etwas kurz und dürftig. Da wiederholt sich das Zusammentreffen zwischen Helen und Howard, der ja auch gleich Nägel mit Köpfen machen will. Sicher, das Angebot an Frauen ist nicht so groß, aber etwas Werben hätte auch nicht gestört. Erstaunt war ich auch, dass Elisabeth praktisch nach fünf Minuten zustimmt. War sie so hilflos oder dankbar, dass sie nun jemand beachtet hat? Immerhin erfahren wir so ein wenig über den Verbleib der Waisen.


    Ich kann die anfängliche Begeisterung für das Buch leider nicht aufrecht halten. Schon der letzte Abschnitt fing an, etwas langatmig zu werden. Als ich jetzt noch diese Vergewaltigung des Schwiegervaters an Gwyn lesen musste, war mir das eindeutig too much und auch zu konstruiert. Sein Missfallen über den fehlenden männlichen Erben kanner auch weniger gewaltätig zum Ausdruck bringen. Wo Gwyn doch sonst auch so pragmatisch beschrieben wird, hätte sie doch jetzt etwas entgegen setzen können. Immerhin hat sie doch die Stallarbeiter auf ihrer Seite und bestimmt genügend kräftige Hilfe.

  • Über das Auftauchen von George in Neuseeland habe ich mich sehr gefreut. Auch, dass er sich dort nun eine Existenz aufbauen wird.
    Ich hoffe, es gelingt ihm, Helen etwas zu helfen.


    Die Vergewaltigungsszene war schon verstörend. Obwohl ich schon fast so etwas befürchtet hatte.
    Bei Lucas' Vater kam da wohl einiges zusammen. Das Ausbleiben eines so sehnlich erwünschten Enkels, dass er den eigenen Sohn als Schlappschwanz sah und dass ihm Gwyn, glaube ich jedenfalls, schon immer sehr gefallen hat. Und durch den Alkoholkonsum sind dann alle Dämme gebrochen.


    Auch wenn ich es schon verstehen kann, dass Lucas wie versteinert ist in dieser Situation (er hat ja ähnliches sich sicher niemals nur im Traum ausgemalt), fand ich es schon sehr schlimm, dass er Gwyn in dieser Situation so allein ließ und er dann auch noch fragte, ob es ihr Spaß gemacht hätte.


    Auch dass er danach spurlos verschwindet, ist feige - in meinen Augen. Er lässt Gwyn einfach allein bei seinem tyrannischen Vater zurück.


    Irgendwie befürchte ich, dass diese Vergewaltigung zu einer Schwangerschaft bei Gwyn geführt hat.

    Liebe Grüße, Sigrid

    Keiner weiß wo und wo lang

    alles zurück - Anfang

    Wir sind es nur nicht mehr gewohnt

    Dass Zeit sich lohnt

  • Dass George wirklich Helen nachreist, freut mich schon sehr.
    Aber dass er dann doch so schnell heiratet, naja :gruebel Ich hatte das Gefuehl, dass Helen doch mehr fuer ihn empfindet.


    Die Vergewaltungsszene fand ich auch nicht schoen, aber irgendwie hab ich schon fast darauf gewartet. Lucas Verhalten fand ich auch sehr schlecht. Er haette ihr schon helfen koennen.


    Zitat

    Original von Sigrid2110
    Irgendwie befürchte ich, dass diese Vergewaltigung zu einer Schwangerschaft bei Gwyn geführt hat.


    :write Das Gefuehl hab ich auch. Und wahrscheinlich wirds auch noch der gewuenschte Sohn.

  • Zitat

    Original von Xyrion
    Das Einzige, was für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt wurde, war die Entstehung der Beziehung zwischen George und Elizabeth. War das eine der Stellen an denen "der Verlag gekürzt" hat?


    Das empfand ich nicht als zu kurz, George brauchte einen Grund, um sich dort häuslich niederzulassen und hat die erstbeste genommen, die ihm sympathisch schien... Und wie es der Zufall wollte - eine der Waisen :rolleyes Irgendwie scheint mir das ganze zu konstruiert, wahrscheinlich werden wir auch die entlaufenen Waisen irgendwo lebend und einigermaßen zufrieden antreffen...


    Die Eskalation war erwartet, Gerald verwandelte sich immer mehr in ein Monster, ich hätte es nicht erwartet, zu Anfang des Buches schien er mir recht sympathisch. Wahrscheinlich ist er auch derjenige, von dem die Trennung von O'Keefe ausging... Die Vergewaltigung und Lukas' Nichtstun waren grauenhaft und ich hege auch die Befürchtung, dass es zu einer Schwangerschaft kommt... Es würde mich wundern, wenn nicht. Das Buch ist wunderschön geschrieben und zieht einen in seinen Bann, aber ich finde, dass gewisse Entwicklungen zu voraussehbar sind...


    Gewundert hat mich auf Seite 403, wie Helen so gar nicht ladylike das Wort Hure in Gedanken gebraucht... Dabei schien sie mir so prüde - ist das vielleicht der Maori-Einfluss?


    Georges Idee mit den Leihschafen finde ich zwar gut für die O'Keefes, aber er könnte damit die Sympathie von Gerald verspielen... was sicher zu einer weiteren Anspannung des Verhältnisses führen würde.


    Ich hoffe, dass darauf noch näher eingegangen wird - Gwyn scheint bei Helen ohne Probleme ein und auszugehen, da fehlt noch eine Konfrontation... Allerdings ein wenig später, erst sollte sie sich erholen - ich hoffe, dass sie damit klarkommt.


    Edit:
    Ich hoffe übrigens, dass wir ein wenig mehr über Lukas erfahren...

  • Zitat

    Original von bartimaeus
    Das Buch ist wunderschön geschrieben und zieht einen in seinen Bann, aber ich finde, dass gewisse Entwicklungen zu voraussehbar sind...


    :write genauso geht es mir auch, mir macht das Lesen furchtbar Spaß, aber an manchen Stellen ist es zu vorhersehbar oder zu konstruiert. Das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, aber ich erhoffe mir von den weiteren Büchern der Trilogie in dieser Hinsicht doch ein ein bisschen weniger konstruierte Zufälle und Vorhersehbarkeit. lesen werde ich sie aber auf jeden Fall, da mir dieses Buch trotzdem ausgesprochen gut gefällt, Sarahs Schreibstil lässt mich richtig tief in die Geschichte eintauchen.

  • Zitat

    Original von bartimaeus
    Das empfand ich nicht als zu kurz, George brauchte einen Grund, um sich dort häuslich niederzulassen und hat die erstbeste genommen, die ihm sympathisch schien... Und wie es der Zufall wollte - eine der Waisen :rolleyes Irgendwie scheint mir das ganze zu konstruiert


    An dieser Stelle stimme ich Dir zu. Diese Situation war mir auch zu konstruiert und viel zu schnell abgehandelt. Er überlegt sich, dass er ein Haus und eine Frau braucht, er geht am Fluss spazieren, er sieht sie, er beobachtet sie, er setzt sich neben sie und fragt sie, ob sie ihn heiraten wolle, sie sagt ja und schwupps... sie sind verheiratet. Das passte so gar nicht zur sonstigen Ausführlichkeit der Geschichte, daher mein Verdacht, dass dort gekürzt wurde (bzw. werden musste).


    Ansonsten empfinde ich bisher aber nicht viele Stellen als unglaubwürdig konstruiert. Konstruiert ist ja letztendlich alles in einer solchen Geschichte, aber ich empfinde die einzelnen Entwicklungen und Beziehungen der Personen hier nicht als störend konstruiert.


    Zitat

    Original von Bookworm
    Das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch


    :write


    Viele Grüße
    Xyrion

  • Ich denke, man kann kein Buch schreiben, ohne ein bisschen zu konstruieren. Natürlich hätte es sein können, dass Gwyn in Christchurch landet und Helen in Dunedin, und die beiden hätten sich nie wiedergesehen. Dann wär's bloß kein Roman geworden. Ich denke bei der Beurteilung von Romanen eher an 'Hätte das so oder so passieren können?' Wobei verschiedene Faktoren zu beachten sind, also z. B. die Frage, ob es die damaligen Verhältnisse erlaubt hätten, ob keine Anachronismen bemüht werden und auch ob es psychologisch nicht zu unglaubhaft wird. In Bezug auf Letzteres wundert mich oft, was Romanfiguren - oder Filmfiguren! - alles so wegstecken. In Wirklichkeit müssten die alle zum Psychologen. ;-)

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  • Na ja. das George bei der Frauensituation auf eine der Waisen trifft ist nicht unwahrscheinlich- auch die Tatsache, dass er sich der ungewöhnlichen Situation sehr bewußt ist. Man befindet sich schliesslich in einer Zeit der arrangierten Ehen, da wird auch Elizabeth mehr Abwägung von Vorteil-/Nachteil und alternativen Gelegenheiten vorgenommen haben, als langes schwärmerisches Werben zu erwarten.


    George hingegen ist in seinem Verhältnis zu Helen schlicht erwachsen geworden. Er mussste den Schwarm seiner Jugendzeit noch mal sehen, damit die Gefühle sich zu Freundschaft wandeln konnten- aber so hat er es erlebt und insoweit abgehackt- wird aber das sicher bleiben, ein treuer Freund.


    Die Vergewaltigung war für mich geradezu zwingender Höhepunkt der gesamten Entwicklung- und natürlich kommt da ein Sohn zur Welt. Wie es dem wohl gehen wird?? Wie geen die beiden Wardens miteinander in Zukunft um und findet Lucas das Glück in den Armen eines Mannes? Weiterlesen ist angesagt...

  • Das Buch fesselt mich weiterhin! Muss nachher gleich weiterlesen.


    Und habe ich es doch geahnt, dass George irgendwann wieder auftauchen wird! Seine Begegnung mit Helen fand ich sehr gelungen und ich bin auch froh, dass er seine jugendliche Schwärmerei nun abhaken konnte.


    Dass er dann Elizabeth trifft war mir nicht zu konstuiert - ich fand es schön, dass nun eine der Waisen wieder auftaucht. Und dass die Hochzeit der beiden so schnell abhandelt wurde, fand ich auch nicht störend. Es gab ja genügend andere Ereignisse in diesem Abschnitt!


    George ist wirklich ein cleverer Bursche, bleibt nur zu hoffen, dass seine Unterstützung für Howards Schafzucht so erfolgreich wird wie geplant!


    Das die Situation auf Kiward Station nun so eskaliert, war schon heftig. Ich fand es packend beschrieben, wie so langsam alles hochkocht und dann alles mit der Vergewaltung endet. Die arme Gwyn! Schlimm genug dass Gerald gewalttätig wird, dass dann Lucas aber so garnichts unternimmt. Schrecklich. Ich bin gespannt, wohin er sich abgesetzt hat.
    Ich fürchte auch, dass Gerald nun so zu seinem heißersehnten Erben kommt, aber ich hoffe trotzdem, dass es nicht so wird!


    Und endlich haben wir eine Bestätigung, dass Lucas doch schwul ist!


    Was mich insgesamt etwas wundert (nicht nur in diesem Abschnitt), dass es kein Problem zu sein scheint, wenn sich Helen und Gwyn treffen und die Kinder von Helen unterrichtet werden. Dabei haben sich doch die Männer anfangs völlig gegen jeglichen Kontakt gesträubt. Und so häufige Treffen können doch eigentlich nicht geheim bleiben..?? Oder ist mir da irgendwas entgangen?

  • Zitat

    Original von chiclana
    Was mich insgesamt etwas wundert (nicht nur in diesem Abschnitt), dass es kein Problem zu sein scheint, wenn sich Helen und Gwyn treffen und die Kinder von Helen unterrichtet werden. Dabei haben sich doch die Männer anfangs völlig gegen jeglichen Kontakt gesträubt. Und so häufige Treffen können doch eigentlich nicht geheim bleiben..?? Oder ist mir da irgendwas entgangen?


    Vermutlich möchte Mr. Warden, dass seine Nachfahren ein wenig Bildung erhalten... Zumal, wenn sie kostenlos ist.


  • Ich kann es nicht besser ausdrücken. Mir gefällt das Buch so gut, das ich am liebsten nur noch lesen möchte.
    Das George noch in Neuseeland auftaucht, hatte ich mir schon gedacht. Dass er seine Schwärmerei einfach so abhakt hätte ich allerdings nicht gedacht. :-( Aber das er dann Elizabeth trifft, fand ich sooooo schön. *schmacht*


    Konstruiert? No,no. :nono Einfach romantisch schön.
    So ich muss jetzt wieder weiterlesen. Und ich freue mich auch schon sehr auf die Fortsetzung. :lesend

  • George ist da!! Helen hat ihn in ihren Briefen angelogen ... von wegen alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und nun sieht er, dass an den Briefen nichts dran ist. Gwyn mad ihn(Wer nicht?)
    WOW, mit Georges und Elisabeths Heirat gings ja ratzfatz! Es sit schön zusehen was für eine "Karierre"Elisabeth gemacht hat: vom Waisenkind, zur dänischen Adoptivtochter, zur Wollhändlersgattin ...
    Ach, geahnt hatte ich so ewtas schon .... Lucas .... der Gute kann eben nicht mit Frauen ...
    ... und Gerald dreht total durch! Gwyneira wehrt sich, Lucas(ach, was bin ich kultiviert) steht daneben und tut ... NICHTS!!!! Schon am nächsten Morgen haut er ab ...und lässt Gwyn mit dem Alten allein! Und sie, typisch Frau, fragt sich warum er weg ist, er hat doch keine Schuld! Aber er hätte ihr (seiner Frau!!) helfen müssen. Den Alten hätte er von ihr 'runterreissen müssen, mit dem Kaminbesteck draufhauen, eine Eimer kaltes Wasser/ ...... ist schon besser wenn er geht!

  • Zitat

    Original von Leonae


    Das George noch in Neuseeland auftaucht, hatte ich mir schon gedacht. Dass er seine Schwärmerei einfach so abhakt hätte ich allerdings nicht gedacht.


    Nach dem, was er ihr versprochen hat, bin ich auch fet davon
    ausgegangen, dass er sie nicht vergißt und ihr irgendwann nachreisen wird.


    Auch schade, dass seine Schwärmerei nachläßt.
    Ich hätte es durchaus snicht schlecht gefunden, wenn aus beiden irgendwann doch noch etwas hätte werden können.-
    das würde zumindest dem Klischee widersprchen, dass die frauen immer jünger als die Männer zu sein haben.
    Bei einem 11 Jahre älterem Mann würde niemand ein Wort verlieren.


    Mag sein, dass das in der Zeit ungewöhnlich gewesen wäre - obwohl eigentlich ja nicht, zumindest in Herrscherhäusern hat man da nicht so drauf geachtet. Hauptsache würdiger standesgemäßer Ehemann. Da war der Altersunterschie ja auch egal.


    Weshalb dann nicht auch einmal eine Liesbesgeschichte wider der Norm mit einer Frau, die älter als ihr Mann ist?


    Die Vergewaltigung war schon sehr heftig, allerdings nicht überraschend. Ich hätte nach der Entwicklung von Gerald eher damit gerechnet.


    So ein bißchen hatte ich die Hoffnung, dass in dem Moment zufällig James in die Situation hineinplatzt. Dass von Lukas nichts kommen würde, war eigentlich logisch nach seiner Beschreibung.
    Wäre spannend zu sehen gewesen, wie James reagiert hätte, ob er Gerald tatsächlich umgebracht hätte oder eine ander Möglichkeit hätte sehen können, Gwyn zu retten.



    Nun aber weiter.
    Ich hab seit gestern eigentlich nichts anderes getan, als dieses Buch zu lesen.
    Das ist aber auch spannend....... :-]