'Tintenblut' - Seite 361 - 446

  • Langsam gewinnt das buch an tempo...


    p378 Fenoglio über Natternkopf: 'Für euren finstren Herrn wird es keine Hauptrolle in meiner Geschichte geben, nur einen guten Abgang, wie es sich für einen Bösewicht gehört'... Vielleicht würde er irgendwann einen neuen Schurken erfinden, Geschichten werden schnell langweilig ohne einen anständigen Bösewicht...


    Aber im nächsten moment lässt er sich die gelegenheit entgehen, Basta zu heugabeln... - wozu hast du ihn denn erfunden, wenn nicht um ihn zu töten? :bonk


    Dieses Buch treibt mich in die verzweiflung...


    Nein, Fegnolio, schreib nichts um Mo, Resa und Meggie zu retten, die gehören sowieso nicht in deine geschichte, und mit deinem hohlen Cosimo kannst du auch einpacken gehen: Violante ist mir viel lieber, die ist vielleicht besser geeignet, um Natternkopf loszuwerden...


    Elinor pagina 411:
    "Hat er vor, uns für den Rest seines Lebens als unbezahlte Diener zu halten, die für ihn kochen und putzen, während er sich mit meinen armen Büchern amüsiert? In meinem Haus?" :rofl
    Elinor, das ist überraschend häufig, und nennt sich meist 'Kind' oder 'Lebensabschnittpartner'...


    p 444 Resa versteh ich auch nicht: sie kann für Mo nichts realistisches tun. Sie glaubt doch nicht im ernst, dass sie etwas anderes sein wird, als ein mittel um ihn unter druck zu setzen und gefügig zu machen. In so einer situation würd ich laufen, und Mo einen guten Mo sein lassen, und mir nachher den kopf zerbrechen, wie ich ihm vielleicht helfen könnte.

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Zitat

    Original von MagnaMater
    Langsam gewinnt das buch an tempo...


    Jep, und genau ab diesem Abschnitt ist es mir unheinmlich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen.


    Ich bin immer noch sehr erstaunt, dass Staubfinger Meggie so selbstlos (?) hilft, obwohl nichts für ihn dabei raus springt. Ob er immer noch Resa liebt, auf eirgendeine Art und Weise, auch wenn er eigentlich bei Roxane bleiben will? Aber immerhin war Resa 10 Jahre lang so etwas wie seine einzige Bezugsperson, die er einfach nicht vergessen kann.


    Fenoglio entgleitet seine eigene Geschichte immer mehr und seine Hilflosigkeit ist fast mit den Händen greifbar. Er sucht verzweifelt nach einem Weg, die Geschichte wieder in die vorhergesehenen Bahnen zu lenken, wobei ihm das wohl eher schlecht als recht gelingt. Jetzt will Cosimo auch noch Krieg führen! Aber nach dem ersten Schock scheint Fenoglio sich mit dem Gedanken anfreunden zu können.
    Da Magna, hier hast du deine erste Andeutung blutrünstiger Gedanken.. :grin


    Staubfinger, Farid und Meggie haben mittlerweile die Gefangenen entdeckt und Meggie gelingt es tatsächlich, ihrer Mutter eine Nachricht zuzustecken. Sie hat sich noch relativ gut im Griff, was allerdings wohl auch an FArid liegt, der sie keine Sekunde aus den Augen lässt, damit sie nichts Dummes tut. Aber ich kann sie verstehen, immerhin liegt ihr Vater verletzt und blutend auf einem Karren und rührt sich kaum, wer würde da nicht wahnsinnig werden?
    Die Befreiung des Prinzen war der Auftakt zu der Rettungsaktion, und die hat ja schon mal prima geklappt. Farid hat ganze Arbeit geleistet, aber auch Staubfinger entwickelt sich immer mehr zu einem mutigen Rebellen, wovon in "Tintenherz" ja noch gar nichts zu erkennen war.
    Dann gelingt ihnen auch noch die Befreiung von mehreren anderen Gefangenen, nur Meggie vermisst weiterhin ihre Eltern.
    Aber jetzt haben sie ja auch nocht die Unterstützung des schwarzen Prinzen, so langsam kommt also Leben in die Bude.

  • Zitat

    Original von Schwarzes Schaf
    Fenoglio entgleitet seine eigene Geschichte immer mehr und seine Hilflosigkeit ist fast mit den Händen greifbar. Er sucht verzweifelt nach einem Weg, die Geschichte wieder in die vorhergesehenen Bahnen zu lenken, wobei ihm das wohl eher schlecht als recht gelingt. Jetzt will Cosimo auch noch Krieg führen! Aber nach dem ersten Schock scheint Fenoglio sich mit dem Gedanken anfreunden zu können.
    Da Magna, hier hast du deine erste Andeutung blutrünstiger Gedanken.. :grin


    Fenoglio scheint die Tintenwelt langsam zu Kopf zu steigen. Er fühlt sich ja ein bisschen so wie ein König dort, weil er der Autor der Geschichte ist. Ich hab das Gefühl, dass er langsam aber sicher größenwahnsinnig wird! Jetzt will das alte Schildkrötengesicht auch noch mit dem unechten Cosimo in den Krieg ziehen...Der kommt doch keine drei Meter weit dann... :hau und dann... :heul oder... :grab


    Ich bin ja mal gespannt was das gibt!


    Bei Cosimo scheint er ja einmal alles falsch gemacht zu haben. Nicht nur, dass der sich an nichts erinnern kann, er liebt auch noch Staubfingers Tochter. Wenn der wüßte würd der wahrscheinlich nicht mehr mit Meggie und Farid unterwegs sein, sondern Fenoglio den Hals umdrehen.


    Dann taucht zu allem Übel auch noch Basta mit dem Schlitzer auf, der Fenoglio in seinem Vorhaben in den Krieg zu ziehen und überhaupt alles richtig gemacht zu haben und zu machen nur noch mehr. Vor allem hat Basta die Nachricht von Meggie und weiß wo sie sich aufhält. Bin mal gespannt wer das Rennen gewinnt Fenoglio mit seiner Warnung für Meggie oder Basta (der dann ja auch wieder auf Staubfinger trifft)...


    Mo hat also Meggies Stimme gehört und seitdem geht es mit ihm wieder bergauf, also haben Fenoglios Wort ihm doch geholfen oder wie soll ich das verstehen? Dann ist Mo also wirklich nun ein Teil der Tintenwelt, da Fenoglio ihn dort zu dem Eichelhäher gemacht hat!?!


    Zitat

    Original von Schwarzes Schaf
    Die Befreiung des Prinzen war der Auftakt zu der Rettungsaktion, und die hat ja schon mal prima geklappt. Farid hat ganze Arbeit geleistet, aber auch Staubfinger entwickelt sich immer mehr zu einem mutigen Rebellen, wovon in "Tintenherz" ja noch gar nichts zu erkennen war.
    Dann gelingt ihnen auch noch die Befreiung von mehreren anderen Gefangenen, nur Meggie vermisst weiterhin ihre Eltern.
    Aber jetzt haben sie ja auch nocht die Unterstützung des schwarzen Prinzen, so langsam kommt also Leben in die Bude.


    Ein bisschen mehr Aktion hätte es an der Stelle der Befreiung meiner Meinung nach aber schon geben können. Das ging alles viel zu schnell und zu einfach.


    Was Staubfinger betrifft, scheint es, dass er in seiner eigenen Welt mehr Mut besitzt! Hier beherrscht er ja auch das Feuer und ausserdem hat er ne Menge wieder gut zu machen! Der Tintenwelt-Staubfinger gefällt mir noch sehr viel besser...

    Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur.


    :lesend
    Ich lese zur Zeit
    Erlösung - Jussi Adler-Olsen

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  • Zitat

    Original von Sweety
    Ein bisschen mehr Aktion hätte es an der Stelle der Befreiung meiner Meinung nach aber schon geben können. Das ging alles viel zu schnell und zu einfach.


    Was Staubfinger betrifft, scheint es, dass er in seiner eigenen Welt mehr Mut besitzt! Hier beherrscht er ja auch das Feuer und ausserdem hat er ne Menge wieder gut zu machen! Der Tintenwelt-Staubfinger gefällt mir noch sehr viel besser...


    Ja, aber ausgedehnte action-szenen, wie sie in Hardebusch's trollen vorkommen, gibts hier - auch im rest des blut-bandes - nicht.
    Und obwohl ich ausser einem schnupperkurs in Escrima und krafttraining mit einem bihänder nie mit waffenkampf zu tun hatte, fehlen mir die kampfbeschreibungen doch deutlich.
    Ich find, mann kann sich in figuren besser einfühlen, wenn beschrieben ist, wie sie in extremen stresssituationen reagieren, was passiert, wenn sie verwundet wurden, und wie da noch immer ein feind steht, und wie man mit letzter kraft einen tödlichen hieb grad noch abwehrt, und dann im letzten moment ein freund den gegner von hinten tötet... Das ist plastisch.
    Ich kann mich manchmal der formulierung 'kleinmädchen-literatur' in meinem geist für die tintenbücher nicht erwehren. Obwohl ausgerechnet ich nie so ein kleines mädchen war. Meine spielgefährtin ind ich waren 6 und 7 als wir Robin-hood entdeckt haben, und wir uns mit selbstgebauten astschwertern duelliert haben. Wir haben uns auch die bögen und die pfeile selbst gebastelt und zielgeschossen. (Die sehne war allerdings aus ausgeleiertem hosengummi und die spitzen aus papier, dass die waffen nicht wirklich gefährlich wurden, darauf hat mein grossvater schon geachtet) Naja, vielleicht nennt man sowas besser: behütete stadtkinder-literatur.


    Da war in Narnia im vergleich wesentlich mehr los, und dabei ist das eigentlich für jüngere kinder. Ich kann mit den figuren in dem buch allgemein sehr wenig anfangen. Ich versteh ihre passivität und ihre ständige angst nicht, ich kenn sowas nicht. Im gegenteil, als ich klein war, und sagte, dass mir im dunklen keller unheimlich war, gab mir mein grossvater eine taschenlampe, und sagte: da unten ist ausser kartoffeln, most und zwieblen und vielleicht ein paar mäusen nichts. Geh kartoffeln holen. Und als ich mit den kartoffeln raufkam sagte er: und, war irgendwas im keller, das dich angesprungen hat? Ich sagte: nein, und er sagte: gut, jetzt trag die kartoffeln wieder runter und bring zwiebeln. Was man fürchtet, muss man so lange tun, bis man es nicht mehr fürchtet.


    Ja. Der Tintenwelt-Staubfinger ist um einiges besser: Er ist eben wieder in seinem element. :grin

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Fenoglio halte ich als autor für ziemlich unglaubwürdig. Er erfindet eine kriegerische ausgangssituation beschwört einen paradehelden wie Cosimo hervor - extra um krieg zu führen - und ist dann überrascht, wenn es endlich zu krieg kommt. :rolleyes

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Nach einiger Unterbrechung wieder ein Stück weitergelesen, bis Seite 409. Ich hatte ja schon früher geschrieben, daß ich nicht so richtig mit dem Buch zurecht komme. Es ist brillant geschrieben, eine wunderbare Geschichte. Aber sie berührt mich nicht (im Gegensatz zu ersten Lesen vor etwa zwei Jahren). Ob die „schlimmen Szenen“ so vorsichtig geschrieben sind, daß ich keinen Anteil daran nehmen kann? Überhaupt habe ich das Gefühl (um einen Vergleich zu gebrauchen), einen sehr glatten Gegenstand ohne jegliche Ecken und Kanten vor mir zu haben; festhalten geht nicht, weil er so glatt ist, daß er mir immer wieder durch die Finger schlüpft.


    Zitat

    MagnaMater
    Ich kann mit den figuren in dem buch allgemein sehr wenig anfangen. Ich versteh ihre passivität und ihre ständige angst nicht,


    Ja, geht mir genauso. Und langsam auf die Nerven. Fenoglio sowieso. Ich habe das Gefühl, daß keine der Figuren im Verlauf der Ereignisse etwas dazu lernt. Sie verhalten sich alle noch immer so, wie zu Beginn von „Tintenherz“ (zumindest kommt es mir so vor).


    Zur Geschichte selbst habt ihr ja schon alles gesagt. Da brauche ich mich nicht zu wiederholen. Daß in Narnia wesentlich mehr los war als hier, stimmt wohl. (Die Bücher wollte ich auch wieder mal lesen. Wann denn auch noch?)

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Nachdem ich diesen Abschnitt nun durch habe, hat sich meine Meinung immer noch nicht geändert. Ich bin ja schon für lange Sätze, Schachtelsätze, ausführliche Beschreibungen. Aber hier gehen die mir langsam, aber sehr sicher, nur noch auf die Nerven.


    Oder dieses ständige unvernünftige Verhalten. Gut, ich will nicht behaupten, daß ich mich in einer solchen Situation vernünftig verhalten würde. Aber die Protagonisten (vor allem Meggie) lernen doch nun wirklich gar nichts dazu. Sie hatten Erfahrung mit Capricon. Und jetzt in der Tintenwelt ist auch schon so einiges passiert. Aber sie verhalten sich immer noch so, wie auf der ersten Seite von „Tintenherz“. In Fantasy-Welten ist vieles möglich, was in der realen nicht möglich ist. Jedoch sollte es in sich schlüssig sein, was auch das Verhalten der Personen mit einschließt. Letzteres kann ich hier nicht feststellen.


    Ich muß mich seit dem ersten Lesen gleich nach Erscheinen des Buches sehr verändert haben, denn damals war ich noch richtig begeistert davon (oder war ich nur zu unkritisch?). Heute würde ich zwar gerne die Geschichte lesen, doch von einer anderen Autorin in einem anderen Stil geschrieben. Dann würde sie mir vermutlich richtig gut gefallen. So warte ich nur darauf, endlich durch zu sein, weil ich eigentlich schon wissen will, wie alles in „Tintentod“ ausgeht.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Als erstes muss ich hier mal was loswerden, was mich direkt angesprungen hat in dem Buch...
    Es ist ein Kinder-/Jugendbuch... aber auf Seite 367 war ich mir auf einmal nicht mehr so sicher... Farid sagt: Verdammter Mistkerl... Dreimal verfluchter Hurensohn, aber er wird schon sehen!
    Also ich finde, dass ein Wort wie Hurensohn in einem Buch für Kinder und Jugendliche nichts zu suchen hat... she nur ich das so oder finden andere auch, dass das kein kindgerechtes Wort ist????? Was sagen denn die Eltern hier???


    Und jetzt mal zum restlichen Inhalt des Buches...


    Also Fenoglio hat bei Cosimo wirklich einiges falsch gemacht... aber gut ist ja, dass er was gegen den Natternkopf hat... alles andere ist in dieser Situation unwichtig!


    Ich finds schön, dass Meggie ihre Eltern kurz wieder gesehen hat... aber ich kann Resa absolut nicht verstehn... ich an ihrer Stelle würde rennen... dann wird Mo halt aufgehängt, aber dann ist sie wenigstens noch für Maggie da... Sie kann ihm doch nicht viel helfen!



    Irgendwie packt mich das Buch im Moment auch nicht so richtig... ich hab nichtmals wirklich Lust viel dazu zu schreiben... ich kann nichtmals genau sagen, was mich an dem Buch stört...


    Naja ich werd mal weiter lesen und vielleicht hab ich später noch Lust mehr zu diesem Abschnitt zu schreiben!

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • Zitat

    Original von Dany-Maus1986
    Als erstes muss ich hier mal was loswerden, was mich direkt angesprungen hat in dem Buch...
    Es ist ein Kinder-/Jugendbuch... aber auf Seite 367 war ich mir auf einmal nicht mehr so sicher... Farid sagt: Verdammter Mistkerl... Dreimal verfluchter Hurensohn, aber er wird schon sehen!
    Also ich finde, dass ein Wort wie Hurensohn in einem Buch für Kinder und Jugendliche nichts zu suchen hat... she nur ich das so oder finden andere auch, dass das kein kindgerechtes Wort ist????? Was sagen denn die Eltern hier???
    (...)
    Irgendwie packt mich das Buch im Moment auch nicht so richtig... ich hab nichtmals wirklich Lust viel dazu zu schreiben... ich kann nichtmals genau sagen, was mich an dem Buch stört...


    Tja, die Sprache war eigentlich schon kindgerecht (für meine Begriffe eher zu kindgerecht). Wenn dann mal ein oder zwei "verbotene" Wörter auftauchen, sehe ich das nicht so eng. Wir sind ja nicht bei den Amis, wo bei für Kinder "geeigneten" Filmen eigentlich sogar während eines ganz normalen und kurzen Kusses abgeblendet werden sollte ... :grin (Wenn man auf DVD-Boxen die "parental guides" liest, tauchen bisweilen solche Warnhinweise für Kinder auf, also "Küssen" oder "nicht verheiratetes Paar legt sich ins Bett", in dem Film sieht man übrigens nichts weiter; nachdem die beiden sich hinlegen, wird das Bild schwarz. Und trotzdem der "Warnhinweis". Ehe es so engstirnig wird, schon lieber unsere - noch vorhandene - Liberalität.)


    Ich hatte mit diesem (und "Tintentod") ja auch meine Probleme; die habe ich dann in den Rezis benannt nachdem ich drauf kam, was mich vor allem gestört hat.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • :gruebel Och, einmal hat ein volksschulmädchen zu einem jungen aus der hauptschule vor meinem küchenfenster gesagt:
    'Ziach o, du schwuler sack'...
    Also 'ziehe hinweg' den zweiten teil muss ich kaum übersetzen... das mädchen war vielleicht acht...

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Ja ich weiss wohl, dass Kinder heut zu Tage solche Wörter alltäglich benutzen... aber ich hab von einigen Wörtern halt gelernt, dass sie böse sind :grin
    Ich finde auch wirklich, dass es zum Rest des Buches nicht passt... alles ist so kindgerecht (wie schon gesagt, fast zu kindgerecht) und dann auf einmal sowas... Wörter, wie blöde Kuh oder auch Mistkerl find ich gehen ja noch... aber Hurensohn fand ich schon richtig unpassend...

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • Ich muss sagen mit dem Hörbuch komme ich besser voran als wenn ich lese.
    Zum lesen kann ich mich nicht motivieren, weil ich jedesmal nach nicht einmal 5 min. lesen, das Buch weglegen will und mich mit etwas anderem Beschäftigen möchte.


    Naja Meggie und Farid haben sich auf den Weg gemacht zu dem Gefangenen Transport.
    Fenoglio merkt das es keine sogute idee war, Cosimo wiederauferstehen zu lassen. In der Tintenwelt scheint ein Krieg auszubrechen.

  • Ich muss jetzt aufpassen, dass ich beim posten nicht durcheinander komme, habe die zweite Hälfte gesternabend in einem Rutsch durchgelesen. So hat mich der erste Band nie fesseln können.


    Fenoglio lässt Cosimo von den Toten zurückkehren, bzw er erschaftt mit Meggies Hilfe einen neuen Cosimo. Ihm scheinen auch schon bald Zweifel zu kommen, ob das wirklich eine gute Idee war, denn der neue Cosimo rüstet zum Krieg!


    Die gaukler wurden in der Höhle, in der Mo von Resa gepflegt wurde, überfallen und alle gefangen genommen. Der Natternkopf hält Mo für den eichlehäher und will ihn umbedingt gefangen nehmen.


    Staubfinger und Farid gelingt es, die meisten Gaukler zu befreien, nur Resa, die bei dem verletzten Mo bleibt und einige andere können nicht fliehen.

  • Eine Zeitlang dachte ich, dass Fenoglio abhebt und größenwahnsinng wird. So von wegen "Gott spielen". U. a. weil er Cosimo den Schönen "zurückholte" und er nun nicht mehr bei Minerva, sondern auf der Burg leben wollte.


    Und jetzt war es so dramatisch... armer Wolkentänzer... :-(

  • Ich habe mich durch den Abschnitt gelesen und muss leider sagen, dass ich mich langweile :yikes


    Zu Beginn dieses zweiten Bandes habe ich gehofft: neue Welt, neue Figuren, neue Bösewichte...
    Jetzt in der Mitte muss ich mich zusammenreißen, um überhaupt noch weiter zu lesen. Es geht voran, aber es packt mich nicht, da helfen auch alle schönen Worte nicht. Im Gegenteil: Zwischen allen Worten und schön beschriebenen Dingen versinken die Figuren und tauchen mit einer Schicht überzogen daraus wieder auf gleich dem schönen Cosimo, der aber nicht weiß, wer er ist, keine Geschichte und dementsprechend auch keine Tiefe hat - ein blasses Abbild seiner selbst.


    Vielleicht lese ich überhaupt nur weiter wegen Staubfinger :gruebel Dazu kommt vielleicht noch Violante, die hat noch richtig Möglichkeiten, sich zu entwickeln in die eine oder andere Richtung.

  • Zitat

    Original von Zwergin
    Langeweile? Kam baei mir dieses Mal überhaupt nicht auf. Ab der Hälfte ungefähr hatte mich das Buch so gefesselt, dass ich am Samstag abend einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. (Eigendlich wollte ich früh ins Bett :chen)


    Das freut mich für dich :knuddel1
    Ich weiß nicht so richtig...ich glaube, ich mache mal ein paar Tage Pause :gruebel

  • Ich konnte jetzt endlich weiterlesen.
    Es ist ja sehr viel passiert.
    Leider konnten Mo und Resa noch nicht gerettet werden, aber ich bin sicher, dem Schwarzen Prinzen und Staubfinger (hach, was für en Kerl) fällt schon was ein.


    Maggie ist wirklich ganz schön mutig. Ich hätte mir längst in die Hosen gemacht - vor allem, wenn ich meinen halbtoten Vater irgendwo rumliegen sehe. Aber mit der Moosfrau hat sie das ja gut gemeistert. Gut, dass Mo so schnell geschaltet hat und nicht zu erkennen gegeben hat, dass sie sich kennen.


    Fenoglio geht mir auch langsam auf den Keks. Der wird wirklich größenwahnsinnig. Der Cosimo, den er da geschaffen hat, bringt bestimmt noch Unheil. Ich bin gespannt, was er mit seinen Worten ausrichten möchte - Fenoglio mein ich jetzt. Anscheinend hat aber sein letztes Geschreibsel Mo geholfen. Das ist doch schon mal was.


    Ich glaube, dass Staubfinger Resa sehr dankbar ist für ihre Anwesenheit in der Vergangenheit - in ihrer Welt und dass er ihr deswegen hilft. Sie wird ihm auch sehr ans Herz gewachsen sein. Ich hoffe, dass Roxane ihm wichtiger ist. Denn dort gehört er hin.


    Noch weiss ich allerdings nicht, wie alle aus der anderen Welt wieder unversehrt zurück kommen sollen.


    Ich finde die Kampfszenen gut, denn ich mag nicht stundenlang über irgendwelche Fausthiebe oder Stechereien lesen. Irgendwann verliere ich den Überblick und langweile mich nur. Vielleicht bin ich auch ein kleines Weichei. ;-)


    Weiter gehts.... :schnellweg

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)