Shining - Stephen King

  • Hallo Zusammen,


    An diesem Buch scheiden sich die Geister !
    Ich kenne sehr viele positive Meinungen, aber mir persönlich hat es nicht sehr gefallen. Es ist auch das einzige Buch, das ich aus der Hand gelegt habe ohne es fertig gelesen zu haben.


    Aber macht euch einfach selber ein Bild. ;)




    Shining


    Buchrückentext:


    Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

    liebe Grüsse melanie


    Wenn man Engeln die Flügel bricht, fliegen sie auf Besen weiter !
    :keks


    :lesend )

  • melanie :
    Ja, es gibt zwei Verfilmungen. Eine mit Jack Nicholson und die andere mit einem Schauspieler, dessen Namen ich gerade nicht weiß, der mir aber auch nicht so bekannt war.


    Diese zweite Verfilmung hatte mir wesentlich besser gefallen als die mit Jack Nicholson, wovon ich eigentlich sehr überrascht war, denn ich finde den Schauspieler wirklich genial. Vielleicht lag es daran, dass dieser zweite Schauspieler so harmlos aussah. Jack Nicholson schafft es ja nicht wirklich harmlos auszusehen. Selbst wenn er ungeschminkt ist: Wenn er diese Augenbraue hoch zieht und seinen intensiven Blick in die Runde wirft, dann kriegt man es schon mit der Angst... ;) Diesem anderen Schauspieler hat man das Böse einfach nicht zugetraut, dass machte den ganzen Film viel spannender (obwohl ich ja eigentlich die ganze Geschichte sowieso schon kannte ;) )

  • Also der Schauspieler fällt mir auch nicht mehr ein. Aber ich werde mal nach gucken!!
    Ich weiß nur das die zweit Verfilmung unter der Regie von Mick Garris ist und das Stephen King der Drehbuch Autor war!
    MfG Snoopy

  • Ich denke, dass "Shining" ein immer wieder unterschätztes Buch von King ist. Das relativ schlechte Image hat es aber sicherlich auch der missratenen Verfilmung von Kubrick zu verdanken, der sich anscheinend an seiner vollkommen eigenen Version der King'schen Bildgewalt berauschen wollte.


    Ich habe es irgendwann in den 80er Jahren gelesen und dann 10 Jahre später nochmal. Es ist ein ausdrucksstarker Roman, der an vielen Stellen noch nicht ganz den Schliff seiner späteren Sachen hat. Zugegeben muss man sich durch manches Kapitel durchbeissen, aber man wird mit einer aussergewöhnlichen Handlung und mal wieder mit einer sehr interessanten Charakterstudie belohnt. Schon damals ging King (Wortspiel!) ja schon nicht gerade zimperlich mit seinen Handlungsträgern um. Also mir hat's gefallen.


    Gruss,


    Doc

  • Nun, ich habe nur kurz die Verfilmung mit Jack Nicholson gesehen. Denn ich sehe mir eigentlich grundsätzlich keine verfilmten Bücher an. Das ist einfach ein Werteverfall wie er im Buche steht.. :lache


    Das Buch fand ich super! Sehr sehr unheimlich. Manchmal war mir in der Nacht richtig schlecht vor Grauen.. (kein Scherz!)
    Besonders die Stelle, an der die Mutter mit ihrem Sohn versucht zu fliehen.
    Und solche HÄuser sind mir sowieso suspekt. ich meine, nichts gegen Abgeschiedenheit. Abet SOWAS??

  • Das ist schon irre lange her, dass ich Shining gelesen habe. Ich fand das Buch super und hab mich beim Lesen in eine Decke eingewickelt, so sehr hab ich gefroren. Die Kälte kam fast greifbar rüber. Shining und das Feuerkind haben damals meine King-Phase eingeleutet. :-)

  • Ich hab Shining in einer absolut passenden Umgebung und Atmosphäre gelesen:
    wir waren damals über Silvester in der Nähe von Cuxhaven auf dem platten Land, in einem alten Kotten....
    Da hab ich abends immer vorm Kamin geschlafen, weil die 2 Gästezimmer belegt waren.
    Draußen pfiff der Wind, alles war zugeschneit und ich lag da (vor Spannung) zitternd vor dem ausgehenden Feuer und hatte (fast) echt Schiss.....
    :grin

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Ich habe die mit Nicholson im Kino gesehen und mich fürchterlich gegruselt, das hatte schon was. Ich fand beides gut, das Buch wie auch den Film, eigenlich eine gelungene Verfilmung. Die zweite hab ich nicht gesehen, eigentlich steh ich nicht so auf Horrorfilme.


    LG
    TInker

  • Hallo,


    Also gelungene Verfilmung, naja. Ok wenn man bedenkt dass der Film fast ebenso öangweilig ist wie das Buch, dann ja.
    Es kam bei mir weder bei dem Buch noch bei dem Film auch nur ein Hauch von Spannung auf.

    liebe Grüsse melanie


    Wenn man Engeln die Flügel bricht, fliegen sie auf Besen weiter !
    :keks


    :lesend )

  • Das Buch ist Spitze. Sicher eines von Kings besten Büchern (von denen es meiner Meinung nach nicht viele gibt - man kann sie an einer Hand abzählen).
    Für jeden Horror-Fan ein absolutes Muss.


    Die Verfilmung mit Nicholson ist an der Grenze... die andere Verfilmung ist schlimm, einfach nur schlimm.

  • Ich lese es gerade als Bildbestseller und finde es mehr als gut. Der kleine Junge ist herrlich sympathisch und Vater und Mutter wunderbar menschlich, mit Ecken und Kanten, wie die meisten der Kingfiguren halt.
    Besonders gut hat mir bis jetzt das Gespräch zwischen dem Knirps und dem Koch gefallen. Fand ich super...
    :-]


    EDIT:
    So ich bin durch.
    Horror nach King Manier.... erinnerte mich leider ziemlich an Duddits/Dreamcatcher.... irgendwie scheint King es mit den verschneiten Hotels (Duddits/She/Shining...gibt noch eins ich komm grad nicht drauf) zu haben. Für sich gesehen, tat das auch der Spannung keinen Abbruch, aber irgendwie scheint er da recht festgefahren zu sein, in seinem Plot. Die an sich immer wieder gute Idee mit den Stimmen und der Hellsichtigkeit, wurde hier leider nicht so gut umgesetzt, fand ich.
    Dazu kommt, daß es in meiner Ausgabe (Bild-Bestseller) keine einzige Seite ohne Rechtschreib- oder Setzfehler gab. In einem Absatz wurden alle "l" als "!" geschrieben. !as sich ziem!ich b!öde.
    Das Ende war für meine Begriffe ein bißchen zu Happy.... so FriedeFreudeEierkuchenmäßig....
    Eigentlich Schade, denn Beginn bis Mitte haben mir wirlich sehr gut gefallen.