Tereza Vanek - Die Träume der Libussa

  • Libussa, Tochter der Fürstin Scharka, wird unverhofft und ungewollt Nachfolgerin ihrer Mutter als Fürstin der Behaimen.
    Es ist kein leichtes Amt, welches die junge Libussa antritt, denn die Männer beginnen, angestachelt durch christliche Einflüsse, immer mehr an ihren alten Traditionen, der Frauenherrschaft, zu zweifeln. Trotzdem gelingt es Libussa mit Hilfe ihres Gefährten, des Bauern Premysl, die verschiedenen Stämme immer wieder unter ihrer Oberherrschaft zu vereinen. Doch der Frankenkönig und damit die neue Religion, das Christentum, rückt immer näher und bedrängt sowohl alte Traditionen, wie auch Libussas Herrscheranspruch.


    Das Buch handelt von der Entstehung Prags, doch eigentlich ist es viel mehr als das – es ist die Geschichte der Menschen, welche die letzten Tage der alten Kultur und den Kampf um Tradition und Eigenständigkeit ausgefochten haben. Im Mittelpunkt steht zuerst einmal Libussa, später dann – nach einem Zeitsprung – ihre Familie, wie ihr Sohn Lidumir, ihre Tochter Scharka etc.
    Einen Kunstgriff hat Tereza Vanek damit getan, dass sie nach dem Zeitsprung einen Großteil der Geschichte von Radegund, der fränkisch/christlichen Ehefrau des Sohnes Lidumir erzählen lässt. Hiermit wird dem Leser noch einmal ein anderer perspektivischer Blick auf die Kultur der Behaimen ermöglicht – der christliche.
    Überhaupt besitzt die Geschichte durch ihre eigenwilligen und kantigen Charaktere einen besonderen Reiz. So bekommt der Kampf zwischen Christentum und Heidentum durch die krankhafte Zerrissenheit Radegunds noch einmal eine wichtige Nuancierung auf der emotionalen Ebene, was ich sehr gelungen empfunden habe, sind doch gerade Glaubensfragen immer subjektiv und emotional eingefärbt.
    Überhaupt besitzt das Buch keine stereotypen Helden oder unfehlbaren Märtyrer. Tatsächlich straucheln die Protagonisten mehr als einmal, verzetteln sich oder verhalten sich nicht immer vorbildlich. Das macht die Geschichte für den Leser noch einmal spannender, denn er kann nicht wirklich einschätzen, ob die Personen sich im nächsten Moment klug verhalten oder eine Fehlentscheidung treffen.
    Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das mit überraschenden Charakteren und einer ungewöhnlichen Konfrontation von Christentum und Heidentum aufwartet und sich nicht nur auf eine Perspektive beschränkt. Es lässt Raum für die eigenen Gedanken, Diskussionen und Wertungen, und erfüllt damit für mich alle Voraussetzungen eines spannenden und gleichzeitig interessanten Buches, welches man schwer aus der Hand legen kann. 10 Punkte für dieses gelungene und individuelle Buch.

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  • Mit ihrem Roman "die Träume der Libussa" hat Tereza Vanek einen Roman vorgelegt, der sich mit der Entstehungsgeschichte der Stadt Prag (deren Name Praha in der Landessprache "Türschwelle" bedeutet) beschäftigt. Der Legende nach wurde die Stadt von Libussa gegründet, einer Fürstentochter aus dem Volk der Cechen und ihrem Gefährten Premysl, einem gebürtigen Bauern.
    Nach dem Tod ihrer Mutter wird Libussa gegen ihren Willen zur Stammesfürstin erklärt, einer Stellung, die ihr als jüngster Tochter eigentlich gar nicht zustehen würde. Die junge Frau, die gerne Hohepriesterin ihres Volkes geworden wäre, muss nun lernen, sich in ihrer neuen Stellung zu behaupten. In einer Zeit, die eine Wende zwischen der alten Religion der Mutter und dem aufkommenden Christentum bedeutet, ist es für sie nicht immer leicht, sich gegen das vorrückende Patriarchat zur behaupten. Gegen den Willen ihrer Familie geht sie eine Verbindung mit Premysl ein, einem Bauern, dem sie von Herzen zugetan ist. In einer Vision sieht sie nicht weit von ihrem Heimtatort entfernt an einem Fluss die prächtigen Gebäude einer blühenden Stadt. Spontan entschließen sich Libussa und ihr Gefährte, sich dort eine neue Heimat zu bauen.


    Tereza Vaneks Roman besteht eigentlich aus zwei Teilen. Im ersten Teil lernen wir Libussa kennen, erleben ihren Aufstieg zur Stammesfürstin, ihren Kampf um Anerkennung und die Bemühungen, die vorrückenden Franken unter Karl dem Großen aufzuhalten. Der zweite Teil schildert die vorrückende Christianisierung aus der Sicht ihres Sohndes Lidomir, der bei den Franken aufgewachsen ist und nach einigen Jahren mit seiner christlichen Gattin Radegund in die Heimat zurückkehrt.
    So wie Libussa für die alte Religion und die Traditionen ihres Volkes steht, so steht Lidomirs Gattin Radegund für das Christentum mit all seinen Neuerungen. Schnittstelle zwischen diesen beiden ist Libussas Sohn Lidomir, der sich in einem permanenten Zwiespalt zwischen Tradition und altem Glauben, sowie dem ursprünglich nicht ganz freiwillig angenommen Christentum befindet und somit zwischen dem alten und dem neuen Weltbild hin- und hergestoßen wird. Auch die weiteren Protagonisten wie Premysl, Libussas Mann, der nicht ablegen kann, dass er als Bauer geboren wurde oder Libussas Schwester Kazi, die über ihre Abneigung den Menschen gegenüber nicht merkt, was sie mit ihrem Verhalten den ihr nahe stehenden Menschen antut, sind glaubhaft und bis ins Detail gezeichnet. Man kann sie nicht immer verstehen, manchmal möchte man sie am Liebsten ohrfeigen, aber ich denke, wenn man sich so intensiv mit Protagonisten eines Buches beschäftigt, dann ist das das beste Zeichen, dass man ein sehr gutes Buch vor sich hat. Wären sie einem egal, hätte die Geschichte ihre Wirkung verfehlt.


    Die Gründung der Stadt Prag beruht auf einer Legende. Nichts desto trotz ist es Tereza Vanek gelungen, aus der Legende eine Geschichte zu machen, wie sie hätte sein können. Ganz tief taucht man beim Lesen ab in das Land der Cechen, der Behaimen und Mähren, ist dabei, wenn die Franken versuchen ihre Position auszubauen, fühlt das Schwinden der alten Traditionen und das Aufkommen des Christentums und fühlt die Zerrissenheit, die dieser Wandel bei den Figuren auslöst und den Zwiespalt, in den sie geraten.
    Wenn man das Buch beendet hat, hallt die alte Legende von der Gründung der goldenen Stadt und ihrer Gründerin noch lange nach, dreht sich, windet sich, fließt, perlt, wie der Fluss, der an Prag vorbei fließt und im Ohr hat man ganz leise die Klänge von Smetanas "Die Moldau".

  • Liebe Bouquineur,
    :wow vor Deiner Rezi ziehe ich den Hut :anbet
    Du hast mir voll aus der Seele geschrieben.


    Ich habe extra gestern den letzten Abschnitt nicht gelesen, damit ich ja noch einen Tag länger was von habe.
    Vorhin bin ich aus dem Roman aufgetaucht und wurde traurig, als ich die letzte Seite umgeblättert habe.


    Ich schau mal, ob ich auch so eine schöne Rezi hinbekomme.
    Aber Du und Lipperin seid schon einsame Spitze :-]

    to handle yourself, use your head, to handle others, use your heart
    SUB 15
    _______________________________________________________
    :kuh:lesend

  • Vielen Dank für die tollen Rezi's BirgitF und Bouquineur. :anbet
    Ich kann nichts weiter zufügen, als zu schreiben, daß man dieses Buch einfach gelesen haben sollte, es ist einfach wunderschön mit sehr interessanten Charakteren.
    10 von 10 Punkte von mir! :wave

  • Da erzählt uns eine Autorin, die in diesem Genre dazu noch neu ist, eine Geschichte.


    Eine alte Sage mit ihren eigenen, neuen Worten, sie fügt der Sage neue Aspekte, neue Tiefe und Wahrheiten hinzu und macht ihre Aussage für uns heutigen und hiesigen verständlich. Das allein wäre schon eine Empfehlung für dieses Buch, weil die Gründung der Stadt Prag- in der später bedeutende Kultursschaffende deutscher Zunge leben sollten, ja in der die erste "deutsche" Universität gegründet wurde, im Geschichtsunterricht und im Bewußtsein des durchschnittlichen Deutschen in den zwei Sekunden des Wegblinzelns behandelt wurde- Prag taucht da nur mit dem Fenstersturz (und das auch ohne Erwähnung, dass es da zwei gab) statt. Aber es ist ja nicht nur so, dass die Autorin diese interessante Geschichte erzählt- es ist ja auch das wie sie diese Geschichte erzählt, was das Buch so empfehlenswert macht, die Facetten der handelnden Personen, nicht glattgeschliffen und poliert, sondern Menschen in ihrer Zeit, hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Neigung, zwischen Religion und Herkunft, Zweifel und Gewissheit. Mag sein ein anderer Autor erzählt die Sage ganz anders, mag sein diese goldene Stadt hat einen profaneren Hintergrund- mag sein wie es will, diese Sicht von Tereza Vanek hat mir gefallen, erweckt das Bild in einer Vielschichtigkeit und Farbigkeit wie es die alten Sagenerzähler konnten.

  • Liebe Leute,


    ich möchte mich hier jetzt einmal für die vielen tollen Rezis bedanken. Zuerst dachte ich, als Autorin sollte ich mich aus einem Rezi-Thread raushalten, aber dann sah ich, dass andere Autoren da auch munter mitmischen.


    Es freut mich wirklich sehr, dass das Buch euch allen gefallen hat. :danke


    Liebe Grüße


    Tereza

  • Ich schreibe das jetzt auch in den Rezi-Thread, weil vielleicht nicht jeder in die LR-Threads liest.


    Soeben im Programm des ZDF-Theaterkanal entdeckt: Im Rahmen des Monatsthemas "Mythen und Legenden" wird mehrfach das Schauspiel Libussa von Franz Grillparzer ausgestrahlt. < Hier > ist der Link zur Sendungsseite mit Informationen über das Stück, die Schauspieler, die Inszenierung aus dem Volkstheater Wien von 1990 und alle Sendetermine. Die kopiere ich einfach auch hier hinein:


    Do, 01.10.2009 10:45 Uhr(115 min.)
    Mo, 05.10.2009 15:45 Uhr(115 min.)
    Sa, 10.10.2009 15:45 Uhr(115 min.)
    Di, 13.10.2009 10:45 Uhr(115 min.)
    Do, 15.10.2009 15:45 Uhr(115 min.)
    So, 18.10.2009 10:45 Uhr(115 min.)
    Fr, 23.10.2009 10:45 Uhr(115 min.)
    Di, 27.10.2009 15:45 Uhr(115 min.)


    Ich nehme es jetzt gerade auf. :-]

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Als Wanderbuch bekam ich diesen Schmöker in die Hände. Und bin, was den Inhalt angeht, ein wenig zwiegespalten.


    Der Leser findet sich im Böhmen des 8. Jahrhunderts wieder. Die Cechen als herrschender Clan stellen den Kriegerfürsten sowie eine Hohepriesterin als Regentin über alle Behaimen. Als Libussas Mutter schon früh an einer fiebrigen Erkrankung verstirbt, muß Libussa gegen ihren Willen das Amt der Mutter als Hohepriesterin und Herrscherin übernehmen, für das sie als jüngste Tochter gar nicht vorgesehen war. Doch rasch wächst sie in die neue Aufgabe herein, herrscht geschickt und mutig, setzt sich durch und heiratet schließlich sogar ihren Geliebten Premsyl, einen armen Bauern. Doch auch hier haben die Menschen mit der wachsenden Christianisierung zu kämpfen, selbst im eigenen Clan regt sich Widerstand gegen die alten Sitten und Gebräuche, die Männer wollen an die Macht.


    Libussa versteht es, geschickt und ohne Machtdemonstrationen, ihr Volk noch eine Zeit zusammen zu halten, sie regt den Bau einer neuen Festung an, Praha an der Vltava, heute Prag, diese Stadt erschien ihr schon in ihren Visionen. Praha wächst, gedeiht und verhilft den Behaimen zu neuem Glanz.


    Im zweiten Teil des Romans jedoch, einige Jahre später, läßt sich der Expansionswille der christlichen Fürsten nicht mehr verleugnen, selbst an den Fürstenhof in Praha gelangen diese Christen, vor allem in Gestalt von Radegund, der Gefährtin von Libussas Sohn Lidomier; diese beiden lernten sich in Regensburg kennen und Radegund als gute Christin folgt ihrem Mann in die Wildnis, als dieser nach mehreren Jahren wieder zurück nach Praha geht.


    Radegund ist zerrissen, versteht sie doch die Welt nicht mehr. Erzogen als Christin kommen ihr die Cechen mit ihren matriarchalischen Strukturen sehr sündig vor, sie ist unglücklich und verlangt nach christlichem Beistand, der in Gestalt von missionierenden Mönchen auch eintrifft. Doch das Ziel dieser Mönche ist die schnelle, brutale Christianisierung und Einsetzung eines Herrschers statt einer schwachen Fürstin…


    Der erste Teil über Libussa hat mir sehr gut gefallen, eine Frau, die weiß, was sie tut und warum, die ihre Macht geschickt nutzt, um für ihr Volk das Beste zu erlangen.


    Im Gegensatz dazu mochte ich den zweiten Teil mit Radegund als Protagonistin kaum, diese Frau ist so zerrissen und so fürchterlich unselbständig, hält sich für sündig und die Behaimen für hinterwäldlerisch und meint, allein mit einem Mann an ihrer Seite könne sie überleben. Es paßt zwar zu der Zeit, in der große Umbrüche stattfanden, aber ich für mich konnte diesem zweiten Teil wenig abgewinnen. Ich konnte mich mit Radegund zu keiner Zeit identifizieren und stand daher als Beobachter außen vor und dachte mir mehr als einmal, wie dämlich eine Frau, auch im Mittelalter, wohl noch sein muß, um sich so aufzuführen. Loyalität, Treue und Selbstbestimmung sind Eigenschaften, die sie überhaupt nicht zu kennen scheint.


    Irgendwie schon schade, andererseits muß ich sagen, paßt diese Aufteilung sehr schön, um die Umbrüche der Zeit zu demonstrieren. Stilistisch schön geschrieben ist dies sicher nicht mein letztes Buch der Autorin, allerdings hätte ich mir mehr vom ersten und keinen zweiten Teil gewünscht.

    :lesend Anthony Ryan - Das Heer des weißen Drachen; Navid Kermani - Ungläubiges Staunen
    :zuhoer Tad Williams - Der Abschiedsstein

  • Witzigerweise ging es mir beim Lesen genau entgegengesetzt wie Caia: ich kam mit dem zweiten Teil besser zurecht als mit dem ersten. Und das, obwohl auch ich ihn als unangenehmer zu lesen empfand und obwohl ich in einigen Punkten inhaltlich alles andere als einverstanden war.


    Der zweite Teil kam mir dafür sehr viel realistischer vor als der erste, in dem mir viele Figuren zu idealistisch handeln und zu sehr das Matriarchat, bei allen Fehlern, als Gesellschaftsform und heile Welt gepriesen wird. Im zweiten Teil wird klar, wie wenig Libussa eigentlich erreicht hat. Durch die Kraft ihrer Persönlichkeit legt sie für eine Weile ein Deckmäntelchen über die vielen Risse und Spalten, die in ihrem Staatsgefüge klaffen. Aber kitten kann sie sie nicht. Das "Böse" kommt eben nicht von außen, sondern von innen, Radegund und die christlichen Missionare sind höchstens die Katalysatoren. Eine unsichere, oberflächliche Fränkin und einen intriganten Mönch, mehr braucht es nicht, um die ganze schöne heile Welt zum Einsturz zu bringen. Wie morsch muß sie zuvor gewesen sein?


    Und da fragt man sich natürlich: was ist an diesem neuen Zeitalter eigentlich neu? Aufmüpfige Männer dürfte es in den Jahrhunderten vor Libussa auch schon gegeben haben. Patriarchalisch denkende Nachbarn auch (kaum jemand mehr als die Awaren, unter deren Vorherrschaft die Slawen über lange Zeit standen). Womöglich sogar Missionierungsversuche, mit Sicherheit immer wieder Impulse, die an den bestehenden Sitten und Verhältnissen rüttelten. Warum konnten die Slawen dem so lange widerstehen, und jetzt plötzlich nicht mehr?


    Am Ende läuft es auf ein ganz simples Problem hinaus: die richtige Identifikationsfigur fehlt. Libussa konnte eine Weile noch die Leute um sich scharen. Inwieweit eine Nachfolgerin dieselbe Akzeptanz finden wird, ist fraglich.


    Es war nicht meine Art Buch, weil ich für solche Geschichten ein zu skeptischer Mensch bin, fürchte ich. Ich glaube nicht daran, daß alles gut wird, wenn die richtigen Leute am richtigen Platz sind und das Richtige wollen. Eher an Macht und Machtkontrolle. Aber ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und fand es eine sehr schöne "Ver-Historisierung" einer alten Sage.


    Subjektive sieben Punkte, bei klarer Lesempfehlung für Leute, die romantische Historie mit Fantasy-Anteilen mögen.

    Meine Bewertungsskala: 1-4 Punkte: Mehr oder minder gravierende formale Mängel (Grammatik, Rechtschreibung, Handlung). 5/6 Punkte: lesbar. 7/8 Punkte: gut. 9/10 Punkte: sehr gut. Details und Begründung in der Rezi.


  • Liebe Josefa,


    das ist jetzt wirklich ein interessanter Aspekt, den man vielleicht in einer Leserunde hätte gut ausdiskutieren können. Man könnte sagen, dass in der damaligen Zeit tatsächlich sehr viel von der Persönlichkeit eines Herrschers abging, eben weil es mit der Machtkontrolle nicht so weit her war.


    Jedenfalls bin ich froh, dass jemandem der zweite Teil besser gefiel, denn mein Eindruck ist, dass der erste meistens besser ankam, eben weil er romantischer ausfiel.


    Es freut mich auch, dass das Buch dich gut unterhalten hat.


    Viele Grüße


    Tereza

  • @ Richie: Ich hätte ja auf dich gewartet ... ;-) Aber es stimmt, den zweiten Teil habe ich gestern in einem Rutsch gelesen.


    @ Tereza: Ich habe die alte Leserunde immer wieder angeschaut und mich sehr geärgert, dass ich damals noch nicht bei den "Eulen" war. In einigen Details bin ich deiner Kazi nicht unähnlich, fürchte ich. Mit Romantik kann ich auf jeden Fall wenig anfangen ;-). Das Problem Machtausübung und die Rollen von Mann und Frau dagegen fand ich unheimlich interessant.


    Ich bedanke mich auf jeden Fall für viele unterhaltsame Bahnfahrten und einen durchlesenen Samstag!

    Meine Bewertungsskala: 1-4 Punkte: Mehr oder minder gravierende formale Mängel (Grammatik, Rechtschreibung, Handlung). 5/6 Punkte: lesbar. 7/8 Punkte: gut. 9/10 Punkte: sehr gut. Details und Begründung in der Rezi.