Der Tag, an dem der Wind dich trägt, James Patterson

  • Die kleine Max hat aussergewöhnliche Fähigkeiten, deretwegen ihr Leben in Gefahr ist. Ihre Beschützer decken schliesslich eine unheimliche Verschwörung auf...


    Dieses Buch war enttäuschend! Der Plot allzu fantasievoll: durch Genmanipulation werden Wesen (Kinder) erschaffen, die fliegen können.


    Irgendwie musste ich mich durch das Buch quälen.

  • also direkt quälen musste ich mich durch das buch nicht..
    es ist zwar ziemlich utopisch & auch in keinster weise mit den alex cross büchern zu vergleichen, aber als leicht lesekost fand ich es ganz ok..

  • Ich hatte das Buch schon ewig lange auf meinem SUB und hab vor kurzem beschlossen, es nun auch endlich zu lesen. Was absolut kein Fehler war. :wave


    Zitat

    Der Plot allzu fantasievoll: durch Genmanipulation werden Wesen (Kinder) erschaffen, die fliegen können.


    Klar, die Idee ist vielleicht etwas zu utopisch, aber deswegen fand ich das Buch nicht schlecht.
    Es war halt mal was anderes, halt nichts "Gestandenes".


    Den Anfang fand ich noch nicht so toll. Meine Freundin hat behauptet, dass der Anfang so gut ist und dann wird es voll fad, ich habs eher umgekehrt gefunden - der Anfang war eher fad und dann war das Buch so spannend. Nicht unbedingt actionreich (obwohl die meiner Meinung nach auch nicht zu kurz kommt), sondern einfach nur spannend.
    Gegen Ende hin habe ich mich richtig gegruselt, vor allem wegen der Thematik: "Der Ausschuss wird immer getötet."


    Die Charaktere waren sehr sympathisch, eine Liebesgeschichte gab es für mich auch :grin (ich fände es ja direkt enttäuschend, wenn es keine gebe), das Buch war sehr kurzweilig.
    Nur der Schluss, also das letzte Kapitel, hat mir nicht so gut gefallen. Ich geb zwar zu, ich hatte Tränen in den Augen, aber ich bin nicht zufrieden.
    Deswegen nicht, weil ich es mir nicht vorstellen kann. Das ganze Buch handelt um geflügelte Kinder, die Welt wird auf sie aufmerksam, aber Hauptsache, sie treffen auf einem


    Warum die ganze Geheimhalterei, wenn es doch die ganze Welt weiß?
    Und wie kann die Welt es so mir nichts dir nichts hinnehmen?


    Für Anfang und Ende gibts Abzug, aber sonst fand ich das Buch toll!


    edit:
    Ähm, kann mal irgendwer den Autor editieren, damit man es bei der Rezisuche gelistet nach Autoren findet?

  • Ich habe es gerade beendet und mir hat es gut gefallen.
    Ich habe es nicht mit anderen Büchern von Patterson vergleichen wollen und von daher konnte ich mich ganz unbeeinflusst darauf einlassen.


    Das Ende war für mich nicht ganz so schlüssig, selbst für einen Fantasy-Roman nicht.
    Aber dennoch kann ich das Buch nur empfehlen. Man darf hat keinen Alex Cross Roman erwarten.


    Ich freue mich auf die Fortsetzung 'das Ikarus Gen', welches ich gleich nach meinem Leserundenbuch in Angriff nehmen werde.



    Kurzbeschreibung
    Sechs außergewöhnliche Kinder versuchen, irgendwo auf dem Land in den Rocky Mountains ein ganz normales Leben zu führen. Sie leben an verschiedenen Orten, doch sie haben eines gemeinsam. Etwas, das sie von allen anderen Menschen unterscheidet. Diese Kinder haben Flügel. Sie sind Chimären, Mischwesen mit den Genen von Vögeln. Sie können sich den uralten Menschheits-traum erfüllen, frei mit dem Wind zu fliegen. Aber diese Besonderheit bringt sie zugleich in tödliche Gefahr. Die einzigen Menschen, zu denen sie je Vertrauen gefasst haben, sind die Tierärztin Frannie und der Ex-FBI-Agent Kit. Diese beiden haben Max und ihre Geschwister aus der Gewalt derer gerettet, für die sie nur Versuchstiere in einem menschenverachtenden Experiment waren. Doch der Preis war hoch. Denn die Kinder mussten zu ihren biologischen Eltern zurückkehren, die sie nie in ihrem Leben gesehen hatten. Dort sollen sie aufwachsen wie andere Kinder auch. Doch der Richter, der diesen Spruch fällte, hat nicht mit der Grausamkeit der Menschen gerechnet, die alles hassen, was anders ist als sie. Und mit der Gefahr, in der Max und ihre Geschwister schweben. Denn in ihnen liegt der Schlüssel zu einem Geheimnis, das die Welt, wie wir sie kennen, verändern könnte.

  • Kurzbeschreibung:


    Auf den ersten Blick scheint die elfjährige Max ein normales Mädchen zu sein. Doch sie hat ganz besondere Fähigkeiten, die sie von anderen Menschen unterscheiden - und sie ist auf der Flucht. Sie flieht vor einer Horde Männer, die nur ein Ziel haben: sie zu töten. Als sie auf eine junge Tierärztin und einen ohne offiziellen Auftrag operierenden FBI-Agenten trifft, die ihr zur Seite stehen, ahnt Max, dass sie damit auch die beiden in tödliche Gefahr bringt. Gemeinsam decken die drei eine Verschwörung auf, die an Außergewöhnlichkeit und Grausamkeit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Doch dann machen sie einen entscheidenden Fehler ...


    Über den Autor:


    James Patterson, geboren 1949, war zunächst erfolgreicher Kreativdirektor einer der größten amerikanischen Werbeagenturen, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Inzwischen ist er einer der erfolgreichsten Bestsellerautoren weltweit. Sein Markenzeichen: Romane, deren überraschende Wendungen selbst ausgebuffte Thrillerleser verblüffen.


    Meine Meinung:


    Es geht in dem Buch um Max, ein kleines Mädchen mit einer ganz besonderen und einmaligen Fähigkeit, sie kann fliegen. Sie ist auf der Flucht und erhält von der Tierärztin Frannie und dem ehemaligen FBI-Agenten Kit Hilfe. Zu dritt sind sie auf der Flucht vor den „Jägern“ aus der „Schule“, einem geheimen Gen-Labor.


    Mit diesem Buch wagt sich Patterson an das Thema Genmanipulation und hat aus dem Thema einen gelungenen Thriller gemacht. Mal wieder trifft er jenen Nerv seiner Leser, der es unmöglich macht, das Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen

  • Ich hab das Buch im Urlaub verschlungen. Ich fand es sehr spannend, das Thema immer aktuell und so unglaublich die Geschichte auch scheint, wurde sie glaubhaft umgesetzt. Das Thema an sich ist schon gruselig genug. Die Figuren sind lebendig geschildert. Die "Schreibe" von James Patterson finde ich sowieso immer lesenswert.

  • Ein spannender Thriller mit spannenden und aktuellen Thema. Der Stil ist temporeich und zieht einen schnell in den Bann der Handlung. Die Personen sind gut dargestellt, man kann sich schön in sie hineinversetzen. Ich fand das Buch sehr fesselnd, unterhaltsam, es hat mich aber auch etwas nachdenklich gemacht (und neidisch auf Max und ihre Fähigkeiten).
    Etwas gestört hat mich aber, dass eine große Zahl an Leuten Orten quer durch die USA in verschiedenster Form an den Experimenten beteiligt waren - und trotzdem über Jahre hinweh nichts davon bekannt geworden sein soll, bis Frannie durch Zufall das Mädchen entdeckt. Das erscheint mir doch etwas unglaubwürdig. Ebenso fand ich den Prolog etwas zu ja kitschig und auf heile Welt getrimmt.

  • Ich habe das Buch in recht kurzer Zeit zu Ende gelesen. Es hat mich wirklich gefesselt. Kinder mit Flügeln sind zwar total unrealistisch, aber der Autor hat eine wirklich spannende Geschichte daraus gemacht. Er zeigt auf was in der Forschung alles möglich ist. Ob man einfach ein Kind mit Flügeln kreiren kann ist zwar fraglich aber eines steht fest in der Forschung werden Jahr für Jahr neue Dinge entdeckt vorallem auch mit Gentechnik und dass dies nicht immer alles auf legalem Weg geschieht kann ich mir gut vorstellen. Dass Staatsoberhäupter in große illegale Geschäfte verwickelt sind hört man ja auch des öfteren und was tun sie nicht alles um im Zweifelsfall in einem Krieg besser dazustehen?


    Die Geschichte regt auf jedenfall auch zum Nachdenken an. Nach einigen weniger guten Bücher des Autors kann ich für dieses mal wieder eine Empfehlung aussprechen.