'Das Geheimnis der Schnallenschuhe' - Kapitel 1 - 2

  • @ Jessy!


    Ich klaue mal bibliocat's Zitat:


    Zitat

    I don't remember names, but it's remarkable the way I never forget a face. One of my patients the other day, for instance - I've seen that patient before. The name meant nothing to me - but I said to myself at once; "Now where have I met you before?" I've not remembered yet - but it will come back to me - I'm sure of it.


    Nicht Poirot erinnert sich an ein Gesicht!
    Der Zahnarzt sagt Poirot, dass er sich keine Namen merken kann, es aber erstaunlich ist wie er sich Gesichter merken kann. Eines seiner Patienten kam ihm bekannt vor, aber er konnte ihm keinen Namen bzw. keiner Begebenheit zuordnen. Er ist sich aber sicher, sich bald wieder daran zu erinnern ….. doch dazu kommt es ja wie wir alle wissen nicht mehr ;-)


    Im 2. Kapitel kommt Poirot noch mal auf dieses Gespräch zurück.

  • So, ich schließe mich mal sehr nachträglich hier an. Die liste der möglichen Täter ist entsprechend lang. Da wären die ganzen Patienten die zur Tatzeit anwesend waren oder bei denen man nicht weiß wann sie gegangen sind. Dazu kommen der andere Arzt und der Freund von Nevill.


    Was mit sehr verdächtig vorkommt ist die Tatsache das Alfred Blunts Namen richtig ausgesprochen hat. :gruebel Und welche Person dem Zahnarzt wohl bekannt vorkam. :gruebel

  • Ich habe den ersten Abschnitt bereits gelesen. :)

    Echt amüsant, wie man die Angst der Patienten nachempfinden kann. ;)


    Erstaunt bin ich über den Satz, welchen der Arzt zu Beginn erwähnt, als Poirot auf seinem Behandlungsstuhl sitzt:

    Seite 23 - "...Namen kann ich mir nicht merken, aber es ist schon erstaunlich, dass ich nie ein Gesicht vergesse. ... Wo habe ich Sie bloß schon einmal gesehen?"..."

    Das SIE ist verdächtig - es geht also um eine Frau. Ich denke, dieser Satz könnte für uns und Poirot noch wichtig werden.


    Aktuell habe ich noch keinen richtigen Verdacht, wer unser/e Täter/in sein könnte.


    Da das Wetter aktuell zu wünschen übrig lässt, werde ich weiterlesen. :)

  • Ich habe den ersten Abschnitt bereits gelesen. :)

    Echt amüsant, wie man die Angst der Patienten nachempfinden kann. ;)

    Erstaunt bin ich über den Satz, welchen der Arzt zu Beginn erwähnt, als Poirot auf seinem Behandlungsstuhl sitzt:

    Seite 23 - "...Namen kann ich mir nicht merken, aber es ist schon erstaunlich, dass ich nie ein Gesicht vergesse. ... Wo habe ich Sie bloß schon einmal gesehen?"..."

    Das SIE ist verdächtig - es geht also um eine Frau. Ich denke, dieser Satz könnte für uns und Poirot noch wichtig werden.

    Ich fürchte, den Zahn muss ich dir ziehen, Totenleserin . Beim "Sie" handelt es sich in dem von dir zitierten Teil um eine förmliche Anrede und gemeint ist ein männlicher Patient. ;)

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  • Ich hab den ersten Abschnitt auch gelesen heute und mir macht dieser Krimi von AC schon wieder sehr viel Spaß. Wie immer habe ich keinen blassen Schimmer, wie alles wohl zusammenhängen mag. Aber wann hab ich das schon mal bei AC? :lache


    Sehr gut finde ich übrigens die Personenübersicht von dyke auf Seite 1 dieses Threads. Es sind schon sehr viele Personen, die über dafür recht wenige Seiten auftreten. Aber so nach und nach kann man sie sich merken. Wobei - Herrn Amberiotis brauchen wir uns ja fast gar nicht mehr zu merken...


    An einen Selbstmord glaube ich dennoch nicht. Irgendwas soll sicher vertuscht werden. Sonste hätte man Ms Nevill ja auch nicht weglocken brauchen. Sie sollte nicht im Weg sein. Oder sich nicht an den/die Täter/in erinnern können. Oder sie hätte vielleicht jemanden nicht vorlassen können, wenn sie da gewesen wäre.


    Es gibt ja doch einige Ungereimtheiten. Der junge, wie ein Mörder aussehende Typ (Howard Raikes) zum Beispiel. Da man unbemerkt nur durch diese eine Tür herein kommen kann, diese aber von außen nicht zu öffnen ist, kann es doch gut möglich sein, dass er nur da war, um im entscheidenden Moment von innen die Tür zu öffnen und jemanden auf diese Weise herein zu lassen.


    Und ein Schnallenschuh hatte ja auch schon seinen großen Auftritt und zwar am Fuß von Mabelle Sainsbury Seals (was für ein Name). Dass sie ständig was verliert, scheint sich wie ein Running Gag durchs Buch zu ziehen - beim Besuch im Hotel hatte sie ja schon wieder Dinge fallen lassen, die Poirot ihr aufhebt. Lustig fand ich auch, dass sie meinte, ihr Engagement bei "Was ihr wollt" solle doch bitteschön bei Nennung ihres Namens miterwähnt werden. :D Sie könnte Poirot und Japp mit ihrer Art noch Nerven kosten...


    Warum Amberiotis wohl ebenfalls sterben musste? Ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, dass die beiden Todesfälle irgendwie zusammenhängen. Ob er dem/der Täter/in begegnet ist? Und ihn/sie womöglich wiedererkennt?


    Es ist wie immer: Ich tappe im Dunkeln. Vielleicht bringt der nächste Abschnitt eine heiße Spur...

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  • Bei der Vernehmung von Miss Sainsbury ist mir aufgefallen, dass diese sehr fahrig ist. Auf dem Weg zu dem freien Tisch verliert sie eine Schärpe und ein Taschentuch. Bei dem Zahnarzttermine riss sie sich die Schnalle ihres Schuhs ab. Mir ist der Gedanke gekommen, ob die kleine Waffe nicht vielleicht von ihr stammen könnte. Sie könnte sie ebenso verloren haben wie die anderen Dinge. Ob sie die Waffe nun allerdings auch benutzt hat, oder ob jemand anderes die Waffe gefunden und damit den Mord begangen hat - das weiß ich (noch) nicht. :-)

    Ob sie die Waffe im Schnallenschuh versteckt hat? Damit wäre das Geheimnis gelüftet! :lache

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  • Sehr gut finde ich übrigens die Personenübersicht von dyke auf Seite 1 dieses Threads. Es sind schon sehr viele Personen, die über dafür recht wenige Seiten auftreten. Aber so nach und nach kann man sie sich merken. Wobei - Herrn Amberiotis brauchen wir uns ja fast gar nicht mehr zu merken...

    Danke! Da muss ich gleich mal gucken...........

  • Ich fürchte, den Zahn muss ich dir ziehen, Totenleserin . Beim "Sie" handelt es sich in dem von dir zitierten Teil um eine förmliche Anrede und gemeint ist ein männlicher Patient. ;)

    Ist das jetzt eine Spoiler-Info? :gruebel;)

    Ich habe das als weibliche Anrede empfunden.

  • Ist das jetzt eine Spoiler-Info? :gruebel;)

    Ich habe das als weibliche Anrede empfunden.

    Nein, keinesfalls! Ich hab ja selber erst die ersten beiden Abschnitte gelesen.


    Die genaue Stelle lautet ja so: "Neulich etwa, bei einem meiner Patienten - ich wusste, ich war ihm schon einmal begegnet. Der Name hat mir nichts gesagt, aber ich dachte sofort: Wo habe ich Sie bloß schon einmal gesehen?"


    Ich bin hier über das "ihm" gestolpert, für mich eindeutig männlich. Würde Morley bei einer Dame nicht eher von "ihr" sprechen?

    Vielleicht soll es aber auch neutral sein und das "ihm" bezieht sich auf den Patienten... bei der von bibliocat zitierten Stelle im Original ist die Passage nämlich gänzlich neutral gehalten. Englisch


    Es scheint jedenfalls eine wichtige Szene zu sein, wenn man sich die Diskussion um die fehlenden Sätze unserer Vorgänger durchliest...

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  • Ich hatte noch nicht viel Zeit zum Lesen, aber den ersten Abschnitt konnte ich gerade beenden.


    Das erste Kapitel fand ich einfach nur köstlich. Zum einen die Beschreibung von Poirot beim Zahnarzt, die ihn irgendwie nahbarer erscheinen lässt, weil er auf dem Zahnarztstuhl ganz menschliche Ängste empfindet. Zum anderen aber auch die Beschreibung des Wartezimmers mit versilberten Kerzenständern, blauen Samtvorhängen und geblümten Sesseln.

    Mir sind beim Lesen die ganze Zeit Bilder aus den verschiedensten Zahnarzt-Wartezimmern durch den Kopf geschossen, die ich im Laufe der Jahre gesehen habe: Durchweg funktional und mit Stühlen aus Kunststoff bestückt. :D


    Einen Selbstmord würde ich auch ausschließen, nicht aber, dass die zweite Leiche in den ersten Mord verwickelt war.


    Miss Sainsbury Seale wirkt irgendwie verdächtig, was sie eigentlich als Täterin ausschließt. :lache


    Trotzdem ist mir beim Lesen der Befragung sofort die Frage durch den Kopf gegangen, ob ihre verflossene Ehe eine Rolle spielt :gruebel


    Leider habe ich die gekürzte Ausgabe des Scherz Verlages. Mal sehen, ob das bei diesem Roman zum Problem wird.

  • Mich unterhält das Buch bis jetzt echt gut...........die ganzen Befragungen bringen bis jetzt zwar noch nicht die große Erleuchtung......aber kann ja noch kommen. ;-)

    Verdächtig ist weiterhin so gut wie jeder.


    Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen so auf längere Zeit in Hotels oder Pensionen wohnen.

  • Miss Sainsbury Seale wirkt irgendwie verdächtig, was sie eigentlich als Täterin ausschließt. :lache


    Trotzdem ist mir beim Lesen der Befragung sofort die Frage durch den Kopf gegangen, ob ihre verflossene Ehe eine Rolle spielt :gruebel

    Vielleicht ist sie ja auch "nur" Mittäterin und hat den Zahnarzttermin vereinbart, um den tatsächlichen Täter einzulassen. :gruebel

    Leider habe ich die gekürzte Ausgabe des Scherz Verlages. Mal sehen, ob das bei diesem Roman zum Problem wird.

    Wahrscheinlich - so lesen sich zumindest die Beiträge der vorangegangenen Leserunde... :(

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  • Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen so auf längere Zeit in Hotels oder Pensionen wohnen.

    Das ist mir in diesem Band bisher auch aufgefallen. Und auch ich finde es erstaunlich. Zumal sie alles ja offensichtlich zum festen Patientenstamm von Mr Morley gehören (bis auf Amberiotis natürlich).

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  • Hat jemand schon diese Verfilmung gesehen?

    Wohl eher nicht.........sonst wäre der/die Mörder/in ja schon bekannt. ;-)


    ASIN/ISBN: B08WH718MD

    Ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, weil ich alle Folgen mit David Suchet gesehen habe.

    Aber genauso, wie ich den Krimi schon einmal gelesen habe, kann ich mich nicht daran erinnern - zu lange her...

    Und nach der letzten Leserunde habe ich die Verfilmung anschließend neu gesehen und festgestellt, dass sie mit dem Buch nichts gemein hat.

    Ich bin also eher gespannt, wie sehr der Film dieses Mal abweicht, dass man den Mörder kennt, wenn man den Film gesehen hat, halte ich zumindest nicht für selbstverständlich...:D

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich gestern einen spontanen Anlass zum Feiern hatte, habe ich erst heute angefangen zu lesen. Aber wie immer bei den Agatha-Christie-Romanen flutscht es prima.


    Ich habe mir auch gleich nach der ersten Seite einen Block geholt und ein Personenverzeichnis angelegt - ich dachte mir schon, dass es wieder viele Verdächtige geben wird. ;)


    Ich lese eine e-book-Ausgabe des Atlantik-Verlages, die scheint nicht gekürzt zu sein, denn das in der vergangenen Leserunde erwähnte Zitat von dem Zahnarzt ist enthalten. Ich wusste gar nicht, dass die Ausgaben im Scherz-Verlag, die ich früher gelesen habe, so ungeschickt gekürzt worden sind, das ist natürlich super ärgerlich, wenn so ein wichtiger Hinweis fehlt.


    Mit dem Lesen habe ich mich auch wieder erinnert und ich weiß noch, warum der Zahnarzt ermordet wurde - ich denke, das es ein Mord ist, ist kein Spoiler, es glaubt sicherlich keine von uns an einen Selbstmord. Und ich weiß auch noch, wodurch Mr Amberiotis gestorben ist. Das Wer und das Warum allerdings habe ich vergessen, ich kann also weiter mitraten. Mr Amberiotis wird als recht zwielichtiger Mann vorgestellt, der eine größere Geldsumme erwartet - ob er ein Erpresser ist und deshalb sterben musste?


    Wie immer finde ich es toll, wie die Autorin es schafft, mit kleinen und kurzen Bemerkungen eine Person zu charakterisieren. Z. B. wie Poirot die anderen Personen im Wartezimmer wahrnimmt, ich sehe die Figuren ganz deutlich vor mir. Das ist schon eine Meisterleistung und Agatha Christie ist zurecht die Queen of Crime.


    Ich frage mich natürlich, was nun Miss Sainsbury Seales Schnallenschuhe mit der ganzen Sache zu tun haben ...

  • Wie immer finde ich es toll, wie die Autorin es schafft, mit kleinen und kurzen Bemerkungen eine Person zu charakterisieren. Z. B. wie Poirot die anderen Personen im Wartezimmer wahrnimmt, ich sehe die Figuren ganz deutlich vor mir. Das ist schon eine Meisterleistung und Agatha Christie ist zurecht die Queen of Crime.

    Ich finde, sie hat es auch ganz toll geschafft darzustellen, wie man bestimmte Dinge oder Eindrücke anders aufnimmt, wenn man mies gelaunt (Poirots Schmerzen vor der Behandlung) oder glücklich ist (Poirots Empfindung nach erfolgreicher Behandlung).

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