Verliebt, verschneit, verzaubert / Stefan Rogall

  • Es gibt eben gute als auch schlechte Rezensionen, ist doch ganz normal! Und anstatt eine schlechte Rezension zu kritisieren, ist doch der bessere Weg, um positiv auf das Buch aufmerksam zu machen, eben eine positive Rezension zu verfassen. Dies ist nicht der Fall gewesen, HarrysSally, Du beschränkst Dich hier leider lediglich darauf, eine negative Kritik zu bemängeln, ebenso wie alle User, die der Meinung sind, eine Rezension entsprechend einschätzen zu können, wonach das Buch nicht ihren Lesegeschmack trifft.
    Michi M. hat es zutreffend "gesagt": Der Ton macht die Musik.


    Wenn ich ein Buch wirklich gut finde, aber bislang nur negatives dazu geschrieben ist, dann verfasse ich eine gute Rezension, damit andere doch noch neugierig werden und das Buch vielleicht kaufen. Mit Deinem Verhalten - sorry - führst Du zum Gegenteil.

  • Jetzt werde ich mich vermutlich ziemlich unbeliebt machen, oder meine Reputation im Forum - so es diese denn gibt - verspielen. Und nach der Diskussion hier im Thread traue ich mich kaum noch (Um Mißverständnisse zu vermeiden: ;-) ), meine vom Eingangspost ziemlich abweichende Meinung kundzutun. Nichtsdestotrotz: das Buch hat mir gefallen. Gut. Ziemlich gut sogar.


    Doch der Reihe nach.


    Das Buch hatte mir gekauft, nachdem es im „Meine neuen Bücher“-Thread auftauchte. Die Beschreibung klang nach einem Buch für mich. Dann kam die Rezi, und die erste Begeisterung erhielt einen Dämpfer. Gestern nun waren wir per Zug in Kassel auf dem Weihnachtsmarkt; da ich immer etwas zum Lesen dabei habe, fiel mir dieses Buch ein. Es ist nicht allzulang, geringes Gewicht, angenehm lesbares Schriftbild (wichtig, weil für mich so ohne Lesebrille zu lesen :rolleyes), und nach der Rezi hoffte ich, so nebenbei ein Buch „abhaken“ zu können, weil es mir ja sowieso nicht gefallen und diagonal lesen reichen würde.


    Es kam ganz anders.


    Es begann damit, daß das Lesen im vollen Zug nicht so ganz praktisch war, mußte ich doch des öfteren laut auflachen. Irgendwann jedoch blieb mir das Lachen im Halse stecken, weil Situationen, die ich kannte, auftauchten. Verdammt gut kenne aus meinem eigenen Leben. Es mag ziemlich viel zusammen kommen in diesem Roman, und der Stoff hätte vielleicht für ein paar hundert Seiten mehr gereicht. Dann wären die Charaktere bis ins Letzte ausgefeilt, die Umgebung ausführlich beschrieben und die Sprache vermutlich auf sehr hohem Niveau gewesen. Doch es hätte sich nicht mehr um ein Weihnachtsbuch gehandelt.


    Es ist mE letztlich die Frage, was man von einem Weihnachtsbuch erwartet. Was ich nicht erwarte ist, daß alles realistisch ist und wie aus der Tageszeitung entnommen klingt (was die Handlung und Vorkommnisse betrifft). Was ich erwarte ist ein Buch, in dessen Handlungsverlauf das eine oder andere, hm, magische, wunderbare, auf jeden Fall unrealistische, passiert, in welchem durchaus eine gewisse Melancholie oder auch Tragik enthalten ist, das sich am Ende aber hoffnungsvoll froh fügt und auflöst. So, wie man in den meisten Weihnachtsfilmen (zumindest in denen, die ich ansehe) das Happy End daran erkennt, daß es genau im passenden Moment zu schneien beginnt. Um so ein Szenario aufzubauen gehört eine gewisse Portion Unglaubwürdigkeit (im Sinne „das ist wie im richtigen Leben“), etliche „Zufälle“ und glückliche Wendungen einfach dazu.


    In diesem Sinne hat das Buch meine ursprünglichen Erwartungen voll erfüllt; ich habe weder den Kauf noch das Lesen des Buches bereut. Im Gegenteil.


    Zu sternschnuppes Kritik (bzw. Spoiler, ich spoilere besser auch):


    Zu der Sache mit dem Gehirntumor: in Richard Paul Evans „The Christmas List“- Rezi-Thread dazu - stirbt eine der Figuren über das ganze Buch hinweg. Das mag zwar realistisch sein, macht jedoch die Stimmung kaputt und hat daher in einem solchen Buch nichts verloren, sondern eher in einem Drama. Ich fand das hier im Buch ausreichend ausführlich beschrieben, um die Balance zwischen Tragik und Weihnachtsbuch zu halten.


    Eine der besten Stellen für mich war auf Seite 144 die Zusammenfassung eines Menschenlebens - und was wohl fehlen wird. Vielleicht, ja vielleicht ist das Leben doch schön.





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    Übrigens habe ich mir bereits, obwohl ich Kurzgeschichten eigentlich nicht mag, das Buch „Schneegeflüster“ bestellt, weil dort eine Geschichte über Ben und Theresa enthalten ist.
    .

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Na ja, vielleicht hätte ich noch ein oder zwei " ;-) " - Smilies zusätzlich verwenden sollen. Andererseits war es schon ein etwas seltsames Gefühl, daß das Buch auf mich so ganz anders gewirkt hat als auf sternschnuppe.


    Im Moment liest es meine Frau; die ist vielleicht nicht ganz so eingenommen dafür wie ich, aber bisher gefällt es ihr durchaus auch.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Zitat

    Original von SiCollier
    Na ja, vielleicht hätte ich noch ein oder zwei " ;-) " - Smilies zusätzlich verwenden sollen. Andererseits war es schon ein etwas seltsames Gefühl, daß das Buch auf mich so ganz anders gewirkt hat als auf sternschnuppe.


    Bücher sind nicht lebendig, wenn sie nicht unterschiedlich auf Menschen wirken. :wave


    Es ist doch oft sogar so, dass mein ein Buch überhaupt nicht mag, abbricht, und es ein paar Wochen später nochmal rausnimmt und feststellt, dass man es toll findet.
    Da wäre es ja gruselig, wenn verschiedene Leser nicht verschiedene Ansichten hätten.

  • Hallo HarrysSally, die Rezension von sternschnuppe ist vom 8.11., 4 Tage später meldest du dich hier im Forum an und hast bis dato nur in diesem Thread was geschrieben. Ich sage dir ganz freundlich und als Verlagskollegin von Stefan Rogall, solche Aktionen kommen in Bücherforen nicht gut an. Habe auch Lehrgeld bezahlt, Rezensionen muss man sowohl als Autor als auch als Fan eines Buches als solche akzeptieren. Jeder kann seine Meinung äußern. Und zu jedem Roman werden sich negative Meinungen finden. Unterm Strich zählt, ob viele Leute das Buch kaufen und ein Großteil davon das Buch gut findet. Allen gefallen wird und kann man nie.


    lg :wave Claudia

  • Ich denke, würde man sich unbeliebt machen,weil man ein Buch nicht so toll findet wie jemand anders dies tut, hätte das Forum für mich keinen Sinn.


    Das steht doch in keinerlei Relation..hier gibt es unendlich viele Rezensionen zu unendlich vielen Büchern und ich habe keinen einzigen Thread in Erinnerung,wo alle LeserInnen einer Meinung waren. Ja,vielleicht sind wir in diesem Fall völlig anderer Meinung, mag durchaus sein,aber ich seh da kein Problem darin.
    Oder muss ich jetzt fürchten,dass alle Fans historischer Romane mich nun hassen,weil ich dieses Genre nicht gern lese? Oder soll ich persönlich wütend auf alle reagieren, die z.B. M.Birbaek nicht mögen???


    Ich denke, dass Menschen und Meinungen zum Glück unterschiedlich sind. Zwar lass ich mir nicht gern unterstellen, ein Buch nur überflogen zu haben,wenn ichs durchaus gelesen habe, aber ansonsten bleibt es doch mir überlassen,wie es mir gefallen hat und da kann jemand mit zigtausend Beiträgen daher kommen und das Gegenteil behaupten und ich ändere meine Meinung dennoch nicht.


    Ich habe beruflich und privat das große Glück sehr viel mit AutorInnen, Verlagen etc. in Kontakt zu sein und nicht alles gefällt mir, aber ich fände es unehrlich, wenn ich das nicht zugeben würde. Allerdings bin ich der Meinung, dass ich sehr auf meine Wortwahl geachtet habe und niemanden persönlich attackiert habe oder das Buch *verrissen* habe (dazu würde mir sowieso der Einfluss eines richtigen Rezensenten oder einer anderen wichtigen Persönlichkeit fehlen und ich schreibe meine Meinung hier ja nicht,um andere zu überreden).


    Ich freue mich darüber,was Claudia geschrieben hat. Ich habe ihren Erstling gern gelesen, war aber nicht in der absoluten Fanrunde dabei,weil das Buch und ich nicht ganz kompatibel waren. Dennoch kann man doch höflich und mit respekt miteinander umgehen. Und was SiCollier betrifft..ist doch gut,wenn er das Buch anders sieht...zum Glück sind wir nicht alle gleich :peitsch (der Smiley ist jetzt extra für SiCollier)

  • sternschnuppe : Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass man von Buch zu Buch reift oder ob man allgemein routinierter wird, aber ich sehe immer öfter, wie Debütautoren und ihr Anhang die gleichen Fehler machen. Nicht dass ich damals komplett verschont geblieben bin. :grin Aber bei manchen nimmt es ein Ausmaß an, da werden unter dubiosen Nicks Gefechte mit Rezensenten geführt. Und nicht mal gut kaschiert. Du musst nur schauen, wie viele Rezensionen die ersten begeisterten Rezensenten von Debütromanen sonst so geschrieben haben. Im besten Fall sind das gut meinende Angehörige (wir wissen ja: das Gegenteil von gut ist gut gemeint). Die oft nicht wissen, dass sie dem Autor, der immer sein Herzblut in sein erstes Projekt steckt, nichts Gutes tun, vor allem dann nicht, wenn sie Diskussionen vom Zaun brechen. Das wollte ich mal gesagt haben. Vielleicht kommt es ja an richtiger Stelle an. ;-)


    lg Claudia

  • Ich geb dir hundertprozentig Recht, Claudia!
    Das selbe Phänomen konnte man hier auch bei diversen Leserunden beobachten,wo sich ganz plötzlich Leute hier anmeldeten, die ausschließlich dieses Buch lobten und danach verschwanden. Ich sehe es auch so,dass sie damit nur dem/der AutorIn schaden..
    Natürlich muss man die persönliche Seite sehen und die Motivation,aus welcher so etwas geschieht ist ja nicht unbedingt eine schlechte.


    Mal sehn, wem ich mit meiner nächsten Rezi auf den Schlips trete *ggg*... :gruebel Scherz!

  • Vielleicht habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt (mit dem Begriff „unbeliebt machen“); als die Diskussion zum Buch hier lief, lag es, wie geschrieben, schon lesebereit hier.


    claudiatoman hat es eigentlich sehr treffend zusammengefaßt. (N. B.: Das mit dem „möglichst viele Leute sollen ein Buch kaufen“ habe ich immer meinen Buchhandelskunden erzählt, als ich noch als Verlagsvertreter unterwegs war. Denn alle in der Branche leben vom Kaufen der Bücher und nicht vom Lesen. Aber das nur nebenbei.)



    Zitat

    Original von sternschnuppe
    (...) aber ansonsten bleibt es doch mir überlassen,wie es mir gefallen hat und da kann jemand mit zigtausend Beiträgen daher kommen und das Gegenteil behaupten und ich ändere meine Meinung dennoch nicht.


    :write Ich hinterfrage in solchen Fällen lediglich nochmals meine eigene Meinung, ob die Kritikpunkte auch für mich zutreffend sind. Wobei ich inzwischen allerdings festgestellt habe, daß ich eine ganz, hm, eigene Art der Rezeption von Büchern habe. Wenn es für mich insgesamt stimmt, kann ich relativ leicht über Fehler hinwegsehen oder bemerke die erst gar nicht. Für mich hat das Buch hier gestimmt (vielleicht auch auf Grund eigener gemachter Erfahrungen, die ich hier im Buch wiedergefunden habe) bis auf den einen Fall, den ich im Spoiler erwähnt habe.



    Zitat

    Original von sternschnuppe
    (der Smiley ist jetzt extra für SiCollier)


    :gruebel Muß ich mich jetzt geschlagen fühlen? ;-) :wave




    Mit ein paar Tagen Abstand habe ich jetzt dem Buch 8 Punkte gegeben. Einen Abzug für die Sache im Spoiler, das ist auch für mich zu unwahrscheinlich, und einen, weil es zu 10 Punkten auch ohne das nicht gereicht hätte. Für mich im Hinblick auf meine Erwartungen an das Buch und das, was es mir geboten hat, ist das eine zutreffende Einschätzung. Andere mögen es, wie dieser Thread gezeigt hat, anders sehen.



    @ claudiatoman
    Im „Schneegeflüster“ ist, wie ich bemerkt habe, als ich das Buch in der Hand hatte, auch eine Geschichte von Dir mit drinnen. Das sind dann schon zwei aus dem Buch, die ich lesen werde. Denn Kurzgeschichten, wie erwähnt, sind eigentlich nicht so mein Ding.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • SiCollier : Na, dann bin ich gespannt. Ich bin auch weniger der Kurzgeschichtentyp, schreibend wie lesend, ich tauche gerne ein und breite mich aus. Aber Schneegeflüster hat Spaß gemacht. Ich schreibe gerne über den Winter und Weihnachten, obwohl der Wermutstropfen war, dass die Geschichten im Frühling geschrieben werden mussten...


    Verliebt, verschneit, verzaubert SUBt bei mir noch, ich habe gerade Schreibphase, da komm ich wenig zum lesen. Aber ich möchte es noch vor Weihnachten lesen, schon allein weil mich die sehr verschiedenen Meinungen jetzt richtig neugierig gemacht haben. Ob ich dann berichte, mal sehen, ich bin sehr vorsichtig mit Kollegenrezensionen, besonders natürlich bei Verlagskollegen...


    lg Claudia

  • @ sternschnuppe
    Ist schon klar, ich denke, ich habe verstanden, was Du (auch in Deinen früheren Posts) ausdrücken wolltest, und mit Sicherheit nichts übel genommen. :-) :wave Außerdem ist ein sachlicher Meinungsaustausch interessant und gibt mir, ich wiederhole mich, Gelegenheit, meine eigene Meinung (und sei es nur für mich) zu hinterfragen.



    @ claudiatoman
    Deine Meinung zu diesem Buch würde mich schon interessieren, aber daß Du Dich schwer tust, eine solche hier kundzutun, ist mir schon klar.


    Ob ich es beim "Schneegeflüster" zu einer Rezi schaffe, weiß ich noch nicht. Hier liegt ein Stapel dieses Jahr dringend zu lesender Weihnachtsbücher, und für eine Rezi müßte ich es komplett durchlesen. Es wäre das erste Kurzgeschichtenbuch, das ich ganz durchlesen würde. Aber mal sehen, vielleicht kommen die anderen Geschichten qualitätsmäßig an Deine und die von Stefan Rogall heran (ich unterstelle jetzt einfach mal, daß die gut sind), dann bekomme ich das Buch doch durchgelesen. :grin ;-)

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Liebe Claudia,


    eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, hier nochmal reinzuschauen, weil du mich persönlich ansprichst. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr, hier etwas zu schreiben, da ich gleich bei meinem ersten Beitrag von so vielen plattgewalzt und vergrault wurde.


    Mir ging´s dabei gar nicht in erster Linie um diesen Roman, sondern darum, dass die Kritik vom Forumbetreiber hier so bereitwillig von den anderen Mitgliedern aufgenommen wurde. Offensichtlich war das ein Fehler, da so viele dem Forumsbetreiber blind vertrauen. Das kenne ich übrigens von anderen Foren überhaupt nicht - da findet ein reghafter Austausch statt und jeder, der eine Kritik schreibt, weiß eben, dass auch seine Kritik kritisiert werden kann, darf und sollte. Nur dann macht für mich ein Meinungsforum Sinn.


    Habe eben gesehen, dass hier noch jemand gewagt hat, dem Forumsbetreiber zu widersprechen. Das macht mir Mut, mich auch weiter bei der Diskussion über andere Bücher zu beteiligen.


    Eins hat das Forum jedenfalls schon erreicht: da ich dich noch nicht als Autorin kannte, werde ich mir jetzt unbedingt ein Buch von dir beschaffen und lesen. Und wenn´s mir gefällt, werde ich es dann auch so glühend verteidigen wie Hogalls Buch.


    Es grüßt
    Harrys Sally

  • Hallo HarrysSally!


    sternschnuppe ist aber nicht die Forumsbetreiberin, auch wenn sie das sicher ehrt, dass sie dafür gehalten wird. Und dass keiner widerspricht mag daran liegen, dass die meisten wie ich das Buch noch nicht gelesen haben, es ist ja erst vor Kurzem erschienen. Hast du SiColliers Beitrag gelesen? Der widerspricht sehr, ihm hat das Buch gut gefallen. Andere kennen vielleicht sternschnuppe und wissen, dass wenn ihr etwas nicht gefällt, es wahrscheinlich auch nicht ihr Geschmack ist. Das ist deren Sache, ich finde nicht, dass das irgendwie anders ist als in anderen Foren. In kleineren Bücherforen ist es oft noch schlimmer, da gibt es dann nur eine einzige Meinung. Hier ist die Chance doch groß, dass andere Leser sehr wohl einen anderen Geschmack haben. Gib dem Forum ruhig eine Chance, du wirst sehen, zu jedem Buch gibt es hier die verschiedensten Meinungen, und das ist auch gut so.


    lg :wave Claudia

  • Zitat

    Original von HarrysSally
    Das kenne ich übrigens von anderen Foren überhaupt nicht - da findet ein reghafter Austausch statt und jeder, der eine Kritik schreibt, weiß eben, dass auch seine Kritik kritisiert werden kann, darf und sollte. Nur dann macht für mich ein Meinungsforum Sinn.


    Dass die Forenbetreiberin sich hier im Thread gar nicht geäußert hat, hat Claudia ja schon geklärt.
    Dass Kritiken (Meinungsäußerungen) kritisiert werden, hat mMn aber überhaupt keinen Sinn, solange es sich um begründete Kritik handelt, und nicht einfach geschrieben wird "Fand Buch doof!" (mal überspitzt).


    Niemand dreht dir einen Strick daraus, wenn du unter eine eher negative Kritik eine positive setzt :wave und man darf auch gerne dazu schreiben, dass man die bisherigen Rezensionen nicht nachvollziehen kann, und es selbst ganz anders empfunden hat. Davon leben Bücher - sie machen unterschiedliche Dinge mit den Menschen.
    Es wäre fatal, wenn dem nicht so wäre, denn wenn alle dasselbe mögen würden, gäbe es keine Abwechslung mehr.
    Ich für meinen Teil sah heute ein Buch im "Habe-Abgebrochen-Thread" und musste es aufgrund der Negativkritik sofort haben.


    Nur Kritik an einer "Meinung" macht eben recht wenig Sinn, denn wenn einem Rezensenten ein Buch nicht gefällt, dann ist das so - da muss man nicht drüber diskutieren. Es wird auch ohne "Aber ..." ein nächster kommen und das Buch schön finden :-]

  • a) Ich bin kein/e ForenbetreiberIn...ich bin eine ganz gewöhnliche Userin mit nicht mal besonders hoher Beitragsanzahl, ich bin maximal Threadstarterin (das ist die Person, die einen Beitrag einstellt,wie es allen registrierten UserInnen zusteht) und ich *kenne* im ganzen Forum gerade mal 2 Userinnen persönlich.


    b) Ich sehe außer deinen etwas hilflosen Versuchen@ Harryssally keinerlei Untergriffigkeiten in diesen meinem nachfolgenden Beiträgen, sondern durchaus konstruktive Kritik und persönliche Meinungen mündiger UserInnen.


    c) Ich wiederhole es auch für dich nochmals ganz langsam zum Mitlesen: Es ist mir absolut und völlig egal (und das nicht im negativen Sinne) , welche Meinung andere zu diesem Buch haben (das mir mE allmählich durch deine Meldungen fast wirklich unsympathisch wird *g*)..wir leben zum Glück in einer Gegend der Erde, wo Meinungsfreiheit gegeben ist. Wenn du also nach wie vor der Meinung bist, der *große Zampano* spricht und alle kuschen...dann solltest du die Beiträge ganz,ganz genau nochmals lesen.


    Mehr hab ich schon gar nimmer zu sagen - Zeitverschwendung - ich mag dieses Forum gerade aus diesem Grund,weil alle, die ThrillerliebhaberInnen, die Historikfans, die Zeitgeschichtlichen, die Fantasyfreunde und was weiß ich noch ihren Platz hier haben.


    PS: Claudia, so wie du mit deinen Beiträgen (sehr diplomatisch und humorvoll) rüberkommst,muss ich doch glatt jetzt dein 2. Buch aus Neugier lesen (das ist positive Werbung :chen und bitte alle,die meinen Nick jemals gelesen haben,tut mir das nach!!! Wo ist der Ironiesmiley?)


    EDIT: Mulle und Claudia haben mich grad wieder *runtergeholt* :-)


    EDIT 2: Hab ich da nciht neulich gelesen,dass jemand Birbaeks *Beste* nicht mag? :schlaeger

  • Ich hab das Buch nach unfassbaren 18 Seiten abgebrochen. Länger konnte ich mir diesen Mist nicht geben. Schreibstiltechnisch gesehen, ist das auf dem Niveau eines Zweitklässlers. Unmöglich.
    Vielleicht hätte Stefan Rogall beim Drehbuchschreiben bleiben sollen. Dass er da herkommt, merkt man dem Buch deutlich an. Als Roman nämlich eine absolute Katastrophe. Filmisch wäre es vielleicht gegangen, aber so? :nono


    Ich habe dann noch etwas vorgeblättert, aber das ging ja mal so gar nicht. Da fällt mir echt nichts mehr zu ein, außer, wie kann man so einen Mist ernsthaft verlegen? Und der Klappentext verkauft einem was ganz anderes, das so nebenbei. Überhaupt kann man sich schon zu Beginn zusammenreimen, was da kommt bzw. dahinter steckt. Ohne Worte! :bonk


    Man, hätte ich mich geärgert, wenn ich dafür Geld ausgegeben hätte! Da kann man einfach nur noch sagen: Finger weg!

  • Mir hat das Buch echt gut gefallen und ich hab es im Weihnachtsurlaub in einem Rutsch durchgelesen. Da sieht man wirklich das Geschmäcker einfach verschieden sind.
    Ich finde jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden.
    LG Nicole