'Baden-Badener Roulette' - Seiten 202 - 277

  • Im vorletzten Abschnitt gibt’s nun schon konkretere Erkenntnisse.


    Dietrich Falk, der Croupier, erscheint freiwillig bei der Polizei und gesteht, dass er Ingeborg zu einem Brief überreden wollte, der hilft, dass er seinen Job wieder bekommt. Na, das hätte wohl auch nichts mehr genutzt, wenn er sowieso schon kurz vor dem Rausschmiss stand. Aber das erklärt, warum sein Auto vor der Tür stand und wieso die Terrassentür beschädigt war. Da hat er wohl etwas zu heftig „angeklopft und sich dann nicht weiter getraut. Wahrscheinlich lag Ingeborg da gerade gefesselt auf dem Sofa und hätte noch gerettet werden können .... ? Für mich ist er damit als Täter ausgeschieden.


    Lea hat echt Mut, die dubiosen Hotel-Umbaupläne zu veröffentlichen, nachem ihr schon die Reifen zerstochen wurden. Am Ende landet sie mitten in einer LKA-Razzia! Was für eine Aufregung!


    Und nun wissen wir auch, warum Marie-Luise unbedingt in den 1. Stock von Ingeborgs Villa wollte, als sie ihre Leiche fand. Sie wollte die Briefe von Werner Klapproth verschwinden lassen, damit das „Familiengeheimnis“ nicht gelüftet wird. Dass da noch keiner vorher drauf gekommen ist, wenn es eine Familienähnlichkeit gibt? Wahrscheinlich muss man wirklich etwas wissen, um genauer hinzusehen.


    Nun ist Lea auf der Suche nach den Keramikgockeln (so wie ich mir die vorstelle, könnten die mir für meine Balkon gefallen) und Max erkennt am Namen Reetz die Zusammenhänge. Da endet der Abschnitt richtig spannend und ich muss zusehen, dass ich das Buch gleich wieder greife und weiterlese.


    Und zwischen Lydie Riebe und Lukas – läuft da was? Ich hatte mir Frau Riebe älter als Lukas vorgestellt, wahrscheinlich, weil sie meistens Frau Riebe genannt wird und nicht Lydia, was ja auch kein typsicher Name für eine ganz junge Person ist. Und wie alt ist eigentlich Lukas?

  • Lydia Riebe ist, wie Gottlieb in der Eingangsszene feststellt, 34 Jahre alt, Lukas Decker ist etwas jünger als sie. In seinem Personalbogen steht, dass er nach seiner Ausbildung 2004 zum Team stieß.


    Eine gemeinsame Leidenschaft wie das Laufen, kann schon sehr zusammenschweißen. Trotzdem...

  • Ja, Lea war schon mutig, das zu veröffentlichen.
    Etwas komisch kam mir der volle Marktplatz schon vor. Aber das hat sich ja geklärt. Aber Gottlieb geht es auch nicht so gut mit der Trennung von Lea. Ond der dumme Staatsanwalt stockert auch noch darauf rum.

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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  • Zitat

    Original von Rita
    Lydia Riebe ist, wie Gottlieb in der Eingangsszene feststellt, 34 Jahre alt, Lukas Decker ist etwas jünger als sie. In seinem Personalbogen steht, dass er nach seiner Ausbildung 2004 zum Team stieß.


    Eine gemeinsame Leidenschaft wie das Laufen, kann schon sehr zusammenschweißen. Trotzdem...


    Danke für die Info, Rita.
    Ich hatte den Altersunterschied etwas größer vor meinem geistigen Auge. Aber so geht das ja noch :-]

  • Bin erst am Anfang von diesem Abschnitt, später mehr. Nur kurz:


    Zitat

    Original von Rita
    - Hintergrundgeschichte eins -


    Ich hatte nach dem "Grandhotel" eigentlich beschlossen, nicht mehr zu schreiben, war ehrenamtlich tätig und lernte Italienisch. Schöne Zeit. Da mir der Kurs zu langsam voranging, nahm ich bei einem eleganten älteren Italiener, von dem ich nur den Namen wusste und dass er Rentner war, zusätzlichen Sprechunterricht. Auch er kannte nur meinen Namen, und wir verbrachten ein halbes Jahr allwöchentlich höchst amüsante italienische Abende. Bis er eines Tages im Fernsehen von meinen Krimis erfuhr. Er war begeistert: Wann der nächste erscheine und wovon er handeln solle. Ich winkte ab, murmelte etwas von dolce vita... Er ließ nicht locker, bis ich verriet, ich hätte eigentlich das Casino im Visier gehabt, aber... Worauf er verblüfft ausrief: "Wissen Sie eigentlich, dass ich 25 Jahre Croupier im Casino Baden-Baden war?" Tja, und dann schleppte er mich in die heiligen Hallen, erzählte mir kuriose und wertvolle Geschichten ... bis es irgendwann unanständig gewesen wäre, diese Dinge nicht aufzuschreiben.


    Ich habe ihm das Buch gewidmet.


    "Deinen" Italiener hast Du auch in dem pensionierten Croupier verewigt, der Lea ein paar Fragen beantwortet bei ihrem Besuch im Casino, oder?
    Das finde ich so schön bei Leserunden, wenn man so ein paar Zusatzinfos erfährt... :-]

  • Zitat

    Original von Wuermchen
    Nun ist Lea auf der Suche nach den Keramikgockeln (so wie ich mir die vorstelle, könnten die mir für meine Balkon gefallen) und Max erkennt am Namen Reetz die Zusammenhänge. Da endet der Abschnitt richtig spannend und ich muss zusehen, dass ich das Buch gleich wieder greife und weiterlese.


    Ja, so langsam nähert sich die Auflösung von allen Seiten. Muss nachher auch noch weiterlesen...


    Was hat Marcel mit Lydia gemacht? Hoffentlich hat er sie wirklich nur zum Auto begleitet, um sicherzugehen, dass sie verschwindet. Aber ich fürchte er hat da noch etwas nachgeholfen...


    Ja, ja das große Familiengeheimnis. Schon interessant, dass es bis jetzt niemand gelüftet hat. Vermutlich sieht wirklich jeder, was er sehen soll, wenn es keinen Anlass gibt genauer nachzubohren.


    Lea ist wirklich mutig - und ich könnte sie jedes Mal schütteln, wenn sie sich in Gefahr begibt und niemandem sagt, wo sie ist.


    Was ist denn die Streisselhochzeit (S. 257)?? Hab ich die Erklärung irgendwo überlesen??

  • Zitat

    Original von chiclana


    Ja, ja das große Familiengeheimnis. Schon interessant, dass es bis jetzt niemand gelüftet hat. Vermutlich sieht wirklich jeder, was er sehen soll, wenn es keinen Anlass gibt genauer nachzubohren.


    Manche Dinge "will" man ja auch nicht sehen, weil es sie nicht geben kann/darf. Ingeborg war noch vor der Geburt weggezogen und ist erst viel später wieder zurückgekehrt, und so richtig durchgeschlagen ist das "Erbstück" wohl erst in der nächsten Generation. Ingeborg hat es ganz sicher immer gesehen, aber wohlweislich nie ein Wort darüber verloren. Warum auch.


    Zitat

    Original von chiclana


    Was ist denn die Streisselhochzeit (S. 257)?? Hab ich die Erklärung irgendwo überlesen??


    Die taucht immer mal wieder beiläufig als "das" Volksfest im Elsass auf, ganz detailliert beschrieben wird sie am Ende dieses Abschnitts auf Seite 276.

  • Ganz kurz, bevor die Reise weitergeht:
    Ich befürchte das Schlimmste was Lydia anbelangt...
    Lea ist nun anhand der bunten Gockel im Elsaß gelandet, ich bin gespannt was sie finden wird - wie gesagt, ich befürchte schlimmes.
    Bei MAx ist nun auch der Groschen gefallen - hoffentlich kommt er rechtzeitig, ich hab das dumpfe Gefühl, dass LEa in eine brenzlige Situation geraten könnte.
    Didi fällt für mich als direkter Verdächtiger aus, ihn könnte ich mir vielleicht als Infoquelle vorstellen.
    Das Motiv scheint bei Frederic zumindest erklärt, bei MArcel wird es die Geldgier sein. Aber das wäre ja zu einfach, zumal ja der letzte Abschnitt noch vor mir liegt ;-)


  • Du hast meine Empfindungen gleich mitzusammengefasst ;-)


    Ich frage mich, wie Lea mit ihren Kollegen, im Team, arbeitet, ob sie an Redaktionssitzungen - wenigstens rudimentär - informiert, was sie tut, welches ihre nächsten (möglichen) Schritte sind. Sie ist schon mehr eine investigative Journalistin und hat Mut und Biss. Auch wenn sie dadurch schon mal übers Ziel hinausschiesst... Die Erfolge geben ihr ja auch recht.

  • Ein kleiner Hinweis an Rita:
    In meiner Ausgabe ist ein kleiner Druckfehler auf Seite 204
    Es müßte im unteren Drittel m. E. heißen: .... gesellschaftlicher Mittelpunkt und Sommerhauptstadt Europas ..... bei mir steht Europaa


    Diesen Abschnitt fand ich ja absolut spannend. Jetzt taucht der Name Reetz gleich zweimal auf - einmal als Frederic, "Hausgast" von Sophie und einmal als Bauarbeiter Marcel. Hier sind die Leser jetzt klar im Vorteil :-]


    Der polizeiliche Zugriff im Büro Klapproth war sehr spektakulär.


    Hiltrud Böhm wird gefunden und im Garten das Grab ihres Hundes Alma. Der Leser ist wieder mal im Vorteil, weil er gleich vermutet, daß der Bauarbeiter beim Vergraben geholfen hat und so Zugang zur Wohnung hatte.


    Und dann auf dem Hof von Sophie - Marcel geht mit Lydia zum Auto und kommt gut gelaunt zurück - was ist hier wirklich vorgefallen?


    Lea bekommt die Adresse von Sophie heraus und macht sich auf den Weg.




    Der pensionierte Croupier Franco Marchetti wird jetzt im Buch erwähnt, da gefiel mir sehr gut.


    Dieser Abschnitt war für mich bisher der spannendste und ich habe gleich bis zum Ende des Buches weiterlesen müssen :chen

  • hach, Lea ist wieder mal auf dem Weg dorthin, wo es vermutlich gefährlich wird.
    Max weiss wohl auch, wo er hin muss, allerdings wird er vermutlich erst nach Lea da auftauchen.


    Jetzt wird's spannend!


    Ich hoffe ja mal, daß der Sekretärin nix passiert ist, die Telefonstörung kam ja auch sehr passend....Nachdem Marcel ja vermutlich bereits ohne Skrupel getötet hat, könnte er es ja durchaus ein zweites Mal tun.


    Zum Rest des Abschnitts: Lea gerät in eine Polizeirazzia, Thorben hat also doch Dreck am Stecken. Sehr schöner Nebenplott übrigens.


    Eigentlich würd ich gerne weiterlesen, allerdings muss ich noch meine Kinder vom Kindergeburtstag abholen....

  • Zitat

    Original von Richie
    Ein kleiner Hinweis an Rita:
    In meiner Ausgabe ist ein kleiner Druckfehler auf Seite 204
    Es müßte im unteren Drittel m. E. heißen: .... gesellschaftlicher Mittelpunkt und Sommerhauptstadt Europas ..... bei mir steht Europaa


    Danke Richie, sehr diplomatisch formuliert. ;-) Ich hatte mich schon gewundert, dass ihr nicht mehr meldet. Es war ganz schön anstrengend, das Manuskript ganz zum Schluss stehend und laufend und laut lesend in kürzester Zeit auf diese blöden Druckfehler durchzuackern. Man kennt ja jedes Wort, jeden Satz auswendig und weiß, wie es richtig heißen soll. Also, mit mindestens zwei "Durchrutschern" hätte ich schon gerechnet. :grin

  • Da habe ich im Bus wohl das zweite "A" als einen Buckel in der Straße gelesen... ;-)


    Ansonsten bin ich auch sehr gespannt, was mit Lydia ist - und ob Max schnell kapiert dass hier was nicht zusammenpasst oder ob Lea sich gleich nochmal mehr in Gefahr bringt, wenn sie da jetzt hinfährt.
    Irgendwo im Nirgendwo, das klingt nicht gut finde ich!!


    Aber ich fand den Dreh, dass sie durch Zufall und eigentlich, als sie schon keinen Bock mehr hat, was zu machen, im Supermarkt fündig wird - und auch die Passage vorher, wo Marie-Luise ihr den Töpfer-Exkurs gibt, fand ich interessant (auch wenn ich wahrscheinlich weder den Gockel noch eine Vase, Tasse oder Schüssel näher anschauen würde weil das doch eben mehr zum Kaffeefahrten-Publikum passt :-) ).


    Jetzt schnell essen und dann hoffentlich heute zu Ende lesen.... Schade, dass Tage immer nur 24 Stunden haben :rolleyes

  • also ich gehe schwer davon aus, dass Marcel das Kabel beschädigt hat und hoffe nun, er hat nicht auch noch Lydia umgebracht. Aber warum hätte er sonst eine so gute Laune und ich glaube sie hat da am Ende wohl etwas geahnt oder?


    Lea begibt sich in großen Gefahren. Bin gespannt ob sie rechtzeitig am Hof von Lydia und der Cousine ankommt.


    Warum erzählt Marcel seinen Bruder nichts von dem Mord, er müßte jetzt ja auch nicht mehr pflastern, genug Knete hätte er doch jetzt.


    Sonst haben sie es doch auch zusammen gemacht oder zumindest geplant und einer ausgeführt.


    Es ist echt total spannend und ich freue mich schon wenn Lea Max hilft alles aufzulösen und dann hoffe ich werden sie wieder zusammen kommen. :grin


  • Ich denke, Marcel ist da ziemlich egoistisch und sagt ihm deswegen nichts.. Und ich hatte das auch so verstanden, dass er ja das Haus auch noch abbezahlen muss, er also "jedes Geld" mit Kusshand nimmt. (Wer nicht? ;-) )