'Die Pforten der Ewigkeit' - Seiten 059 - 210

  • Stimmt. Hab ich gar nicht dran gedacht. Na, seis drum. Jetzt ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

    Des Menschen Flügel - Andreas Eschbach


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von Bouquineur
    Andererseits kam es für ihn nicht so überraschend, dass sie keine Jungfrau mehr ist. Es ist ja hinter ihrem Rücken offenbar heftig über sie geklatscht worden.
    Vielleicht hat er aus diesem Grund auch extra genau drauf geachtet, ob das Pförtlein noch geschlossen ist. :chen


    GENAU! Er hat ihr ja auch direkt ins Gesicht gesagt: Jetzt wollen wir doch mal schauen, ob die Klatschweiber recht behalten haben.
    Mannoman, mit so einem Mann biste aber auch bestraft :rolleyes


    Holly : wo hätt' sich denn Constantia a lackerl Blut besorgen sollen? Sie kommt mir schon ein bisschen weltfremd daher ....

    to handle yourself, use your head, to handle others, use your heart
    SUB 15
    _______________________________________________________
    :kuh:lesend

  • Na ich schätz ja, dass es zur damaligen Zeit in einem normalen Haushalt nicht so schwer war, an Blut zu kommen. Frischfleisch vom Metzer war mit Sicherheit nicht so sauber und blutlos wie heutzutage. :grin

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

    Des Menschen Flügel - Andreas Eschbach


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • ... wenn sie nicht sogar selbst geschlachtet haben (Hühner etc.). Mit entsprechender Vorbereitung hätte sie ja auch eine kleine Blase mit Blut füllen und an entsprechender Stelle verstecken können. Die Hochzeit kam ja nicht überraschend.
    Schockierend fand ich eher, daß sie so blauäugig da reingelaufen ist, und sich im Vorfeld keine großen Gedanken zur "Schadensabwehr" gemacht zu haben;

  • Na ja. Eiskaltes Miststück finde ich auch zu hart. Mich würde interessieren, was denn nun vor 5 Jahren vorgefallen ist.


    Vielleicht war es ja etwas so Arges, dass sie so gefühlskalt geworden ist.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

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  • edit: zum Thema "eiskaltes Miststück": wir gucken gerade Dr. House (er bezeichnet Amber als "eiskaltes Biest"), das hat wohl abgefärbt :grin

  • Ich hab ja noch nicht mehr als diese 210 Seiten gelesen.
    Mir kam sie in diesen 2 Abschnitten so weltfremd vor, wohlbehütet und für den Einkauf beim Metzger gab es bestimmt Bedienstete. Ob sie Hühner hatten konnte ich nicht zwischen den Zeilen lesen :wow
    Ich glaube Constantia hat zu Hause noch nie einen Finger krumm machen müssen.

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    :kuh:lesend

  • Zitat

    Original von Sanne
    Ich denke, daß sie von einer Respektsperson vergewaltigt worden ist, und das auf eher brutale Weise. Irgendwo war das mMn mal angedeutet, andererseits interpretiere ich oft auch Sachen rein, die andere ganz anders verstehen :wave


    edit: zum Thema "eiskaltes Miststück": wir gucken gerade Dr. House (er bezeichnet Amber als "eiskaltes Biest"), das hat wohl abgefärbt :grin


    Das kommt zu einem späteren Zeitpunkt. Dann ist auch Deine Einschätzung besser zu verstehen ;-)

  • Na ja, wenn sie so behütet war, warum hat sie sich dann niemandem anvertraut (muß ja nicht die Mutter sein, z.B. eine Zofe etc.)? Da der Verlust ihrer Jungfräulichkeit schon fast als gesichert angenommen werden mußte, hätte diese Vertrauensperson ihr ja auch hilfreich zur Seite stehen können. Nicht die Mutter, denn die macht auf Vogel Strauß.
    Aber was solls, das hätte dann nicht zur Geschichte gepaßt, wenn Constantia ihren Mann nicht hassen gelernt hätte. :grin

  • Zitat

    Original von Sanne
    Na ja, wenn sie so behütet war, warum hat sie sich dann niemandem anvertraut (muß ja nicht die Mutter sein, z.B. eine Zofe etc.)? Da der Verlust ihrer Jungfräulichkeit schon fast als gesichert angenommen werden mußte, hätte diese Vertrauensperson ihr ja auch hilfreich zur Seite stehen können. Nicht die Mutter, denn die macht auf Vogel Strauß.
    Aber was solls, das hätte dann nicht zur Geschichte gepaßt, wenn Constantia ihren Mann nicht hassen gelernt hätte. :grin


    Ich nehme dieses Posting mal mit in den Abschnitt bis Seite 450. Da kann ich was dazu schreiben :grin

  • Zitat

    Original von Sanne
    Aber war es nicht auch üblich, in einem solchen Fall ein Kännchen mit Hühnerblut in der Hochzeitsnacht parat zu haben? Hab ich zumindest mal wo gelesen...


    Ja, oder ein kleines Schwämmchen mit Blut.


    Zitat


    Die Vorgänge im Dorf und die Beziehungen und Geheimnisse der Leute untereinander scheinen leicht durch die Handlung durch; das wird bestimmt noch interessant.


    Hatte auch den Eindruck, daß in dem BDorf viel zu viel weg geschaut wird.


    [qoute]
    Elsbeth ist mir einerseits zu naiv (zieht einfach los, hat keine Ahnung wie es dort aussieht, macht einen auf Hausbesetzer), und andererseits wäre sie eine perfekte Kandidatin für eine Hosenrolle :rolleyes; waren die Zisterzienserinnen wirklich so tough?[/quote]


    Ich denke, als Klostergründerin musst man zu dieser Zeit einiges auf dem Kasten haben, um sich behaupten zu können. Da gehört doch mehr dazu, als ein Jude als Gönner.

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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  • Aber haben diese sich wirklich so einfach in der damaligen Männerwelt durchsetzen können? Innerhalb des Klostern hatten sie mit Sicherheit die "Macht", aber ich kann mir nicht vorstellen, daß das "weltliche" da mitspielt (v.a. da Frauen ja nichts galten). Und auch die männliche Geistlichkeit dürfte so manche Nonne/Äbtissin als Angriff auf ihre Machtposition gesehen haben.
    Hildegard von Bingen hatte doch auch so ihre Probleme mit querschießenden Benediktinern :gruebel

  • Also Hausbesetzerin schiesst weit übers Ziel hinaus- sie hat sich ja durchaus erkundigt wozu diese Mönche den gehört hätten und auch gesagt sie werde um die Überschreibung dieser Güter ansuchen.


    Mich würde interessieren wer dieser Ritter ist ,der sich schminken lässt bevor er in den Kampf zieht. Es verwundert doch sehr, dass der Vater von Rogers sofort weiß wer das ist, der aber das Wappen nicht kennt.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend  :lesend

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von beowulf ()

  • Zitat

    Original von beowulf
    Mich würde interessieren wer dieser Ritter ist ,der sich schminken lässt bevor er in den Kampf zieht. Es verwundert doch sehr, dass der Vater von Rogers sofort weiß wer das ist, der aber das Wappen nicht kennt.


    Das würde mich auch interessieren. Normalerweise kannte man ja die Wappen und die Farben eines Ritters? :gruebel


    Ich habe eben vor Dienstbeginn noch ein halbe Stunde gelesen - ich finde nicht, dass Constantia ein "Miststück" ist. Sie scheint in der Vergangenheit Schlimmes erlebt zu haben (es war die Andeutung von einem Nachbarn, zu dem sie allein gegangen sei) und die Enttäuschung, dass der eigene Mann sie "verkauft" hat, macht verständlich, dass sie ihn loswerden will. Dass der Notar allerdings so leicht darauf eingeht, hat mich erstaunt. :-)

  • Eskalina
    Der Notar schien mir, als würde ihm ein Angebot gemacht, das er genau so vorgeschlagen hätte. Er wird sich höchstens gewundert haben, dass er von Constantia gar keine Gegenwehr bekam, sondern auch noch hilfreiche Ideen zur Beseitigung des eigenen Ehemannes. Insofern konnte er ja schnell darauf eingehen.

  • Ja, das scheint ihm sehr entgegenzukommen...auf jeden Fall hat sie geschickt und schnell reagiert und die Gunst der Stunde genutzt... :-) Nun allerdings hat sie den Notar am Hals, bzw. im Bett - solange, bis sie ihn auch los wird. Ich bin gespannt, ob und wie sie das anstellen wird...

  • Wozu eine Zugfahrt doch gut ist...endlich finde ich die Zeit und habe den Kopf genug frei, diesen Abschnitt zu beenden. Der Handlungsstrang in Terra Sancta hat schon ein bisschen was Monty Python-mäßiges und ich lieeeeebe Monty Python. Nur bei Hertwig habe ich ein wenig geweint. Gut, dass damals noch niemand die Phrase "benevolent sexism" kannte.
    Die Kabbelei von Elsbeth und ihrem Baumeister finde ich ja zu goldig und auch, wie sie sich in Gedanken immer selbst kommentiert. Hier sind moderne Stilmittel perfekt mit dem glänzend dargestellten historischen Hintergrund verschmolzen und machen diesen Roman zu etwas ganz besonderem.
    Constantia kann ich noch nicht wirklich einschätzen, aber sie tut mir ein bisschen leid.

    :lesendCharlotte Roth - Grandhotel Odessa


    If you don't make mistakes, you're not trying hard enough. (Jasper Fforde)

  • Zitat

    Original von Nachtgedanken
    Nur bei Hertwig habe ich ein wenig geweint. Gut, dass damals noch niemand die Phrase "benevolent sexism" kannte.


    ?(Könntest du den Gedanken bitte etwas mehr ausbreiten, den habe ich so nicht verstanden.