Tom Rob Smith - Agent 6

  • Auch ich habe das Buch im Zuge der Testleserunde gewonnen und gelesen, nochmals vielen Dank dafür.


    Ich fand die Geschichte von Anfang an spannend geschrieben. Mir war bis dahin nicht bewusst wie sich die Regierungsform Russlands auf den normalen Alltag auswirkt. Ich habe mich ehrlich gesagt aber auch nie wirklich damit befasst. Nun musste ich feststellen, dass es so viel Freiheit wie wir in Deutschland genießen können wahrscheinlich nicht oft gibt.


    Zuerst war mir Leo eigentlich nicht sonderlich sympathisch, erst als er aus Liebe zu seiner Frau und seinen Kindern seinen Job als Geheimpolizist nicht mehr machen will habe ich ihn richtig ins Herz geschlossen. Ich habe mit ihm gelitten als seine Familienleben zerstört wurde.


    Die Beschreibung seines Lebens in Afghanistan waren für meinen Geschmack am Anfang etwas langweilig, deshalb bekommt dieses Buch von mir 9 Punkte.


    Viele Grüße :wave

  • Ich kenne die beiden Vorgänger nicht und begegnete Leo und seiner Familie hier zum ersten Mal.
    Die Geschichte beginnt interessant, spannend und hat aus heutiger Sicht im bequemen, sicheren Lebensumfeld zunächst auch durchaus amüsante Szenen. Ging Leo früher ganz in seinem Job als KGB-Agent auf, ist er 15 Jahre später aus vollem Herzen Familienmensch. Die Liebe zu seiner Familie ist zur Konstante in seinem Leben geworden. Während eines Amerika-Aufenthalts seiner Frau und seiner beiden Töchter kommt es zu einer Tragödie, die sein ganzes weiteres Leben bestimmt und überschattet. Leo ist fest entschlossen, herauszufinden was wirklich in New York passiert ist, doch dazu bekommt er erst viele Jahre später Gelegenheit.

    Die erste Hälfte des Buches hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mein Bezug zu Leo geht leider mit dem Afghanistan-Abschnitt verloren. Genauso wie Leo im Opiumnebel versinkt, versinkt seine Figur für mich in dem Teil, der in Afghanistan spielt. Es sind dramatische Ereignisse, die seinen alten Instinkt schließlich wecken und ihn mit neuer Energie versorgen.


    Das Buch überspannt einen Zeitraum von 31 Jahren und am Ende seiner langen Odyssee ist es wieder die Familie, die für Leo zählt. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, er ist stimmig und schlüssig. Wenn der Afghanistan-Teil nicht so überzogen lang gewesen und zum Ende hin nicht so viele Zufälle im Spiel gewesen wären, hätte mich das Buch begeistern können. Den Schreibstil des Autors mochte ich sehr und daher bin ich gespannt, was als nächstes von ihm folgen wird.

  • Ersteinmal vielen Dank an Alle die daran mitgewirkt haben, dass ich dieses Buch im Rahmen dieser Leserunde lesen durfte. Ich habe "Kind 44", "Kolyma" und "Agent 6" hintereinander weggelesen.


    Am Besten hat mir "Kind 44" gefallen und am Schwächsten fand ich "Agent 6". "Kind 44" war durchgehend spannend, bei "Agent 6" habe ich mich in Afghanistan gelangweilt. Dieser Teil war mir eindeutig zu lang. Außerdem fand ich an "Kind 44" und "Kolyma" gut, dass sie in Russland spielten. Die Schauplätze Amerika und Afghanistan fand ich nicht so gut erzählt. Es schien mir fast ein bisschen so als habe der Autor zumindest für Amerika am wenigsten recherchiert, denn bei mir kam streckenweise das Gefühl von oberflächlicher Erzählung auf. Dagegen fand ich die Teile Russland und Afghanistan wunderschön detailgetreu erzählt. Der Autor hat wahrlich Glanzleistung vollbracht.


    Wir ihr seht, schaffe ich es nicht so recht "Agent 6" nicht im Kontext seiner beiden Vorgänger zu sehen. Zwar halte ich diesen dritten Teil für den Schwächsten, aber ich war dch froh, dass ich Leo weiter begleiten durfte und mehr aus seinem Leben erfahren habe. Deshalb gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

  • Vielen lieben Dank, dass ich Agent 6 in der Testleserunde gewonnen habe! Ich hab mich riesig gefreut, als ich das Buch in den Händen halten konnte. Die anderen beiden Bücher von Tom Rob Smith habe ich regelrecht verschlungen.



    Also, ich hab jetzt bald die Hälfte gelesen und finde das Buch genauso spannend wie Kind 44 und Kolyma. Ich hatte gedacht, es ist eine Fortsetzung. Aber das Buch kann man auch ohne die zwei Vorgänger lesen.



    Er beschreibt am Anfang sehr ausführlich wie er Raisa kennen gelernt hat. Das hätte bereits in Kind 44 beschrieben werden können, denn Raisa ist da bereits an Bord. – Weiteres möchte ich nicht zum Inhalt sagen – mir fällt nur ein: Lest es selber – es ist sehr fesselnd!! Und so ganz unrealistisch mit den „Länder-Intrigen“ finde ich es auch nicht – es ist viel politische Wahrheit drin versteckt und ich würde es in die Kategorie „Polit-Thriller“ einordnen.

  • Tom Rob Smiths "Agent 6" hat mir wirklich gut gefallen. Ich kannte die beiden Vorgängerbücher nicht und kam trotzdem problemlos in die Geschichte rein.


    Ich seh das Buch irgendwie anders als viele andere hier, ich fand den Anfang und das Ende eher unbefriedigend, zu chaotisch bzw. zu schnell abgehandelt. Der Mittelteil in Afghanistan, bei dem ich zunächst auch ein wenig irritiert war, hat es allerdings geschafft, mich zu überzeugen.
    Das Buch war durchgehend gut und flüssig zu lesen, mir sind keine Rechtschreibfehler aufgefallen (ein sehr gutes Zeichen ;-)) und man hat zusätzlich zur Fiktion viele Informationen über das Leben in Russland, den USA und Afghanistan erhalten.
    Mir war vor der Lektüre des Buches nicht bewusst, wie sehr ein totalitäres System Einfluss auf das alltägliche Leben nimmt und wie Existenzen einfach zerstört werden können.

  • Auch ich war eine der glücklichen, die das Buch im Rahmen der Leserunde gewonnen hat und ich hatte mich sehr darauf gefreut, da mir der Stil des Autor`s immer wieder unheimlich nahe geht.


    Rasant beginnt Smith in Leo`s Vergangenheit, als er Raisa "kennenlernt" und knüpft dabei gekonnt Jesse Austin in die Geschichte ein.
    Jahre später, die Szene mit Elena`s Tagebuch war für mich unbeschreiblich beklemmend, zeugte sie doch davon dass man nicht einmal in seinen eigenen Gedanken, diesem System entkommen kann.
    Doch so, will Leo nicht mehr sein und er muss letztendlich einen hohen Preis bezahlen, den einzigen der ihn erretten kann (wobei ich zugeben muss, dass mir das nicht schon an dieser Stelle klar geworden ist, sondern erst im Nachhinein, als Leo seinen Weg beschritten hatte).
    Zu diesem Weg gehörte auch unbedingt der Afghanistan-Teil, wo Leo nur betäubt zurückblicken kann auf das was er einmal war, wird ihm doch mit Nara ein Spiegel vorgehalten.
    Als er sich dort seiner Vergangeheit stellt, bleibt ihm nur sein ursprüngliches Ziel, den Weg zu beenden und letztendlich seinen Frieden mit sich zu schließen.


    Für mich ein gelungener Abschluss dieser Trilogie und ihres Charakters.


    Ich vergebe 9 Punkte.

  • Kind 44 ist immer noch eins meiner Lieblingsbücher, für Kolyma brauchte ich schon zwei Anläufe. Agent 6 hat qualitätsmäßig für mich persönlich leider eher an Kolyma angeknüpft.


    Mein erstes Problem mit dem Buch war das ständige Wechseln des Schauplatzes, anstatt Schwung in die Geschichte zu bringen, hat es mich eher immer wieder aus dem sowieso eher zähen Geschehen rausgerissen. Russland war schon immer mein Lieblingsschauplatz, dementsprechend habe ich mich in Afghanistan und den USA gelangweilt, wobei Afghanistan noch einen Tick interessanter war, das Geschehen dort ist höchstbrisant und ich habe mir vorgenommen, mich etwas in die Geschichte dieses Landes einzulesen. Insofern weckt Agent 6 auf jeden Fall das Interesse nach näheren Infos.


    Leo, ein Mensch, der mir in Kind 44 noch sehr sympathisch war, und in Kolyma leider schon nervig wurde, hat mit diesem Buch leider seinen charakterlichen Tiefpunkt erreicht. Ich konnte keine Beziehung zu ihm aufbauen, seine Handlungen waren entweder nicht nachvollziehbar und/oder nervig.


    Die Grundgeschichte fand ich schon mäßig interessant, die Umsetzung war leider genauso dürftig. Liest man das Buch als Thriller, wird man am Mangel von Spannung enttäuscht sein. Liest man ihn jedoch als Roman, entdeckt man Details, die einen besänftigen. So bekam ich das letzte Drittel wesentlich flotter durch. Smith hat eine sehr angenehme Art zu schreiben und auch die Beschreibung von Personen lag mir sehr. Auch die Vielzahl verschiedener Orte lässt er in seine Beschreibung mit einfließen. Insgesamt ist Agent 6 ein Roman, der sich lesen lässt, den ich aber auch nicht vermissen würde, wenn ich es nicht getan hätte. :-( 4/10 Punkten.

    "I think too much. I think ahead. I think behind. I think sideways. I think it all. If it exists, I’ve fucking thought of it.''
    — Winona Ryder


  • Ich habe das Buch auch innerhalb der Leserunde gelesen.


    Kind 44 hatte ich schon gelesen und für mich war es auch wichtig es gelesen zu haben, denn in diesem ersten Teil lernt man die Familie von Leo erst richitg kennen. Ich weiß nicht, wie mir Agent 6 gefallen hätte, wenn ich Kind 44 nicht vorher gelesen hätte.


    Im Normalfall ist das eigentlich so gar nicht meine Richtung, Bücher über Geschichte bzw. Krieg. Ich bin aber sehr gut in das Buch reingekommen und kann es auch weiterempfehlen, das hätte ich vorher nicht gedacht.
    Auch aus meiner Sicht, hat sich der Afghanistanteil etwas gezogen, aber er war interessant.


    Mir hat das Buch auf jeden Fall gefallen, ich vergebe 8 von 10 Punkten.

  • Meine Meinung zu dem Buch:


    Ich muss vorweg sagen, dass ich die ersten beiden Bände „Kolyma“ und „Kind 44“ mit Leo Demidow nicht gelesen habe. Ich würde aber behaupten, dass dies auch nicht unbedingt notwendig ist. Man erfährt auch so viel über die Lebensgeschichte des Protagonisten.
    Das Buch ist der Kategorie Krimi/ Thriller zugeordnet, womit ich allerdings weniger zurecht gekommen bin. Als ich mich darauf eingelassen habe, es „einfach nur“ als Roman zu lesen, gefiel es mir sehr gut und das Lesen war plötzlich viel entspannter.
    Ein großer Part des Buches spielt in Afghanistan, was ich persönlich sehr interessant fand und obwohl es Szenen aus den 1980er Jahren sind, sind sie doch ziemlich ähnlich mit dem, was wir heute immer noch aus den Nachrichten entnehmen. Von der eigentlichen Handlung des Buches längt dieser Afghanistanausflug in seiner Ausführlichkeit doch etwas ab.
    Für eine Trilogie finde ich das Ende auch gelungen und ist aus meiner Sicht so auch recht realistisch.
    Etwas eigenwillig an dem Schreibstil von Tom Rob Smith finde ich die direkte Rede, die immer sehr emotionslos rüber kommt, aber man gewöhnt sich im Laufe des Buches doch daran.
    Kolyma und Kind 44 reizen mich jetzt doch noch, sie auch noch zu lesen.

    :write "Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein." -Albert Einstein-


    :lesend

  • Hallo



    Ich muß vorweg sagen, ich habe das Buch nicht gelesen auch die beiden Vorgänger nicht. Ich bin auch der Meinung von SiCollier. Ich kann solche Bücher nicht lesen, zu depressiv.



    Ich möchte mich unterhalten lassen von Büchern. Ich finde es schön das ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Aber ich Lese solche Bücher erst gar nicht.


  • Hmm aber wie willst du wissen, das es so ist?


    Ich hab das Buch die Tage noch mal gelesen und ich muss zugeben, ich werde einfach nicht warm damit, der Anfang ist gut, aber ab der Mitte baut das Buch doch ziemlich wieder ab und wie schon in der Leserunde kann ich der Sache mit Afghanistan nichts abgewinnen :gruebel

  • Da "Agent 6" der Abschluss einer Trilogie ist, habe ich die beiden Vorgänger ein paar Tage vorher noch gelesen. Ich muss gestehen, die Bücher gingen mir an die Nieren. Ich war regelrecht geschockt von so viel Grausamkeit und Gewalt teilweise auch an unschuldigen Menschen. Leo habe ich bewundert, dass er sich von seinen Niederschlägen nicht hat unterkriegen lassen. Er macht das Beste daraus und geht seinen Weg.


    Das Ende passte zu der Geschichte und zu Leo, war mir aber zu abrupt.

  • Inhalt (Klappentext):
    Für sein Land würde Leo Demidow alles tun. Für seine Familie würde er sterben. Die Suche nach dem, der sie zerstört hat, hält ihn am Leben.
    Und nur ein Mann kennt die Wahrheit: Agent 6


    Moskau 1950. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin besucht die Sowjetunion, um sein idealistisches Bild des Kommunismus zu überprüfen. Damit Austin nicht hinter die Kulissen des für ihn inszenierten Alltags schauen kann, wird ihm Geheimdienstoffizier Leo Demidow an die Seite gestellt. Doch trotz Leos Einsatz kommt es fast zum Eklat. Fünfzehn Jahre später reist Demidows Frau Raisa mit ihren beiden Töchtern nach New York, wo ein Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler für Entspannung im Kalten Krieg sorgen soll. Auch Jesse Austin wurde eine Rolle in dem Spektakel zugewiesen. Der Abend endet mit mehreren Toten, und nur ein Mann weiß, was wirklich geschah: Agent 6.
    Und eines Tages wird Leo ihn finden.



    Meine Meinung:
    Ich bin ein wenig gespalten, was dieses Buch angeht - weil es einerseits rasend spannende Passagen gibt und durch die extrem glaubwürdige Darstellung der Kalte-Krieg-Geheimdienste sich einem der Magen zusammenzieht vor Mitgefühl mit den Protagonisten. Andererseits verliert sich aufgrund der großen Zeitsprünge aber ab der Mitte ein wenig der rote Faden. Man verliert das Ziel aus den Augen, die Jagd auf den Mörder von Leo Demidows Frau. Das drückt m.E. das Leseerlebnis insbesondere im letzten Abschnitt etwas, wenn es darum geht, einen zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alten Mord aufzuklären.
    Ich habe erst im Nachhinein festgestellt, dass es bereits zwei Vorgänger zu diesem Buch mit dem gleichen Protagonisten gibt, habe 'Agent 6' also wie einen Einzelroman gelesen (was übrigens auch sehr gut funktioniert). Der Roman ist kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern sehr eigenständig - gerade weil die Ideologien der 60er Jahre eine so starke Rolle spielen. Es geht weniger um vordergründige Action (die gibts natürlich auch), sondern vielmehr um das Innenleben der Figuren, um ihre Motivation und Triebkräfte und das Zerren zwischen persönlichem Wertesystem und ideologischer Zugehörigkeit. Das ist sehr faszinierend und macht auch einen Gutteil des Reizes bei diesem Buch aus.
    Die Gedankenwelt eines Leo Demidow, der als KGB-Agent anfänglich fest an die Richtigkeit seines Tuns glaubt, und die daraus erwachsenden Tragödien, die sich nur bis zu einem bestimmten Punkt rechtfertigen lassen, fesselt beim Lesen enorm. Das Gefühl der Ausgeliefertheit an ein Staatssystem, das auf unzählige Spione und eine aufgeblähte Geheimpolizei gründet, ist intensiv zu spüren und abgründig gut auf den Punkt gebracht.
    Dazu kommt, dass das Buch ausgesprochen gut und intelligent geschrieben ist. Irritierend fand ich zu Beginn, dass wörtliche Rede nicht als solche ausgezeichnet, sondern als Kursivstellung mit Anstrich am Anfang gekennzeichnet ist. Damit hatte ich als Leser bis fast zum Schluss das Gefühl, Gedanken statt Gesprochenes zu lesen. Das ist aber nicht dramatisch und man gewöhnt sich daran.
    Insgesamt würde ich die Lektüre durchaus weiterempfehlen, es ist ein lesenswerter Thriller mit viel Tiefe, exzellent recherchiert, dem auch gewisse Schwächen im zweiten Teil der Handlung keinen dramatischen Abbruch tun.



    7 von 10 Punkten.


    - Elena

    Ich hab' mich verirrt.
    Ich bin dann mal weg, um nach mir zu suchen.
    Sollte ich zurückkommen, bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte, ich soll hier warten!

  • Habe soeben das englische Original ausgelesen. Auch ich muss feststellen, dass mir die Bücher der Triologie immer weniger gefallen haben. "Child 44" hat mich wirklich gefesselt, dann gings immer mehr bergab.


    Im Gegensatz zu den meisten anderen fand ich den Anfang von "Agent 6" eher lahm. Der Afghanistan-Teil hat mich mehr interessiert. (erst die Briten, dann die Russen und nun beißt sich der Westen an diesem Land die Zähne aus). Die Episode zeigt, dass man nicht einfach im Hauruckverfahren westliche Moral- und Gesellschaftsvorstellungen einführen kann. Für mich ist das auch die Entwicklung von Leo logisch, er kann den Tod seiner geliebten Frau nicht überwinden und flüchtet sich in Drogen (hier halt Opium, daheim in Russland hätte er sich wohl mit billigem Vodka benebelt) und macht das was er gelernt hat.


    Die Mördersuche fand ich auch etwas kurz und ein Happy End hätte nicht zum eher pessimistischen Buch gepasst.
    Einmal mehr bekommt einen guten Eindruck von so einem Überwachungssystem, in dem sich keiner sicher fühlen kann (auch nicht die obersten Genossen). Jederzeit Angst und Misstrauen. Das relativiert dann die ganzen "heile Welt"-DDR Filme/Bücher.