Mir geht es nicht gut, weil... (ab 24.09.)

  • Auf der einen Seite kann ich Dich ja verstehen Juli. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, Du hattest "Deine" Kinder jetzt ein Jahr? Normalerweise hat doch eine Erzieherin die Kinder länger. Früher waren es im Kindergarten 3 Jahre, jetzt ist doch alles zusammen und es können 4-5 Jahre sein, oder? Ich kenne mich da nicht aus. Aber wie willst Du nach so einer langen Zeit die Trennung von den Kindern überstehen wenn sie in die Schule kommen und Dir jetzt schon die Trennung schwer fällt nach einem Jahr? :gruebel

    Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht auf irgendeine Weise nütze.
    (Gaius Plinius Secundus d.Ä., röm. Schriftsteller)

  • Danke !!! :-)
    Das doofe ist ich muss noch gute 5 Stunden mehr oder weniger dauersitzen. Und das tut mittlerweile echt weh. Denke mal ich hab mir da letzte Woche bei der Gartenbeackerung zu gezogen. Und Samstag soll es auch noch weiter gehen. :rolleyes Ich mag nich mehr !!!

  • ...weil meine gesundheitliche Pechstähne 2012 kein Ende nimmt.
    Ich halte fest: Bandscheibenvorwölbung, deswegen Schmerzen seit einem Jahr, seit Beginn 2012 viel schlimmer, dann brachte mich die Psyche 5 Wochen in die Klinik (März), dann 1 Woche Klinik wegen einer urologischen Sache (Juni), dann bin ich schlimm gefallen (Juli) und zog mir ein Schleudertrauma und eine Rückenprellung zu und nun mal wieder den Zeh gebrochen.
    Also igendwann reicht´s doch mal!
    Aber gut, man muss auch das Positive sehen, mir geht´s psychisch so gut wie seit Jahren nicht mehr und sehe es teilweise schon mit Humor was ich da dies Jahr so anstelle. Bin halt 30 geworden, da will der Körper nicht mehr so :lache.

  • ...weil eine Hiobsbotschaft die nächste jagt.Schon wieder ein plötzlicher Tod - innerhalb von ein paar Tagen. Soviel geweint wie in diesem Urlaub hatte ich schon lange nicht mehr. :-(
    Ich mag nicht mehr ans Telefon gehen.

  • Miss Kazumi: Schön das es dir wieder besser geht. Aber das es mit 30 anfängt zu bröckeln kenne ich auch. ;-)



    @nofret: Ich kann dich gut verstehen. Mir ging es dieses Jahr auch an manchen Tagen so. Es waren zwar nicht alles Todesnachrichten, aber doch auch immer wieder schlechte bis sehr schlechte Nachrichten. Nimm dir eine Auszeit und versuche einfach nur mal für dich alleine da zu sein. :knuddel1 :knuddel1 :knuddel1

  • Ja das kommt leider immer zusammen. Man bräuchte viel mehr Zeit und genau das ist es wovon man gerade am wenigsten hat.


    Aber es ist wichtig das du dir eine Auszeit nimmst. Wenn die Psyche nicht wieder auf die Beine kommt dann hilft das gar keinem! :knuddel1 :knuddel1

  • mein Opa ist am Freitag Abend gestorben. Er war 88 Jahre alt und es ging eigentlich so, wie es sich wohl jeder wünscht: Herzversagen, innerhalb von wenigen Minuten war er tot und laut Notarzt hat er keine Schmerzen gehabt.


    aber: meine 90-jährige Oma ist nun allein, nach 61 Jahren Ehe. gestern hätten sie Hochzeitstag gehabt... Letztes Jahr erst sind sie in eine kleine Wohnung in einem Betreuten Wohnen gezogen und haben sich sehr wohl dort gefühlt. ach Menno, ich hätte beiden noch so sehr ein paar schöne Jahre dort gewünscht.


    meine Oma ist sehr tapfer, wir waren heute bei ihr. aber es ist trotzdem soooo traurig :cry

  • Queedin : solche Abschiede sind immer schwer, egal, ob der Tod schnell oder langsam kommt. Alles Gute für dich und deine Familie. Schön, dass ihr für eure Oma da seid. Wenn möglich, lass die Trauer zu, auch, wenn sie schmerzhaft ist und länger dauert. Ich wünsche dir Kraft und Vertrauen.

    Wissen Sie, Intelligenz ist ein Rasiermesser: Man kann sie sinnvoll nutzen, sich damit aber ebenso gut auch die Gurgel durchschneiden. Im Grunde ihres Wesens ist sie ungesund. Lem


    The farther one travels, the less one knows. George Harrison

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  • @ Queedin, das tut mir soo leid!
    Ich wollte gerade "ein wenig jammern kommen", weil mir ein vorhin Zahn rausgebrochen ist und ich morgen früh auf den Folterstuhl und in Bälde ans Portemonnaie darf, aber bei derart wirklichen Schicksalsschlägen ist das natürlich ein Klacks dagegen!
    Dir und deiner Familie alle Kraft, die ihr braucht!

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Zitat

    Original von Holle
    Queedin : solche Abschiede sind immer schwer, egal, ob der Tod schnell oder langsam kommt. ...


    Das sehe ich persönlich ganz anders. Klar ist ein Abschied immer schwer, aber für mich ist es auch eine Erleichterung, wenn sich der Verstorbene nicht quälen musste, keine Schmerzen hatte und eventuell sogar zu Hause gestorben ist, wenn er sich das denn gewünscht hat.


    Meine Omi hat z.B. immer gesagt, sie möchte nie pflegebedürftig werden und dann eventuell ins Pflegeheim müssen und sie möchte nicht im Krankenhaus sterben. Sie ist zwar nicht im Schlaf gestorben, sondern ist einfach umgefallen und war tot. Und obwohl es für mich ein schwerer Abschied war, war ich doch froh das meine Omi fast so gestorben ist, wie sie sich es gewünscht hat.


    Queedin
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Für Deine Oma ist es eine schwere Umstellung aber ich hoffe, sie findet die Kraft dafür. Wenn sie im betreuten Wohnen wohnt, gibt es da nicht auch so Gruppen bei denen sich die älteren Leute treffen und verschiedene Dinge machen? Vielleicht hilft ihr ja die Gemeinschaft.


    @Nofret
    Auch Dir wünsche ich viel Kraft und hoffe, das bald ein Licht am Ende des Tunnels erscheint.

    Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht auf irgendeine Weise nütze.
    (Gaius Plinius Secundus d.Ä., röm. Schriftsteller)

  • Danke Euch.


    wir sind auch froh, dass sie schon letztes Jahr ins betreute Wohnen gezogen sind. so war sehr schnell jemand da und auch die Schwestern sehen täglich nach Oma. ansonsten hatten sie bisher noch nicht so viel Anschluss, sie wollten weiterhin so unabhängig wie möglich sein. Momentan mag Oma nicht so viel Kontakt zu anderen Leuten haben. aber ich hoffe auch, dass sie da etwas Anschluss zu netten Leuten findet.


    hachje, selbst wenn man weiß, dass das in dem Alter schnell passieren kann, ist man doch nie wirklich vorbereitet drauf!