Diabolus - Dan Brown

  • ... tja, was soll ich sagen ?? Erstmal was zum Inhalt:


    Die NSA, einer der umstrittensten Geheimdienste der USA, verfügt über einen Super-Computer, der in der Lage ist, jeden erdenklichen Code innerhalb kürzester Zeit zu entschlüsseln. Auf diese Weise kann die chiffrierte Kommunikation von Terroristen, Drogenhändlern und anderen Kriminellen überprüft und den Verbrechern das Handwerk gelegt werden. Das Drama nimmt seinen Lauf, als der Super-Rechner seit Stunden erfolglos an einem Code arbeitet. Dieser Code wurde von einem Mann geschrieben, der in der Vergangenheit für die NSA gearbeitet hat, inzwischen aber zum Gegner des Geheimdienstes wurde. Wenn sein Plan gelingt, stünde die Sicherheit einer ganzen Nation auf dem Spiel.




    Mein Fazit:


    Muß man wirklich nicht als HC kaufen !
    Die Idee der Story ist ja okay, aber die Umsetzung hapert doch an manchen Stellen.
    Die Übersetzung ist teilweise recht einfach geraten, als wenn man den Leser für dumm halten würde...


    Aber am meisten hat mich geärgert, daß ich die Lösung, der alle Beteiligten seitenlang hinterhersuchen, gleich an der betreffenden Stelle erkannt habe - und das als Nichtwissenschaftlerin ... :lache

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Danke für den Tipp, ich hab jetzt gerade Sakrileg zum Lesen, wollte mir Diabolus auch noch holen, dann warte ich bis es als TB herauskommt. Greets, Branka :wave

    Auch aus Steinen,
    die dir in den Weg gelegt werden,
    kannst du etwas Schönes bauen

    Erich Kästner

  • Ich habe das Buch im Original gelesen (Digital Fortress) und es hat mir gut gefallen. Die Bücher von Dan Brown werden zwar zum Ende hin ziemlich unglaubwürdig, dennoch bieten sie spannende Unterhaltung.
    Leider habe ich schon öfter erlebt, dass schlechte Übersetzungen einem eigentlich guten Buch viel nehmen können, deshalb ist es ratsam, lieber im Original zu lesen (wenn möglich).

  • Ich hab das Buch vor ca. 1 Jahr im Original gelesen. Leider ist es wohl das schwaechste von Dan Brown. Man merkt deutlich, dass es sein erster Roman ist und er noch am ueben war.


    Dabei hat die Geschichte doch so einige Moeglichkeiten: eine hochintelligente Frau in der Hauptrolle, ihr Freund auf abenteuerlicher Suche an interessanten Orten ... doch letztlich bleibt das Potential unausgeschoepft. die kluge Frau stolpert nur so von einer Katastrophe in die naechste ohne ueberhaupt ihr Koennen unter Beweis stellen zu duerfen. Und die Story ist doch etwas zu vorhersehbar.


    Selbst als pure Unterhaltung hat es mir nicht arg viel gebracht. Dieser Titel kommt eben lange nicht an 'The Da Vinci Code" ran.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

  • Meine Schwester wünscht sich das Buch zum Geburtstag, aber wenn es nicht so gut ist, dann lass ich das lieber und schenk ihr Meteor (was es ja Gott sei Dank als HB gibt *buh*)


    Danke für die Warnung!!

  • Papier zum Dreckaufwischen - nicht der Rede wert.


    Fürchterlich, Dan Browns Schreibstil, seine dutzenden Logikfehler, die sich wieder einschleichen, von Schreib-Intelligenz keine Spur, und man hat den Eindruck, Dan Brown hält seine Leser für minderbemittelte Menschen, die längere, anspruchsvollere Sätze nicht kapieren können.


    Einfach nur unfassbar, wie sich so etwas auf die Bestsellerlisten halten kann.


    Aber Küblböck hat es ja auch geschafft ...


    Gruß


  • @ Wolke/Morgana


    Ich wünsche mir, dass sich Historikus aus den Brown-Threads zurück hält.
    Grund: Seine Antworten sind keine Meinungen - sie sind (fast schon) Verleumdungen.

  • Wie bitte?


    Will man kritische Meinungen nicht akzeptieren?


    Ich habe das Buch anlässlich einer Buchrezension in einer Zeitung lesen müssen, und nun habe ich meine Meinung darüber geschrieben.


    Wenn du das nicht akzeptieren kannst, dass es Menschen gibt, die die Bücher, die du magst, nicht mögen, dann ist der Sinn eines Buchforums in Frage gestellt.


    Gruß

  • Man muss es aber nicht übertreiben und beleidigend werden mit Aussagen wie: ist Papier zum Dreckaufwischen

    Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben


    Ich lese gerade: "Das Erbe von Ragusa" von Corinna Kastner

  • Wen beleidige ich denn mit der Aussage "Papier zum Dreckaufwischen"?


    Wen beleidige ich denn mit meiner Kritik an diesem Buch?


    Darf man Autoren nicht mehr kritisieren?


    Darf man denn gar nichts mehr hart kritisches mehr zu Bücher mehr sagen, ohne, dass jemand in Tränen ausbricht?


    Man, da ist der Sinn eines Buchforums, wo man sich über Meinungen über Bücher unterhaltet, in Frage gestellt.


    Gruß


  • Selbst Reich-Ranicki' Verrisse sind in der Wortwahl angenehmer zu lesen als das was Du eben von Dir gegeben hast.


    Generell: Schreibe doch auch mal Deine Meinung zu anderen Autoren. Es könnte den Eindruck erwecken, Du hättest die komplette Dan-Brown"Staffel" im Bücherregal stehen und sonst nichts...

    Lilli
    "The more you ignore me, the closer I get." [Morrissey]

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  • Ich glaube, es hat keinen Sinn, mit dir zu diskutieren. Ich hab nix gegen kritisch geäußerte Meinungen, dafür sind Bücherforen da. Die Aussage "...ist Papier zum Dreckaufwischen" ist allerdings nicht kritisch, sondern KINDISCH.

    Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben


    Ich lese gerade: "Das Erbe von Ragusa" von Corinna Kastner


  • Bevor jemand Kritik an einem Buch übt, sollte er es gelesen haben und seine Kritik detailliert begründen, sonst disqualifiziert er sich als reine Dreckschleuder


    LG Dyke

    "Sie lesen?"
    "Seit der Grundschule, aber nur, wenn's keiner sieht."


    Geoffrey Wigham in "London Calling" von Finn Tomson

  • Zitat

    Bevor jemand Kritik an einem Buch übt, sollte er es gelesen haben und seine Kritik detailliert begründen, sonst disqualifiziert er sich als reine Dreckschleuder


    a) Dan Brown hat keine Ahnung von Kryptographie. Er beschreibt die Verschlüsslungsformen falsch, verwechselt sie durchgehend.


    Und worüber handelt Diabolus? Ja, von Verschlüsselung. Da darf es nicht zuviel sein vom Autor zu verlangen, sich etwas mit dem Thema auseinanderzusetzen, über das er schreibt.


    b) Das Buch ist schriftstellerisch gesehen amateurhaft, klischeehaft, zu struktuiert, und meine subjektive Meinung: langweilig!


    Dann kommen zahlreiche logische Fehler dazu, für die Dan "Unlogikus" Brown sehr bekannt ist.


    Besonders wenn Computer im Spiel sind, kann es nur alles Menschen, die umfangreiche Computerkenntnisse besitzen, nur so schütteln.


    Fehler en masse.


    zB "visualisierte Firewall".


    Dann der absolut beste Logikfehler:


    Ein Profikiller, der nicht mehr hören kann, kann seine Opfer sage und schreibe mehrmals hören. :lache :lache :lache


    Dann auch ein Knaller:


    Die Superhirne Amerikas am Ende des Buches finden etwas sehr lächerlich einfaches nicht heraus, mehr kann ich - weil ich nicht spoilern will - nicht verraten.


    Auch interessant: Dan Browns Verschwörungstheorie: Der Spengsatz, der auf Nagasaki abgeworfen wurde, soll ein bestimmtes Uran enthalten haben.


    Nur zu blöd, dass das Uran, das Brown nennt, sich nicht spalten kann.




    Wenn man dann seine zahlreichen Fehler in seinen anderen Büchern betrachtet, dann kann ich Dan Brown nur für einen unterdurchschnittlichen Autoren halten, der aber immerhin klug genug war, auf den Zug der Verschwörungstheorie aufzuspringen und mit einer unglaublichen Marketingmacht Millionen zu scheffeln.


    Der Name Dan Brown hindert mich aber nicht daran, seine Literatur für absoluten Bockmist zu halten.


    Und ich werde meine Meinung weiterhin sagen, auch wenn es einigen nicht passt, auch wenn einige meinen, man darf ihren Dan Brown nicht kritisieren, weil es eben der Dan Brown ist, der die Bestsellerlisten überrennt.


    Wir sind hier nicht in der alten Sowjetunion.


    Gruß

  • Komisch, dann kommt es mir nur so vor, dass in jedem fünften Thread mindestens ein Seitenhieb gegen Dan Brown auftaucht. Ich glaube, dass nun wirklich ALLE deine Meinung zu Dan Brown, Michael Moore und der Päpstin wissen. Das müsste doch reichen.
    Isch abe fertig.


    "Die Hölle ist die Wiederholung" :lache

  • Zitat

    Original von Historikus
    Der Name Dan Brown hindert mich aber nicht daran, seine Literatur für absoluten Bockmist zu halten.


    Ich warte auf den Tag, an dem Dan Brown unter Pseudonym schreibt, dann lesen wir uns wieder...

  • Hallo His,


    normalerweise nehme ich keine Stellung zu Kommentaren wie dem Deinigen, aber da es sich hier um einen Beitrag in einem von mir eröffneten Thema geht, habe ich doch das Bedürfnis.


    Vorab: ich spreche hier an dieser Stelle nur für mich, und bitte Dich um folgendes: lese meine Worte sehr sorgfältig, bevor Du antwortest !!!!!!!!
    Wenn Du allgemein zu der Rezension antworten willst, gehört das ja hierhin, wenn Du mehr zu meiner persönlichen Meinung antworten willst, lieber per pm, hat ja mit der Rezi nix zu tun.


    1. Hatte ich eigentlich den Eindruck, Du kannst auch ohne Eule ganz gut leben..... nun doch wieder hier ??????


    2. Ich brauche hier wohl nicht extra zu erwähnen, daß Du meiner Meinung nach weiterhin schreiben kannst, wenn Dir ein Buch nicht gefällt, aber das "wie" ...... Du kritisierst bei uns immer fehlenden Anspruch und mangelndes Niveau..... ich bei Kommentaren wie "Papier zum Dreckaufwischen" bei Dir aber auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!


    3. "Wir sind hier nicht in der alten Sowjetunion" und ähnliche Kommentare macht bitte untereinander per pm aus, auf sowas habe ich in den allgemeinen threads zu Rezensionen keinen Bock mehr. Danke !


    Tschau.

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT